Einführung von Funktionen 81 D 1 Stelle die Schwingungsdauer als Funktion der Pendellänge graphisch dar (1 m š 1 cm, 1 s š 1 cm). Unter Schwingungsdauer versteht man die Zeit, die ein Pendel (➞ Infobox) braucht, um einmal hin und her zu schwingen. Pendellänge Schwingungsdauer 0,25 m 1 s 1,00 m 2 s 2,25 m 3 s 4,00 m 4 s 6,25 m 5 s 9,00 m 6 s Ein PKW startet und erreicht die Geschwindigkeit v nach einer bestimmten Zeit t. 1) Stelle die Werte graphisch dar und verbinde die Punkte durch eine glatte Kurve! 2) Ermittle aus dem Graphen, wie viele Sekunden nach dem Start der PKW eine Geschwindigkeit von 70 km/h bzw. von 110 km/h erreicht hat! Zeit t 3,5 s 6,0 s 9,5 s 14,5 s 22,5 s Geschwindigkeit v 40 km/h 60 km/h 80 km/h 100 km/h 120 km/h Ein PKW fährt bei Nässe. 1) Stelle den mittleren Anhalteweg (Reaktionsweg + Bremsweg) eines PKW bei Nässe als Funktion der Geschwindigkeit dar! 2) Ermittle aus dem Graphen, ab welcher Geschwindigkeit der mittlere Anhalteweg mindestens 50 m beträgt! Geschwindigkeit 20 km/h 40 km/h 60 km/h 80 km/h 100 km/h Anhalteweg bei Nässe 10 m 24,5 m 44,6 m 71,5 m 105 m Zeichne den Temperaturverlauf passend zu der Tabelle! Wähle als Einheitsstrecke auf der y-Achse 3 mm! Verbinde die einzelnen Punkte durch eine Kurve! Zeitpunkt 600 700 800 900 1000 1100 1200 1300 1400 1500 Temperatur 10 °C 11 °C 13 °C 13 °C 15 °C 18 °C 20 °C 21 °C 18 °C 17 °C Zeichne einen Graphen, der von Minute 0 bis Minute 20 die folgende Bewegung darstellt: Ein Auto mit drei Insassen an Bord fährt zehn Minuten lang mit konstanter Geschwindigkeit, wird dann immer langsamer und bleibt eine Minute später stehen. Es muss drei Minuten auf eine vierte Person warten und fährt dann wieder los. Nach einer Minute hat das Auto wieder eine konstante Geschwindigkeit erreicht, jetzt fährt es aber schneller als zu Beginn. 318 B O M DI 319 B O M DI 320 B O M DI 321 B O M DI 322 B O M DI Foucault’sches Pendel Im Panthéon in Paris hängt ein 67m langes Pendel, das unablässig hin- und herschwingt und im Verlauf der Zeit scheinbar seine Richtung ändert. Dadurch gelang es Jean Bernard Léon Foucault, die Erdrotation anschaulich nachzuweisen. Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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