Birgit Draxler, Ruth Gazzia, Emanuel Kuzmits, Franz Stoll 4 einfach bio Arbeitsheft aktiv Ruth Gazzia, Franz Stoll
einfach bio 4, Arbeitsheft aktiv + E-Book Schulbuchnummer: 225294 einfach bio 4, Arbeitsheft aktiv E-Book Solo Schulbuchnummer: 225296 Mit Bescheid des Bundesministeriums für Bildung vom 21. Jänner 2026, GZ 2024-0.715.664, gemäß § 14 Absatz 2 und 5 des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/86, und gemäß den derzeit geltenden Lehrplänen als für den Unterrichtsgebrauch für die 4. Klasse an Mittelschulen und an allgemein bildenden höheren Schulen – Unterstufe im Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltbildung (Lehrplan 2023) geeignet erklärt. Dieses Werk wurde auf der Grundlage eines zielorientierten Lehrplans verfasst. Konkretisierung, Gewichtung und Umsetzung der Inhalte erfolgen durch die Lehrerinnen und Lehrer. Liebe Schülerin, lieber Schüler, du bekommst dieses Schulbuch von der Republik Österreich für deine Ausbildung. Bücher helfen nicht nur beim Lernen, sondern sind auch Freunde fürs Leben. Kopierverbot Wir weisen darauf hin, dass das Kopieren zum Schulgebrauch aus diesem Buch verboten ist – § 42 Abs. 6 Urheberrechtsgesetz: „Die Befugnis zur Vervielfältigung zum eigenen Schulgebrauch gilt nicht für Werke, die ihrer Beschaffenheit und Bezeichnung nach zum Schul- oder Unterrichtsgebrauch bestimmt sind.“ Data-Mining-Verbot Die Nutzung der Inhalte dieses Werkes für Text- und Data-Mining im Sinne des § 42h Abs. 6 UrhG ist ausdrücklich vorbehalten und daher verboten. Die Inhalte dieses Werkes dürfen auch nicht zur Entwicklung, zum Training und/oder zur Anreicherung von KI-Systemen, insbesondere von generativen KI-Systemen, verwendet werden. Umschlagbild: Feldhamster (Cricetus cricetus) – Karl Leitner / Vienna Wildlife / stock.adobe.com 1. Auflage (Druck 0001) © Österreichischer Bundesverlag Schulbuch GmbH & Co. KG, Wien 2026 www.oebv.at Alle Rechte vorbehalten. Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, gesetzlich verboten. Redaktion: Stefan Kapeller, Wien Korrektorat: Tülay Tuncel, Wien Herstellung: Oleksandra Toropenko, Wien Umschlaggestaltung: KOMA AMOK – Jakob und Meissner GBR, Stuttgart; Silvia Bliem, Wien Layout: KOMA AMOK – Jakob und Meissner GBR, Stuttgart; Silvia Bliem, Wien Satz: PER Medien und Marketing GmbH, Braunschweig Druck: hs Druck GmbH, Hohenzell ISBN 978-3-209-11564-5 (einfach-bio AH 4 + E-Book) ISBN 978-3-209-13170-6 (einfach-bio AH 4 E-Book Solo) Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
www.oebv.at einfach bio Arbeitsheft aktiv Ruth Gazzia, Franz Stoll 4 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Entwicklungsgeschichte des Menschen Der Mensch und andere Menschenaffen im Vergleich .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Die Entwicklung des aufrechten Ganges .. . . 4 Warum der Mensch zu sprechen begann .. . . 5 Die Evolution des Menschen .. . . . . . . . . . . . . . . 6 Neugeborene einst und heute .. . . . . . . . . . . . . 7 Mensch und Gesundheit Immunsystem des Menschen Barrieren schützen vor Krankheitserregern .. . 8 Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen . 9 Allergien äußern sich unterschiedlich .. . . . . . . 10 Nervensystem des Menschen Nervensystem – wichtige Begriffeumschreiben...................... 11 Reflexe, unbewusste und bewusste Handlungen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Dauerhafter Stress macht krank .. . . . . . . . . . . 14 Genuss, Gewöhnung und Abhängigkeit .. . . . . 15 Ecstasy ist ein künstlich hergestelltes Suchtmittel................................ 16 Fortpflanzung des Menschen Die Bedeutung von Körperpflege .. . . . . . . . . . . 17 Beziehungen verändern sich während der Pubertät .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Wohin mit Tampons, Binden & Co. nach der Verwendung?.............................. 19 Samenzellen – ein langer Weg bis zum Ziel .. 20 Der weibliche Zyklus .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Geschlechtsverkehr ist kein Tabu . . . . . . . . . . . . 23 Verhütungsmittel im Vergleich .. . . . . . . . . . . . . 24 Ungewollt schwanger – was nun? . . . . . . . . . . . 25 Nikotin, Alkohol – Gefahren in der Schwangerschaft .......................... 26 Sexualität Werbinich? ............................... 27 Vererbung GenebestehenausDNA .. . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Färbung bei Bänderschnecken .. . . . . . . . . . . . . 29 Rot-Grün-Farbenblindheit .. . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Gentechnik in der Tierzucht .. . . . . . . . . . . . . . . 32 Gentechnisch veränderte Pflanzen . . . . . . . . . 33 Umwelt Das Klimaschutz-Würfelspiel . . . . . . . . . . . . . . . 34 Unsichtbares Kohlenstoffdioxid .. . . . . . . . . . . . 36 WetteroderKlima ......................... 37 Mein ökologischer Rucksack .. . . . . . . . . . . . . . . 38 Stadt Flächenverbrauch in der Stadt .. . . . . . . . . . . . . 39 Stadtpflanzen als Überlebenskünstler .. . . . . . 40 Maßnahmen gegen ungebetene Gäste .. . . . 42 Mülltrennung und Abfallvermeidung .. . . . . . . 43 Landwirtschaft Acker Die Landschaft verändert sich durchAckerbau............................ 44 Das Hirtentäschelkraut-Würfelspiel .. . . . . . . . 45 Nutzpflanzen Mais – ein vielseitig verwendbares Getreide .. 48 Klebstoff selbst gemacht .. . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 Streuobstwiesen oder Obstplantagen? .. . . . . 50 Streuobstwiesen als Lebensraum für Vögel .. 51 Nutztiere Viele Menschen essen gerne Fleisch .. . . . . . . . 52 RundumsRind ............................ 54 Spezielle Ställe für Schweine .. . . . . . . . . . . . . . 56 Biologische und konventionelle Landwirtschaft ............................ 57 MitNutztierenunterwegs .. . . . . . . . . . . . . . . . . 58 Schafwolle und Baumwolle im Vergleich .. . . 60 Paarhufer-Rätsel .......................... 61 Interview mit einer Landwirtin/ einemLandwirt ........................... 62 Insekten als Nahrungsquelle .. . . . . . . . . . . . . . 64 2 Inhalt Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Der Mensch und andere Menschenaffen im Vergleich Der Bau und die Form von Organen oder Körperteilen (Strukturen) hängt davon ab, welche Aufgaben (Funktionen) diese für ein Lebewesen erfüllen müssen. Im Folgenden werden die Merkmale von Schädeln und Händen von Menschen mit anderen Menschenaffen verglichen. A1 In den Grafiken B1 und B2 sind zwei Schädel abgebildet. Ergänze die Lü cken und formuliere auch eine eigene Erkenntnis über die Aufgabe, die ein Teil des Schädels aufgrund genau dieser Struktur erfüllt. B1 Schädel eines Menschen B2 Schädel eines Schimpansen ➝ Schulbuch-Seiten 6 – 7 Das Nasenbein ist nur beim erkennbar. Das Oberkiefer ist beim viel stärker ausgeprägt. Das Gehirn ist beim kleiner. Der hat ein Kinn. Der Gesichtsschädel ist beim größer. A2 B3 zeigt dir von links nach rechts die Hände und Fü ße eines Orang-Utans, eines Schimpansen und eines Menschen. Vergleiche: Die Hände (speziell die Daumen) von Orang-Utan, Schimpanse und Mensch: Finger und Zehen der drei Menschenaffen: Fuß des Schimpansen und Fuß des Menschen: B3 Hände und Fü ße im Vergleich Orang-Utan Schimpanse Mensch Begründe anhand des Aufbaus von Füßen und Händen deren jeweilige Funktionen. Entwicklungsgeschichte des Menschen 3 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Die Entwicklung des aufrechten Ganges A1 Arten verändern sich im Laufe der Zeit. Die heutige Vielfalt der Lebewesen ist das Ergebnis eines sehr langen Entwicklungsprozesses. Auch der Mensch ist Teil dieser Entwicklung und verändert sich. So hat sich z. B. im Laufe von Millionen Jahren der aufrechte Gang entwickelt. Lies den Text und ordne die angegebenen Sätze den richtigen Textstellen zu. ➝ Schulbuch-Seiten 10 – 11 Ein Merkmal, das alles änderte Ein typisches Kennzeichen für den Menschen und seine Vorfahren ist der aufrechte Gang. Es gibt fossile Fußspuren, die etwa 3,5 Millionen Jahre alt sind. Viel entscheidendere Hinweise gaben jedoch Skelettfunde. Demnach verlagerte sich das Hinterhauptsloch in Richtung Mitte des Schädels. Daraus kann man den Schluss ziehen, dass der Kopf bereits vor Millionen Jahren auf der Wirbelsäule balanciert wurde. Diese brachte mit sich, dass die Kniegelenke unter dem Schwerpunkt des Körpers lagen und somit für ein stabiles Gehen sorgten. Außerdem besitzt der menschliche Fuß ein Fußgewölbe und Zehen, die in einer Reihe stehen. Andere Menschenaffen können die große Zehe den anderen gegenüberstellen. Wie entstand er nun, der aufrechte Gang? Die Fortbewegung in aufrechter Haltung war sicherlich schneller und könnte dazu gedient haben, dass größere Distanzen zwischen Bäumen leichter überbrückt werden konnten. Skelettfunde der ältesten Vorfahren des Menschen zeigen Anpassungen an den aufrechten Gang und auch an das Klettern in Bäumen (zum Beispiel lange gekrümmte Zehen). Die Hände konnten von nun an zur Verteidigung, zum Gebrauch und zur Herstellung von Werkzeugen, zur Nahrungsgewinnung sowie zur Zubereitung von Nahrung genutzt werden. Das wiederum brachte z. B. mit sich, dass sich Schneide- und Eckzähne in ihrer Form anpassten, also veränderten. Sie wurden nun vorwiegend zum Kauen der Nahrung benötigt und weit weniger z. B. zum Abnagen von Knochen. Auch eine schwächere Kaumuskulatur reichte aus, um Nahrung zu zerkleinern. B1 Fossile Fußspuren von Laetoli 1 Dafür aber nahm das Gehirnvolumen gemeinsam mit der vielfältigen Nutzung der Hände zu. 2 Weitere Vorteile des aufrechten Ganges waren eine bessere Rundumsicht und auch die Möglichkeit, die Hände vielseitiger einsetzen zu können. 3 Vermutlich stand er in Zusammenhang mit dem Leben in der Savanne. 4 Diese lassen vermuten, dass der Gang auf zwei Beinen ein Merkmal von Frühmenschen war. 5 Ein anderes Merkmal war die leichte x-Beinigkeit. Entwicklungsgeschichte des Menschen 4 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Erläutere den Grund, dass andere Menschenaffen nicht sprechen können. Zähle Nachteile auf, die die Veränderung der Sprechorgane mit sich bringt. A2 Es gibt verschiedene Theorien, warum der Mensch überhaupt zu sprechen begann. Jede dieser Theorien trägt einen Spitznamen. Recherchiere im Internet und notiere die Bedeutung der jeweiligen Spitznamen. Gib dazu die einzelnen Theorien in eine Suchmaschine ein. Notiere auch die Quelle und das Datum. Erörtere im Anschluss den Grund dafür, dass es verschiedene Theorien gibt und nicht DIE eine Theorie. 1 Wau-Wau-Theorie 2 Pfui-Pfui-Theorie 3 La-La-Theorie 4 Hauruck-Theorie ➝ Schulbuch-Seiten 12 – 13 Warum der Mensch zu sprechen begann A1 Die Verständigung mithilfe von Lauten ist für uns Menschen in Form der Stimme unverzichtbar. Auch Tiere benutzen Laute, die sie zum Beispiel als Erkennung bei der Paarung einsetzen oder um ihr Revier zu verteidigen (z. B. das Röhren der Hirsche, das Quaken der Frösche und das Singen der Vögel zur Paarungszeit). Nur der Mensch verständigt sich mit einem komplexen logischen System von Lauten und Begriffen. Die Sprache ist wichtig für alle Kulturen und vermittelt Gemeinschaft. Lies den Text ü ber den Ursprung der Sprache. Erledige dann die Aufgaben. Der Ursprung unserer Sprache Die Lautsprache ist vor etwa 30 000 Jahren nicht plötzlich aufgetaucht, sondern über einen sehr langen Zeitraum hinweg entstanden. Damit Lebewesen etwas mit Worten ausdrücken können, muss das Gehirn gut entwickelt sein. Nur so ist es möglich, Lautzeichen mit Bedeutungen in Verbindung zu bringen. Das bedeutet, dass zuerst das, was das Auge sieht, mit gespeicherten Bildern in Verbindung gebracht werden muss. Der nächste Schritt ist die Verknüpfung mit den Begriffen. Außerdem müssen die Organe, die man zum Sprechen benötigt, so entwickelt sein, dass genaue Laute damit geformt werden können. Diese Organe sind die Zunge, die Lippen und der Kehlkopf. Der Schimpanse und auch andere Menschenaffen können nicht sprechen, weil ihre Sprechorgane auch mit viel Training nicht dazu in der Lage wären. Dass wir sprechen können, hat auch Nachteile mit sich gebracht. Durch die Veränderungen von Rachen, Kehlkopf und Mund können wir z. B. weniger gut atmen und schlucken als andere Menschenaffen. Gleichzeitiges Essen oder Trinken und Atmen ist nicht möglich, ohne sich zu verschlucken. B1 Kommunikation mit Sprache, Mimik und Gestik Entwicklungsgeschichte des Menschen 5 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 6 – 13 Die Evolution des Menschen A1 Löse das Rätsel. Die im Kasten angegebenen Silben helfen dir dabei. Alle mit Ziffern gekennzeichneten Buchstaben ergeben einen Lösungssatz. Vergleicht man das Gehirn eines heutigen Menschen mit dem eines Schimpansen, so stellt man fest, dass das Menschengehirn etwa dreieinhalb Mal … ist als das des Schimpansen. Funde von Menschenknochen und wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass der Mensch und andere Menschenaffen gemeinsame … gehabt haben müssen. Um Informationen weitergeben zu können, war die Entwicklung von Sprache und … von großer Bedeutung. Bei der Entwicklung vom Frühmenschen zum Jetztmenschen nahm das Gehirnvolumen zu. Auch der Gebrauch von Materialien und … stieg. Unter dem Begriff Evolution versteht man die allmähliche … vererbbarer Merkmale von Generation zu Generation. Ein Frühmensch wurde wegen seines aufrechten Ganges Homo … genannt. Der … ist ein ausgestorbener Verwandter des modernen Menschen (Homo sapiens). Rund 250 000 Jahre beherrschte er Europa. 1974 wurden in Äthiopien die Überreste des berühmtesten Australopithecus gefunden. Es war ein weiblicher Fund, den man … nannte. Wegen seines Wissens und Könnens bezeichnen Wissenschafterinnen und Wissenschafter den Jetztmenschen auch Homo … Der Homo habilis war der erste mit dem Begriff Homo im Namen. Er lebte vor rund zwei Millionen … auf der Erde. Der … rudolfensis verwendete ebenso wie der Homo habilis Werkzeuge, um seine Nahrung zu zerkleinern. v Lösung: ! 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1011121314 2 6 12 4 5 13 8 7 1 3 14 11 9 10 an ■ cy ■ der ■ ens ■ Ver ■ erec ■ fah ■ gen ■ grö ■ Ho Jah ■ ler ■ Lu ■ der ■ mo ■ Ne ■ pi ■ ren ■ ren ■ Schrift sa ■ ta ■ tus ■ Vor ■ Werk ■ än ■ zeu ■ ßer ■ ung B1 Entwicklungsgeschichte des Menschen 6 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Neugeborene einst und heute A1 Betrachte B1 und löse die Aufgaben. 1 Beschreibe Unterschiede im Bau des Beckens und den Einfluss bei der Geburt (B1). 2 Erläutere den Grund, dass es bei „Lucy“ keine Zahlenangaben gibt. 3 Kreuze an: Das kleinste Baby ist das des Australopithecus Homo erectus Homo sapiens. 4 Vervollständige den Satz: Die Form des Beckens sich im Laufe von Jahrmillionen. Es wurde und . Das ist ein Beleg für die Evolution, denn im Laufe der Zeit haben sich nicht nur die Lebensweise des Menschen, sondern auch z. B. seine Körpergröße und die Größe des Gehirns sowie seine Fähigkeiten verändert. 5 Erläutere die Bedeutung der Angabe 318 mm beim Baby des Homo erectus und 320 – 370 mm beim Baby des Homo sapiens. Erkläre den Zusammenhang dieser Zahlen mit den Zahlen beim Becken. 6 Lies in deinem Schulbuch nach. Wann lebte der Australopithecus? Wann lebte der Homo erectus? Seit wann gibt es den Homo sapiens? 7 Berechne die Dauer der Entwicklung vom mittleren zum rechten Bild in B1. A2 Die Geburt eines Menschenbabys war früher und ist noch heute wegen der Größe des Kopfes relativ schwierig. Begründe diese Tatsache. ➝ Schulbuch-Seiten 6 – 13 B1 320 – 370 mm ~ 318 mm „Lucy“ Australopithecus afarensis ~ 353 mm ~ 385 mm Homo sapiens Homo erectus Entwicklungsgeschichte des Menschen 7 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 16 – 19 Barrieren schützen vor Krankheitserregern A1 Verschiedene Schutzbarrieren des Körpers verhindern das Eindringen von Krankheitserregern. Eingedrungene Erreger werden mit dem Kot oder dem Urin aus dem Körper transportiert oder abgetötet. Ordne die verschiedenen Möglichkeiten richtig zu, indem du die Kleinbuchstaben in die Kästchen einträgst. Es gibt auch Antworten, die mehrfach passen. a) Magensäure tötet die aufgenommenen Bakterien. b) Kauen fördert die Produktion von Speichel. Im Speichel enthaltene Stoffe töten Bakterien. c) Flimmerhärchen filtern Keime aus der Raumluft. d) Tränenflüssigkeit spült Krankheitserreger aus dem Auge. e) Bakterien auf der Haut werden mit Seife abgewaschen oder durch Desinfektionsmittel getötet. f) Krankheitserreger werden ausgespült. g) Bakterien werden bei einer Verletzung der Haut vom Körper abgetötet. h) Krankheitserreger werden ausgeschieden. Nieren, Harnröhre (Urin) Magen (Salzsäure) Haut (Talg- und Schweißdrüsen, Bakterien) Darm (Schleim, Bewegung des Darmes) Scheide (Milchsäurebakterien) Atmungsorgane (Flimmerhärchen, Schleim) Mund (Speichel) Ohren (Ohrenschmalz) Auge (Lidschlag, Tränenflüssigkeit) A2 Beschreibe den Ablauf eines konkreten Beispiels z. B. wenn eine Person im Supermarkt von einer anderen Person angehustet wird. Erkläre zunächst die Arbeit der unspezifischen Immunabwehr und dann die der aktiv werdenden spezifischen Immunabwehr. Verwende dabei die folgenden Begriffe: B1 Barrieren des Körpers befallene Körperzelle ■ Gedächtniszellen ■ Antigene ■ Antikörper ■ körpereigene Barriere Mensch und Gesundheit 8 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Begutachtung und Zulassung Produktion in großer Menge Klinische Prüfungen in drei Phasen Forschung und Herstellung in kleiner Menge Testung mit menschlichen Zellen und Tieren I II III 1 2 3 4 5 6 7 ➝ Schulbuch-Seiten 20 – 21 Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen A1 Betrachte die Grafik B1 zur Entwicklung von Impfstoffen. Bringe dann die Textteile in die richtige Reihenfolge. Recherchiere die Bedenken, die Menschen gegenüber Impfungen haben, sowie die möglichen Formen von Schäden durch Impfungen. Stelle zuletzt Vor- und Nachteile gegenüber. B1 Entwicklung eines Impfstoffs Die Entwicklung und Erforschung eines neuen Impfstoffes dauert im Normalfall zwei bis fünf Jahre. Zuerst wird der Krankheitserreger geprüft und getestet. Dabei untersuchen Wissenschafterinnen und Wissenschafter, auf welche Teile des Virus das Immunsystem des Menschen reagiert und wie ein Schutz durch Antikörper aufgebaut werden kann. Nun erfolgt die Entwicklung des Impfstoffes und die Herstellung in sehr kleiner Menge. Ist eine Empfehlung erfolgt, so kann der Impfstoff produziert werden und gelangt in den Verkauf. Auch nach der Zulassung wird die Sicherheit laufend untersucht und geprüft. Während der Testphase 2 wird anhand von mehreren hundert freiwilligen Testpersonen ermittelt, welche Dosierung und welche Anzahl von Impfungen für einen sicheren Schutz notwendig sind. Darüber hinaus werden Nebenwirkungen beobachtet. Während der letzten Testphase wird der Impfstoff an mehreren tausend Personen getestet. Eine echte Testgruppe steht dabei einer Testgruppe gegenüber, die ohne Wirkstoff geimpft wurde. So werden die Sicherheit und Wirksamkeit zuverlässig getestet. Im Rahmen der Weiterentwicklung wird sowohl bei Zellen des Menschen in Reagenzgläsern als auch im Rahmen von Tierversuchen die Wirksamkeit des Impfstoffes getestet. Wenn nachgewiesen ist, dass der Impfstoff eine gute Qualität hat und die Herstellung nach den Vorgaben möglich ist, wird mit klinischen Prüfungen begonnen. Dies dauert erneut zwei bis fünf Jahre. In Phase 1 nehmen normalerweise zwischen 20 und 100 gesunde Personen freiwillig teil, bei diesen werden vor allem die Sicherheit und auch die Verträglichkeit getestet. Ein Zulassungsverfahren ist Voraussetzung dafür, dass ein Impfstoff produziert und verkauft wird. Die EMA ist die europäische Institution, die nach Prüfung entscheidet, ob und für wen der Impfstoff empfohlen wird. Mensch und Gesundheit 9 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 22 – 23 A3 Lies die Informationen genau und ergänze dann die Lücken. B5 Kreuzallergie Allergien äußern sich unterschiedlich A1 Ordne die Beschwerden, die durch Allergene ausgelöst werden können, richtig zu. gerötete Haut ■ Bauchschmerzen ■ Niesen ■ rote Augen ■ Asthma ■ Entzündung der Bindehaut juckende Haut ■ Heuschnupfen ■ geschwollene Lider ■ Bläschen ■ Übelkeit ■ Durchfall B1 Beschwerden der Verdauungsorgane B2 Beschwerden der Atemwege B3 Beschwerden der Haut B4 Beschwerden der Augen A2 Ein sogenannter anaphylaktischer Schock ist der schlimmste Fall einer allergischen Reaktion. Er kommt sehr selten vor, ist jedoch lebensbedrohlich. Man muss sofort Erste Hilfe leisten und die Rettung verständigen. Recherchiere im Internet die Kennzeichen eines anaphylaktischen Schocks sowie mögliche Erste-HilfeMaßnahmen. Ziehe daraus Schlussfolgerungen zur Vermeidung. Eine Kreuzreaktion ist ein spezieller Fall einer allergischen Reaktion. Bei einer bestehenden Allergie gegen einen Stoff kann sich auch eine Allergie gegen einen anderen Stoff ausprägen. Grund dafür ist, dass winzige Bestandteile beider Stoffe sehr ähnlich sind, sodass der Körper sie nicht unterscheiden kann. Beispiele für Kreuzreaktionen sind Birkenpollen und Apfel, Erdnuss und Tomate oder Kiwi und Latex. Bei Latex handelt es sich um den Milchsaft tropischer Pflanzen, der z. B. für Haushaltshandschuhe verwendet wird. Isst eine Person, die auf allergisch ist, einen so glaubt der Körper, dass es sich um handelt. Es kommt zu einer reaktion. Mensch und Gesundheit 10 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 26 – 29 Nervensystem – wichtige Begriffe umschreiben A1 Kopiere diese Seite und schneide dann alle Kärtchen aus. Aufgabe ist es, die angegebenen (fett gedruckten) Begriffe einer Partnerin oder einem Partner zu erklären, ohne die darunter stehenden Wörter zu verwenden. Ihr könnt auch in Gruppen gegeneinander antreten. Nervenzelle kleiner Teil Dendrit Axon Weiterleitung Reize Reaktion Bewegung Umwelt Schutz Gehirn mehrere Teile Schaltzentrale Kopf denken peripheres Nervensystem Netz vegetativ Rückenmark Gehirn Lernen Übung Lerntyp Gedächtnis verstehen Rückenmark Wirbelsäule Nervenzentrum Verbindung Nervenfasern Tastsinn Haut Berührung Sinnesorgan Wärme Dendrit Fortsatz kurz Zellkörper Zweige Synapse Übertragung Verbindung Informationen Kontakt Sinnesorgane Wahrnehmung Umwelteinflüsse schmecken Auge Axon Nervenfaser Schnürringe Fortsätze Leitung Reflexe unbewusst unwillkürlich Reaktion Gefahr Zentralnervensystem Steuerzentrale Körperfunktionen Lernen Wahrnehmungen Nervensystem Nervenzellen peripher spüren Gedächtnis Gehirn wiederholen Verbindungen Veränderungen Mensch und Gesundheit 11 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
A2 Reize sind Umwelteinflüsse, die bei Lebewesen Reaktionen auslösen. Welche Bedeutung ein Reiz hat, hängt von den Vorgängen ab, die durch den Reiz beim Lebewesen ausgelöst werden. Ein Murmeltier, das einen Warnruf abgibt, erzeugt bei einem hungrigen Steinadler eine ganz andere Reaktion als bei anderen Murmeltieren in der Nähe. Erläutere die Reaktionen des Steinadlers und der anderen Murmeltiere auf den Warnruf. Nenne Umwelteinflüsse, die auf das Murmeltier einwirken, ohne eine besondere Reaktion hervorzurufen. Begründe, dass eine hohe Geschwindigkeit bei der Weiterleitung eines Impulses sowohl für ein Beutetier als auch für einen Beutegreifer lebenswichtig ist. ➝ Schulbuch-Seiten 26 – 29 Reflexe, unbewusste und bewusste Handlungen A1 Reflexe sind Reaktionen, die unbewusst ablaufen. Sie schützen vor möglichen Gefahren. Reflexe sind so schnell, weil das Rückenmark sofort auf einen Reiz reagiert. Daher läuft ein Reflex schneller ab, als wenn eine durch einen Reiz ausgelöste Erregung zuerst ins Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet werden muss. Unbewusste Handlungen führen wir durch, ohne uns auf sie zu konzentrieren oder eine Entscheidung zu treffen. Bewusste Handlungen sind Entscheidungen, die wir mit unserem Willen steuern. Ein Beispiel ist ein Ball, der auf dich zufliegt. Du entscheidest, ob du ihn fängst oder nicht. Ordne die Situationen aus dem Kasten richtig in die Tabelle ein. Notiere jeweils auch ein eigenes Beispiel. Augen schließen beim Niesen ■ ein- und ausatmen ■ die Augen verdrehen ■ blinzeln jemandem zuzwinkern ■ Zähne putzen ■ gähnen aus Langeweile ■ juckende Stelle kratzen greifen bei Neugeborenen B1 Murmeltier Reflex unbewusste Handlung bewusste Handlung Mensch und Gesundheit 12 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 26 – 29 V1 Der Lidschlussreflex Forschungsfrage: In welchen Situationen wird der Lidschlussreflex ausgelöst? Stelle zunächst eine Vermutung an und überprüfe diese mit dem nachfolgenden Versuch. Du brauchst: eine zweite Person So geht’s: Zwei Personen sitzen einen Meter entfernt einander gegenüber. Eine Person bewegt ihre Hand sehr rasch und ohne Ankündigung in Richtung der Augen der zweiten Person. Stelle eine Vermutung an, in welchen Situationen der Lidschlussreflex außerdem funktioniert. Formuliere eine Erklärung dafür, dass sich der Reflex nicht unterdrücken lässt. Formuliere eine Antwort auf die Forschungsfrage. V2 Der Pupillenreflex Forschungsfrage: Wovor schützt der Pupillenreflex? Stelle zunächst eine Vermutung an und überprüfe diese mit dem nachfolgenden Versuch. Du brauchst: eine zweite Person So geht’s: Eine Person legt beide Hände für einige Sekunden über die geschlossenen Augen. Nun werden die Hände entfernt und die Augen geöffnet. Die zweite Person beobachtet die Reaktion der Pupillen. Stelle eine Vermutung an, in welchen Situationen der Pupillenreflex außerdem funktioniert. Formuliere eine Erklärung dafür, dass sich der Reflex nicht unterdrücken lässt. Formuliere nun eine Antwort auf die Forschungsfrage. B3 Die Pupille regelt die Menge des ins Auge gelangenden Lichts. B2 Ablauf von Reflexen Haut (z.B. Hornhaut) vorne hinten Muskel Schaltzelle (Rückenmark) Mensch und Gesundheit 13 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 26 – 29 B1 Stress ist ungesund. Dauerhafter Stress macht krank A1 Betrachte die Übersicht zum Thema Stress. Formuliere dann eine Antwort auf das E-Mail, das Emil geschrieben hat. Welche Hormone wirken bei Stress? Hormone, die bei Stress wirken, sind Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Wo werden sie gebildet? Sie werden im Nebennierenmark und der Nebennierenrinde gebildet. Wie wirken sie normalerweise? Adrenalin/Noradrenalin ermöglichen Höchstleistungen (im Sport oder bei psychischen Belastungen). Der Blutzucker und der Blutdruck steigen an. Das Cortisol stärkt die Widerstandskraft, wirkt gegen Entzündungen und hemmt die Verdauung. Wie entsteht die Krankheit „Stress“? Produziert der Körper dauerhaft zu viel Adrenalin oder Cortisol, so ist er in ständiger Alarmbereitschaft und erhält zu wenig Erholung. Die Folge ist Erschöpfung. Wie kann man Stress vermeiden? Stress kann man durch ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, Bewegung, Zeitplanung und Methoden zur Lösung von Problemen vermeiden. Liebe Mia, ich weiß, dass ich mich schon lange nicht mehr bei dir gemeldet habe. Das tut mir leid, aber derzeit ist mein Schulalltag alles andere als lustig. Weißt du, ich möchte gerne in eine weiterführende Schule gehen. Leider ist das Lernen ein hartes Stück Arbeit für mich, sodass ich im Moment große Schwierigkeiten beim Einschlafen habe. Ständig überlege ich, was ich noch wiederholen oder üben muss, damit ich die Prüfungen und Schularbeiten schaffe. Ich habe Angst, dass ich mir den Stoff nicht merken kann. Hast du vielleicht Ideen, wie ich da wieder herauskommen kann? Ich würde mich sehr freuen, einige Tipps von dir zu bekommen. Dein Emil A2 Die wichtigsten Stresshormone sind Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Diese werden bei Stress freigesetzt, sodass der Mensch Höchstleistungen bringen kann. Der Körper bereitet sich auf „Flucht“ oder „Angriff“ vor. Beschreibe zwei Situationen, wo Stresshormone freigesetzt werden, und diskutiere dann mit einer Partnerin oder einem Partner die Wirkung der Hormone in diesen Situationen. Mensch und Gesundheit 14 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 30 – 31 Genuss, Gewöhnung und Abhängigkeit A1 Lies den Text. Ergänze dann in der Tabelle darunter, was man unter Genuss, Gewöhnung und Abhängigkeit versteht und ergänze jeweils zwei eigene Beispiele. Beurteile außerdem die jeweiligen Folgen für das Nervensystem. Wann wird es gefährlich? Was unterscheidet Genuss, Gewöhnung und Abhängigkeit? Das ist nicht ganz leicht zu beantworten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO, World Health Organization) ist dieser Frage nachgegangen und hat die wichtigsten Merkmale dazu festgehalten. Wenn man etwas genießt, so ist das nicht mit negativen Folgen verbunden. Die Person fühlt sich in der eigenen Haut wohl. Sie ist körperlich sowie seelisch fit und fühlt sich auch im Zusammenleben mit anderen Menschen gut. Bei Gewöhnung kommt hinzu, dass ein intensives Verlangen verspürt wird. Dieses Verlangen besteht darin, etwas zu tun oder zu konsumieren, um das damit verbundene Wohlbefinden wieder zu erreichen. Eine seelische oder körperliche Abhängigkeit ist nur in geringem Ausmaß vorhanden, daher kommt es nicht zu Entzugserscheinungen. Auch Folgen, die eventuell schädlich sind, treten kaum bis gar nicht auf. Bei einer Abhängigkeit ist das Verlangen nach einem Stoff oder einer Tätigkeit so groß, dass die Betroffenen nicht widerstehen können. Im Laufe der Zeit muss die Dosis erhöht werden, um das gewünschte Wohlbefinden erneut zu erreichen. Fehlt der Stoff oder der Reiz, so kommt es zu körperlichen und/oder seelischen Entzugserscheinungen. Dieses Verhalten schädigt die abhängige Person und die Bezugspersonen (z. B. die Familie). B1 Rauchen macht abhängig. Genuss Gewöhnung Abhängigkeit Beispiele: Beispiele: Beispiele: A2 Bewerte und kreuze jeweils die richtige Zuordnung an. Begründe. Genuss Gewöhnung Abhängigkeit Nico trinkt gelegentlich ein Glas Wein. Sophia trinkt beim Essen immer Bier. Hat Luca keine Zigaretten, wird er nervös. Ruth isst täglich drei Tafeln Schokolade. Franz isst manchmal ein Stück Kuchen. Mensch und Gesundheit 15 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 30 – 33 Ecstasy ist ein künstlich hergestelltes Suchtmittel A1 Finde die richtige Reihenfolge der Dominosteine. Sie enthalten Informationen über die Droge Ecstasy. Notiere dazu die richtige Zahl im Kreis. Der Anfang und das Ende sind vorgegeben. Recherchiere auch Informationen zu sogenannten „Trenddrogen“ und die Gefahren, die diese mit sich bringen. Start Ecstasy … kann der Konsum von Ecstasy zum Tod führen. Auch die Einnahme einer kleinen Menge Ecstasy kann „Partydroge“. Die Wirkung hält weiß man nicht, was genau darin enthalten ist. Die Pillen können verschiedene Wirkstoffe das Gehirn schädigen. Bei ständiger Einnahme kann man außerdem eine von Tabletten eingenommen. Man bezeichnet Ecstasy auch als Kreislaufversagen oder psychischen Störungen. Im schlimmsten Fall Manche Personen werden aktiver. Andere hingegen fühlen sich träge und schwer. Gefährlich ist eine künstlich hergestellte, illegale Droge. Meistens wird sie in Form in unterschiedlicher Zusammensetzung besitzen. Verschiedene Einnahmen führen niemals zu einem identischen Rausch. Daher ist zwischen zwei und fünf Stunden an. Die Wirkung kann unterschiedlich sein: sind jedenfalls die Nebenwirkungen. Diese erstrecken sich von Herzrasen über Austrocknung bis hin zu starke psychische Abhängigkeit entwickeln. Diese Droge wird in privaten Labors hergestellt, daher diese Droge so gefährlich! Ende Mensch und Gesundheit 16 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 38 – 39 Die Bedeutung von Körperpflege A1 Ergänze die Lücken zum Thema Körperpflege mit den Begriffen aus dem Kasten. Mit dem Start der beginnen die Schweißdrüsen in den Achseln und im Bereich der Geschlechtsorgane intensiv zu . Wenn Schweiß längere Zeit auf der Haut bleibt, so beginnt er unangenehm zu . Daher ist regelmäßige unbedingt notwendig. Am besten wäscht man sich gründlich unter der Mädchen sollten ihre täglich mit Wasser oder einem milden Duschgel waschen. Allerdings nur einmal täglich, sodass der der Haut nicht angegriffen wird, denn dieser schützt vor Krankheitserregern. Bei Buben ist es wichtig, dass sie unter der Dusche die Vorhaut des zurückschieben, sodass die Eichel frei liegt und mit warmem Wasser oder einer milden Seife gereinigt werden kann. Auch der sollte täglich gewaschen werden. Die Drüsen in dieser Region produzieren vermehrt Talg. Wird dieser von zersetzt, beginnt es unangenehm zu riechen. Wichtig ist, dass ein Deo oder ein Parfüm keinen für tägliche Körperpflege darstellt. Verunreinigungen werden durch Sprays nicht beseitigt. Nur Wasser, Seife und Duschgels schützen vor Entzündungen und entfernen . Da die Talgdrüsen während der Pubertät besonders viel ausscheiden, können sie die der Haut verstopfen. Gleichzeitig vergrößern sich die Poren, sodass der Weg für Bakterien frei wird. Das ist der Grund, weswegen es immer wieder zur Bildung von Pickeln oder kommt. Hier hilft nur regelmäßige und gründliche Reinigung. Säureschutzmantel ■ Körperhygiene ■ Bakterien ■ Körpergeruch ■ Dusche ■ Penis arbeiten ■ Poren ■ Scheide ■ Hodensack ■ Mitessern ■ Pubertät ■ Ersatz ■ riechen ■ Talg B1 Hygiene ist wichtig. Mensch und Gesundheit 17 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 38– 39 Beziehungen verändern sich während der Pubertät A1 Während der Pubertät sind Situationen mit Eltern oft sehr angespannt. Darum versuchen viele Eltern, den Umgang mit ihren Kindern zu verändern oder zu verbessern. Formuliere sowohl Erklärungen als auch Begründungen für die nachfolgenden Beispiele. B1 Eltern wollen helfen dein Eindruck Was könnte der Grund der Eltern sein? Ständig macht mir mein Vater Vorschriften. Alles muss geregelt und genau geplant sein. Meine Mutter benimmt sich, als würde sie mich besser kennen als ich mich selbst. Alle Dinge, die Spaß machen, werden mir verboten. Aber meine Eltern machen sie selbst. Als meine Mutter so alt war wie ich, hat sie das Gleiche getan. Mir verbietet sie es. Mein Vater fragt mich täglich über alles aus, was ich getan habe. Das empfinde ich beinahe wie Stalking. Das Einzige, wofür sich meine Eltern interessieren, sind meine Leistungen in der Schule. Ob ich glücklich oder unglücklich bin, ist ihnen völlig egal. A2 Auch die Beziehungen zu deinen Freundinnen und Freunden verändern sich. Lege eine Tabelle nach diesem Muster an. Notiere positive und negative Auswirkungen eines Freundeskreises. (Mögliche Beispiele: sich auf jemanden verlassen können, Freunde bestimmen über das eigene Verhalten) positive Auswirkungen negative Auswirkungen Mensch und Gesundheit 18 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 40 – 41 Wohin mit Tampons, Binden & Co. nach der Verwendung? A1 Es gibt Gegenstände, die keinesfalls in die Toilette weggeworfen werden dürfen. Sie müssen im Mistkübel entsorgt werden. Benenne B1–B4. A2 Ergänze den Lückentext mit den Begriffen aus dem Kasten. Erläutere dann mit einer Partnerin oder einem Partner die Auswirkungen der Entsorgung von Hygieneprodukten in der Toilette. In Österreich werden jedes Jahr rund 460 Hygieneartikel verbraucht und weggeworfen. Die Entsorgung in der kann zur Verstopfung der Rohre zum Kanal führen aber auch zur Verstopfung der Kanäle selbst. Auch für die , in die die Hygieneartikel gelangen, entsteht dadurch eine zusätzliche Herausforderung, denn zunächst muss der der Müll aus den entfernt werden. Anschließend wird der Müll mit LKWs in die Müllverbrennungsanlage . Diese Vorgänge verursachen gewaltige und brauchen Energie. Das muss von allen Einwohnerinnen und Einwohnern bezahlt werden. Durch die falsche Entsorgung werden Abwassersysteme belastet. Außerdem lösen sich kleine (Mikroplastik) aus dem Müll, und so werden Gewässer verschmutzt. A3 Hygieneprodukte verursachen viel Müll. Um den Abfall zu verringern, könnte man z. B. Binden kaufen, die kein Plastik enthalten. Eine andere Möglichkeit wäre es, eine Menstruationstasse (B5) zu verwenden. Recherchiere ihre Funktionsweise im Internet und erläutere mögliche Vor- und Nachteile. Millionen ■ Toilette ■ Kläranlagen ■ Rechen ■ transportiert ■ Kosten ■ Plastikteilchen B1 v B2 v B3 v B4 v B5 Menstruationstasse Mensch und Gesundheit 19 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
Samenzellen haben es schwer Wenn eine Frau und ein Mann Geschlechtsverkehr haben, so hat der Mann meist einen Samenerguss. Dabei werden bis zu 500 Millionen Samenzellen (Spermien) aus dem Penis vor der Öffnung des Gebärmutterhalses abgegeben. Dieser liegt im hinteren Bereich der Scheide. Von dieser Menge sind jedoch nicht alle Samenzellen funktionsfähig. Manche von ihnen haben mehrere Schwänze oder andere Fehlbildungen, sodass sie ihre Reise in Richtung einer reifen Eizelle gar nicht erst antreten können. Außerdem ist die Scheide nicht der beste Platz für Samenzellen, denn ihre Oberfläche ist „sauer“. Grund dafür ist der in den Scheidenzellen vorkommende Zucker. Dieser wird von sogenannten Laktobazillen in Milchsäure umgewandelt. Diese Umgebung macht Samenzellen bewegungsunfähig. Durch die Flüssigkeit, die ihnen aus dem Körper des Mannes mitgegeben wird, können sie dennoch in der Umgebung der Scheide überleben und sich weiterhin bewegen. Diese Flüssigkeit kommt aus der Vorsteherdrüse (Prostata) und den Bläschendrüsen. In der Scheide gibt es weiße Blutkörperchen. Diese sind Teil des Immunsystems und wollen die Spermien (als Fremdkörper) vernichten. Die nächste Hürde ist der Gebärmutterhals. Während des Eisprungs ist der Schleimpfropf am Gebärmutterhals dünnflüssiger als sonst. Daher ist ein Durchtritt der Spermien in dieser Zeit möglich. Allerdings wissen Spermien die Richtung nicht, in die es weitergeht. So können sie sich in eine andere Richtung bewegen, ohne jemals ans Ziel zu kommen. Einige Millionen schaffen es dennoch durch den Gebärmutterhals zu gelangen. Sie bewegen sich durch die Gebärmutter in Richtung Eileiter. Normalerweise wird jeweils aus einem Eierstock (meistens nur) eine Eizelle freigesetzt. Ein neues Problem entsteht nun dadurch, dass die Spermien „gegen den Strom“ schwimmen müssen. Dieser Gegenstrom entsteht dadurch, dass der Eileiter die Eizelle vom Eierstock weg in Richtung Gebärmutter bewegt und nicht umgekehrt. Letztendlich sind es maximal einige hundert Samenzellen, die es tatsächlich bis zur Eizelle schaffen. Diese versuchen nun in die äußerste Zellschicht einzudringen. Das ist eine anstrengende Tätigkeit, bei der erneut viele Spermien absterben. Es dauert einige Stunden, bis die Schutzschichten der Eizelle entfernt sind und die tatsächliche Oberfläche sichtbar wird. Nun wird es ernst. Die erste Samenzelle, die das Eihäutchen berührt, dringt ein und verliert dabei ihren Schwanz. Sie verschmilzt mit der Eizelle. Danach verändert sich die Oberfläche der Eizelle und es können keine weiteren Spermien mehr eindringen. B2 Eizelle und Spermien Samenzellen – ein langer Weg bis zum Ziel A1 Lies den Text. Markiere dabei wesentliche Informationen mit einem Textmarker und notiere Schlüsselwörter. B1 Der Weg der Samenzellen Methode: Wie arbeite ich mit Schlüsselwörtern? b4h7xr Mensch und Gesundheit 20 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 46 – 47 A2 Notiere die Hürden, die Samenzellen auf ihrem Weg nehmen müssen. Begründe auch, in welcher Form sich die Hürde darstellt. Hürde Begründung A3 Notiere die drei deiner Meinung nach wichtigsten Schlüsselwörter des Textes von Seite 20 und formuliere kurze Beschreibungen. Schlüsselwort Beschreibung A4 Samenzellen bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 3 mm/Minute. Berechne die Zeitdauer, die sie für die etwa 20 cm lange „Schwimmstrecke“ benötigen. Mensch und Gesundheit 21 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 44 – 45 Der weibliche Zyklus A1 Der Menstruationszyklus wird durch Hormone gesteuert. Diese bewirken eine periodische Veränderung der Gebärmutterschleimhaut sowie die Heranreifung einer Eizelle. B1 zeigt zwei unterschiedliche Menstruationskalender einer bestimmten Frau. Vergleiche sie miteinander und notiere dazu drei richtige Aussagen. Erläutere die Schlüsse, die man daraus für eine sinnvolle Verhütung ziehen kann. A2 B2 zeigt dir den Plan einer Frau, die täglich (zuletzt am 31. Tag) ihre Temperatur misst. Das macht sie, um ihre fruchtbaren Tage zu ermitteln. Beantworte die Fragen dazu. Wie lange dauert ihr Zyklus? Wie lange dauerte ihre letzte Menstruation? Wie können die fruchtbaren Tage ermittelt werden? Eisprungtermin 37,5 °C Morgentemperatur Blutung Zyklustag 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10111213141516171819202122232425262728293031323334353637383940 37,0 °C 36,5 °C 36,0 °C unfruchtbar B2 Temperaturmessung Methode: Wie arbeite ich mit Diagrammen? b4b34r Follikelphase Gelbkörperphase Menstruation Follikelphase Gelbkörperphase Eisprung Eisprung Menstruation 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 20 19 18 17 16 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 13 12 11 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 23-Tage-Zyklus 35-Tage-Zyklus B1 Zwei Menstruationskalender Mensch und Gesundheit 22 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 40 – 47 Geschlechtsverkehr ist kein Tabu A1 Als es erstmals Leben auf der Erde gab, existierte nur Fortpflanzung durch Zellteilung. Dies war schnell und erfolgreich, um „Kopien“ von Zellen herzustellen. Durch Mutationen entstanden neue Eigenschaften der Lebewesen. Im Laufe der Evolution veränderten sich die Möglichkeiten der Reproduktion und lebende Zellen konnten miteinander verschmelzen. Das führte dazu, dass Erbgut ausgetauscht werden kann und neue Varianten entstehen. Für den Menschen ist Sex aber viel mehr als „nur“ Fortpflanzung. Erläutere die Bedeutung von Geschlechtsverkehr für den Menschen abgesehen von der Fortpflanzung. Diskutiert in der Klasse mögliche Ängste, Befürchtungen oder Unsicherheiten vor dem „ersten Mal“. A2 Trage die richtigen Begriffe in das Rätsel ein (Ä = AE). Sind alle Antworten richtig, so ergibt sich von oben nach unten gelesen ein Lösungswort. 1 Der Fachbegriff für Scheide lautet … . 2 Das größte aller Gefühle, das Menschen empfinden können. 3 Wenn der Mann … ist, wird sein Penis steif und richtet sich auf. 4 Eine Form der Sexualität ohne Geschlechtsverkehr nennt man … . 1 2 3 4 5 6 7 8 9 5 Botenstoffe, die Informationen übertragen, heißen … . 6 In diesem Hautsack befinden sich die Hoden. 7 Der sexuelle Höhepunkt heißt … . 8 Das … ist eine dünne Hautfalte, die die Öffnung der Scheide umrahmt oder überdeckt. 9 Dieses männliche Geschlechtsteil besteht aus dem Schaft und der Eichel. B1 Geschlechtsverkehr sollte kein Tabu sein. Mensch und Gesundheit 23 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 48 – 49 Verhütungsmittel im Vergleich A1 Bildet Gruppen und erstellt Plakate zu unterschiedlichen Verhütungsmitteln. Verhütungsmethoden, die auf jeden Fall bearbeitet werden sollten, sind die Antibabypille, die Minipille, das Kondom, das Hormonpflaster, die Kupfer- und Hormonspirale, die Dreimonatsspritze, das Hormonimplantat, die Sterilisation der Frau oder des Mannes und die Pille danach. B1 zeigt dir die Informationen, die das Plakat beinhalten sollte. Für die Recherche könnt ihr das Internet, aber auch Beipacktexte von Verhütungsmitteln verwenden. Präsentiert die Plakate euren Mitschülerinnen und Mitschülern. Methode: Wie gestalte ich ein Plakat? 24ca62 Überschrift ■ Anwendung ■ Wirkungsweise ■ Beginn der Wirkung ■ Sicherheit ■ Für Frauen oder Männer ■ Lebenssituation, in der das Verhütungsmittel geeignet ist ■ Ort, an dem das Verhütungsmittel erhältlich ist ■ Kosten ■ Mögliche Vorteile und Nachteile Abbildung B1 Themenbereiche des Plakats A2 Ergänze die Sätze und kreuze richtig an. Formuliere zuletzt eine eigene richtige Aussage. Die Antibabypille wird täglich wöchentlich monatlich mit Pause eingenommen. In der einwöchigen Pause . Die verhütende Wirkung ist bei der Pause vorhanden nicht vorhanden. Das Kondom ist das einzige Verhütungsmittel, das der Mann verwenden kann und das auch Richtig angewendet ist es ein sicheres unsicheres Verhütungsmittel. Bei häufigem seltenem Partnerwechsel sollte es auf jeden Fall verwendet werden. Das Hormonpflaster wird täglich wöchentlich monatlich neu geklebt. Genauso wie bei der hat die Frau während der einwöchigen Pause Blutungen. Aussage: Mensch und Gesundheit 24 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 48 – 49 Ungewollt schwanger – was nun? Eine Frau hat einen Schwangerschaftstest gemacht. Dieser war positiv. Das bedeutet, dass die Frau schwanger ist. Der nächste Schritt ist nun ein Besuch bei der Frauenärztin (Gynäkologin) oder beim Frauenarzt (Gynäkologe). Themengebiete der Gynäkologie sind z. B. Verhütung und Familienplanung, Erkrankungen der Geschlechtsorgane, Beschwerden bei der Menstruation sowie Schwangerschaft und Geburt. B1 Positiver Schwangerschaftstest A1 Ergänze den Lückentext mit den Wörtern aus dem Kasten. Nur die Ärztin oder der Arzt kann ganz sicher sagen, ob eine vorliegt. Denn möglicherweise hat der nicht funktioniert oder zeigt etwas an. Wenn die Frau ist, kann die Ärztin oder der Arzt außerdem feststellen, wie lange die Schwangerschaft bereits besteht. Wenn das Kind nicht war, muss das Paar überlegen, ob es das Kind bekommen will. A2 Die Aufstellung zeigt die Möglichkeiten, die es gibt. Diskutiert die Vor- und Nachteile. Möglichkeit 1 Das Kind wird behalten. Es gibt verschiedene Beratungszentren, bei denen man sich Hilfe holen kann, z. B. wenn man sich noch zu jung fühlt, keine Arbeit und daher kein Einkommen hat oder ohne Partner ist. Möglichkeit 2 Das Kind wird zur Welt gebracht und zur Adoption freigegeben. Es gibt viele Menschen, die keine Kinder bekommen können. Für sie ist es ein großes Glück, ein Kind adoptieren zu dürfen. Möglichkeit 3 Die Schwangerschaft wird abgebrochen. Erst nach einer Beratung kann ein Termin in einer Klinik ausgemacht werden. Dort wird der Abbruch der Schwangerschaft (Abtreibung) durchgeführt. A3 Erläutere Folgen, die eine Freigabe zur Adoption mit sich bringen könnte. Ermittle auch das Stadium der Schwangerschaft, bis zu dem eine Abtreibung gesetzlich erlaubt ist. Recherchiere auch mögliche Ausnahmen. Test ■ gemeinsam ■ geplant ■ schwanger ■ Schwangerschaft ■ Falsches Mensch und Gesundheit 25 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 48 – 51 Nikotin, Alkohol – Gefahren in der Schwangerschaft A1 Lies den Text. Im Anschluss sind zwei Fallbeispiele angeführt. Setze dich kritisch mit dem Verhalten der schwangeren Mutter auseinander, das zu den angegebenen Situationen geführt haben könnte. Fall 1: Fabian ist 8 Jahre alt und sehr klein für sein Alter. Sein Gehirn war bei der Geburt nicht fertig entwickelt. Daher hat er erst sehr spät sitzen und laufen gelernt. Mögliche Ursachen: Fall 2: Emily ist etwa in der 25. Schwangerschaftswoche. Bei einer Ultraschalluntersuchung teilt ihr die Ärztin mit, dass ihr Kind viel zu klein ist und auch der Mutterkuchen nicht richtig arbeitet. Deine Vermutung: Wenn eine Person raucht, so benötigt das Nikotin im Tabakrauch zwischen 10 und 20 Sekunden, um im Gehirn anzukommen. Nun beginnt die Wirkung. Es wird Adrenalin freigesetzt und die Blutgefäße verengen sich. Die größte Auswirkung hat das auf die Kapillaren. Diese sind bereits sehr eng, wodurch ein Zusammenziehen ihre Arbeit erschwert oder sogar unmöglich macht. Risiken, die das Rauchen für das Ungeborene mit sich bringt, sind häufigere Fehlgeburten, Ablösung des Mutterkuchens, langsameres Wachstum und geringeres Geburtsgewicht. Der Stoff Kohlenstoffmonoxid ist ein Atemgift, das zum Beispiel in Zigarettenrauch oder Abgasen vorkommt. Wird es über die Lunge aufgenommen, verbindet es sich mit dem roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin. Dieses hätte die Aufgabe, Sauerstoff zu transportieren. Da es nun bereits „besetzt“ ist, kann es weniger Sauerstoff befördern. Alkohol gelangt über den Mutterkuchen zum Ungeborenen und schädigt die Zellen. So wird eine ausreichende Zellentwicklung und Zellvermehrung verhindert und das Gewebe entwickelt sich fehlerhaft. Besonders betroffen ist dabei das Gehirn, denn Alkohol wirkt wie ein Nervengift. Oft treten bei Kindern, die durch Alkohol in der Schwangerschaft geschädigt wurden, Beeinträchtigungen der geistigen Entwicklung auf. Die Leber eines Ungeborenen ist noch nicht vollständig entwickelt. Das ist der Grund, warum Alkohol langsamer abgebaut werden kann als bei Erwachsenen. Daher wird seine negative Wirkung verstärkt. B1 Rauchen ist schädlich. B2 Abgase B3 Alkohol gelangt schnell in den Blutkreislauf. Das Baby ist immer dabei Mensch und Gesundheit 26 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
➝ Schulbuch-Seiten 60 – 61 A2 Stellt Situationen nach, in denen ihr die weit verbreiteten Rollen und Merkmale von Frauen und Männern darstellt. Spielt mit vertauschten Rollen. Beispiele dafür sind Kleidung, eine Situation im Familienleben, Werbung, Kindergeschichten oder Märchen. Ihr könnt die Ergebnisse einander vorspielen oder auf dem Handy filmen und die Filme präsentieren. Erläutert dabei die folgenden Fragen: ■ Wie hat es sich angefühlt, das Geschlecht zu wechseln? ■ Ist es euch leicht gefallen, in das andere Geschlecht zu schlüpfen? ■ Was hat euch gut gefallen oder nicht gefallen? Diskutiert die Sichtbarkeit von Geschlechtszugehörigkeit und die Faktoren, die sie beeinflussen. Fasst zuletzt die Erkenntnisse zusammen, die ihr aus der Übung gewonnen habt. A3 Diese Übung wird alleine durchgeführt. Ergebnisse können ausgetauscht werden, müssen aber nicht. Die Frage, die du dir nun stellst, ist, wer und wie du sein willst. Gedanken, die du dir dabei machen kannst, sind … … wie sehe ich mich? … was stelle ich mir unter einer perfekten Liebesbeziehung vor? … welche Erwartungen habe ich an andere? … wie gehe ich mit Erwartungen von anderen um? … wie gehen andere mit meinen Erwartungen um? … wie möchte ich mit anderen in einer Beziehung zusammen sein? … was ist mir wichtig, was lehne ich ab? Wer bin ich? A1 Betrachte die Abbildungen B1 und B2. Diskutiert über die Rollenverteilungen von Frauen und Männern (z. B. in den Bereichen Familie, Job, Sport, usw.). B2 Viele Frauen trainieren Kampfsportarten. B3 Eine Situation wird gefilmt B1 Vater übernimmt die Fürsorge für sein Kind. Mensch und Gesundheit 27 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
www.oebv.atRkJQdWJsaXNoZXIy MTA2NTcyMQ==