90 1 Grundlegendes zur internationalen Politik und zu Konfliktfeldern der Gegenwart 1.1 Ein Überblick 5 6 7 8 3 4 1 2 9 10 15 17 16 18 13 14 11 12 19 20 25 26 27 23 28 24 21 22 29 30 35 36 37 38 33 34 31 32 39 1 Afghanistan 2 Ägypten (Sinai) 3 Äthiopien 4 Armenien/ Aserbaidschan (Bergkarabach) 5 Bangladesch 6 Belize 7 Burkina Faso 8 Demokratische Republik Kongo 9 Ecuador 10 El Salvador 11 Elfenbeinküste 12 Guatemala 13 Haiti 14 Honduras 15 Indien/Pakistan (Kaschmir) 16 Iran 17 Irak 18 Israel 19 Jemen 20 Kamerun 21 Kolumbien 22 Libanon 23 Mali 24 Mexiko 25 Mosambik 26 Myanmar 27 Nicaragua 28 Niger 29 Nigeria 30 Philippinen 31 Russland/Ukraine 32 Somalia 33 Sudan 34 Südsudan 35 Syrien 36 Tschad 37 Togo 38 Venezuela 39 Zentralafrikanische Republik M1: Kriege und Konflikte weltweit Als Multilateralismus bezeichnet man allgemein die Koordination nationaler Politik zwischen drei oder mehr Staaten. Der Multilateralismus steht damit im Gegensatz zur unkoordinierten Politik eines einzelnen Staates (Unilateralismus) und zur Politikkoordination zwischen lediglich zwei Staaten (Bilateralismus). Aus: Mutschler: Multilateralismus und EU, 2020. Online auf: https:// www.bpb.de (24.7.2024). Große und mächtige Staaten nehmen wichtige Stellungen in der Weltpolitik ein und beeinflussen internationale Dynamiken. Die USA (s. S. 104) etablierten sich nach dem Zerfall der Sowjetunion zunächst als führende Weltmacht. Ein aufstrebendes Wirtschaftswachstum und militärische Stärke machen China ebenso zu einer Weltmacht des 21. Jh. (s. S. 110). Und auch Russland sieht sich als wichtiger weltpolitischer Akteur. Medien sind ebenso Akteure der internationalen Politik. Sie können die öffentliche Meinung beeinflussen und die Wahrnehmung bestimmter Ereignisse prägen. Akteure der internationalen Politik Internationale politische Akteure beeinflussen und gestalten das globale Geschehen in politischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht, indem sie internationale Normen etablieren und gemeinsame Interessen fördern, z. B. durch Lobbyarbeit (s. S. 96), Handelsabkommen, Verträge etc. Internationale Akteure können einerseits Staaten oder Staatenbündnisse sein, wie die EU (s. S. 52 ff.), international tätige Organisationen, z. B. die Vereinten Nationen (s. S. 98), die NATO (s. S. 100), die OSZE (s. S. 101), WTO, IWF oder NGOs, ebenso wie multinationale Unternehmen/Konzerne (z. B. Amazon, Apple, Microsoft, BP, Nestlé) oder aber auch Individuen. Ihr Miteinander ist von bilateralen und multilateralen Beziehungen gekennzeichnet (z.B. bei Fragen der Sicherheitspolitik, zu Wirtschaftsangelegenheiten, Kriegen, Entwicklungsarbeit). Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
RkJQdWJsaXNoZXIy MTA2NTcyMQ==