Alles besteht aus kleinen Teilchen 2 27 Versuchsanleitung: 1. Gib auf jedes Uhrglas eine Spatelspitze eines Salzes. 2. Tauche das Magnesiastäbchen in die Salzsäure und glühe es in der Flamme des Gasbrenners so lange aus, bis keine Flammenfärbung mehr zu erkennen ist. Lass es dann kurz abkühlen. 3. Tauche das Magnesiastäbchen in die Salzsäure und nimm mit dem Stäbchen einige Kristalle eines Salzes (Kaliumchlorid, Lithiumchlorid oder Natriumchlorid) auf. 4. Halte das Magnesiastäbchen in den heißen Teil (Mitte) der Flamme. Beobachte die Färbung der Flamme und trage dein Ergebnis in die Tabelle ein. 5. Beginne wieder bei Punkt 2, bis du alle drei Salze getestet hast. Wie verfärbt sich die Flamme? Salz Flammenfärbung Wie kommt es zu der Flammenfärbung? Durch die Energie der Flamme können sich die Elektronen im Atom bewegen und auf ein höheres Energieniveau angehoben werden. Dies nennt man den „angeregten Zustand“. Dieser Zustand hält aber nicht lange an und die Elektronen „fallen“ wieder auf ihr ursprüngliches Energieniveau zurück. Dabei wird die vorher zugeführte Energie frei und diese können wir in Form von farbigem Licht sehen. Dieses Phänomen wird unter anderem für Feuerwerke genutzt. Ausflug in die Berufswelt Weißt du, wie der Beruf heißt, bei dem Menschen Feuerwerke planen und durchführen? Atomkern angeregter Zustand Grundzustand Licht Was hat das Periodensystem mit Feuerwerken zu tun? Wie hängt ein Feuerwerk mit Chemie zusammen? Finde es bei diesem Versuch selbst heraus! Du brauchst: • Magnesiastäbchen • 3 Uhrgläser • kleines Becherglas • Spatel • Bunsenbrenner • Feuerzeug • Kaliumchlorid • Lithiumchlorid • Natriumchlorid • 10 %ige Salzsäure • Schutzbrille Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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