Begegnungen mit der Natur 1, Schulbuch

Tierische Gefährten – auf einen Blick! Tierische Gefährten – auf einen Blick! Alle Haustiere haben wildlebende Vorfahren ă Der Hund stammt vom Wolf ab, die Domestikation der Wölfe begann vor mehr als 14 000 Jahren. ă Die Hauskatze stammt von der Nubischen Falbkatze ab. Ihre Domestikation fand in Ägypten statt. ă Alle heute als Haustiere gehaltenen Goldhamster stammen von wildlebenden Vorfahren aus Syrien ab. ă Meerschweinchen sind in Mittel- und Südamerika beheimatet. Sie wurden dort bereits vor 7000 Jahren als Haustiere und Fleischlieferanten gehalten. Zwischen Aussehen und Aufgabe besteht ein Zusammenhang ă Der Körperbau von Raubtieren passt zur Jagdweise. Katzen können ihre Krallen einziehen und sich deshalb lautlos an Beutetiere anschleichen. Mit ihren kräftigen Beinen können Wölfe ihre Beute über weite Strecken verfolgen. ă Die beweglichen Ohrmuscheln von Hund und Katze lassen sich drehen. Dadurch können sie Beute oder Gefahrenquellen aus verschiedenen Richtungen wahrnehmen. ă Die unterschiedlichen Gebissformen von Tiergruppen passen zu ihrer Ernährungsweise. Das Gebiss der Raubtiere hat dolchartige Eckzähne und als Reißzähne ausgebildete Vormahl- und Mahlzähne. Damit kann Beute gefangen, festgehalten und getötet werden. Im Nagetiergebiss sind die Schneidezähne zu scharfen Nagezähnen umgebildet, die zum Benagen harter Kost geeignet sind. Die breitkronigen Vormahl- und Mahlzähne eignen sich zum Zerreiben der Nahrung. Die Sinne ermöglichen Reaktionen auf die Umwelt ă Die Sinne liefern Informationen aus der Umwelt. Ohne sie wären Reaktionen auf Veränderungen und Verständigung nicht möglich. ă Lebewesen haben verschiedene Möglichkeiten der Verständigung und Sprache, etwa durch Lautäußerungen, durch die Körpersprache oder mit Hilfe von Gerüchen. So können Hunde und Katzen an der Stellung der Ohren ablesen, wie sie zueinander stehen und passend reagieren. Durch das Setzen von Duftmarken wird das Revier markiert. Raubtiere und Pflanzenfresser ernähren sich unterschiedlich ă Alle Lebewesen benötigen Stoffe, unter anderem für das Wachstum, die Erneuerung von Körpersubstanz und für die Energieversorgung. ă Raubtiere wie Wölfe und Katzen nutzen als Energiequelle andere Tiere, die sie jagen und fressen. 23 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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