Überschreiten der Belastungsgrenzen: Donut-Ökonomie Soziale und ökologische Grenzen Das Verhältnis von Mensch und Natur steht nicht im Einklang. Der Mensch überschreitet in vielen Bereichen die sozialen und die ökologischen Grenzen des Planeten: Er eignet sich widerrechtlich Land an (Landgrabbing, S. 10), beutet Ressourcen aus (zB Sand, S. 12), treibt den Klimawandel voran (Kippelemente, S. 14) und ist dafür verantwortlich, dass viele Tier- und Pflanzenarten aussterben (S. 16). Auch die grundlegenden Bedürfnisse und Rechte der Menschen selbst sind nicht in allen Gesellschaften gut abgesichert: Frieden, Gerechtigkeit, Wohnen oder Energie, Gleichstellung, Bildung oder Nahrung sind nicht für alle Menschen selbstverständlich. Manche Staaten unterschreiten die notwendigen Standards. M2 Die Kreisform des Donuts zeigt, wie unsere Wirtschaft aussehen sollte: Eine Wirtschaft, die weder die sozialen Bedürfnisse der Menschen (das Loch in der Mitte) noch die ökologischen Grenzen der Erde (der äußere Rand) verletzt. Kritische Bedingungen für den Menschen Ökologische Grenze Ökologische Grenze Kritische Bedingungen für die Umwelt Artensterben Hilfe für Schwache gute Klassengemeinschaft Rassismus Strom sparen Fahrrad statt Auto Müll trennen Mobbing Energieverschwendung Soziale Grenzen M1 Die Donut-Ökonomie 24 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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