19 Wärme in unserer Welt A2 Ferenc geht mit seiner 6-jährigen Schwester Nina in den Keller. Nina ist verwundert darüber, dass manche Rohre dick eingepackt sind. „Das ist sicher deshalb so gemacht, damit sich große Leute den Kopf nicht an den Rohren stoßen können.“, meint Nina. Wie kann Ferenc ihr erklären, weshalb manche Rohre dick in Schaumstoff verpackt werden? A3 Das Wärmebild zeigt dir die Ansicht zweier Häuser. Beantworte folgende Fragen: a) Was kannst du über die Wärmeabgabe der beiden Häuser aussagen? b) „Wie trägt die Wärmedämmung von Häusern zum Klimaschutz bei?“ Recherchiert im Internet und/oder befrage einen geeigneten Chatbot. Gestaltet ein Werbeplakat für eine Firma, die sich mit der Wärmedämmung von Häusern beschäftigt. Hebt diesen Aspekt besonders hervor. A4 Rollenspiel: „Die Schule wird wärmegedämmt“ Spielt gemeinsam in der Klasse ein Rollenspiel. Bei einem Rollenspiel versetzt du dich in die Lage einer anderen Person („Rolle“). Bildet für das Rollenspiel sechs Gruppen und wählt zusätzlich zwei Schülerinnen oder Schüler, die die Diskussion leiten. Jeder Gruppe wird eine Rolle zugewiesen. Eine Person wird die Rolle spielen. Die Diskussionsleitung achtet darauf, dass jede oder jeder zu Wort kommt, ausreden darf und auch höflich bleibt. Wichtig: Hört euren Mitschülerinnen und Mitschülern aufmerksam zu. Nur so ist eine gute Diskussion möglich. Überlegt und recherchiert vorher gemeinsam in der Gruppe: • Was ist für eure Rolle wichtig? Wofür setzt sich die Person ein? • Was findet die Person nicht gut und welche Probleme entstehen durch die Situation? • Wie bringt ihr andere Personen dazu, euren Standpunkt zu verstehen? Mit welchen Argumenten könnt ihr sie überzeugen? Wie könnt ihr die Probleme der anderen Personen lösen? Situation: In Warmkaltendorf wurde die Schule vor 50 Jahren von der Architektin Sigrid Plöchel geplant und gebaut. Sie hat Betonwände und große Fenster. Deshalb ist es in den Räumen im Winter sehr kalt und im Sommer sehr heiß. Jetzt soll die Schule gut wärmegedämmt werden. Rollen: Rudolf Beinhart (Vertreter der Baufirma): „Alles ist machbar!“, ist sein Motto. Neben Wärmedämmung und neuen Fenstern kann er auch den Abriss und Neubau der Schule anbieten. Stefan Mieslich (Elternvertreter): Er hat Bedenken, dass die Kinder während der Bauzeit einen längeren Schulweg zum Ausweichquartier haben werden. Franz Plötzlich (Schuldirektor): „In der Schule ist es im Winter oft kalt und es zieht. Das schadet der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler.“ Heidrun Markovic (Vertreterin des Denkmalamts): „Das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes darf durch Wärmedämmungen und neue Fenster nicht verändert werden.“ Sigrun Grünling (Gemeinderätin für Umwelt): „Eine gute Wärmedämmung ist auch Umwelt- und Klimaschutz. Da lohnt sich jede Ausgabe.“ Nicole Sommer (Bürgermeisterin): Sie muss die Ausgaben der Gemeinde gering halten. Deshalb unterstützt sie auch nur bedingt notwendige Wärmedämmungsmaßnahmen. Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
RkJQdWJsaXNoZXIy MTA2NTcyMQ==