Sprachliche Bildung Für das Verstehen der mathematischen Sachverhalte ist deren Versprachlichung von grundlegender Bedeutung. Im Zuge der Neubearbeitung von „Rechenrabe Trax“ wurde der bewährte Merkkasten zu einem mathematischen Wortspeicher ausgeweitet. Darin werden wichtige mathematische Fachbegriffe eingeführt. Auch in der Fußzeile finden sich, für die Lehrkraft ersichtlich, wichtige Fachbegriffe grün hinterlegt. Das Anlegen einer Wortschatzdatei bietet sich in diesem Zusammenhang an. Standortbestimmung Um die mathematischen Voraussetzungen, die die Kinder mitbringen, praxisgerecht erheben zu können, finden sich im Schulbuch Doppelseiten zur Standortbestimmung in den Bereichen Arithmetik und Größen sowie Doppelseiten zur geometrischen Standortbestimmung. Die Seiten tragen die Überschrift „Vorwissen: Was kann ich schon?“ und informieren die Lehrperson sowie die Kinder über den aktuellen Lernstand. Lernkontrolle und Wiederholung Regelmäßige Selbstkontrollmöglichkeiten unterstützen den individuellen Lernprozess. Dabei bieten zentrale Formate des Lehrwerks wie Zauberquadrate und Zauberdreiecke sowie Aufgabenrollen und sogenannte „Traxomaten“ (Verknüpfungstabellen, ab der 2. Klasse) immanente Möglichkeiten der Ergebniskontrolle. Bei den weiteren Formaten werden die Lösungen an geeigneten Stellen durch Lösungszahlen dargestellt. Dabei wird stets eine zusätzliche Lösung angegeben, damit sichergestellt ist, dass die Kinder alle Aufgaben bearbeiten und nicht abschließend nur eine Zuordnung der verbleibenden Aufgabe zur verbleibenden Lösungszahl vornehmen. Von zentraler konzeptioneller Bedeutung sind die doppelseitigen Wiederholungsseiten. Dabei ist die linke Schulbuchseite mit „Wiederholung: Das habe ich neu gelernt!“ überschrieben. Auf ihr werden aktuell behandelte Inhalte wiederholt. Die rechte Seite ist mit „Wiederholung: Das kann ich noch!“ überschrieben und sichert Basiskompetenzen von weiter zurückliegenden Inhalten und (ab der 2. Klasse) dem vorhergehenden Schuljahr, um eine sichere Basis für die neu zu lernenden, darauf aufbauenden Inhalte zu schaffen. Zur Wiederholung und Festigung dient auch die Schulbuchseite „Basiswissen“, die den Abschluss jedes Schulbuchs bildet. Auf ihr sind die wichtigsten Inhalte des Schuljahrs übersichtlich zum Nachschlagen zusammengestellt. Die Arbeitsmittel Es ist ein Anliegen des Lehrwerks, sich auf wenige Arbeitsmittel zu beschränken, die auf vielfältige Art immer wiederkehrend eingesetzt werden und die dem Lehrwerk entweder beiliegen oder die an einer Schule üblicherweise vorhanden sind bzw. leicht beschafft werden können, wie z. B. Holzwürfel und Streichhölzer. Bei der Auswahl der Arbeitsmittel wurde v. a. darauf geachtet, dass ein intensives handlungsorientiertes Lernen und Arbeiten realisiert werden kann. Im Bereich der Arithmetik handelt es sich um Wendeplättchen (liegen den Schulbuch bei), Zehner-, Zwanziger- und Hunderterfelder, Hundertertafeln und Zahlenkarten. In der ebenen Geometrie werden speziell konzipierte Formenplättchen (sogenannte Geo-Plättchen, dem Schulbuch beiliegend bzw. im Lehrmittelhandel erhältlich) eingesetzt, während die Kinder im Bereich der Raumgeometrie vorwiegend mit Holzwürfeln arbeiten (üblicherweise bereits in der Klasse vorhanden – alternativ können auch Steckwürfel verwendet werden). Die Leitfiguren In der Neubearbeitung hat der Rabe Trax eine Raben-Kollegin Trixi. Die beiden führen durch alle Themen. Sie unterstützen, motivieren und fordern die Kinder, indem sie Tipps und Denkanstöße geben. Dabei besitzen Trax und Trixi ganz menschliche Züge, indem sie z.B. ins Grübeln kommen, wenn die Aufgaben etwas anspruchsvoller sind. Die zentralen Komponenten für Schülerinnen und Schüler Schulbuch in 2 Teilen Mit dem Schulbuch werden die Lehrplaninhalte erarbeitet, geübt und gefestigt sowie die allgemeinen und inhaltlichen mathematischen Kompetenzen erworben. Zur besseren Handhabung und Gewichtsreduzierung ist es physisch in zwei Teile (Teil A und Teil B) getrennt. Es bietet sich an, pro Semester einen Teil des Schulbuchs zu bearbeiten. Spiele auf der Umschlagklappe: In jedem Teil des Schulbuchs ist auf der inneren Umschlagklappe ein Spiel abgebildet. Dieses ist immer ein bekanntes Denkspiel und kann von 2 Spielern mit Wendeplättchen gespielt werden. Mühle: Der Spielplan entspricht dem bekannten Spiel „Mühle“. Jeder der beiden Spieler bekommt neun Plättchen in Rot bzw. Blau. Die Plättchen werden abwechselnd auf die freien grünen Felder gelegt. Um eine Mühle zu bilden, müssen drei Plättchen in einer Reihe gelegt werden. Gelingt dies einem Spieler, darf er dem Gegner ein beliebiges Plättchen wegnehmen, sofern dieses nicht Teil einer Mühle ist. Wenn alle Plättchen des Gegners Teile einer Mühle sind, darf ausnahmsweise auch aus einer Mühle ein Plättchen entfernt werden. Sind alle Plättchen gelegt, ziehen die Spieler abwechselnd mit ihren Plättchen jeweils ein grünes Feld entlang einer Linie. Dabei versuchen sie weiterhin, Mühlen zu bilden. Hat ein Spieler nur noch drei Plättchen, darf er bei jedem Spielzug mit einem Plättchen auf ein beliebiges freies grünes Feld springen. Das Spiel ist beendet, wenn ein Spieler nur noch zwei Plättchen besitzt bzw. keinen Zug mehr ausführen kann. Plättchen finden: Dies ist eine Variante des bekannten Spiels „Schiffe versenken“. Jeder Spieler darf Reihen („Schiffe“) von Plättchen einer Farbe beliebig auf den oberen Spielplan legen: eine Reihe zu 5 Plättchen, eine zu 4 Plättchen, eine zu 3 Plättchen und eine zu 2 Plättchen. Die Reihen dürfen nicht aneinander stoßen. Der Spielplan darf für den Gegner nicht sichtbar sein. Bei einem Spielzug versucht ein Spieler zu erraten, auf welchen Feldern die Plättchen des Gegners liegen. Liegt auf einem geratenen Feld tatsächlich ein Plättchen, meldet der Gegner einen „Treffer“ und dreht das Plättchen um. In diesem Fall darf der Spieler eine weitere Plättchenposition raten. VIII Konzeption Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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