Methode Expertengespräch zum Thema NGOs Für „Ärzte ohne Grenzen“ in Afrika Der Wiener Fabian Havlik, Logistiker der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ berichtet aus der Demokratischen Republik Kongo: NGOs bedeuten oft freiwillige Arbeit So wie Fabian bieten viele Menschen in und außerhalb Österreichs ihre freiwillige Mitarbeit in einer NGO an. Das bedeutet, dass Menschen in privaten Organisationen Aufgaben und Verantwortung übernehmen. NGOs wollen zB Leid verringern, Arme unterstützen, die Gemeinschaft stärken oder die Umwelt schützen. Für diese Organisationen arbeiten Menschen oft ehrenamtlich, also unbezahlt. Sie engagieren sich in ihrer Freizeit, um soziale Projekte zu unterstützen oder sich für bestimmte Anliegen einzusetzen. NGOs tragen zum Zusammenhalt in der Gesellschaft bei, indem sie gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und die Zivilgesellschaft stärken. Für ihre Tätigkeit sind NGOs auf Spenden angewiesen. Zuletzt wurden pro Jahr ca. 1 Milliarde Euro gespendet. Das meiste Geld geht an Tiere oder Kinder. Es ist besonders wichtig, dass das Geld der Spendenden auch tatsächlich ankommt, wo es benötigt wird. Daher erhalten kontrollierte NGOs das Spendengütesiegel (M1). der Logistiker/die Logistikerin: Person, die den Transport und die Lagerung von Waren plant, koordiniert, steuert und überwacht. „Habt ihr euch schon mal einmal gefragt, wie medizinische Hilfsgüter zu den Einsatzprojekten, die über das ganze Land verteilt sind, kommen? Die Demokratische Republik Kongo ist ungefähr 28-mal so groß wie Österreich. Das heißt viele Transporte werden mit dem Flugzeug gemacht, vor allem wenn es schnell gehen muss. Da auch unsere medizinische Nothilfe vor allem in entlegeneren Gebieten gebraucht wird, bringen wir von Bukavu und anderen größeren Städten Material und Personal mit dem Flugzeug in die Projekte. […] je länger ich hier bin, desto mehr merke ich, wie viel Verantwortung ich eigentlich trage. […] Ich fühle mich, als würde ich hier mein volles Potential ausschöpfen. Auch sehe ich hier jeden Tag, wie sehr sich die Ausbildung, mein Maschinenbaustudium, ausgezahlt hat. Das ganze theoretische Wissen und auch das vernetzte Denken, das ich mir während des Studiums angeeignet habe, machen sich hier voll bezahlt. Aber natürlich auch meine Sprachkenntnisse, vor allem Französisch und Englisch, werden hier auf die Probe gestellt.“ (Quelle: aerzte-ohne-grenzen.at, abgerufen am 06.10.2024) M2 Auszüge aus Fabians Bericht M1 Das Österreichische Spendensiegel zeigt, dass man einer Organisation beim Spenden vertrauen kann. Es bedeutet, dass die Spendengelder sorgfältig verwaltet und sinnvoll für den vorgesehenen Zweck verwendet werden. (Quelle: www.osgs.at) M4 Man kann in vielen verschiedenen Bereichen freiwillig mitarbeiten. M2 Freiwillige Arbeit in einer Lebensmittelausgabe M3 Freiwillige Arbeit zur Begrünung der Stadt 96 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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