Impuls Physik 4, Schulbuch

Strahlung und Radioaktivität 8 79 5 Suche in einem Periodensystem alle natürlichen radioaktiven Stoffe. Zähle sie hier auf. Vorsicht: Nicht jedes Periodensystem zeigt, ob Elemente natürlich oder künstlich sind. Vielleicht musst du im Internet nach einem geeigneten suchen. 6 Das Bundesministerium für Klimaschutz hat auf seiner Website folgenden Infotext veröffentlicht (Stand 2024, leicht verändert): Markiere im Text die wichtigsten Informationen. Beantworte dann die folgenden Fragen. Welcher Bereich des Körpers ist besonders gefährdet? Was sollte man bei einem Neubau in Hinblick auf die Radonbelastung bedenken? Muss man Angst haben, im Freien zu viel Radon einzuatmen? Begründe deine Antwort. Was ist Radon? Da Radon beim radioaktiven Zerfall von Uran entsteht und Uran in nahezu allen Böden vorkommt, wird auch überall Radon gebildet. Als Gas kann es mit der Bodenluft durch Spalten und Risse im Fundament in die Raumluft gelangen. Unter ungünstigen Umständen können so in Gebäuden sehr hohe Radonkonzentrationen entstehen. Zum Schutz der Gesundheit jener Menschen, die sich in diesen Gebäuden aufhalten, sollte eine solche Situation durch Vorsorge oder Sanierung vermieden werden. Radon wird nur dann zum Problem, wenn es sich in der Innenraumluft in Gebäuden anreichert. Im Freien kommt es im Allgemeinen zu einer starken Verdünnung, sodass keine bedenklichen RadonKonzentrationen entstehen. Gesundheitsauswirkungen von Radon Radon kann durch die Atmung in die Lunge geraten. Es wird als Edelgas rasch wieder ausgeatmet. Die Produkte, die beim Zerfall von Radonkernen entstehen, lagern sich allerdings an Teilchen an, die sich in der Luft befinden. Diese bleiben in den feuchten Atemwegen haften. Da diese Stoffe radioaktiv sind, schädigen sie die oberen Zellschichten des Lungengewebes, was langfristig ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko bedeutet. Das Lungenkrebsrisiko ist umso größer, je höher die Radonkonzentration in der Atemluft ist. In Österreich werden circa 10 Prozent der Lungenkrebsfälle (das sind etwa 400 Fälle pro Jahr) durch Radon und seine Folgeprodukte verursacht. Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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