Treffpunkt Deutsch 1 - Deutsch Sprachlehre, Schulbuch

Märchen und Co Viele Märchen enthalten Verkleinerungsformen wie „Männchen“ oder „Zweiglein“. Das sind sogenannte Diminutive. Hängt man an Nomen (Namenwörter) die Nachsilben -chen oder -lein an, wird z. B. der Mann verkleinert bzw. der Zweig verniedlicht. Sogar der Begriff Märchen ist ein Diminutiv. Hier wurde der Ausdruck Mär (= Erzählung, seltsame Geschichte) verniedlicht. Merke Bilde selbst einige Verkleinerungsformen. Übertrage die Tabelle in dein Heft und ordne folgende typischen Märchenfiguren zu: Wer ist im Märchen gut, wer ist böse? gut böse Oft sind von einem Märchen die Sprüche am bekanntesten. Finde die zwei Teile des Spruches und den Namen des dazugehörigen Märchens. Schreibe die Lösung auf. Besprecht, welche Rolle diese Sprüche im Märchen spielen. Beschreibt die Gemeinsamkeiten der Märchensprüche. Erfindet zu zweit einen eigenen Spruch. Verfasse nun mithilfe deiner Vorbereitungen (Tabelle, Spannungsbogen, Karteikarten etc.) dein Märchen. 3 N 4 N AH, S. 53/1, 2 hochmütige Hexe grausamer Riese freundliche Elfe boshafter Zwerg schadenfroher Zauberer grimmiger Wolf weiser König edler Prinz hilfsbereites Vögelchen sanftmütige Fee faule Magd eifersüchtige Stiefmutter hinterlistiges Männlein bettelarmes Waisenkind gefährlicher Drache bescheidenes Weiblein 5 N „Knusper, knusper Knäuschen, … Hänsel & Gretel „Ach wie gut, dass niemand weiß, … … wer ist die Schönste im ganzen Land?“ … wer knabbert an meinem Häuschen?“ … dass ich Rumpelstilzchen heiß.“ Rumpelstilzchen Schneewittchen und die 7 Zwerge „Spieglein, Spieglein an der Wand, … 6 C B 7 8 N Schreiben Lesen Zuhören und Sprechen 143 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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