Was macht eine Nichtregierungsorganisation? Was macht eine Nichtregierungsorganisation? Manche Menschen setzen sich für ein gemeinsames gesellschaftliches oder politisches Ziel ein. Sie schließen sich dann oft zusammen, um es zu erreichen. Diese Zusammenschlüsse werden Nichtregierungsorganisationen (NRO) genannt, engl. Non Governmental Organisation (NGO). Sie sind freiwillig und privater Natur, benötigen keine staatliche Erlaubnis und werden nicht vom Staat kontrolliert. Sie bekommen Geld meist über Spenden oder Mitgliedsbeiträge, manche werden auch staatlich unterstützt. Einige NGOs sind international aktiv und oft in den Medien (M1). NGOs sind in verschiedenen Bereichen tätig. Sie helfen Menschen, die sich in Not befinden, bieten medizinische Hilfe an, setzen sich für die Menschrechte oder den Tier- und Umweltschutz ein. NGOs können durch ihre Kampagnen viel bewirken. Kampagnen zielen oft darauf ab, Unternehmen und Konzerne oder politische und wirtschaftliche Maßnahmen von Regierungen zu kritisieren. Mit Protesten oder Aktionen erregen sie Aufmerksamkeit in der Gesellschaft. Durch das Internet und Social-Media-Plattformen erreichen sie viele Menschen. Dort machen sie auf die Missstände aufmerksam und fordern Veränderungen. So wird öffentlich Druck auf Entscheidungsträger (Unternehmen oder Politik) ausgeübt. M2 NGOs als Akteure die Kampagne (frz. Feldzug): gemeinsame, befristete Aktion zur Erreichung eines Ziels. Häufig sollen durch öffentlichen Druck die Entscheidungen von Personen, Unternehmen oder Regierungen beeinflusst werden. der Konzern: Zusammenschluss mehrerer rechtlich selbständiger Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit unter gemeinsamer Führung. Ein Beispiel ist der schweizerische Lebensmittelkonzern Nestlé, zu dem u. a. die Unternehmen Purina (Tiernahrung), Nespresso (Kaffeekapseln), Wagner (Fertigpizzen) und BEBA (Babynahrung) gehören. M1 Eine Auswahl von NGOs, die international tätig sind M3 M4 M5 94 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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