Entwicklungen in einer globalisierten Welt 1 Beschrifte das Satellitenbild M1, indem du dargestellte Stadtteile und Flüsse in der Bildunterschrift nennst. Verwende dazu einen Atlas oder digitales Geomedium. (HK, II) 2 Erkläre, ob es sich bei der Stadt Wien um eine mehrheitlich geplante oder mehrheitlich natürlich gewachsene Stadt handelt. Beziehe dich dabei genau auf das Satellitenbild. (UK, II) 3 Führe nach dem vorgegebenen Muster M2 eine Satellitenbildanalyse von Manhattan (M3–M5) durch. (HK, II) 4 Nimm Stellung zu Vorteilen und Nachteilen von natürlich gewachsenen gegenüber geplanten Stadtteilen. (UK, III) Mehrheitlich geplante Städte Geplante Städte weisen einen regelmäßigen Grundriss auf. Das Straßennetz verläuft manchmal rechtwinkelig und nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. Ziel ist es, effizient zu planen und vielen Menschen Wohnraum zu bieten. Auch historische Stadtstrukturen werden dem nachträglich angepasst. Außerdem muss es viel Platz für Verkehr geben. Manhattan (New York) wurde im 19. Jahrhundert zu einer Planstadt. Der Grund dafür war die explodierende Bevölkerung. 1811 wurde der „Commissioners Plan“ für die Insel Manhattan veröffentlicht (M5). Die Straßen wurden wie im Muster eines Schachbrettes geplant. 12 Längsstraßen von Norden nach Süden („Avenues“) und 155 Querstraßen von Westen nach Osten („Streets“). Die meisten von ihnen besitzen keinen Namen, sondern sind durchnummeriert (zB 7th Avenue). Bestehende Gebiete, wie Farmen oder Sümpfe, wurden ersetzt. Nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner waren damit einverstanden, doch mussten sie umsiedeln. Der berühmte Central Park (M3) entstand erst 1953 nach dem Vorbild europäischer Grünanlagen. Er befindet sich in der Mitte der Insel. In jeder Stadt kann es natürlich beide Arten von Stadtteilen geben. M5 „Commissioners Plan“ für New York, 1811 M3 Satellitenbild des Central Parks, Manhattan, New York (Ausschnitt) M4 Satellitenbild Financial District, Manhattan, New York 83 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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