13 Stoffe und ihre Eigenschaften Woran erkennen wir chemische Vorgänge? Einige Feuerzeuge (Reibrad-Feuerzeuge, Outdoor-Feuerzeuge) enthalten ein Metallstück, das beim Abreiben heiße Funken abgibt: Das Zündmetall (Abb. 13.1) Schutzbrille! Verwende ein Outdoor-Feuerzeug. Reibst du zB mit einer Feile am Zündmetall, verbrennen die Metallspäne mit heißen und hellen Funken. Woran erkennst du, dass es sich dabei um eine chemische Reaktion handelt? Erkläre deine Überlegungen. Die Bilder 13.2 und 13.3 zeigen dir eine Untersuchung eines Stücks Zündmetall im Labor. Salzsäure mit etwas Wasserstoffperoxid kann das Metall lösen. Dabei können Bläschen beobachtet werden. Es bildet sich ein Gas. Zusätzlich ändert sich die Farbe (Abb. 13.2). In Abb. 13.3 wurde die Zündstein-Lösung mit Wasser verdünnt und auf zwei Gläschen aufgeteilt. Ins linke Glas wurde „Kaliumthiocyanat“-Lösung zugetropft. Es bildet sich ein roter Farbstoff. Bei der Zugabe von „gelbem Blutlaugensalz“ (rechts) fällt ein blaues Farbpulver als „Niederschlag“ zu Boden. Damit kann nachgewiesen werden, dass das Zündmetall Eisen enthält. Chemische und physikalische Vorgänge in der Küche Die Bildfolge von Abb. 13.4 bis 13.8 zeigt dir die Zubereitung von Palatschinken. Entscheide bei jedem Bild, ob es sich um einen chemischen oder physikalischen Vorgang handelt. Woran hast du die chemischen Vorgänge erkannt? Begründe deine Entscheidung. 13.1 Das Zündmetall: Outdoor-Feuerzeuge enthalten ein Metall, das beim Abreiben heiße Funken abgibt. 13.2 Das Zündmetall löst sich in Salzsäure. Ein Gas entsteht und die Lösung ändert die Farbe. 13.3 Das Eisen im Zündmetall wird durch Farbänderungen nachgewiesen. V1 A2 Folgende Erscheinungen können chemische Reaktionen anzeigen: • Freisetzung von Energie als Licht und/oder Wärme (zB Flammen), • Entstehung von Gasen (zB Blasenbildung in Flüssigkeiten), • Farbänderungen (zB Verkohlen von Papier), • Bildung eines Feststoffs („chemischer Niederschlag“). M A3 Infobox: Das Zündmetall („Cereisen“) wurde vom österreichischen Erfinder und Chemiker Carl Auer von Welsbach entwickelt. Es wird daher auch „Auermetall“ genannt. 13.4 Bereite vor: 4 Eier, 250 g glattes Mehl, 500 ml Milch, eine Prise Salz. 13.5 Verrühre die Zutaten mit dem Mixer zu einem flüssigen Teig. 13.8 Brate die Palatschinke auf beiden Seiten leicht braun an. 13.6 Erhitze ein Stück Butter in einer heißen Pfanne. 13.7 Gieße einen Schöpflöffel Teig in die Pfanne und verteile ihn gleichmäßig. Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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