Menschen und Natursysteme Insekten unter dem Einfluss der Menschen Der Pestizid-Teufelskreis M6 Pestizid-Teufelskreis Besonders gefährdet sind Arten, die an feuchte Lebensräume wie Fließgewässer, Quellen oder Moore gebunden sind. Schadstoffeinträge durch Abwässer sowie Gewässerverbauungen und der damit einhergehende Lebensraumverlust sind dafür ausschlaggebend. (nach: derstandard.at, abgerufen am 7.10.2024) M7 Das große Insektensterben der Pollen: Blütenstaub, der von Pflanzen gebildet wird und der Fortpflanzung dient Pestizide werden eingesetzt. Auswirkungen auf die Biodiversität Pestizide werden eingesetzt, um Monokulturen vor Schädlingen zu schützen, zB Unkraut. Damit das neue Pestizid der Pflanze nicht schadet, wird diese erneut durch Forscherinnen und Forscher verändert.. Neue Pestizide müssen her, um die Monokultur (Soja, Mais, Weizen) weiterhin gut zu schützen. Mit der Zeit passt sich das Unkraut an und wird von den Pestiziden nicht mehr so stark abgetötet. Soja, Mais, Weizen & Co. werden durch die Chemikalien ebenfalls angegriffen. DER PESTIZIDTEUFELSKREIS Forscherinnen und Forscher schaffen es, die Sojapflanzen so zu verändern, dass sie widerstandsfähig gegen die Pestizide sind. 1 2 3 4 5 6 7 1 Beschreibe die Bedeutung von Insekten für den Menschen. (UK, I) 2 Beschreibe mit Hilfe des Textes und M4 den idealen Lebensraum von Insekten. (UK, I) 3 Gestalte ein Infoblatt für deine Schulzeitung mit dem Titel „Insekten schützen für eine vielfältige Lebensmittelversorgung“. Verwende auf deinem Infoblatt Inhalte dieser Doppelseite. Recherchiere ergänzend im Internet. (HK, III) 4 Erläutere den Pestizid-Teufelskreis (M6) in deinen eigenen Worten. Verwende in deiner Erläuterung den Begriff „Biodiversität“. (OK, II) 5 Nimm mit Hilfe des Pestizid-Teufelskreises (M6) zu der folgenden Aussage Stellung: „Monokulturen beschleunigen das Insektensterben“. (UK, II) 6 Untersuche, ob es an deinem Schulort Flächen gibt, die einen guten Lebensraum für Insekten darstellen. Begründe deine Aussage. (UK III) O AH S. 8, S. 9 Klimawandel Pflanzen treiben früher aus und blühen früher. Passiert das, bevor Insekten im Frühjahr schlüpfen, finden diese weniger Nahrung. Insekten wie die Wildbiene sind auf bestimmte Pollen angewiesen. Gibt es gewisse Pflanzen aufgrund des Klimawandels nicht mehr, stirbt auch die Wildbiene. Landwirtschaft Monokulturen und überdüngte Flächen sind tödlich für Insekten. Denn Insekten brauchen eine vielfältige und nährstoffarme Umgebung. Immer mehr Düngemittel und Abgase in der Umwelt nehmen den Insekten ihren Lebensraum (M4). Unkrautbekämpfungsmittel (Herbizide) nehmen den Insekten zunehmend die Vielfalt der Pflanzen. Lichtverschmutzung Europa wird nicht mehr dunkel. Künstliches Licht stört den Tag-NachtRhythmus der Insekten. Straßenlaternen, Leuchtreklamen und Co. täuschen den Tieren außerdem längere Tage vor. Sie können den Ablauf der Jahreszeiten so nicht mehr nachvollziehen. Falter-Larven überspringen den Schritt der Verpuppung im Herbst, schlüpfen sofort und sterben an den kalten Temperaturen. M5 Drei Beispiele für den Einfluss des Menschen auf Insekten 17 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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