einfach bio 2, Arbeitsheft aktiv

Birgit Draxler, Ruth Gazzia, Emanuel Kuzmits, Franz Stoll 2 einfach bio Arbeitsheft aktiv Ruth Gazzia, Franz Stoll

einfach bio 2, Arbeitsheft aktiv + E-Book Schulbuchnummer: 215237 einfach bio 2, Arbeitsheft aktiv E-Book Solo Schulbuchnummer: 215239 Mit Bescheid des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung vom 28. August 2023, GZ 2022-0.737.358, gemäß § 14 Absatz 2 und 5 des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/86, und gemäß den derzeit geltenden Lehrplänen als für den Unterrichtsgebrauch für die 2. Klasse an Mittelschulen und an allgemein bildenden höheren Schulen – Unterstufe im Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltbildung (Lehrplan 2023) geeignet erklärt. Dieses Werk wurde auf der Grundlage eines zielorientierten Lehrplans verfasst. Konkretisierung, Gewichtung und Umsetzung der Inhalte erfolgen durch die Lehrerinnen und Lehrer. Liebe Schülerin, lieber Schüler, du bekommst dieses Schulbuch von der Republik Österreich für deine Ausbildung. Bücher helfen nicht nur beim Lernen, sondern sind auch Freunde fürs Leben. Kopierverbot Wir weisen darauf hin, dass das Kopieren zum Schulgebrauch aus diesem Buch verboten ist – § 42 Abs. 6 Urheberrechtsgesetz: „Die Befugnis zur Vervielfältigung zum eigenen Schulgebrauch gilt nicht für Werke, die ihrer Beschaffenheit und Bezeichnung nach zum Schul- oder Unterrichtsgebrauch bestimmt sind.“ Umschlagbild: UniquePhotoArts / 500px / Adobe Stock Illustrationen: Bettina Kumpe, Braunschweig für PER Medien und Marketing, Braunschweig technische Zeichnungen: PER Medien und Marketing, Braunschweig 1. Auflage (Druck 0001) © Österreichischer Bundesverlag Schulbuch GmbH & Co. KG, Wien 2024 www.oebv.at Alle Rechte vorbehalten. Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, gesetzlich verboten. Redaktion: Patricia Dolejsi, Wien Herstellung: Silvia Bliem, Wien; Claudia Dießner, Wien Umschlaggestaltung: KOMA AMOK – Jakob und Meissner GBR, Stuttgart; Silvia Bliem, Wien Layout: KOMA AMOK – Jakob und Meissner GBR, Stuttgart; Silvia Bliem, Wien Satz: PER Medien und Marketing GmbH, Braunschweig Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Horn ISBN 978-3-209-11562-1 (einfach-bio AH 2 + E-Book) ISBN 978-3-209-13168-3 (einfach-bio AH 2 E-Book Solo) Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

www.oebv.at einfach bio Arbeitsheft aktiv Ruth Gazzia, Franz Stoll 2 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Wald Das Alter von Bäumen bestimmen .. . . . . . . . . 3 Fotosynthese sichtbar machen . . . . . . . . . . . . . 4 Laubbäume an Knospen erkennen .. . . . . . . . . 5 Laubbäumebestimmen .................... 8 Nadelbäume genauer betrachtet .. . . . . . . . . . 10 ZapfenalsWetterstation .. . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 EinDschungelausMoos .. . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Pilze: So viele Fachbegriffe! . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Die Höhe von Bäumen bestimmen .. . . . . . . . . 15 Nahrungsbeziehungen darstellen .. . . . . . . . . 16 Der Habicht – ein Würfelspiel .. . . . . . . . . . . . . . 18 Totholz – tot und doch lebendig .. . . . . . . . . . . 20 DiegroßeWald-Mindmap .. . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Hecken und Wiesen Die Haselmaus – ein versteckter Bewohner .. . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Untersuchung einer Hecke .. . . . . . . . . . . . . . . . 24 Sträucher und ihre Früchte .. . . . . . . . . . . . . . . . 26 Hustenbonbons selbst gemacht . . . . . . . . . . . . 27 Untersuchung einer Fettwiese .. . . . . . . . . . . . . 28 Insekten Insekten-Quiz ............................. 30 Ameisen-Domino .......................... 31 DasJahrderAmeise ....................... 32 Bienen und andere Insekten fördern und schützen .................................. 33 Bienen-Kartenpärchen ..................... 34 Käfer und Larve – wer gehört zusammen? .. . 35 Wer ist wer im Reich der Schmetterlinge? .. . 36 Schmetterlinge: Teste dein Wissen .. . . . . . . . . 37 KörperbaueinerLibelle .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Wissenswertes zur Stubenfliege .. . . . . . . . . . . 39 Detektiv der lästigen Kleintiere .. . . . . . . . . . . . 40 Insekten-Steckbriefe: Hierstimmtetwasnicht! .. . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 Spinnentiere Spinnen jagen unterschiedlich .. . . . . . . . . . . . . 42 RundumdieVogelspinne .. . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Spinnen-Quiz .............................. 44 Zellen und Mikroorganismen DieTeiledesMikroskops .. . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 Haare unter dem Mikroskop .. . . . . . . . . . . . . . . 46 Tierische und pflanzliche Zelle im Modell .. . 47 AlgenimGlaszüchten ..................... 48 InderWeltderBakterien .. . . . . . . . . . . . . . . . . 49 Hygienegehtunsallean .. . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Gehirn und Nerven Wie lange dauert eine Schrecksekunde? .. . . 51 Reflexe und bewusste Handlungen .. . . . . . . . 52 Gehirn, Gedächtnis und Lernen . . . . . . . . . . . . . 54 Sinnesorgane Die Sinnesorgane – unserKontaktzurUmwelt .. . . . . . . . . . . . . . . . . 55 Augenauf! ................................ 56 Räumliches Sehen erforschen .. . . . . . . . . . . . . 58 DieOhren ................................. 59 Verschiedene Hörübungen .. . . . . . . . . . . . . . . . 60 Riechen und Schmecken – Probier’s aus .. . . . 61 Geruchs- und Geschmacksproben .. . . . . . . . . . 62 Die Haut ist ein wichtiges Tastorgan .. . . . . . . 63 Deine Fingerspitzen verraten dich . . . . . . . . . . 64 2 Inhalt Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 6 – 7 Das Alter von Bäumen bestimmen V1 Den Stammumfang eines Baumes messen Bestimme mit einer einfachen Methode das Alter von Bäumen Du brauchst: Seil, Maßband, eine Partnerin oder einen Partner, einen Baum So geht’s: ■ Sucht euch gemeinsam einen Baum aus Wie alt ist der Baum? Schreibt eure Vermutung im Kästchen rechts auf ■ Miss nun mit deiner Partnerin oder deinem Partner den Stammumfang des Baumes auf Brusthöhe Nehmt dafür das Seil zu Hilfe und messt anschließend mit dem Maßband nach ■ Der Stammumfang eines freistehenden Baumes nimmt pro Jahr etwa 2,5 cm zu Bei Bäumen im Waldinneren sind es pro Jahr etwa 1,25 cm Um das ungefähre Alter eures Baumes herauszufinden, müsst ihr den Umfang durch den jährlichen Zuwachs teilen ■ Diese Altersbestimmung ist natürlich nur eine einfache Berechnung Sie eignet sich nicht für alle Baumarten: Pappeln und Weiden wachsen viel schneller, Stiel-Eiche oder Eibe viel langsamer B1 Stamm eines Baumes A1 Stellt in der Klasse die verschiedenen Teile eines Baumes (Wurzeln, Kernholz, Splintholz, Bast, Borke) dar Wiederholt dann mithilfe eures Baummodells die Aufgaben der verschiedenen Teile Notiere die Aufgaben der Baumteile in Stichworten ■ Zwei oder drei Personen sind das Kernholz, die Wirbelsäule des Baumes Sie stellen sich Rücken an Rücken ■ Die Personen, die die Hauptwurzeln sind, setzen sich mit dem Gesicht nach außen zu den Füßen der Kernholz-Personen Ein paar andere Schülerinnen oder Schüler mit langen Haaren spielen die Seitenwurzeln Sie legen sich mit dem Rücken auf den Boden, die Beine zu den Hauptwurzeln, den Körper vom Baum weggestreckt ■ Die Personen, die das Splintholz darstellen, stehen im Kreis mit dem Gesicht nach innen um das Kernholz und halten sich an den Händen ■ Die Personen, die den Bast bilden, stellen sich in einem zweiten Kreis mit dem Gesicht nach innen um den inneren Kreis auf und halten sich ebenfalls an den Händen ■ Die restlichen Schülerinnen und Schüler stellen sich als Borke schützend um den Baum und bilden einen dritten Kreis Kernholz: Wurzeln: Splintholz: Bast: Borke: Ein Beispiel: Bei einem freistehenden Baum beträgt der Stammumfang 50 cm Rechne: 50 cm : 2,5 cm = 20 Der Baum ist ungefähr 20 Jahre alt Wie alt ist euer Baum? Vermutung: Ergebnis: Wald 3 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 10 – 11 Fotosynthese sichtbar machen V1 Was hat Feuer mit Fotosynthese zu tun? Ohne Sauerstoff kann keine Verbrennung stattfinden Wenn ein Feuer in einem Raum den gesamten Sauerstoff verbraucht, erlischt es Eine Verbrennung zeigt also immer an, dass Sauerstoff in der Umgebung vorhanden ist Du brauchst: ein verschließbares Einmachglas, zwei Teelichter, eine Erhöhung (z. B Legosteine), Streichhölzer, frische grüne Laubblätter, Sonnenlicht, eine Wäscheklammer So geht’s: ■ Zünde das Teelicht an und stelle es im liegenden Einmachglas auf die Erhöhung Die Flamme sollte oben im Glas brennen (B1), damit sie nicht vorzeitig erstickt Das bei der Verbrennung entstehende Kohlenstoffdioxid (CO2) ist schwerer als Luft und sinkt daher zu Boden ■ Verschließe das Glas und warte, bis die Flamme erloschen ist Im Glas ist nun kein Sauerstoff mehr, sondern ein Gemisch aus Stickstoff (dem Hauptbestandteil von Luft) und Kohlenstoffdioxid ■ Wenn das Kerzenwachs getrocknet ist, stelle das Einmachglas auf und öffne es ■ Was wird passieren, wenn du ein Streichholz anzündest und mit der Klammer in das Glas hältst? Schreibe deine Vermutung auf: ■ Führe nun diesen Schritt aus und beobachte das Streichholz Erkläre deine Beobachtung: ■ Gib die Laubblätter in das liegende Glas, zünde erneut das Teelicht an und stelle es im liegenden Einmachglas auf die Erhöhung ■ Schließe das Glas und warte, bis das Feuer ausgeht ■ Stelle das geschlossene Glas aufrecht für einige Stunden an die Sonne ■ Was wird passieren, wenn du ein Streichholz anzündest und mit der Klammer in das Glas hältst? Schreibe deine Vermutung auf: ■ Überprüfe deine Vermutung und begründe dein Ergebnis Begründung: B1 Versuchsanordnung B2 Versuchsanordnung Wald 4 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 12 – 13 Laubbäume an Knospen erkennen A1 Lies den folgenden Text und betrachte die Bilder genau Woran kann man Laubbäume im Winter erkennen? Im Winter können Laubbäume anhand ihrer Knospen unterschieden werden. Die Knospen können Blätter (Blattknospen), Blüten (Blütenknospen) oder auch Blätter und Blüten (gemischte Knospen) hervorbringen. Zur Bestimmung sieht man sich immer die jüngsten Triebe (Langtriebe) an. Diese sind durch Ringe von den vorjährigen getrennt. Knospen am Ende eines Zweiges nennt man Endknospen. Knospen seitlich an einem Zweig bezeichnet man als Seitenknospen. Die kleinen, gestauchten Knospen an älteren Zweigen nennt man Kurztriebe. Sie können abwechselnd am Zweig sitzen oder sich direkt gegenüberstehen: Sie können spiralig oder zweizeilig angeordnet sein: Sie können am Zweig anliegen oder abstehen: wechsel- ständig abstehend anliegend zweizeilig gestielt spiralig kreuz- gegenständig gegen- ständig B3 Knospenschuppen und Knospenformen Außerdem sind auch die Anzahl und die Länge der Knospenschuppen sowie die Knospenform wichtige Merkmale bei der Bestimmung. gedrungen eiförmig kegelförmig Knospen- schuppe halbhoch Schuppe bis zur Spitze Unterschiedliche Anzahl von Knospenschuppen spitz, lang spitz, schmal spitz, kurz B1 Zweig eines Laubbaumes Endknospe Kurztrieb Seitenknospe Jahresringe (Narben der Knospenschuppen) Langtrieb B2 Stellung der Knospen an Zweigen Wald 5 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 12 – 13 Bestimme die abgebildeten Zweige anhand des Bestimmungsschlüssels auf der nächsten Seite Bei jedem Schritt musst du dich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden B4 v B5 v B6 v B7 v B8 v B9 v Wald 6 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 12 – 13 Bestimmungsschlüssel 1 > Knospen gegenständig à 2 > Knospen wechselständig à 5 2 > Knospen braun oder schwarz à 3 > Knospen grünlich oder rötlich à 4 3 > Knospen sehr groß, braun, glänzend, klebrig à Rosskastanie > Knospen kleiner, schwarz à Esche 4 > Knospen grünlich, Knospenschuppen mit dunklerem Rand à Berg-Ahorn > Knospen rötlich à Spitz-Ahorn 5 > Knospen zweizeilig angeordnet à 6 > Knospen spiralig angeordnet à 7 6 > Knospen eiförmig, grün bis rötlich, glänzend à Sommer-Linde > Knospen sehr lang, spitz, vom Zweig abstehend à Rotbuche 7 > Knospen mit zwei oder drei Knospenschuppen, auf einem Stielchen stehend, grün bis blaurot à Schwarz-Erle > Knospen mit mehr als drei Knospenschuppen à 8 8 > Knospen zu mehreren am Zweigende angeordnet à Stiel-Eiche > Knospen nicht am Zweigende gehäuft, klein, spitz, graubraun, ei- bis kegelförmig à Hänge-Birke A2 Mache einen Spaziergang und bringe Zweige mit Knospen mit in die Schule Bestimme diese mithilfe des Bestimmungsschlüssels Kannst du die Bäume nicht mit dem Bestimmungsschlüssel bestimmen, verwende ein Bestimmungsbuch oder eine App (z. B PlantNet oder Flora Incognita) B10 v B11 v B12 v Wald 7 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 12 – 13 Laubbäume bestimmen A1 Bestimme mithilfe des Bestimmungsschlüssels auf der nächsten Seite die abgebildeten Laubbäume B1 v B2 v B3 v B4 v B5 v B6 v B7 v B8 v B9 v B10 v B11 v B12 v Wald 8 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 12 – 13 START Blattrand doppelt gesägt Hainbuche Blätter zusammengesetzt aus Teilblättchen Blatt herzförmig, weiße Härchen auf der Blattunterseite Sommer-Linde 5 Lappen mit spitzen Buchten zwischen den Lappen Berg-Ahorn 5–7 Lappen mit runden Buchten zwischen den zugespitzten Lappen Spitz-Ahorn Blatt dreieckig zugespitzt, Blattrand doppelt gesägt Hänge-Birke lange, spitze Teilblättchen, Blattrand scharf gesägt Eberesche lange, spitze Teilblättchen, Blattrand grob gesägt Esche Blattform verkehrt eiförmig, Blattrand gebuchtet Stiel-Eiche Blattrand leicht gewellt Rotbuche Blattform lanzettlich Silber-Weide ovale Teilblättchen, 2 Dornen am Blattgrund, Blattrand glatt Robinie (Falsche Akazie) Blätter einfach Blattform gefingert mit 5 bis 7 Fingern, Blattrand doppelt gesägt Rosskastanie Blattform nicht gelappt Blattform eiförmig Blattform: unpaarig gefiedert Blattform gelappt Wald 9 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 16 – 17 Nadelbäume genauer betrachtet A1 Wir untersuchen die Zweige der drei häufigsten heimischen Nadelbäume Der Bau (die Struktur) der Nadeln hängt mit ihrer Aufgabe (Funktion) zusammen Nadeln verdunsten nur sehr wenig Wasser, da sie eine kleinere Oberfläche als die Blätter von Laubbäumen sowie tief eingesenkte Spaltöffnungen haben Außerdem besitzen sie eine dicke Wachsschicht, die sie vor Trockenheit schützt Du brauchst: Zweige von Fichte, Tanne und Rot-Föhre, Bleistift, Lineal, Klebstoff B1 Fichte (Nadeln 1–2,5 cm lang) B2 Tanne (Nadeln 1–3,5 cm lang) B3 Rot-Föhre (Nadeln 4–7cm lang) So geht’s: Nimm zuerst je einen Fichten- und einen Tannenzweig Schau dir das Ende der Nadeln an Zeichne beide Nadeln in die leeren Felder und ergänze die Sätze Fichte: Die Nadeln sind kurz und Tanne: Die Nadeln sind an der Spitze Die Fichtennadeln sind um den Zweig angeordnet Die Tannennadeln sind angeordnet Betrachte eine einzelne Fichtennadel und eine einzelne Tannennadel Welche Nadel ist vierkantig? Welche Nadel ist eher flach? Wie sind die Nadeln am Zweig angeordnet? Die Fichtennadel ist Die Tannennadel ist Wald 10 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 16 – 17 Schau dir die Unterseite der Nadeln genau an Ergänze die Sätze Fichtennadel: Die Oberseite und die Unterseite der Fichtennadel sehen aus Tannennadel: Die Oberseite der Tannennadel ist dunkelgrün, auf der Unterseite befinden sich zwei Der Fichtenzweig fühlt sich an Bei der Fichte stehen feine Zähnchen weg, auf denen die Nadeln sitzen Kannst du sie sehen? ja nein Der Tannenzweig fühlt sich: an Bei der Tanne sitzen die Nadeln auf hellen, runden Scheibchen Kannst du sie sehen? ja nein Streife vom Fichten- und Tannenzweig die Nadeln ab Du hast jetzt einen Zweig ohne Nadeln Wie fühlen sich die Zweige jetzt an? Nimm nun den Föhrenzweig dazu Finde mit einem Lineal die Längen der verschiedenen Nadeln heraus Miss dazu jeweils zehn Nadeln ab und berechne das arithmetische Mittel Ergänze dann die Sätze Länge der Fichtennadeln cm Länge der Tannennadeln cm Länge der Rot-Föhrennadeln cm Die Nadeln der sind am längsten Bei Fichte und Tanne wächst immer Nadel vom Zweig weg Bei der Rot-Föhre wachsen immer Nadeln vom Zweig weg Fichte Tanne Rot-Föhre Klebe jeweils eine Nadel ein Wald 11 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 18 – 19 Zapfen als Wetterstation V1 Kann man mit Föhrenzapfen das Wetter vorhersagen? Führe folgenden Versuch durch und beantworte die Fragen Du brauchst: Föhrenzapfen, Strohhalm, Holzbrett, Klebstoff, Papier oder Pappe, Stifte B1 So werden die Materialien geklebt B2 Die fertige Wetterstation Wie sieht der Zapfen bei trockenem, warmem Wetter aus? Schreibe deine Vermutung auf Wie sieht der Zapfen bei feuchtem, kaltem Wetter aus? Schreibe deine Vermutung auf Überprüfe deine Vermutungen und begründe die Ergebnisse Erläutere die Auswirkungen des Wetters auf die Verbreitung der Samen Du kannst nun jeden Tag beobachten, wie sich das Wetter entwickeln wird Da der Zapfen durch die Veränderung der Luftfeuchtigkeit bereits sehr früh auf eine Wetterveränderung reagiert, kann man mit dieser einfachen Wetterstation tatsächlich das Wetter vorhersagen! So geht’s: ■ Schneide den Strohhalm etwas ein und stecke ihn auf eine Schuppe des Föhrenzapfens Klebe ihn fest Mithilfe des Strohhalms kannst du später besser sehen, ob sich die Schuppe bewegt hat ■ Klebe den Zapfen auf das Holzbrett Klebe das Papier (oder die Pappe) dann am Holzbrett an Stelle die Wetterstation an einen vor Regen geschützten Ort ■ Markiere an einem sonnigen, trockenen Tag den Stand des Strohhalms, indem du dort, wo sich das Ende des Strohhalms befindet, eine Sonne auf das Papier zeichnest ■ An einem feuchten, nebligen Tag markierst du den Stand des Strohhalms, indem du dort, wo sich das Ende des Strohhalms an diesem Tag befindet, eine Regenwolke zeichnest ■ Du kannst zwischen der Sonne und der Regenwolke auch noch eine Wolke einzeichnen, hinter der sich die Sonne versteckt Wald 12 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 22 – 23 Ein Dschungel aus Moos A1 Mache ein Bild mit deinem Mobiltelefon und fertige dann eine Skizze deines Moosdschungels an A2 Beschreibe die Veränderungen in deinem Moosdschungel nach vier Wochen Mache wieder ein Bild mit deinem Mobiltelefon und vergleiche die beiden Fotos Notiere deine Beobachtungen V1 Moose beobachten Du brauchst: einige Moospolster (am besten aus dem Garten oder einem Park), ein Glas- oder Plastikgefäß, eine Glasplatte, feinen Kies, Blumenerde oder Pflanzenkompost, kleine Holzstückchen, eine Sprühflasche mit Wasser So geht’s: ■ Befülle das Gefäß 2 bis 4 cm hoch mit feinem Kies Gib auf diese Schicht gib eine etwa 4 bis 8 cm hohe Schicht aus Blumenerde oder Pflanzenkompost Feuchte die Erde mit einer Sprühflasche an ■ Lege die Moospolster auf die feuchte Erde und drücke sie leicht an Lass zwischen den Moospolstern genug Platz, damit die Pflanzen Raum zum Wachsen haben ■ Decke das Gefäß mit der Glasplatte ab, damit die Feuchtigkeit nicht zu schnell verdunstet Lege kleine Holzstückchen so zwischen Gefäß und Glasplatte unter, dass ein kleiner Spalt bleibt So kann es zu einem Luftaustausch kommen Dieser verhindert, dass es im Gefäß zu feucht wird und sich Schimmel bildet ■ Stelle deinen Moosdschungel an einen hellen Ort, aber nicht direkt in die Sonne Befeuchte deinen Moosdschungel alle paar Tage mit einer Sprühflasche Gieße lieber weniger als zu viel, sonst können sich sehr schnell Schimmelpilze bilden Beschlagen die Scheiben des Gefäßes, lüfte gut durch ■ Nun kannst du verschiedene Moose über längere Zeit beobachten B1 Moosdschungel Mein Moosdschungel Wald 13 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 26– 29 Pilze: So viele Fachbegriffe! A1 Löse das Kreuzworträtsel (Ö = OE) Bringe die blau eingefärbten Buchstaben in die richtige Reihenfolge, dann erhältst du das Lösungswort 1  2  2 à 3 3  4 à 5 à 6  7  6 6 à 1 8 à 5 4 9 à 2 10 à Waagrecht (à) 2 Das unterirdische Fadengeflecht wird … genannt 4 Die Fruchtkörper vieler Pilze bestehen aus Hut und … 5 Der … ist der oberirdische Teil des Pilzes 6 Bei der Herstellung von Bier und Wein werden … verwendet 8 Der Fußpilz lebt als … (Schmarotzer) 9 Schimmelpilze werden zur Herstellung von Antibiotika wie … genutzt 10 Pilze pflanzen sich mit … fort Senkrecht () 1 Pilze, die organische Stoffe zersetzen, nennt man … 2 Eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Baum heißt … 3 Pilze besitzen kein … und können daher keine Fotosynthese betreiben 6 Die Pilzfäden werden auch … genannt 7 Eine Lebensgemeinschaft, in der beide Partner einen Nutzen haben, nennt man … B1 Wie heißt der gesuchte Mann? Dieser Forscher entdeckte das in Frage 9 gesuchte Antibiotikum: v Lösung: Sir Alexander G 1 2 3 4 5 6 Wald 14 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 38 – 39 A1 Betrachte die maximalen Höhen der verschiedenen Baumarten Zeichne die Werte im Säulendiagramm ein B2 Säulendiagramm: maximale Höhen einheimischer Baumarten V1 Wie kann man die Höhe eines Baumes messen? Bestimme die Höhe von Bäumen mit einer einfachen Methode Du brauchst: gerader Stock (oder Lineal), Maßband, eine Partnerin oder einen Partner, einen Baum Die Höhe von Bäumen bestimmen B1 Baumhöhe bestimmen Fichte: 60 m Rot-Föhre: 48 m Esche: 40 m Lärche: 54 m Rotbuche: 45 m Berg-Ahorn: 35 m Tanne: 50 m Stiel-Eiche: 40 m Sommer-Linde: 32 m ■ Suche dir einen Baum aus Wie hoch ist er? Schreibe deine Vermutung auf ■ Halte dafür den Stock mit ausgestrecktem Arm senkrecht vor dir Entferne dich vom Baum so weit, dass es aussieht, als ob der Stock dieselbe Größe wie der Baum hat ■ Halte den Arm weiter ausgestreckt Drehe nun den Stock auf derselben Höhe, sodass er waagrecht liegt Das eine Ende des Stockes bleibt dabei am unteren Ende des Stammes ■ Deine Partnerin oder dein Partner muss nun soweit vom Baum weggehen, bis sie oder er am anderen Ende des Stockes zu sehen ist Dabei muss sie oder er darauf achten, sich parallel zu deinem Stock vom Baum zu entfernen ■ Miss nun am Boden die Entfernung deiner Partnerin oder deines Partners zum Baum mit einem Maßband Diese Länge entspricht in etwa der Höhe des Baumes Maximale Höhe heimischer Baumarten tatsächliche Höhe: Vermutung: Methode: Wie arbeite ich mit Diagrammen? 23y79y 70 60 50 40 30 20 10 0 Fichte Lärche Tanne Rot-Föhre Rotbuche Stiel-Eiche Esche Berg-Ahorn Sommer-Linde Wald 15 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 34 – 35 Nahrungsbeziehungen darstellen Im Wald gilt wie in jedem Ökosystem das Prinzip der Stoff- und Energieumwandlung: Die Pflanzen sind die Produzenten Sie betreiben Fotosynthese und erzeugen dabei Sauerstoff und Traubenzucker Zahlreiche Tiere ernähren sich von den Pflanzen Sie sind die Konsumenten 1. Ordnung Sie werden von anderen Tieren gefressen (Konsumenten 2. Ordnung), diese dienen wiederum größeren Tieren als Nahrung (Konsumenten 3. Ordnung) Am Ende einer Nahrungskette stehen die Endkonsumenten Tierische und pflanzliche Reste werden von den Destruenten zerkleinert und wieder zu Mineralsalzen zersetzt, die wieder den Pflanzen zur Verfügung stehen Der Stoffkreislauf in einem Ökosystem beginnt von vorne V1 Nahrungsbeziehungen mit einer Pyramide aus Klopapierrollen darstellen Du brauchst: 15 Klopapierrollen, Stifte, Bilder von Tieren und Pflanzen des Waldes, Klebstoff, Schere So geht’s: Bringe dazu auf Klopapierrollen Bilder oder Zeichnungen und die Namen der Tiere und Pflanzen aus B1 an Baue dann die Waldpyramide je nach Abhängigkeit der Lebewesen voneinander Gestalte im Anschluss eine eigene Waldpyramide B1 Pyramide aus Klopapierrollen V2 Nahrungsbeziehungen mit einem Wald-Mobile darstellen Du brauchst: Karton, Schere, Geodreieck, Klebstoff, zwei kurze Holzspieße (etwa 15 cm lang), ein längerer Holzspieß (etwa 30 cm lang), Bilder oder Zeichnungen von Tieren und Pflanzen des Waldes, Wolle oder Spagat, Klebeband, Locher So geht’s: Schneide aus dem Karton kleine eckige (etwa 6,5 x 4 cm) oder runde (Durchmesser etwa 4–5 cm) Kärtchen aus Klebe die Bilder oder Zeichnungen der Tiere und Pflanzen aus B2 auf die Kärtchen Mache mit dem Locher ein Loch in jedes Kärtchen, damit du die Wolle oder den Spagat durchfädeln kannst Reihe dann die Lebewesen gemäß den Prinzipien einer Nahrungskette aneinander Befestige am Ende die Kärtchen mit den Bildern und die Fäden mit dem Klebeband an den Holzspießen, sodass ein Mobile entsteht (B2) Wald 16 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 34 – 35 V3 Erstellt euer eigenes Wald-Mobile Diskutiert dazu in der Gruppe die Nahrungsbeziehungen der Tiere untereinander (Welches Tier frisst welche anderen Tiere?) Holt euch bei Bedarf Informationen zu den verschiedenen Lebewesen aus dem Internet Hängt eure Mobile in der Klasse auf B2 Wald-Mobile A2 Erkläre die Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht im Ökosystem Wald A1 Erläutere die Folgen, wenn nur eine einzige Klopapierrolle aus der Pyramide herausgezogen wird oder wenn aus dem Mobile ein Tier oder eine Pflanze herausgeschnitten wird Erläutere die Folgen, wenn mehrere Rollen aus der Pyramide herausgezogen oder Kärtchen aus dem Mobile geschnitten werden Sperber Buntspecht Fichtenkreuzschnabel Borkenkäfer Fichte (Zapfen) Fichte (Borke) Kohlmeise Baummarder Raupe Eichhörnchen Eiche (Blatt) Eichel Uhu Habicht Fuchs A3 Erläutere die Folgen menschlicher Eingriffe im Ökosystem Wald (z. B Rodung, Jagd, Verschmutzung) Wald 17 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 36 – 37 Der Habicht – ein Würfelspiel A1 Die Grundsätze der Steuerung und Regelung kann man auch im Ökosystem Wald anwenden Ein Beispiel ist das Räuber-BeuteVerhältnis In einem gesunden Ökosystem sind Räuber und Beute in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander vorhanden – es herrscht ein ökologisches Gleichgewicht Der Habicht ist als Endkonsument ein wichtiger Regulator im Ökosystem Wald Ihr braucht: einen Würfel, Spielsteine (für zwei bis vier Personen), Spielplan Spielregeln: Jede Person würfelt einmal Die Person mit der höchsten Zahl beginnt Jede Person würfelt und rückt um ihre Augenzahl vor Bei einer Sechs darf nicht noch einmal gewürfelt werden! Jede Person notiert sich Art und Gewicht des erlegten Beutetiers sowie die Fehlschläge (graue Felder) auf dem Protokoll Wenn alle im Ziel angekommen sind, wird das Protokoll ausgewertet Wie viele Beutetiere hat der Habicht erlegt? Hauptbeutetier: Gesamtgewicht der Beutetiere: g Der Habicht kann etwa ein Drittel dieses Gewichtes als Nahrung nutzen: g Ein Männchen braucht täglich etwa 160 g an Nahrung, das größere Weibchen braucht etwa 180 g Nahrung. Wie viele Tage könnte ein Männchen oder Weibchen von der Beute leben? Tage Tage Protokoll Würfe Beutetier Gewicht 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Würfe Beutetier Gewicht 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 Summe B1 Habicht mit erbeutetem Eichhörnchen Wald 18 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 36 – 37 Beutetiere: Eh…Eichhörnchen: 320 g Ri…Ringeltaube: 500 g Rab…Rabenkrähe: 600 g Sto…Stockente: 1200 g Tu…Turmfalke: 200 g Ha…Haustaube: 300 g Hau…Haushuhn: 1200 g Wa…Waldohreule: 300 g El…Elster: 200 g Ja…Jagdfasan: 1000 g Ei…Eichelhäher: 200 g Sta…Star: 80 g Bu…Buchfink: 30 g Fe…Feldhase: 2000 g Si…Singdrossel: 100 g Do…Dohle: 200 g Ma…Maulwurf: 80 g Ki…Kiebitz: 200 g Am…Amsel: 120 g Sp…Sperber: 700 g Mä…Mäusebussard: 900 g Re…Rebhuhn: 350 g Ra…Wanderratte: 400 g Te…Teichhuhn: 180 g Ka…Waldkauz: 350 g Ka Re Bu Eh El Rab Ei Ha Re Mä El Ri Fe Te Bu Sto Do Ka Ha Wa Ri Do Fe Sp Am Si Ri Tu Mä Hau Ja Ma Te Ki Ma Ha Sta Ki Rab Ja Ra Ja Tu Ei Sta Ra Hau Am Wa Ha Ri Ki Sto Ha Wald 19 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 42 – 43 Totholz – tot und doch lebendig A1 Lies den folgenden Text und kreuze die richtigen Antworten an. Es können mehrere Antworten richtig sein. Was ist Totholz? Als Totholz bezeichnet man stehende oder liegende Bäume oder Teile davon, die bereits abgestorben sind. Sind die Bäume schon umgestürzt, wird von liegendem Totholz gesprochen. Baumstümpfe oder dürre Seitenäste an noch lebenden Bäumen werden als stehendes Totholz bezeichnet. In vielen Wäldern ist Totholz Mangelware. Die meisten Bäume werden bereits gefällt, wenn sie noch nicht einmal die Hälfte ihres Alters erreicht haben. Totes Holz „stört“ im Wald und wird deshalb schnell weggeräumt, damit der Wald wieder „sauber“ aussieht. Wodurch entsteht Totholz? Totholz entsteht durch den Mangel an Licht, durch Krankheiten, Befall von Insekten und Pilzen, Wind- und Schneebruch, Feuer oder Blitz sowie durch den natürlichen Alterstod von Bäumen. Meist wirken mehrere Faktoren zusammen, damit ein Baum abstirbt. Bäume keimen, wachsen, altern und sterben und werden dann von unterschiedlichen Organismen zersetzt. Warum ist Totholz im Wald wichtig? Totholz bildet die Lebensgrundlage für zahlreiche Tiere, Pflanzen und Pilze. Stirbt ein Baum, so zieht in kürzester Zeit wieder Leben in ihm ein. Millionen von Insekten und anderen kleinen Tieren machen sich gemeinsam mit Pilzen, Bakterien und Flechten am abgestorbenen Holz zu schaffen. Außerdem liefert das zersetzte Holz als Humus wichtige Nähr- und Mineralsalze für einen gesunden Boden und somit für die nächste Baumgeneration. Wer lebt von Totholz? Viele Organismen leben direkt vom Abbau des Totholzes. Totholz bietet aber auch zahlreichen Arten, die nicht unmittelbar am Abbau beteiligt sind, Unterschlupf, Deckung, Schlafplätze, Überwinterungsorte, Jagdreviere und Brutplätze. Zu den vom Holz oder im Holz lebenden Arten zählen zahlreiche Wirbeltiere, Pflanzen, Pilze und Insekten. Dazu zählen über 1300 Käferarten wie der Hirschkäfer oder der Alpenbockkäfer. B1 Totholz B2 Alpenbockkäfer Wald 20 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 42 – 43 Manche Insekten ernähren sich direkt von der Rinde oder dem Holz wie der Borkenkäfer, andere nutzen die von den Holzfressern entstandenen Gänge für ihre Bruten (z. B. Wildbienen oder Hornissen). Einige Lebewesen (z. B. Fliegenlarven) ernähren sich von Pilzen, Bakterien, Insektenkot und abgestorbenem Material in den Gängen. Andere sind als Räuber oder Parasiten unterwegs (z. B. räuberische Käfer oder Schlupfwespen). Die bekanntesten Totholzbewohner sind Spechte. Ein Großteil ihrer Nahrung besteht aus holzbewohnenden Insekten. Sie meißeln ihre B3 Rotrandiger Baumschwamm (Pilz) B4 Raufußkauz Bruthöhlen in ältere oder abgestorbene Bäume. Viele andere Tiere nutzen auch verlassene Spechthöhlen. Höhlenbrütende Vögel (Meisen, Kleiber, Star, Dohle, Trauerschnäpper, Raufußkauz, Hohltaube), viele Fledermausarten, Siebenschläfer, Eichhörnchen oder Baummarder nutzen die Höhlen. Liegende Stämme oder Baumstrünke bieten Amphibien wie Molchen, Salamandern und Kröten sowie Reptilien wie Eidechsen, Blindschleichen und Schlangen Schutz und Lebensraum. Als Totholz bezeichnet man liegende / sitzende / stehende Bäume oder Teile davon, die schon abgestorben sind. Das zersetzte Holz liefert wichtige Nähr- und Mineralsalze für den Boden / zerstört den gesunden Boden / liefert Humus für die nächste Baumgeneration. Totholz kann durch Insekten- und Pilzbefall / den natürlichen Alterstod von Bäumen / höhlenbewohnende Vögel entstehen. Spechte meißeln ihre Brutröhren in Totholz / ernähren sich von holzbewohnenden Insekten / schaffen Höhlen für viele tierische „Nachmieter“. Baumteile und liegende Baumstämme werden von Schlangen / Greifvögeln / Blindschleichen als Schutz und Lebensraum genutzt. A2 Diskutiert in der Klasse über mögliche Maßnahmen, um Totholz in unseren Wäldern zu fördern. Wald 21 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 48 – 49 Methode: Wie erstelle ich eine Mind-Map? 24ap8f Die große Wald-Mindmap A1 Vervollständige die Mindmap mit den Begriffen aus dem Kasten. Nadelwald ■ Farne ■ wirbellose Tiere ■ Baumschicht ■ Kambium ■ Wildverbiss ■ Kahlschlag Befall von Insekten (z. B. Borkenkäfer) ■ Lebensraum für Tiere und Pflanzen ■ Urwald ■ Forst Bast ■ Wasserspeicher ■ Laubwald ■ Sträucher ■ Moosschicht ■ Pilze und Moose ■ Borke Schutz vor Lärm und Abgasen ■ Windschutz ■ Klimawandel ■ Mark ■ Rohstofflieferant Schluchtwald ■ Wirbeltiere ■ Laubbäume ■ Strauchschicht ■ Luftschadstoffe Schutz vor Naturkatastrophen ■ Mischwald ■ Nadelbäume ■ Wurzelschicht Kernholz ■ Krautschicht ■ Auwald ■ Erholungsraum ■ Splintholz B1 Der Wald Aufbau eines Baumes Lebewesen Funktionen Stockwerke Gefährdung Waldarten Wald 22 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 54 – 55 A1 Ergänze den Steckbrief der Haselmaus mit den richtigen Begriffen aus dem Kasten. Die Haselmaus – ein versteckter Bewohner sehr guter Kletterer ■ Mischwälder mit dichtem Unterholz, Waldränder und Hecken von April bis November nachts aktiv ■ Fuchs, Mauswiesel, Hermelin, Greifvögel, Eulen ■ 14 cm lang Nagetiere ■ Zerstörung des Lebensraumes ■ 15 bis 40 g schwer ■ Junge sind Nesthocker etwa 4 cm langer, dicht behaarter Schwanz ■ rötlich-hellbraunes Fell ■ bis 6 Junge im Spätsommer Winterschlaf (bis zu sieben Monate) ■ selbstgebautes Kugelnest, Nisthöhlen, Nistkästen Knospen, Blüten, Insekten, Beeren, Haselnüsse (Allesfresser) ■ weiße Brust und weiße Kehle B1 Haselmaus im Unterholz B2 Haselmaus im Winterschlaf B3 Haselmäuse sind Nesthocker. Ordnung: Familie: Bilche (wie der Siebenschläfer) Lebensraum: Größe: Gewicht: Aussehen: Nahrung: Feinde: Fortpflanzung: Lebensweise: Überwinterung: Gefährdung: Hecken und Wiesen 23 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 50 – 51 Untersuchung einer Hecke A1 Führe den folgenden Arbeitsauftrag durch. Du brauchst: eine Hecke, ein weißes Leintuch, Becherlupen, Stift und Papier, dein einfach Bio 2 Schulbuch, Bestimmungsbücher So geht’s: ■ Bildet Gruppen von drei bis vier Schülerinnen und Schülern. Jede Gruppe erhält ein weißes Leintuch, mehrere Becherlupen und ein Bestimmungsbuch. ■ Die Gruppen verteilen sich an verschiedenen Stellen der Hecke. Jeweils zwei Personen halten das Tuch leicht durchhängend unter die Sträucher, während eine dritte Person die Äste darüber vorsichtig schüttelt oder mit einem Stock auf die Äste klopft. Fangt hinabfallende Tiere mit dem Leintuch auf und gebt sie vorsichtig in die Becherlupen. So könnt ihr die Tiere gut aufbewahren und durch die Becherlupe vergrößert beobachten. Um die Tiere zu schützen dürft ihr die Becherlupen nicht schütteln und nicht in die Sonne stellen. ■ Jede Schülerin und jeder Schüler sucht sich aus den gefangenen Tieren ein Tier aus, das sie oder er besonders interessant findet. Beobachte das Tier in der Becherlupe und beantworte die folgenden Fragen: Wie viele Beine hat das Tier? Wie bewegt sich das Tier fort? Hat das Tier Augen, Fühler oder einen Schwanz? Welche Besonderheiten hat das Tier? ■ Bestimme, die Tierart mithilfe eines Bestimmungsbuches. ■ Fertige eine Skizze des Tieres an. ■ Präsentiert die Tiere in eurer Gruppe. Reicht die Tiere in den Becherlupen herum, damit alle sie betrachten können. ■ Ordnet im Anschluss alle gefundenen Tiere mit dem Bestimmungsschlüssel für wirbellose Tiere von Seite 65 im Schulbuch der jeweiligen Klasse der Gliederfüßer (Insekten, Spinnentiere, Krebstiere, Tausendfüßer) richtig zu. Tragt die Informationen in die Tabelle auf der nächsten Seite ein. ■ Lasst alle Tiere am Fundort wieder frei. B1 Untersuchung einer Hecke B2 Becherlupen im EInsatz Hecken und Wiesen 24 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 50 – 51 Art Klasse Anzahl A2 Bleib noch ein wenig bei der Hecke und erledige die folgenden Arbeitsaufträge. ■ Finde eine Frucht der Hecke und nimm sie mit. Worum handelt es sich? Ist diese Frucht für den Menschen essbar? Ist sie Nahrung für andere Lebewesen? ■ Suche eine Pflanze mit Dornen oder Stacheln und betrachte den Zweig. Wie heißt die Pflanze? Welchen Sinn haben die Dornen oder Stacheln? ■ Bringe etwas Weiches (jedoch keine Blüte) und etwas Hartes (jedoch keinen Zweig oder Ast) von der Hecke mit. Worum handelt es sich? ■ Kannst du ein Tier entdecken oder beobachten, wenn du leise neben der Hecke sitzt? Welches Tier ist es und was macht es? B3 Hagebutten (Früchte der Hundsrose) B4 Berberitze oder Sauerdorn A3 Fertige eine Skizze der Hecke an. Welche Schichten oder Zonen sind eindeutig erkennbar? Notiere in der Skizze. Hecken und Wiesen 25 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Sträucher und ihre Früchte A1 Folge den Linien. Dann findest du heraus, wie die abgebildeten Sträucher heißen und wie ihre Früchte aussehen. B1 B2 B3 B4 Eingriffeliger Weißdorn Rote Heckenkirsche Hunds-Rose Roter Hartriegel Felsenbirne Faulbaum ➝ Schulbuch-Seiten 52 – 53 B5 B6 B7 B8 B9 B10 B11 B12 Hecken und Wiesen 26 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 56 – 57 Hustenbonbons selbst gemacht A1 Früher gab es Hustenbonbons nicht im Supermarkt oder in der Apotheke zu kaufen, sondern sie wurden selbst gemacht. Man sammelte die richtigen Pflanzen, vermischte diese dann mit Zucker oder Honig und stellte daraus Hustenbonbons her. Solche Hustenbonbons kannst du ganz einfach selbst zubereiten, indem du die Wirkstoffe der Natur nutzt. Du brauchst: 10 g getrocknete Salbei-Blätter (oder fünf Beutel SalbeiTee), eine Zitrone, 1 Esslöffel Honig, ein Stück Ingwer (ca. 2 cm dick), 1/2 l Wasser, 500 g Kristallzucker, 1 Esslöffel Schlagobers, Sieb, zwei Töpfe, kleines Gefäß (für den Zitronensaft), Herdplatte, Kochlöffel, Teelöffel, Esslöffel, Backblech, Backpapier, Messer, Schneidebrett So geht’s: ■ Presse die Zitrone aus, schäle den Ingwer und schneide ihn auf dem Schneidebrett in dünne Scheiben. ■ Koche Salbei-Blätter, Ingwer, Zitrone und Honig etwa zehn Minuten lang in einem Topf mit Wasser. Gieße alles durch ein Sieb in einen anderen Topf und lasse die Lösung etwas abkühlen. ■ Füge den Kristallzucker der Lösung im Topf zu. ■ Stelle die Herdplatte auf eine mittlere Stufe und rühre gut um. ■ Stelle die Herdplatte auf eine geringere Stufe zurück und rühre weiter, sobald der Zucker beginnt flüssig zu werden. ■ Ist der gesamte Zucker flüssig geworden, nimmst du den Topf von der Herdplatte und gibst einen Esslöffel Schlagobers dazu. Stelle den Topf sofort wieder auf die Herdplatte zurück und rühre weiter, bis sich eine zähflüssige Masse bildet. Die Masse soll nur erhitzt werden, aber nicht kochen. ■ Lege ein Backblech mit Backpapier aus und gieße die heiße Masse darauf. Arbeite schnell, damit die Masse nicht im Topf erstarrt. ■ Lasse die Masse ein paar Minuten abkühlen und schneide oder brich sie dann in kleine Stücke. Fertig sind die selbstgemachten Hustenbonbons. Tipp: Verklebte Töpfe und Löffel werden schnell wieder sauber, wenn du sie in heißem Wasser einweichst. B1 Salbei B2 Topf am Herd B3 heiße Masse am Backpapier B4 Die Masse wird zu Bonbons geschnitten. Hecken und Wiesen 27 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 56 – 57 Untersuchung einer Fettwiese Arbeitet in Kleingruppen. Fragt vor den Untersuchungen die Besitzerin oder den Besitzer der Wiese(n), ob ihr sie betreten dürft. Beginnt erst mit der Untersuchung, wenn die Besitzerin oder der Besitzer zugestimmt hat oder geht auf öffentliche Wiesen. V1 Ein Gebiet untersuchen Du brauchst: unterschiedliche Wiesen, etwa 4 m Schnur, kleine Holzpflöcke oder Nägel (für die Ecken), weißes Tuch So geht’s: ■ Steckt mithilfe der Schnur und den Holzpflöcken (oder Nägeln) 1 m2 ab und stellt fest, wie viele verschiedene Pflanzen ihr findet (die Pflanzen müssen nicht bestimmt werden). ■ Legt je ein Exemplar auf das weiße Tuch, am besten geordnet nach der Häufigkeit. ■ Vergleicht bei unterschiedlichen Standorten, welche Pflanzen wo vorkommen. V2 Pflanzen in einem Gebiet bestimmen Du brauchst: eine Fettwiese, einen Hula-Hoop-Reifen, dein einfach bio 2 Schulbuch, ein Pflanzenbestimmungsbuch oder eine Pflanzenbestimmungs-App, einen Bleistift So geht’s: ■ Werft einen Hula-Hoop-Reifen in die Wiese. Am besten macht ihr das am Wiesenrand, damit die Wiese nicht niedergetreten wird. Die Fläche innerhalb des Reifens ist nun euer Untersuchungsgebiet. ■ Verwendet die Bestimmungshilfe auf der nächsten Seite, das Schulbuch (Seite 57) und ein Pflanzenbestimmungsbuch oder eine Pflanzenbestimmungs-App (z.B. PlantNet, FloraIncognita oder Naturblick), um die Pflanzen in eurem Untersuchungsgebiet zu bestimmen. Kreuzt die Pflanzen an, die ihr entdecken könnt. Ergänzt die Pflanzen, die ihr zusätzlich finden könnt. Wiesen-Bärenklau Wiesen-Bocksbart Wiesen-Witwenblume Weiß-Klee Vogel-Wicke Wiesen-Schafgarbe Wiesen-Pippau Rote Lichtnelke Rot-Klee Hornklee Kriechender Günsel Wiesen-Flockenblume Großer Wiesenknopf Wiesen-Kerbel Wiesen-Sauerampfer Wiesen-Knäuelgras Quecke Wiesen-Fuchsschwanz Löwenzahn Scharfer Hahnenfuß Wiesen-Schaumkraut Wiesen-Glockenblume Wiesen-Salbei Datum: Anzahl der der Pflanzenarten: Hecken und Wiesen 28 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 56 – 57 B1 Wiesen-Bärenklau B2 Wiesen-Bocksbart B4 Weiß-Klee B7 Wiesen-Pippau B10 Hornklee B13 Großer Wiesenknopf B3 Wiesen-Witwenblume B5 Vogel-Wicke B8 Rote Lichtnelke B11 Kriechender Gunsel B14 Wiesen-Kerbel B6 Wiesen-Schafgarbe B9 Rot-Klee B12 Wiesen-Flockenblume B15 Wiesen-Sauerampfer Hecken und Wiesen 29 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 66 – 67 Insekten-Quiz A1 Teste dein Wissen zum Thema Insekten. Spiele mit deiner Sitznachbarin oder deinem Sitznachbarn um die Wette. Kreuze die jeweils richtige Antwort an. Notiere den dazugehörigen Buchstaben und du erhältst als Lösung den wissenschaftlichen Namen der Honigbiene. Los geht’s! Antwort 1 Antwort 2 Antwort 3 Der Körper von Insekten besteht aus … Kopf, Brust (M) Kopf, Hinterleib (S) Kopf, Brust, Hinterleib (A) Auf dem Kopf haben Insekten ein Paar … Beine (E) Fühler (P) Flügel (I) Insekten haben … Beine. 1 Paar (S) 2 Paar (T) 3 Paar (I) Die meisten Insekten besitzen … Flügel. 2 Paar (S) 1 Paar (F) keine (G) Das Skelett von Insekten bezeichnet man als … Innenskelett (P) Mittelskelett (R) Außenskelett (M) Das Skelett von Insekten besteht aus dem Stoff … Chitin (E) Strychnin (I) Koffein (A) Insekten haben ein …nervensystem. Kasten (N) Strickleiter (L) Ringe (B) Auf der Erde gibt es Insekten seit etwa … Millionen Jahren. 200 (E) 400 (L) 600 (U) Insekten bewohnen alle Lebensräume außer … dem offenen Meer (I) der Wüste (H) dem Hochgebirge (K) Die Augen von Insekten bezeichnet man auch als …augen. Kassetten (L) Pinzetten (J) Facetten (F) Insekten, Spinnentiere, Krebstiere und Tausendfüßer gehören zum Stamm der … Gliederfüßer (E) Hohltiere (S) Weichtiere (W) Der Blutkreislauf von Insekten ist … geschlossen (Z) offen (R) etwas geöffnet (M) v Lösung: A Insekten 30 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 68 – 69 Ameisen-Domino A1 Lukas und Melanie spielen gemeinsam Domino. Aufgabe ist es, die Steine richtig zu ordnen. Notiere die richtige Zahl im Kreis. Anfang und Ende sind vorgegeben. Erzähle danach die erhaltenen Informationen deiner Partnerin oder deinem Partner. Wer hat sich mehr gemerkt? Start Die Ameise ist ein … Männchen oder Weibchen werden. Aus befruchteten Eiern entwickeln der Königin gespeichert. Die Männchen sterben mit den Männchen auf Hochzeitsflug. Zu dieser Zeit hat auch die Königin Flügel. Die Flügel der Samentasche der Königin aufbewahrt. Die Samen sind hier für das ganze Leben sich Weibchen. Aus nicht befruchteten Eiern sie die Eier selbst befruchten. Sie entscheidet, ob aus den Eiern staatenbildendes Insekt. In einem Ameisenstaat gibt es in die Brutkammern transportiert. Nach etwa zwei Wochen schlüpfen entwickeln sich Männchen. Die kleinen Eier werden von Arbeiterinnen kurz nach der Begattung. Nach einigen Tagen beginnt die Königin fallen nach der Begattung ab. Die Samenzellen werden in der Königin mit der Eiablage. Da sie die Samen bei sich hat, kann Arbeiterinnen Königinnen und Männchen. Im Frühjahr gehen die Königinnen die Larven von Arbeiterinnen gefüttert werden. Nach der Verpuppung nehmen sie keine Nahrung mehr auf. Nach zwei weiteren Wochen schlüpfen weiße bis gelbe Larven. Weil sie keine Mundwerkzeuge haben, müssen die fertig entwickelten Ameisen. Ende Insekten 31 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 68 – 69 A1 Betrachte einen Ameisenhaufen und beobachte das rege Treiben zehn Minuten lang. Beantworte dann die nachfolgenden Fragen. Achtung: Ameisen stehen unter Naturschutz – störe sie keinesfalls! Wie hoch und wie breit ist der Ameisenhaufen etwa? Welche Materialien haben die Ameisen für den Bau verwendet? Wohin laufen die Ameisen, die du beobachtest? Was transportieren die Ameisen? Was passiert, wenn du Ameisen ein Stöckchen in den Weg legst? Was passiert, wenn du etwas Essbares in die Nähe der Ameisen legst? A2 Recherchiere zum Thema „Ameisenjahr“ im Internet. Ordne dann die Zahlen der richtigen Jahreszeit zu. B1 Frühling B2 Sommer B3 Herbst B4 Winter Das Jahr der Ameise 1) Paarung 2) Reparatur des Nestes 3) Schwärmzeit 4) Nest abdichten 5) Fütterung der Larven 6) Sonnungsphase 7) Nahrung sammeln 8) keine Aktivität 9) Eiablage 10) Vorratsspeicherung 11) Kältestarre Insekten 32 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 70 – 71 A1 Lies den Text und lege dann eine Tabelle nach dem angegebenen Muster an. Das Zusammenleben von Bienen und Imker Imkerinnen und Imker beobachten die Bienen das ganze Jahr über. Im Frühling vergrößern sie den Bienenstock, damit die Bienen neue Waben bauen können. Wenn das Volk größer wird, teilt es die Imkerin oder der Imker und bringt das zweite Volk in einen neuen Stock. So verhindern sie das Ausschwärmen der Bienen. Die meisten Bienenstöcke haben einen festen Platz. Manche Plätze werden von Imkerinnen und Imkern verändert, damit bestimmte Pflanzen bestäubt werden. Zwischen Mitte Mai und Ende Juli ernten Imkerinnen und Imker Honig aus den Waben. Das Wachs verarbeiten sie z.B. zu Kerzen. Gegen Ende des Sommers verkleinern sie den Stock wieder. Im Winter füttern sie die Bienen mit Zuckerwasser als Ersatz für den Honig. Im Winter bleiben die Bienen im Stock. Die Imkerin oder der Imker repariert und reinigt alle seine Geräte und Materialien. B1 Imker bei der Arbeit Bienen und andere Insekten fördern und schützen Arbeiten der Imkerin / des Imkers Arbeiten der Bienen A2 Die Anzahl von Insekten nimmt ständig ab. Der Verlust von Lebensräumen, die Verwendung von Insektenschutzmitteln, der Klimawandel und die Umweltverschmutzung machen Insekten das Überleben schwer. Insekten sind in allen Ökosystemen von großer Bedeutung. Sie sind Nahrungsgrundlage für viele Tierarten, sie verwerten Abfälle, fressen Insekten, die Schäden anrichten, sind wichtige Bestäuber und verbessern Böden, indem sie diese auflockern. Werden Insekten gefördert, so werden auch die natürliche Vielfalt und die Lebensgrundlage für uns und andere Lebewesen geschaffen. Lies die nachfolgenden Punkte und erläutere den Nutzen für Insekten. Kreuze außerdem die Punkte an, die du selbst durchführen kannst. Vergleicht die Ergebnisse in der Klasse. B2 Vielfalt einer Blumenwiese oft gemähte Wiesen umweltfreundliche Gestaltung eines Gartens Begrünung von Dächern Insekten bei ihrer Arbeit nicht „stören“ Pflanzen auf Balkonen und Terrassen „wilde“ Teile im Garten oder in Parks unberührt lassen viel Stein und Beton in der Stadt Vielfalt von heimischen Blumen, Kräutern, Sträuchern und Obstbäumen Wiesen, die „wild“ wachsen und nur ein bis zwei Mal jährlich gemäht werden auf möglichst biologische Ernährung achten Informationen zum Schutz von Insekten einholen Begrünung von Hauswänden Insekten 33 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 70 – 71 Bienen-Kartenpärchen A1 Beim Spiel Memory gehören immer zwei Kärtchen zusammen. Finde die richtigen Paare und vergleiche dann die Ergebnisse mit deiner Partnerin oder deinem Partner. Um an den süßen Blütensaft zu kommen, streckt die Biene ihren aus. Giftstachel Flügel Die beiden bestehen aus jeweils 6 000 Einzelaugen. Sie sehen 16 Mal schneller als Menschenaugen. Rüssel Bienen haben ein gutes Gedächtnis. In ihrem kleinen speichern sie z. B. Futterplätze und Gerüche. Blütenstaub Die Honigbiene sammelt den Nektar im . Wenn er voll ist, übergibt sie den Nektar im Stock. Haare Die von Bienen schlagen etwa 250 Mal pro Sekunde. In ihrem Leben fliegt sie bis zu 8 000 km weit. Beinahe am ganzen Körper hat die Biene feine, braune . Fühlern Mit ihren riechen, schmecken und tasten Bienen sehr gut. Sie können auch Luftbewegungen spüren. Gehirn Facettenaugen Honigmagen Den verwendet die Biene nur bei großer Gefahr. Meistens stirbt sie danach. Mit Pollenbürste und -kamm putzt die Biene den in die Körbchen an ihren Hinterbeinen. Insekten 34 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 74 – 75 Käfer und Larve – wer gehört zusammen? A1 Hier gehören immer drei Kästchen zusammen: eine Larve, ein ausgewachsener Käfer und ein Text. A2 Recherchiere weitere Informationen über drei Käfer aus A1 und verfasse kurze Steckbriefe. (-bock) (-fer) Als Larve lebe ich im Boden. Meine Entwicklung dauert etwa vier Jahre. Erst dann sieht man mich als Käfer. (-kä) (-er) Ich lebe im Holz und habe als Larve keine richtigen Beine. Meine Entwicklung von der Larve zum Käfer dauert zwei bis drei Jahre. Ich habe lange Fühler. (-schus-) (Ma-) Meine Lieblingsspeise sind Blattläuse. Ich bin ein Jäger und habe Beine, mit denen ich flink laufen kann. (-rien-) (-käfer) Als Käfer bin ich buckelig und gestreift. Als Larve habe ich Punkte. Bäuerinnen und Bauern mögen mich nicht sehr gerne. (-toffel-) (Kar-) (Mai-) (Mo-) Wahrscheinlich hast du mich noch nie gesehen. Als Larve habe ich viele Borsten und sehe richtig kuschelig aus. (-käf-) (-käfer) (Pelz-) Methode: Wie erstelle ich einen Steckbrief? 23i9c3 B1 B3 B6 B4 B2 B5 – B7 B8 B9 B10 Insekten 35 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

➝ Schulbuch-Seiten 76 – 77 B1 Spannweite: 64–70 mm v B2 Spannweite: 40–48 mm v B4 Spannweite: 60–80 mm v B3 Spannweite: 25–30 mm v B5 Spannweite: 45–60 mm v B6 Spannweite: 55–65 mm v Wer ist wer im Reich der Schmetterlinge? A1 Wie heißen die verschiedenen Schmetterlinge? Finde es mithilfe des Bestimmungsschlüssels heraus. Bestimmungsschlüssel 1 > das Tier ist kleiner als 35 mm, Flügel braun mit Blauanteil, orange Flecken à Hauhechel-Bläuling > Das Tier ist größer als 35 mm. à 2 2 > Das Tier kann bis zu 60 mm groß werden. à 3 > Das Tier kann größer als 60 mm werden. à 4 3 > Die Flügel sind orange und schwarz und haben weiße Flecken am Außenrand. à Distelfalter > Die Flügel sind braun mit einem schwarzen Augenfleck an der Flügelspitze. à Großes Ochsenauge 4 > Das Tier hat die Grundfarben Gelb und Schwarz. à 5 > Die Flügeloberseite bei Männchen ist leuchtend orange mit braunen Flecken. à Kaisermantel 5 > Die Vorderflügel haben schwarze, dreieckige Zeichnungen wie bei einem Zebra. Die Hinterflügel haben blaue Randmonde und einen blauen, orange gerandeten Augenfleck. à Segelfalter > Die Flügel sind hellgelb mit schwarzen Adern und Flecken. Die Hinterflügel haben mehrere blaue und einen roten Fleck. à Schwalbenschwanz A2 Erstelle ein Plakat zu einem der Schmetterlinge in A1 oder einem anderen, für den du dich interessierst. Du kannst dir Informationen z.B. aus der App Nabu-Insektenwelt einholen. Methode: Wie gestalte ich ein Plakat? 24ca62 Insekten 36 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

RkJQdWJsaXNoZXIy ODE3MDE=