218 WS 1 Beschreibende Statistik Werte aus tabellarischen und elementaren graphischen Darstellungen ablesen (bzw. zusammengesetzte Werte ermitteln, d.h. aus den Grafiken ablesbare Daten zur Berechnung weiterer Kennzahlen verwenden können) und im jeweiligen Kontext angemessen interpretieren können. (un-)geordnete Liste, Piktogramm, Säulen-, Balken-, Linien-, Stängel-Blatt-, Punktwolkendiagramm, Histogramm (als Spezialfall eines Säulendiagramms), Prozentstreifen, Kastenschaubild (Boxplot) Tabellen und einfache statistische Grafiken erstellen und zwischen Darstellungsformen wechseln können. Statistische Kennzahlen (absolute und relative Häufigkeiten, arithmetisches Mittel, Median, Modus, Quartile, Spannweite, empirische Varianz/Standardabweichung) im jeweiligen Kontext interpretieren können; die angeführten Kennzahlen für einfache Datensätze ermitteln können. Definition und wichtige Eigenschaften des arithmetischen Mittels und des Medians angeben und nutzen, Quartile ermitteln und interpretieren können; die Entscheidung für die Verwendung einer bestimmten Kennzahl begründen können. Wenn auch statistische Kennzahlen (für einfache Datensätze) ermittelt und elementare statistische erstellt werden sollen, liegt das Hauptaugenmerk auf verständigen Interpretationen von Grafiken (unter Beachtung von Manipulationen) und Kennzahlen. Speziell für das arithmetische Mittel und den Median (auch als Quartile) müssen die wichtigsten Eigenschaften (definitorische Eigenschaften, Datentyp-Verträglichkeit, Ausreißerempfindlichkeit) gekannt und verständig eingesetzt bzw. berücksichtigt werden. Beim arithmetischen Mittel sind allenfalls erforderliche Gewichtungen zu beachten („gewogenes arithmetisches Mittel“) und zu nutzen (Bildung des arithmetischen Mittels aus arithmetischen Mitteln von Teilmengen). WS 2 Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung Grundraum (Menge der möglichen Versuchsausgänge) und Ereignisse in angemessenen Situationen verbal bzw. formal angeben können. Relative Häufigkeit als Schätzwert von Wahrscheinlichkeit verwenden und anwenden können. Wahrscheinlichkeit unter der Verwendung der Laplace-Annahme (Laplace-Wahrscheinlichkeit) berechnen und interpretieren können, Additionsregel und Multiplikationsregel anwenden und interpretieren können. Die Multiplikationsregel kann unter Verwendung der kombinatorischen Grundlagen und der Anwendung der LaplaceRegel (auch) umgangen werden. Binomialkoeffizient berechnen und interpretieren können. Grundkompetenzen WS-R 1.1 WS-R 1.2 WS-R 1.3 WS-R 1.4 WS-R 2.1 WS-R 2.2 WS-R 2.3 WS-R 2.4 REIFEPRÜFUNG: WAHRSCHEINLICHKEIT UND STATISTIK 13 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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