Sonnenklar! Sachunterricht 4
Sonnenklar! Sachunterricht 4. Schulstufe, Schulbuch Schulbuchnummer: 225276 Mit Bescheid des Bundesministeriums für Bildung vom 15. September 2025, GZ: 2025-0.062.463, gemäß § 14 Abs. 2 und 5 des Schulunterrichtsgesetzes, BGBI. Nr. 472/86, und gemäß den derzeit geltenden Lehrplänen als für den Unterrichtsgebrauch für die 4. Schulstufe an Volksschulen im Unterrichtsgegenstand Sachunterricht geeignet erklärt. Dieses Werk wurde auf der Grundlage eines zielorientierten Lehrplans verfasst. Konkretisierung, Gewichtung und Umsetzung der Inhalte erfolgen durch die Lehrerinnen und Lehrer. Liebe Schülerin, lieber Schüler, du bekommst dieses Schulbuch von der Republik Österreich für deine Ausbildung. Bücher helfen nicht nur beim Lernen, sondern sind auch Freunde fürs Leben. Kopierverbot Wir weisen darauf hin, dass das Kopieren zum Schulgebrauch aus diesem Buch verboten ist – § 42 Abs. 6 Urheberrechtsgesetz: „Die Befugnis zur Vervielfältigung zum eigenen Schulgebrauch gilt nicht für Werke, die ihrer Beschaffenheit und Bezeichnung nach zum Schul- oder Unterrichtsgebrauch bestimmt sind.“ Umschlagbild: © Pixel-Shot / stock.adobe.com Umschlagillustration: Juliane Assies, Berlin Illustrationen: Juliane Assies, Berlin: 2.1 bis 2.7; 3.8; 3.9; 3.10; 3.1 bis 7; 4.13; 4.14; 5.1; 7.4; 7.5; 8.2; 11.1; 11.2; 11.3; 12.7; 12.8; 13.1; 15.1; 15.2; 15.3; 15.4; 15.5; 15.6; 16.2; 17.3; 19.1; 19.2; 20.10; 21.1; 22.1; 23.2; 26.1; 27.1; 27.2; 30.5; 33.1; 34.1; 35.1; 35.1; 35.1; 36.1; 36.2; 36.3; 36.4; 36.5; 37.1; 37.2; 37.3; 37.4; 38.1; 38.2; 38.3; 38.4; 39.1; 40.1; 40.2; 40.3; 40.4; 41.1; 41.2; 41.3; 43.1; 43.2; 43.3; 44.1; 45.1; 45.2; 45.3; 45.4; 45.5; 45.7; 45.8; 46.1; 46.2; 46.3; 47.3; 48.1; 49.1; 51.1; 51.2; 51.3; 52.13; 52.14; 55.9; 55.10; 58.5; 58.7; 59.1; 59.2; 59.3; 60.1; 60.2; 60.3; 60.4; 61.1; 61.2; 61.3; 61.4; 61.5; 61.6; 62.1; 62.2; 62.3; 62.4; 62.5; 62.6; 62.7; 63.1; 63.2; 63.3; 63.4; 63.5; 63.6; 63.7; 63.8 Kompass Freytag & Berndt GmbH, Wien: 14.1; 16.1; 29.2 globaleverantwortung.at: 6.2 Ernst Klett Verlag, Stuttgart: 3.11 Nationalparks Austria, Wien: 18.1 öbv Archiv, Wien: 17.1; 32.1 Manuela Strasser, Wien: 8.1 1. Auflage (Druck 0001) © Österreichischer Bundesverlag Schulbuch GmbH & Co. KG, Wien 2026 www.oebv.at Alle Rechte vorbehalten. Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, gesetzlich verboten. Redaktion: Maria Stork-Schausberger, Wien; Julia Sternat, Wien Herstellung: Oliver Stolz, Wien Umschlaggestaltung: Visuelle Lebensfreude, Bodem + Sötebier GbR, Hannover Layout: Visuelle Lebensfreude, Bodem + Sötebier GbR, Hannover Satz: Manuela Strasser, Wien Druck: Paul Gerin GmbH & Co KG, Wolkersdorf ISBN 978-3-209-11238-5 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
www.oebv.at Christian Bertsch Susanne Eichhorn Sabine Ludwig-Szendi Doris Nutz-Fallheier Sonnenklar! 4 Sachunterricht Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Inhaltsverzeichnis Ich und du Jeder Mensch ist einzigartig........... 4 Ich mag mich, wie ich bin............... 5 Ziele für unsere Zukunft................. 6 Wir philosophieren über Rechte. . . . . 7 Das Recht auf Bildung.................... 8 Berufe einst und jetzt..................... 9 Das bin ich früher – jetzt – und in der Zukunft.............................. 10 Das ist sonnenklar! . ..................... 11 Warum und wieso Die Stadt der Zukunft................... 44 Energiequellen ............................ 45 Energie ist kostbar....................... 46 Recycling und Upcycling – was ist das?................................. 47 Blackbox Smartphone.................. 48 Welche Kräfte wirken hier?........... 49 Wir konstruieren eine Brücke .. . . . . . 50 Das ist sonnenklar! . .................... 51 Leben und helfen Einst und jetzt ............................. 52 Kindheit früher und heute............ 53 Schule in Österreich – Erzherzogin Maria Theresia . . . . . . . . . 54 Wir verwenden Medien ............... 55 Das Internet ................................ 56 Fake News und KI ........................ 57 Werbung .................................... 58 Das ist sonnenklar! . .................... 59 Gesund und munter Mein Körper ist einzigartig ........... 36 Meine Verdauung ........................ 37 Geschlechtsorgane – mein Körper entwickelt sich ................. 38 Die Pubertät: Alles verändert sich............................................. 39 Die Pubertät................................ 40 Was ist Sex?.................................. 41 Ich bin ich.................................... 42 Das ist sonnenklar! . .................... 43 Immer wieder Von klein nach groß..................... 20 Ein Kastanienbaum wächst heran .............................. 21 Den Wald schützen...................... 22 Pflanzen des Waldes ................... 23 Ein Schmetterling wächst heran.. . 24 Ein Baby wächst heran................. 25 Unser Herz................................... 26 Das ist sonnenklar! . .................... 27 Kleine und große Welt Österreich ................................... 28 Ich lebe in Österreich .................. 29 Einkaufen in Österreich................ 30 Österreich ist eine Demokratie.. . . . 31 Die Bundeshauptstadt Wien.. . . . . . . . 32 Mein Bezirk.................................. 33 Demokratie in der Schule – Klassenrat................................... 34 Das ist sonnenklar! . .................... 35 Da und dort Viele Karten................................. 12 Die Erde....................................... 13 Das Klima.................................... 14 Klimawandel............................... 15 Europa. ....................................... 16 Österreich liegt in Europa............. 17 Österreich schützen – Nationalparks.............................. 18 Das ist sonnenklar! . .................... 19 Das Sonnenklar!-Sachbuch kennen lernen ........................................................................ 3 Ich informiere mich weiter Ich informiere mich weiter . ......... 60 Lesekarten: Verdauung ............... 61 Lesekarten: Geschlechts- organe der Frau ......................... 62 Lesekarten: Geschlechts- organe des Mannes . ................... 63 2 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
einkreisen spielen sprechen beobachten erforschen recherchieren basteln Partnerarbeit Gruppenarbeit Lernmethode schreiben malen ankreuzen verbinden nummerieren Das ist zu tun: Das ist sonnenklar! Je Themenkreis 3 Seitenarten: Mein Glück Ich forsche und entdecke Ich bin neugierig Das Sonnenklar!-Sachbuch kennen lernen Ich forsche und entdecke Komp: Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen Lebensweisen und Lebensräumen von Menschen wahrnehmen, einschätzen und persönliche Schlussfolgerungen ableiten Methode: Ein Projekt planen Den Wald schützen Was kannst du tun, um den Wald zu schützen? Überlegt in der Klasse und plant ein Naturschutzprojekt. Naturschutzprojekt Wald 3. Müll gehört nicht in den Wald Achtet darauf, im Wald keinen Müll zurück zu lassen. Der Müll ist schädlich für die Tiere und die Pflanzen. Vielleicht kannst du mit deiner Klasse eine „Müllsammelaktion“ machen, um den Wald in eurer Nähe zu reinigen. Was braucht ihr als Ausrüstung? 4. Baumpflanzaktionen In sogenannten Aufforstungsaktionen werden junge Bäumchen gepflanzt. Vielleicht gibt es in eurer Umgebung eine Baumpflanzaktion, an der Schulen teilnehmen können. 5. Erzählt es weiter Je mehr Menschen über den Wald Bescheid wissen und über die Gründe, warum man ihn schützen soll, desto besser! Vielleicht könnt ihr andere Klassen eurer Schule einladen. Bereitet vielfältige Informationen vor und präsentiert sie. Macht ein „Waldbuffet“ mit Hollerblütensaft, Beeren, Maroni, Nüssen … 1. Informiert euch über den Wald • Sammelt in Büchern, Zeitschriften und im Internet Informationen über heimische Wälder und gestaltet Plakate in kleinen Gruppen. • Pflanzen, Tiere, Gewässer, Aufbau, Nutzen, Berufe … • Je besser ihr über den Wald Bescheid wisst, desto besser könnt ihr ihn schützen! 2. Besucht den Wald Wählt dazu einen Schwerpunkt für euren Waldbesuch: • Tierspuren entdecken • Pflanzenvielfalt in den Waldschichten • Den Wald mit allen Sinnen entdecken • Waldspiele • Försterinnen und Förster bei der Arbeit Achtet auf die Waldregeln bei eurem Besuch! 23 FH 16 Sonnenklar_SB4_cc24_001-035_RZ_FSKlettOE.indd 23 07.12.25 16:07 Ich bin neugierig TechKB: Phänomene und Dinge in der Natur als Vorbild für technische Entwicklungen erkennen WirtKB: die Bedeutung eines bewussten Handelns für Umweltschutz und Nachhaltigkeit erklären und das eigene Konsumverhalten reflektieren Energiequellen Energie kann durch fossile Energiequellen wie Erdöl, Erdgas und Kohle erzeugt werden. Diese sind vor Millionen von Jahren aus ausgestorbenen Pflanzen und Tieren entstanden und liegen tief unter der Erdoberfläche. Um Energie zu erzeugen, werden sie aus der Erde geholt und in Kraftwerken verbrannt. Erdöl und Erdgas werden meist aus anderen Ländern über sogenannte Pipelines, das sind Rohre, die unter der Erdoberfläche verlaufen, nach Österreich transportiert. Bei der Verbrennung von Erdöl, Erdgas oder Kohle entsteht eine große Menge an Gasen wie Kohlenstoffdioxid (C02), die für die Umwelt und unser Klima sehr schädlich sind. Zudem sind fossile Energiequellen nur begrenzt auf der Erde vorhanden. Sie stehen uns nur so lange zur Verfügung, wie die Vorräte reichen. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, Energie zu erzeugen, nämlich über die erneuerbaren Energiequellen. Zu den erneuerbaren Energiequellen gehören Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme. Sie werden als „erneuerbar“ bezeichnet, weil sie – im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen – nicht erschöpft werden können und sich ständig erneuern. Sicher hast du schon einmal Windräder gesehen. Ihre Flügel werden vom Wind bewegt. Ein Generator wandelt diese Drehbewegung in Energie um. Es gibt aber auch Wasserkraftwerke, Erdwärmekraftwerke und Biomassekraftwerke. Immer öfter wird auch die Kraft der Sonne genutzt und es werden Solaranlagen und Photovoltaikanlagen gebaut. Ordne die Bilder zu und male den Rahmen passend an. erneuerbare Energiequellen fossile Energiequellen Sonnenkraft Erdwärme Biomasse Erdgas Windkraft Erdöl Wasserkraft Kohle Welche Energiequellen nutzt ihr zu Hause? 45 Sonnenklar_SB4_cc24_036-064_RZ_FSKlettOE.indd 45 07.12.25 16:08 Dieses Zeichen (der QR-Code) führt dich zu interessanten Zusatzangeboten, passend zu den Themen im Buch. (Diese Inhalte sind nicht approbiert.) 7 Themenkreise: Immer wieder Da und dort Ich und du Kleine und große Welt Gesund und munter Warum und wieso Leben und helfen Ich bin neugierig NatKB: Eine positive Einstellung zum eigenen Körper aufbauen SozKB: Geschlecht und Rolle reflektieren Komp: Den Mitmenschen wertschätzend begegnen und Diversität annehmen Ich mag mich, wie ich bin Sich selbst zu lieben, ist oft gar nicht so einfach. Es gibt Tage, an denen du dich magst und mit dir zufrieden bist. An anderen Tagen wiederum würdest du dich am liebsten unter der Bettdecke verkriechen. Dabei weißt du doch ganz genau, dass du etwas Besonderes bist, ein einmaliges Aussehen hast und einzigartige Fähigkeiten besitzt. Ich schreibe auf einen Zettel, was ich an mir selbst liebe. Diesen Zettel hebe ich gut auf und lese ihn immer wieder durch! Im täglichen Leben treffen wir auf viele Formen von Liebe. Welche Formen von Liebe begegnen mir im Alltag, wen oder was liebe ich? Ich liebe sich anbrüllen andere auslachen miteinander lachen sich schlagen Geheimnisse anvertrauen verzichten können verzeihen einander wehtun nachgeben Wenn Menschen sich mögen, gehen sie eine Beziehung ein, sie schließen Freundschaft. Das bedeutet: einander helfen, einander vertrauen, viel Zeit miteinander verbringen, einander zuhören usw. Ich male die Begriffe an, die zu einer Freundschaft passen: 5 FH 4 Sonnenklar_SB4_cc24_001-035_RZ_FSKlettOE.indd 5 10.12.25 12:56 Ich forsche und entdecke GeoKB: Räume erschließen, dabei grundlegende geographische Einsichten und Informationen gewinnen Komp: Kenntnisse über das eigene Land erwerben; Besonderheiten unterschiedlicher Regionen recherchieren und Ergebnisse präsentieren Methode: Referat Wir möchten Österreich besser kennen lernen. Daher erarbeiten wir immer zu zweit ein Referat über einen Bezirk oder ein Bundesland. Dabei gehen wir so vor: • Wir sammeln Informationen aus Sachbüchern oder dem Internet und machen Notizen. • Wir teilen die Inhalte auf und vereinbaren, wer wann spricht. • Wir gestalten ein Plakat mit den wichtigsten Informationen. • Wir üben unser Referat. Es soll weder zu lang noch zu kurz dauern. • Wir überlegen, was wir mitbringen und herzeigen können (z. B. Fotos, kleine Gegenstände, Musik oder Speisen aus dem Land). • Beim Referat sprechen wir langsam und deutlich. Mein Bezirk Jedes österreichische Bundesland ist in Bezirke unterteilt. An der politischen Spitze des Bezirkes steht ein Bezirkshauptmann, eine Bezirkshauptfrau oder eine Bezirksvorsteherin, ein Bezirksvorsteher. In einem Wiener Bezirk gibt es ein Kinder- und Jugendforum, bei dem Kindern die Möglichkeit geboten wird, Verbesserungsvorschläge für den Bezirk vorzubringen und gemeinsam mit Bezirkspolitikern und Bezirkspolitikerinnen darüber zu diskutieren. Die Kinder sammeln dazu Vorschläge in der Schule und gehen damit zu den Sitzungen. Das gefällt mir gut in meinem Bezirk: Das sollte verändert werden: Das würde ich mir für meinen Bezirk wünschen: 33 Sonnenklar_SB4_cc24_001-035_RZ_FSKlettOE.indd 33 07.12.25 16:07 3 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich und du Ich bin neugierig Echt spannend, wie unterschiedlich Menschen sein können. Welche Unterschiede können das sein? Überlegen und sammeln wir gemeinsam! Jeder Mensch ist einzigartig SozKB: Situationen und Handlungen hinterfragen, sachlich beurteilen und Standpunkt vertreten Komp: Den Mitmenschen wertschätzend begegnen und Diversität annehmen 4 FH 3 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich bin neugierig NatKB: Eine positive Einstellung zum eigenen Körper aufbauen SozKB: Geschlecht und Rolle reflektieren Komp: Den Mitmenschen wertschätzend begegnen und Diversität annehmen Ich mag mich, wie ich bin Sich selbst zu lieben, ist oft gar nicht so einfach. Es gibt Tage, an denen du dich magst und mit dir zufrieden bist. An anderen Tagen wiederum würdest du dich am liebsten unter der Bettdecke verkriechen. Dabei weißt du doch ganz genau, dass du etwas Besonderes bist, ein einmaliges Aussehen hast und einzigartige Fähigkeiten besitzt. Ich schreibe auf einen Zettel, was ich an mir selbst liebe. Diesen Zettel hebe ich gut auf und lese ihn immer wieder durch! Im täglichen Leben treffen wir auf viele Formen von Liebe. Welche Formen von Liebe begegnen mir im Alltag, wen oder was liebe ich? Ich liebe sich anbrüllen andere auslachen miteinander lachen sich schlagen Geheimnisse anvertrauen verzichten können verzeihen einander wehtun nachgeben Wenn Menschen sich mögen, gehen sie eine Beziehung ein, sie schließen Freundschaft. Das bedeutet: einander helfen, einander vertrauen, viel Zeit miteinander verbringen, einander zuhören usw. Ich male die Begriffe an, die zu einer Freundschaft passen: 5 FH 4 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke SozKB: Verantwortung für gemeinsame Vorhaben übernehmen und demokratische Verhaltensweisen als eigene Handlungsweise anwenden sowie politische Prozesse erkennen und mitgestalten Komp: Verantwortung für das eigene demokratische Verhalten übernehmen und umsetzen Ziele für unsere Zukunft Es gibt 17 offizielle, wichtige Ziele für nachhaltige Entwicklung (= Sustainable Development Goals: SDGs). Alle Menschen der Erde sind aufgefordert, gemeinsam daran zu arbeiten, um unseren Planeten und die Menschen, die darauf leben, zu schützen. Kinder müssen besonders geschützt werden, können aber auch viel mitarbeiten. Wir besprechen gemeinsam, was wir herausgefunden haben. Wir schauen uns den Kurzfilm „The worlds largest lesson“ an. Danach greifen wir eines der Ziele auf und überlegen: Was ist das Problem und was kann getan werden? Was will uns dieses Comic sagen? Wir diskutieren. 6 FH 5 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke SozKB: Situationen und Handlungen hinterfragen, sachlich beurteilen und Standpunkte vertreten Komp: Informationen kritisch-reflexiv beurteilen und den gewonnenen Standpunkt begründen Wir philosophieren über Rechte Menschen haben Rechte: Wir philosophieren über folgende Fragen: • Warum sind manche Menschen reich, andere Menschen arm? • Macht Geld glücklich? • Darf man Brot stehlen, bevor man verhungert? • Ist es in Ordnung, Leitungswasser zu verkaufen? • Darf man für den Frieden kämpfen? Wir haben zu diesen Rechten viele Fragen, über die wir miteinander sprechen. Man nennt das auch philosophieren. Über folgende Frage möchte ich gerne philosophieren: Philosophie bedeutet: Liebe zur Weisheit. 7 FH 6 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke WirtKB: Berufswelten erkunden und nach ausgewählten Kriterien beschreiben Komp: Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge erwerben Methode: Etwas präsentieren Das Recht auf Bildung Wie wäre unsere Welt, wenn niemand lesen oder schreiben könnte? Wir philosophieren. Viele Kinder dieser Erde besuchen keine Schule. Was könnten die Gründe dafür sein: • • Wir vergleichen. Diesen Beruf würde ich gerne erlernen und ausüben: Gute Ausbildung – gute Berufsmöglichkeit Viele erwachsene Menschen haben einen Beruf, den sie mit Freude ausüben. Um in diesem Beruf arbeiten zu können, mussten sie eine Ausbildung machen. Ich überlege, welchen Beruf ich einmal ausüben möchte. Ich kreuze an: Ich arbeite gerne mit Menschen. Ich schreibe gerne Aufsätze und Geschichten. Der Umgang mit Tieren macht mich glücklich. In meinem Berufsleben wird Sport eine Rolle spielen. Ich bin sehr geschickt mit meinen Händen. Ich rechne für mein Leben gerne. Ich zeichne gern und bin sehr kreativ. Ich bin gerne draußen in der Natur. Mein Beruf Ich gestalte ein Plakat und präsentiere es den Kindern meiner Klasse. • Ich schreibe die wichtigsten Stichworte groß und deutlich auf ein Plakat. • Das Plakat befestige ich an der Tafel. • Ich nehme Fotos und andere Dinge mit, die ich herzeigen kann. • Ich spreche langsam, laut und deutlich. 0 Mio. 2 Mio. 4 Mio. 6 Mio. 8 Mio. 10 Mio. Äthiopien Indien Indonesien Nigeria Pakistan Sudan Ein Drittel der Kinder im Grundschulalter, die keine Schule besuchen (24 Millionen), lebt in nur sechs Ländern: 2,1 2,9 2,0 2,7 8,7 5,6 8 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke HistKB: Biografisches Lernen, Berufe einst und jetzt; ein Bewusstsein für Zusammenhänge von Vergangenheit und Gegenwart entwickeln Komp: Biografisches Lernen; Vergangenes schildern, Gegenwärtiges bewerten Berufe einst und jetzt Es gibt unzählige Berufe, in denen Menschen arbeiten. Berufe verändern sich im Laufe der Zeit. Manche Berufe gibt es nicht mehr, andere kommen neu dazu. Berufe, die es früher gab. Berufe, die es jetzt gibt. Ich befrage meine Großeltern oder andere ältere Personen, die ich kenne: • In welchem Beruf hast du gearbeitet? • Gibt es diesen Beruf heute noch, oder hat er sich verändert? Ich notiere: Die Verkäuferin verkauft anderen Menschen unterschiedliche Waren. Die Physiotherapeutin hilft (therapiert) Menschen nach Unfällen. Der Droschkenkutscher fährt Menschen ans Ziel. Die Korbflechterin stellt Körbe aus Weiden her. Der Sattler fertigt Zaumzeug, Riemen und Sättel an. Die Grafikerin erstellt Zeichnungen für verschiedene Medien. Der Landwirt züchtet und versorgt Nutztiere für die Milch- und Fleischproduktion. Der Bader behandelt kranke Menschen. Beruf gibt es noch hat sich verändert 9 FH 7 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke HistKB: Bewusstesein für Zusammenhänge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft entwickeln Komp: Biografisches Lernen, persönliche Entwicklung; Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft Das bin ich jetzt in der Zukuft früher Wie bin ich in Zukunft? Ich gestalte eine Zeichnung. • Beruf, Familie, Hobbies Mein Geburtsdatum: Uhrzeit: Geboren wurde ich im Krankenhaus daheim Als erstes besucht hat mich: Ich war in diesem Kindergarten: Die Pädagogin, der Pädagoge hieß: Das waren meine Freundinnen und Freunde: Im Kindergarten spielte ich gerne: An meinen ersten Schultag kann ich mich gut erinnern: ja nein In meiner Schultüte waren viele Dinge: Das habe ich in der ersten Klasse gelernt: Ich bin jetzt in der 4. Klasse. Meine Lehrerin, mein Lehrer heißt: Das ist mein Lieblingsgegenstand: Das kann ich besonders gut: 10 FH 8 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Das ist sonnenklar! Kompetenz: Reflexion des eigenen Lernzuwachses SozKB/Glück: Überlegungen und Gedanken über die eigene Zukunft anstellen und ein Plakat gestalten (zeichnen, kleben, schreiben) Das habe ich herausgefunden: Mein Glück – Ich bin wichtig! Meine Zukunft: Was möchte ich erleben, was möchte ich erreichen, was möchte ich lernen, was möchte ich besser können? Hier sammle ich meine ersten Ideen und gestalte dann mein Zukunftsplakat. 11 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Da und dort Ich bin neugierig GeoKB: Sich anhand analoger sowie digitaler Medien in der Wirklichkeit und auf Karten/Plänen orientieren Komp: Pläne und Karten als geografische Darstellungsformen kennen Viele Karten Wozu brauchen wir eigentlich Karten? Welche Karten gibt es überhaupt? 12 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich bin neugierig GeoKB: Die Erde als System begreifen, die Gliederung der Erde in Kontinente und Meere erfassen und beschreiben Komp: Anhand von Karten die Unterteilung in Kontinente und Weltmeere kennen Die Erde Im Mittelalter glaubten die Menschen, die Erde sei eine Scheibe. Heute wissen wir, dass die Erde ein fast runder Planet ist. Der Globus ist ein verkleinertes Modell der Erde. Der größte Teil der Erde ist von Wasser bedeckt. Es gibt sieben Weltmeere und sieben Kontinente. Die rote Linie wird nur auf Landkarten dargestellt. Sie heißt Äquator. Der Äquator teilt die Erde in die südliche und in die nördliche Halbkugel. 1 2 3 4 5 6 Senkrecht: 1 verkleinertes Modell der Erde 2 Der größte Teil der Erde wird von … bedeckt. 3 Es gibt … Kontinente. 4 Sie ist keine Scheibe sondern eine Kugel. Waagrecht: 5 ein kaltes Meer 6 Es gibt … Weltmeere. 13 FH 9 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke GeoKB: Besonderheiten unterschiedlicher Regionen auf den Kontinenten (Klima), die unterschiedliche Nutzung von Räumen erschließen, vergleichen und einschätzen Komp: Die Auswirkungen der Klimazonen auf den Lebensraum wahrnehmen Das Klima Wenn ich aus dem Fenster sehe, weiß ich, wie das Wetter gerade ist: Es scheint die Sonne, es regnet oder es ist stürmisch. Klima beschreibt, wie das Wetter über einen langen Zeitraum in einer Klimazone ist. Kinder erzählen, in welcher Klimazonen sie leben. Ich trage den richtigen Begriff ein. Äquator nördlicher Polarkreis nördlicher Wendekreis südlicher Wendekreis südlicher Polarkreis Leif: Wenn es bei uns warm ist, haben wir 10° Grad Celsius. Sonst ist es immer kalt. Camilla: Bei uns ist es sehr heiß und es regnet fast jeden Tag. Anna: Wir haben vier Jahreszeiten. Im Sommer ist es sehr warm und im Winter kalt. Hetav: In den Regenzeiten gibt es sehr viel Regen und dann gibt es Trockenzeiten. In der Wüste ist es heiß und trocken. Klimazonen sind Gebiete auf der Erde mit ähnlichem Klima. Sie beeinflussen, wie Menschen, Tiere und Pflanzen in verschiedenen Teilen der Welt leben. Am heißesten ist es nahe vom Äquator, an den Polen ist es sehr kalt. Die Klimazonen heißen: • Tropische Zone, • Subtropische Zone, • Gemäßigte Zone, • Polare Zone. 14 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke GeoKB: Über Auswirkungen von Veränderungen im Raum für Menschen und Natur berichten, Gestaltungs- und Verhaltensmöglichkeiten für die Zukunft präsentieren SozKB: Verantwortung für gemeinsame Vorhaben übernehmen, politische Prozesse erkennen und mitgestalten Komp: Die Veränderungen des Klimawandels erfassen und den eigenen Handlungsspielraum erkennen Klimawandel Klimawandel bedeutet die Veränderung des Klimas. Über lange Zeit gesehen, hat sich das Klima auf der Erde schon mehrmals geändert. Normalerweise dauert das sehr lange. Jetzt erleben wir einen sehr schnellen Klimawandel. Wir Menschen bringen viele schädliche Treibhausgase in die Luft, durch Strom und Heizung (Erdöl, Erdgas, Kohle), Flugzeuge, Schiffe, Autos und Waldbrände. Diese Treibhausgase umhüllen die Erde wie ein unsichtbarer Mantel. Nur mehr ein Teil der Wärme geht wieder zurück in das Weltall. Das führt dazu, dass es wärmer wird und das Wetter sich verändert, mit mehr Stürmen, Dürren oder schmelzenden Eisschollen. Was ICH gegen die drohende Klimakatastrophe tun kann: Was können WIR gegen den Klimawandel tun: Wir schauen uns unsere Umgebung genau an. Gibt es viele Bäume, die gegen Hitze helfen? Gibt es viele Radwege oder viele Straßen? Gib es viele öffentliche Verkehrsmittel? Wir schreiben gemeinsam einen Brief mit unseren Wünschen. Den Brief schicken wir an das zuständige Gemeindeamt oder Bezirksamt. 1 2 3 4 mit den Fahrrad statt mit dem Auto fahren Strom im Haushalt sparen regional und saisonal einkaufen mit dem Zug fahren statt zu fliegen 15 FH 10, 11 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke GeoKB: Gliederung der Erde in Kontinente erfassen, sich auf Karten orientieren Komp: Den Kontinent Europa und seine Länder kennen Methode: Fragenbox Europa Europa ist der Kontinent, auf dem ich lebe. 47 Länder gehören zu diesem eher kleinen Kontinent. Der nördlichste Punkt liegt in Norwegen, der südlichste in Spanien. In Europa leben mehr als 700 Millionen Menschen. Island Irland Frankreich Großbritannien Finnland Estland Lettland Litauen Weißrussland Ukraine Rumänien Polen Deutschland Kosovo Bulgarien Mazedonien Albanien Griechenland Moldawien Dänemark Russland Niederlande Slowenien Montenegro Norwegen Schweden Russland Spanien Italien Kroatien Bosnien u. Herzegowina Schweiz Slowakei Tschechische Republik Ungarn Serbien Türkei Zypern Malta Österreich Andorra Vatikan Monaco San Marino Portugal Luxemburg Liechtenstein Belgien Wer war schon wo in Europa? Wir befragen einander und erstellen ein Diagramm. (1 Kind = 1 Kästchen) Wir erstellen eine Fragenbox. Jedes Kind schreibt eine Frage auf ein Kärtchen. Die Antwort steht auf der Rückseite. Gegenseitig stellen wir uns nun diese Fragen (z. B. Welche Länder grenzen an die Schweiz?). Kinder Italien Polen 16 FH 12 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke GeoKB: Sich anhand von analogen Medien auf Karten/Plänen orientieren HistKB: Ereignisse aus der Vergangenheit anhand von Darstellungen von der Vergangenheit hinterfragen Komp: Österreich und seine Nachbarländer als Teil von Europa erfassen Methode: Kartenarbeit Österreich liegt in Europa Österreich liegt in der Mitte Europas und grenzt an kein Meer. Daher ist Österreich ein Binnenstaat. Schau dir die Karte auf Seite 16 an. Wie heißen die acht Nachbarländer von Österreich? Ich arbeite mit Karten: • Ich schaue, was auf der Karte dargestellt wird. • Ich achte darauf, dass Norden oben ist. • Ich orientiere mich an den Farben und lese nach, was sie bedeuten. • Manchmal haben Karten Raster, damit sie leichter gelesen werden können. • Ich schau genau, welche Kartenzeichen ich finde. Hier sind alte Pläne. Was können wir sehen? Wie haben sich Österreich und Europa verändert? Europa vor und nach dem 2. Weltkrieg Europa im 18. Jahrhundert 17 FH 13 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke GeoKB: Schutzmaßnahmen für Lebensräume kennenlernen NatKB: Artenvielfalt kennenlernen Komp: Die Wichtigkeit von Umwelt- und Artenschutz kennen Österreich schützen – Nationalparks Österreich hat sechs Nationalparks. Darunter versteht man ein Gebiet, in dem die Natur vor der zu starken Nutzung von Menschen geschützt wird. Das kann ein Wald, eine große Naturfläche und auch Wasser sein. So will man dafür sorgen, dass dieses Gebiet auch später noch naturbelassen ist. Im Nationalpark dürfen Tiere und Pflanzen nicht von Menschen gestört werden. Ich trage ein: In welchem Bundesland liegen die Nationalparks. Ich recherchiere: Welche besonderen Tiere und Pflanzen gibt es dort. Nationalpark Bundesland/-länder Tiere und Pflanzen Hohe Tauern Donau-Auen Neusiedler See – Seewinkel Kalkalpen Gesäuse Thayatal Gesäuse Neusiedler See – Seewinkel Donau-Auen Thayatal Kalkalpen Hohe Tauern www.nationalparksaustria.at 18 FH 14 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Das ist sonnenklar! Kompetenz: Reflexion des eigenen Lernzuwachses SozKB/Glück: Positives wahrnehmen: die eigenen Stärken, Ziele, Erfolge und sozialen Kontakte Das habe ich herausgefunden: Mein Glück – Ich freue mich! Ich erschaffe mir meine eigene positive Landkarte und richte meine Aufmerksamkeit danach aus. Das kann ich gut: Das finde ich an mir besonders schön: Diese Menschen sind mir wichtig: Das möchte ich schaffen: Darauf bin ich stolz: Ich erfinde mein eigenes Glückssymbol: 19 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Immer wieder Ich bin neugierig NatKB: Entwicklungsstadien und Lebenszyklen bei Menschen, Tieren und Pflanzen beobachten, bestimmen Komp: Die einzelnen Stadien im Wachstum eines Lebewesens beobachten und dokumentieren bzw. ordnen und erklären Methode: Sammeln und Ordnen Von klein nach groß Weißt du über das Wachstum und die Entwicklung von Lebewesen Bescheid? Wir sammeln unsere Ideen: • Wir malen Bilder „Von klein nach groß“. • Alle Ideen sind erlaubt. • Wir ordnen unsere Ideen. • Mit ähnlichen Ideen können wir Gruppen bilden. 20 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich bin neugierig Komp: Einsicht in die Entwicklung von Tieren und Pflanzen gewinnen; das Wachstum eines Lebewesens darstellen, sowie Entwicklungsstadien von Tieren und Pflanzen beschreiben und die Abhängigkeit der Entwicklung von Umweltbedingungen erkennen Ein Kastanienbaum wächst heran Auch ein großer Kastanienbaum beginnt zunächst einmal ganz klein. Eine reife Kastanie fällt im Herbst vom Baum und bleibt in der Erde liegen. Sie beginnt zu keimen, schlägt über den Winter Wurzeln und beginnt im Frühling zu sprießen. Ein kleines junges Bäumchen ist gewachsen. Bis daraus aber ein großer Kastanienbaum entsteht, dauert es viele Jahre. Erst mit ungefähr 15 Jahren produziert ein Kastanienbaum selber Kastanienfrüchte. Wir ordnen die Bilder dem Text unten zu, indem wir die Satzteile mit der passenden Farbe unterstreichen. Sämling Spross Keim Samen Frucht mit Samen Baum mit Früchten Baum Blüten Ein Kastanienbaum kann bis zu 30 Metern hoch werden. Er hat einen kurzen, kräftigen Stamm und eine breite, wolkige Baumkrone. Schon im Winter bilden sich am Ende seiner Zweige klebrige Knospen. Sie springen im Frühjahr auf und daraus bilden sich Blätter mit 5 bis 7 Fingern. Der Kastanienbaum blüht von April bis Mai. Seine weißen oder rosaroten Blüten haben die Form von Kerzen. Aus den bestäubten Blüten wachsen Früchte mit einer grünen, stacheligen Schale. Im Herbst platzen die Schalen auf und die rotbraunen Kastanien fallen vom Baum. Jede Frucht hat einen großen, weißlichen Nabelfleck. Die Blätter werden gelb, beginnen sich einzurollen und fallen ebenfalls ab. 21 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke NatKB: Erste Einsichten in einfache ökologische Zusammenhänge gewinnen; Formenkenntnis über Pflanzen und Tiere erweitern Pflanzen des Waldes Der Mischwald mit seinen Laub- und Nadelbäumen besteht aus unzähligen Baumarten und Pflanzen. Er ist aus mehreren Stockwerken aufgebaut, die man auch Schichten nennt. Wir ordnen die Namen der Pflanzen den Bildern zu. Wenn wir etwas nicht kennen, nehmen wir ein Bestimmungsbuch zu Hilfe. Pilze 1 Haselnuss 2 Heidelbeerstaude 3 Eiche 4 Moos 5 Heckenrose (Hagebutte) 6 Farn 8 Bodenschicht Krautschicht, bis 1 m Strauch- schicht, bis 5 m Baumschicht Fichte 7 22 FH 17 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke Komp: Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen Lebensweisen und Lebensräumen von Menschen wahrnehmen, einschätzen und persönliche Schlussfolgerungen ableiten Methode: Ein Projekt planen Den Wald schützen Was kannst du tun, um den Wald zu schützen? Überlegt in der Klasse und plant ein Naturschutzprojekt. Naturschutzprojekt Wald 3. Müll gehört nicht in den Wald Achtet darauf, im Wald keinen Müll zurück zu lassen. Der Müll ist schädlich für die Tiere und die Pflanzen. Vielleicht kannst du mit deiner Klasse eine „Müllsammelaktion“ machen, um den Wald in eurer Nähe zu reinigen. Was braucht ihr als Ausrüstung? 4. Baumpflanzaktionen In sogenannten Aufforstungsaktionen werden junge Bäumchen gepflanzt. Vielleicht gibt es in eurer Umgebung eine Baumpflanzaktion, an der Schulen teilnehmen können. 5. Erzählt es weiter Je mehr Menschen über den Wald Bescheid wissen und über die Gründe, warum man ihn schützen soll, desto besser! Vielleicht könnt ihr andere Klassen eurer Schule einladen. Bereitet vielfältige Informationen vor und präsentiert sie. Macht ein „Waldbuffet“ mit Hollerblütensaft, Beeren, Maroni, Nüssen … 1. Informiert euch über den Wald • Sammelt in Büchern, Zeitschriften und im Internet Informationen über heimische Wälder und gestaltet Plakate in kleinen Gruppen. • Pflanzen, Tiere, Gewässer, Aufbau, Nutzen, Berufe … • Je besser ihr über den Wald Bescheid wisst, desto besser könnt ihr ihn schützen! 2. Besucht den Wald Wählt dazu einen Schwerpunkt für euren Waldbesuch: • Tierspuren entdecken • Pflanzenvielfalt in den Waldschichten • Den Wald mit allen Sinnen entdecken • Waldspiele • Försterinnen und Förster bei der Arbeit Achtet auf die Waldregeln bei eurem Besuch! 23 FH 16 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke NatKB: Entwicklungsstadien und Lebenszyklen bei Tieren beobachten Komp: Lebenszyklen und Biologische Zusammenhänge erläutern und darstellen Ein Schmetterling wächst heran Der Schmetterling gehört zur Familie der Insekten. Insekten erkennt man daran, dass sie immer 6 Beine haben. Außerdem besteht ihr Körper immer aus drei Teilen: dem Kopf, dem Bruststück und dem Hinterleib. Ich ordne den Bildern den richtigen Text zu: 1 2 3 4 In einem Kokon verwandelt sich die Raupe in einen Schmetterling. Diese Umwandlung nennt man auch Metamorphose. Nach einiger Zeit ist der Schmetterling fertig entwickelt. Die Hülle platzt und er schlüpft aus. In jedem Ei entwickelt sich eine kleine Raupe, die nach kurzer Zeit schlüpft. Die Raupe frisst und wird immer dicker und dicker. Dabei häutet sie sich mehrmals. Nach der Paarung legt das Schmetterlingsweibchen ihre Eier an Pflanzen ab. Wir suchen einige Namen von Schmetterlingen in einem Bestimmungsbuch und tragen sie in unser Beobachtungsheft ein. Welche Schmetterlingsarten gibt es wirklich? Wir kreisen die richtigen ein. Zitronenfalter Blauauge Schachbrett Tagpfauenauge Kleiner Kohlweißling Wiesenfalter 24 FH 18 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke NatKB: Die Entwicklung menschlichen Lebens beschreiben Ein Baby wächst heran Ein Baby wächst 9 Monate im Bauch der Mutter heran. Diese Zeit nennt man Schwangerschaft. Mit einem Ultraschallgerät kann der Arzt oder die Ärztin das Baby im Bauch sehen und seine Entwicklung beobachten. Ultraschallfotos heben sich Mamas und Papas gerne auf. Wie das Baby genau aussehen wird, hängt von den Genen (= Erbanlagen) seiner Eltern ab. Sie sind entscheidend für die Augen- und Haarfarbe, die Größe und viele weitere Merkmale des Kindes. Das Baby schwimmt in der mit Fruchtwasser gefüllten Fruchtblase und ist so gut vor Stößen oder Lärm geschützt. Damit seine Haut im Fruchtwasser gut geschützt ist, ist sie mit einer Wachsschicht (= Käseschmiere) bedeckt. Durch die Nabelschnur ist das Baby mit seiner Mutter verbunden und wird mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Zu Beginn der Schwangerschaft ist das Baby nur so groß wie ein Stecknadelkopf. Nach acht Wochen ist es ungefähr so groß wie eine Erdbeere. Am Schluss der Schwangerschaft muss es sich fest zusammenrollen, damit es noch in der Fruchtblase Platz hat. Wenn es Zeit ist, dass das Baby geboren wird, setzen die Wehen ein. Durch die Scheide verlässt es nun den Körper seiner Mutter. Wir laden eine Hebamme zu uns ein. Sie kann uns über die Geburt und die Entwicklung von Babys eine Menge erzählen. 25 FH 19 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke Komp: Den Zusammenhang zwischen Aufbau und Funktion des menschlichen Körpers erkennen; elementares Wissen über den menschlichen Körper erweitern und vertiefen Der Mensch und seine Organe, das ist ein spannendes Thema. Wir bringen Bücher mit und sammeln weitere Informationen. Unser Herz Das Herz eines Menschen entwickelt sich schon lange vor der Geburt. Bereits ganz zu Beginn, in den ersten Wochen der Schwangerschaft, wenn das Baby im Bauch der Mutter erst wenige Millimeter groß ist, beginnt das winzige Herz zu schlagen. Das Herz hat die Größe einer Faust und ist wie ein Motor, der das Blut ohne Pause durch den Körper pumpt. Damit bringt es Sauerstoff in die Körperzellen. Es liegt schräg hinter dem Brustbein auf der linken Seite und schlägt bei einem Kind ungefähr 90 Mal in der Minute. Die rechte und die linke Herzhälfte Das Herz hat zwei Hälften – eine rechte und eine linke Herzhälfte. Beide sind in der Mitte durch die fingerdicke Herzscheidewand getrennt. Die beiden Herzhälften sind von einer dünnen Haut und dem Herzbeutel umgeben. Jede Herzhälfte hat eine Vorkammer und eine Herzkammer. Von dort wird es über die Blutbahnen in den ganzen Körper gepumpt. Der Sauerstoff wird verbraucht und das Blut fließt wieder zum Herzen. Nun beginnt der Kreislauf von vorne. Von der Lunge fließt das sauerstoffreiche Blut in die linke Herzhälfte. In die rechte Herzhälfte fließt sauerstoffarmes Blut hinein. 1 Das Herz pumpt das Blut zur Lunge. In der Lunge wird das Blut wieder mit Sauerstoff angereichert. 2 3 4 26 FH 20 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Das ist sonnenklar! Kompetenz: Reflexion des eigenen Lernzuwachses SozKB/Glück: Das Bewusstsein auf den Augenblick richten lernen; Vertiefung des Themas Achtsamkeit Das habe ich herausgefunden: Mein Glück – Ich bin achtsam! Im Alltag achtsam zu sein bedeutet, dass ich meine Umgebung JETZT wahrnehme. Dazu gehört auch, alle meine Sinne einzuschalten. Wie achtsam bin ich? Ich starte mit einem kleinen Fragebogen. Kann ich alle Fragen beantworten? Ich bespreche meine Ergebnisse mit anderen. Mein heutiger Schultag • Wen habe ich in der Früh am Weg in die Klasse getroffen? • Wie viele Kinder waren schon in der Klasse? • Was stand an der Tafel? • Was war das erste Geräusch, das ich gehört habe? • Welche Jause habe ich heute in der Schultasche? 27 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Kleine und große Welt Ich bin neugierig GeoKB: Räume erschließen, dabei grundlegende geographische Einsichten und Informationen gewinnen HistKB: Beispiele aus dem Kulturschaffen des Landes kennen lernen Komp: Kenntnisse über das eigene Land erwerben Österreich Land der Berge, Land der Äcker, Land am Strome, Land der Dome, Land der Hämmer, zukunftsreich. Heimat großer Töchter und Söhne, Volk, begnadet für das Schöne, vielgerühmtes Österreich! 28 FH 21 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich bin neugierig GeoKB: Räume erschließen, dabei grundlegende geographische Einsichten und Informationen gewinnen Komp: Besonderheiten unterschiedlicher Regionen recherchieren Ich lebe in Österreich Österreich hat 9 Bundesländer und ist 84 000 km² groß. In Österreich leben zirka 9,1 Millionen Menschen. Das Bundeswappen Österreichs zeigt einen Adler mit einem rotweißroten Bindenschild auf der Brust. Auf seinem Kopf trägt er eine Mauerkrone als Zeichen für das Bürgertum. Links hält er einen Hammer als Zeichen für die Arbeiter, rechts eine Sichel als Zeichen für die Bauern. Die gesprengte Kette ist das Zeichen für Österreichs Freiheit nach dem 2. Weltkrieg. Vorarlberg: B Tirol: I Salzburg: S Kärnten: K Oberösterreich: L Steiermark: G Niederösterreich: S Wien: W Burgenland: E Ich lebe im Bundesland . Seine Nachbar-Bundesländer heißen . Vorarlberg Tirol Kärnten Salzburg Steiermark Oberösterreich Niederösterreich Wien Burgenland Jedes Bundesland hat eine Hauptstadt. Ich ordne richtig zu. Ich kann dafür auch im Internet recherchieren. Wer war schon wo in Österreich? Wir erzählen einander, was wir dort gesehen und erlebt haben. Vielleicht können wir auch Fotos herzeigen. 29 FH 22, 23 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke WirtKB: Wirtschaftliche Regeln und Zusammenhänge sowie den wirtschaftlichen Kreislauf erkennen Komp: Unterscheiden, welche Waren importiert und welche exportiert werden und Gründe dafür finden; Kennzeichnungen und Nachhaltigkeitssiegel erkennen und Kriterien erklären Einkaufen in Österreich In einen Supermarkt kann man sehr viele unterschiedliche Waren einkaufen. Einiges wächst in Österreich oder wird hier hergestellt, viele Waren kommen jedoch aus anderen Ländern. Österreich hat sie importiert. Warum kaufen wir Waren aus anderen Ländern? Waren aus Österreich, die in andere Länder verkauft werden, werden exportiert. Beispiele dafür sind: Maschinen, Metalle, Papier, Textilien, Nahrungsmittel. Damit Menschen wissen, woher etwas stammt, steht das Herkunftsland auf der Verpackung. Oft gibt es auch Zeichen dafür. Waren aus anderen Ländern sind nicht immer aus Betrieben, in denen es fair zugeht. Das heißt, dass Arbeiterinnen und Arbeiter sehr wenig Lohn erhalten, oder Waren nicht umweltfreundlich angebaut, geerntet oder transportiert werden. Damit wir mit gutem Gefühl Waren aus fernen Ländern kaufen können, gibt es das Fairtrade-Siegel. aus anderen Ländern aus Österreich Welche dieser Waren stammen wahrscheinlich aus Österreich, welche kommen aus anderen Ländern? Ich ordne zu: 30 FH 25 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke SozKB: Verantwortung für gemeinsame Vorhaben übernehmen und demokratische Verhaltensweisen anwenden, sowie politische Prozesse erkennen und mitgestalten Komp:Institutionen und öffentliche Einrichtungen hinsichtlich ihrer Strukturen und Regelungen benennen; wichtige Organe der Landesverwaltung nennen und deren Aufgaben formulieren Österreich ist eine Demokratie Österreich ist eine Demokratie. Dieses griechische Wort bedeutet „Herrschaft des Volkes“. Wir dürfen also unsere politischen Vertreterinnen und Vertreter frei wählen. In Österreich gibt es mehrere politische Parteien mit unterschiedlichen Meinungen und Ideen. Die Menschen, die in den Parteien arbeiten, nennen wir Politikerinnen und Politiker. Die Bundesregierung leitet und verwaltet Österreich. Sie arbeitet im Parlament. Der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin ist das Oberhaupt der Bundesregierung. Der Vizekanzler oder die Vizekanzlerin ist die Vertretung des Kanzlers oder der Kanzlerin. Weitere Mitglieder der Bundesregierung sind die Bundesministerinnen und Bundesminister. Wie heißen die Mitglieder der Bundesregierung? Wir informieren uns und tragen die fehlenden Namen ein: • Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin: • Vizekanzler oder Vizekanzlerin: • Zwei Bundesminister oder Bundesministerinnen und die Bereiche, für die sie verantwortlich sind: Der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin ist Österreichs Staatsoberhaupt, wird alle 6 Jahre vom Volk gewählt und arbeitet in der Wiener Hofburg. Er oder sie heißt . Die wichtigsten Aufgaben sind: • Österreich im Ausland vertreten, • die Mitglieder der Bundesregierung ernennen, • das Bundesheer befehligen. Parlament (Wien) Hofburg (Wien) 31 FH 25 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke GeoKB: Räume erschließen, dabei grundlegende geographische Einsichten und Informationen gewinnen Komp: Kenntnisse über das eigene Land erwerben; Besonderheiten unterschiedlicher Regionen recherchieren Die österreichische Bundeshauptstadt: Wien Wien ist die Hauptstadt Österreichs und auch ein eigenes Bundesland. In Wien leben zirka 2 Millionen Menschen. Wien hat 23 Bezirke. Der älteste Teil der Stadt ist der 1. Bezirk, der auch Innere Stadt genannt wird. Um den 1. Bezirk führt die Ringstraße. Rundherum liegen die Innenbezirke 1 bis 9. Um die Innenbezirke führt der Gürtel. Außerhalb des Gürtels liegen ringförmig angeordnet die Außenbezirke 10 bis 23. Ein Wahrzeichen ist ein typisches Merkmal oder Erkennungszeichen für eine Stadt oder ein Land. Ich beschrifte die Fotos aus Wien: Wie heißt die LANDES-Haupstadt deines Bundeslandes? Welche Wahrzeichen oder berühmten Gebäude gibt es? Schönbrunn Gloriette Donauturm Riesenrad Hundertwasserhaus Stephansdom 32 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke GeoKB: Räume erschließen, dabei grundlegende geographische Einsichten und Informationen gewinnen Komp: Kenntnisse über das eigene Land erwerben; Besonderheiten unterschiedlicher Regionen recherchieren und Ergebnisse präsentieren Methode: Referat Wir möchten Österreich besser kennen lernen. Daher erarbeiten wir immer zu zweit ein Referat über einen Bezirk oder ein Bundesland. Dabei gehen wir so vor: • Wir sammeln Informationen aus Sachbüchern oder dem Internet und machen Notizen. • Wir teilen die Inhalte auf und vereinbaren, wer wann spricht. • Wir gestalten ein Plakat mit den wichtigsten Informationen. • Wir üben unser Referat. Es soll weder zu lang noch zu kurz dauern. • Wir überlegen, was wir mitbringen und herzeigen können (z. B. Fotos, kleine Gegenstände, Musik oder Speisen aus dem Land). • Beim Referat sprechen wir langsam und deutlich. Mein Bezirk Jedes österreichische Bundesland ist in Bezirke unterteilt. An der politischen Spitze des Bezirkes steht ein Bezirkshauptmann, eine Bezirkshauptfrau oder eine Bezirksvorsteherin, ein Bezirksvorsteher. In einem Wiener Bezirk gibt es ein Kinder- und Jugendforum, bei dem Kindern die Möglichkeit geboten wird, Verbesserungsvorschläge für den Bezirk vorzubringen und gemeinsam mit Bezirkspolitikern und Bezirkspolitikerinnen darüber zu diskutieren. Die Kinder sammeln dazu Vorschläge in der Schule und gehen damit zu den Sitzungen. Das gefällt mir gut in meinem Bezirk: Das sollte verändert werden: Das würde ich mir für meinen Bezirk wünschen: 33 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich forsche und entdecke Welche Regeln sind für unseren Klassenrat wichtig? Wir sammeln: SozKB: Verantwortung für gemeinsame Vorhaben übernehmen und demokratische Verhaltensweisen als eigene Handlungsweisen anwenden Komp: Verantwortung für das eigene demokratische Verhalten übernehmen und umsetzen; aktiv demokratische Prozesse in der Schule mitgestalten Methode: Feedback geben Demokratie in der Schule – Klassenrat Der Klassenrat ist eine demokratische Versammlung einer Klasse, in der die Schülerinnen und Schüler über selbstgewählte Themen beraten, diskutieren und entscheiden. Welche Rollen gibt es beim Klassenrat? • Alle Kinder bringen Themen ein, sind stimmberechtigt, diskutieren Themen. • Ein Kind leitet den Klassenrat. • Ein Kind führt das Protokoll (= Notizen vom Gespräch). • Ein Kind behält die Zeit im Blick. • Ein Kind achtet auf die Einhaltung der Klassenratsregeln. Wie leite ich den Klassenrat? • Ich habe einen Überblick über die Tagesordnungspunkte. • Ich rufe diese Punkte nacheinander auf. • Ich verhindere, dass die Diskussion vom Thema abkommt. • Ich rufe alle, die etwas sagen wollen, nacheinander auf. • Ich fasse die Gesprächsergebnisse kurz zusammen. • Ich gebe bekannt, wer den nächsten Klassenrat leitet. • Ich beende die Versammlung. Nach dem Klassenrat geben wir Feedback (= Rückmeldung). Wir geben der Leitung eine Rückmeldung, wie der Klassenrat abgelaufen ist. Feedback wird immer wertschätzend und höflich gegeben. Das Kind, das Feedback erhält, wird zuvor gefragt, ob es eine Rückmeldung möchte. Feedback ist immer freiwillig! • Dauer: 30–40 Minuten • Ort: Klassenzimmer, Sesselkreis Feedbackbogen: • Was hat gut funktioniert? • Wurden die Regeln eingehalten? • Wenn nein, wie wurde damit umgegangen? • Gab es etwas, das nicht so gut funktioniert hat? 34 FH 26 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Das ist sonnenklar! Kompetenzen: Reflexion des eigenen Lernzuwachses SozKB/Glück: Festhalten und bewusst machen von positiven Momenten und Erlebnissen Das habe ich herausgefunden: Mein Glück – Ich bin glücklich! Ich erlebe immer wieder tolle Dinge und sammle diese Glücksmomente in einem Tagebuch. • Ich hefte die Blätter mit dem bunten Deckblatt zusammen. • Ich beklebe und bemale das Deckblatt. • Ich überlege mir einen Namen • Ich schreibe, zeichne und klebe hinein. So soll mein Tagebuch heißen: Mein Glückstagebuch Susis 3-Minuten Glücksheft Glücksjournal Oh happy day! Ich brauche: • einige Blätter Papier • 1 buntes Blatt Papier • Stifte, Hefter, Kleber 35 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich bin neugierig Gesund und munter NatKB: Zusammenhang zwischen Aufbau und Funktion der Organe erkennen Komp: Elementares Wissen über den menschlichen Körper erweitern Mein Körper ist einzigartig Ich möchte mich gut um meinen Körper kümmern. Welche wichtigen Aufgaben haben meine Organe? Ich recherchiere im Internet und löse die Rätsel. Niere 1 Geschlechtsorgane 5 Herz 4 Lunge 2 Dünndarm 3 Dieses Organ hat die Aufgabe, Blut durch meinen Körper zu pumpen. Neben Sport hilft ihm Entspannung. Dieses Organ hilft meinem Körper Sauerstoff aufzunehmen und verbrauchte Luft auszuatmen. Es besteht aus 2 Teilen. Regelmäßiger Sport trainiert es. Dieses Organ ist 2-3 Meter lang und hilft mir, meine Nahrung zu verdauen. Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte mag es gern. Diese Organe bestehen aus mehreren Teilen und sind bei Männern und Frauen unterschiedlich. Die Hygiene ist hier sehr wichtig. Dieses Organ hilft, Giftstoffe aus meinem Körper zu entfernen und besteht aus 2 Teilen. Um es zu unterstützen, trinke ich viel Wasser. 36 FH 27 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Ich bin neugierig NatKB: Zusammenhang zwischen Aufbau und Funktion der Verdauungsorgane erkennen Komp: Elementares Wissen über den menschlichen Körper erweitern und vertiefen Methode: Etwas darstellen Meine Verdauung Ich habe in meinem Körper viele Organe. Welche Körperteile und Organe sind dazu da, mein Essen gut zu verdauen? Ich lese auf Seite 61 nach und trage ein. Wir wollen den Weg der Nahrung darstellen. Wir überlegen: • Welche Organe brauchen wir? • Wie können wir sie darstellen? • Wer möchte welche Position? • Wir tauschen, damit wir auch andere Perspektiven kennen lernen. Gut kauen und Wasser trinken helfen meinem Körper beim Verarbeiten der Nahrung. Bewegung bringt meinen Darm in Schwung. 37 FH 27 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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