Die Bedingungen für Krankheiten werden durch die wärmeren Temperaturen „besser“ – Krankheitserreger wie Mücken ziehen in Gebiete, in denen es für sie vorher zu kalt war. Immer mehr Menschen sterben aufgrund der Hitze. Kinder und alte Menschen sind besonders betroffen. Es gibt weniger Naturkatastrophen wie Stürme, Dürren und Waldbrände. Die Trinkwasserversorgung ist gesichert. Millionen von Menschen müssen ihre Heimat verlassen, weil durch Dürre und Hitzewellen enorme Wasserknappheit herrscht. Es gibt schneereiche Winter, Skifahren ist nicht nur im Hochgebirge möglich. Viele Tier- und Pflanzenarten sterben aus, da sie sich nicht oder nicht schnell genug an die veränderten Temperaturen anpassen können. Wasserkraftwerke zur Stromerzeugung müssen abgeschaltet werden, da Flüsse nicht mehr genug Wasser führen, weil ihnen das Schmelzwasser der Gletscher fehlt. A4 Welche Folgen sind durch den Temperaturanstieg infolge des Klimawandels zu erwarten? Kreuze die Auswirkungen an, die aus naturwissenschaftlicher Sicht wahrscheinlich sind, wenn es zu keiner nennenswerten Begrenzung von Treibhausgasen kommt. B7 Verdorrtes Maisfeld aufgrund von Wassermangel A5 Bei sogenannten Fake-News handelt es sich um gefälschte Nachrichten in Form von Postings, Artikeln, Videos oder Fotos, die als wahr „verkauft“ werden. Fake-News sehen echten Nachrichten oft täuschend ähnlich und sind oft nur schwer zu durchschauen. Verbinde die Fake-News zum Klimawandel mit den Argumenten, die sie als „Fälschung“ entlarven. „Der Klimwandel hat viele positive Auswirkungen wie z. B. niedrige Heizkosten oder bessere Bedingungen für die Landwirtschaft.“ „Der Mensch ist nicht für den Klimawandel verantwortlich.“ „Österreich allein kann beim Klimaschutz nichts ausrichten.“ „Es findet doch gar keine Erderwärmung statt.“ Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller Staaten, denn jede eingesparte Menge an Treibhausgasen trägt zu einer Verringerung der Auswirkungen bei. Die negativen Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und Wirtschaft sind viel größer als mögliche positive Folgen. Bessere Bedingungen würden nur regional und oft nur kurzfristig auftreten. Die Temperatur in Österreich ist seit Ende des 19. Jahrhunderts um fast zwei Grad gestiegen. Abgesehen von einer Ausnahme traten die wärmsten Jahre seit Beginn der Messungen nach dem Jahr 2000 auf. 97 Prozent der Wissenschafterinnen und Wissenschafter stimmen zu, dass die menschlichen Aktivitäten die Hauptursache für den Klimawandel sind. 87 Umwelt Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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