global 4. Geographie und wirtschaftliche Bildung, Schulbuch [Teildruck]

Menschen und Natursysteme Wo hinterlassen Menschen Spuren? – Beispiel 1 – Schülerinnen und Schüler entsorgen Müll Beispiel 2: Das Sonnblick-Observatorium (Österreich) Jedes Frühjahr sieht man Schülerinnen und Schüler mit Müllsäcken in der Stadt Waidhofen Müll sammeln. Heuer entwickelten die Schülerinnen und Schüler nun ihr eigenes, vorbildliches Projekt für saubere Klassen. „Das Ziel waren saubere Klassen. Jede Klasse bekam 300 Punkte, die es zu erhalten gab. Zeigte sich bei der Kontrolle, die durch Schüler sechs Mal durchgeführt wurde, dass Müll am Boden lag, gab es entsprechende Abzüge“, erzählte eine der Initiatoren, Carina Schörghofer. „Die Idee kam uns durch das Projekt Plastikfasten. Wir wollten auch einen Beitrag dazu leisten. Es ist falsch, Müll zu produzieren, noch schlimmer ist es, ihn achtlos wegzuwerfen oder falsch zu trennen“, berichtete die engagierte Schülerin. „Es zahlt sich aus, bei solchen Projekten mitzumachen – aber nicht nur wegen eines möglichen Gewinnes, sondern weil es uns ein Anliegen ist“, freute sich Direktorin Doris Aigner. „Es fängt im Kleinen an: saubere Klassen, saubere Schule, sauberes Waidhofen“. (nach: noen.at, 8.6.2019) M4 Schülerinnen und Schüler entsorgen Müll richtig M9 Bei der Verarbeitung von Rohstoffen und bei der Produktion von Waren gelangen Chemikalien in Gewässer. Hier: Industrielandschaft in Karabasch, Russland. das Nanoplastik: Nanometer kleine Plastikteilchen, kleiner als Mikroplastik, mit freiem Auge nicht sichtbar; ein Nanometer ist ein Millionstel eines Millimeters. M7 Los Angeles im Smog, einem Gemisch aus Ruß, Staub und Schwefeldioxid, Stickoxiden, Kohlenmonoxid und Nebel M8 In der Landwirtschaft werden Düngemittel in Mengen eingesetzt, die die natürliche Aufnahmekapazität überschreiten. Forscher weisen Nanoplastik auf Sonnblick nach Messungen des in 3 106 Meter Seehöhe gelegenen Sonnblick-Observatoriums haben gezeigt, dass pro Jahr auf jeden Quadratkilometer etwa 42 Kilogramm Nanoplastik herunterrieseln. Teils wurden Teilchen bis zu 2 000 Kilometer durch die Lüfte transportiert. Rund 30 Prozent der winzigen Teilchen stammen aus Städten, die höchstens 200 Kilometer vom Sonnblick entfernt sind. Die Daten deuten aber auch auf einen weiträumigen und globalen Transport hin. Teilweise liege die Quelle des Nanoplastiks im Atlantik, wo es offenbar über die Gischt der Wellen in die Luft gelangt. (Quelle: orf.at, abgerufen am 07.10.2024) M5 Österreichs höchstgelegene Forschungsstation liegt auf dem Gipfel des Hohen Sonnblick (3 106 m). M6 Der Weg des Nanoplastiks in die Alpen 1 Ordne die menschlichen Spuren in M1 der Grafik zu und zähle Folgen der menschlichen Einwirkung auf Natursysteme auf. (OK, I) 2 Das Projekt „Natur der Dinge“ lädt Menschen dazu ein, an einer digitalen Sammlung der Umweltveränderungen mitzuarbeiten. Besuche die Website www.changing-natures.org. Benenne Gegenstände aus deinem Leben, die Veränderungen in deiner Umwelt dokumentieren. (HK, I) 3 Recherchiert, wie lange der Abbau folgender Verpackungen in der Natur dauert: Aludose, Plastiksackerl, Zigarettenstummel. (HK, II) 4 Initiiert eine einstündige Müllsammelaktion an eurer Schule. Überlegt gemeinsam, wie ihr die Ergebnisse präsentiert. (HK, III) O AH S. 4 9 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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