108 Übung und Vertiefung Die Pyramiden von Gizeh 1 L Lies B 30.6, S. 99. Erkläre in einfachen Worten, was mit der Aussage gemeint ist: „Alle Dinge – auch dein Körper – bestehen vor allem aus Zwischenraum“. Vergleiche den Aufbau von Materie mit einem sehr großen Fußballstadion und beschreibe, wo sich das Atom und seine Bestandteile dabei befinden würden. 1 L Nimm 32, 64 oder 128 Münzen und gib sie in einen Becher. Mische sie und wirf sie auf den Boden. Gib alle Münzen, die mit der Zahl nach oben liegen, wieder in den Becher und notiere die Zahl. Führe den Vorgang so lange durch, bis keine Münze mehr überbleibt. Erstelle ein Diagramm wie in B 30.37. Begründe, was das mit dem Kapitel zu tun hat und warum diese komischen Münzenanzahl verwendet wird. B 30.37 Theoretische Kurve im Vergleich mit drei praktischen Versuchen 1 L Tritium ist ein Isotop des Wasserstoffs (B 30.14, S. 101). Es wird zum Beispiel bei Leuchtziffern von Uhren verwendet und für leuchtende Schlüsselanhänger (B 30.38). Recherchiere die Halbwertszeit von Tritium und überlege, warum es sich für Leuchtziffern eigentlich nicht besonders gut eignet. B 30.38 Ein Schlüsselanhänger mit Tritium 1 L Die Nachweisgrenze bei der C-14-Methode liegt bei 10 Halbwertszeiten. Auf welchen Wert kommst du, wenn du 10-mal halbierst? Wie viel Prozent entspricht das? Probiere das mit Hilfe eines Taschenrechners aus. Starte mit dem Wert 100 (= 100%). A 15 A 16 Anzahl der Versuche Theorie Messwerte Münzen 1 0 4 8 12 16 20 24 28 32 2 3 4 5 A 17 A 18 1 L Wie alt darf ein Objekt für die C-14-Methode maximal sein? Hilf dir mit A 18 und mit B 30.23, S. 104. Das berühmte Turiner Grabtuch (B 30.39), von dem manche behaupten, es sei das Leichentuch von Jesus, wurde durch C-14-Datierung auf die Zeit zwischen 1260 und 1390 n. Chr. datiert. Dies zeigte, dass das Tuch aus dem Mittelalter stammt und somit ein Fake ist. Recherchiere (z. B. mithilfe von Videos, Fachseiten oder Simulationen) Informationen zur Datierung des Turiner Grabtuchs. Erstelle anschließend eine digitale Präsentation über die Rolle der C-14-Methode beim Nachweis von Fälschungen. Begründe, warum wissenschaftliche Erkenntnisse nie endgültig sind. B 30.39 Das Turiner Grabtuch in einer Negativ-Aufnahme Die Physik hilft der Geschichtswissenschaft durch die C-14-Methode, weil man dadurch das Alter von archäologischen Funden präzise bestimmen kann, Das hilft, geschichtliche Ereignisse genau einzuordnen (etwa den Todeszeitpunkt des Mannes im Eis (B 30.25, S. 104) oder Fälschungen zu widerlegen ( A 20 ). Forscherinnen und Forscher können dadurch überprüfen, wann vergangene Kulturen genau existierten und wann wichtige Ereignisse stattfanden (etwa der Bau der Pyramiden von Gizeh, B 30.40). Die Physik hilft also, historische Theorien zu bestätigen oder zu korrigieren. Recherchiere im Internet möglichst viele Beispiele dazu und erstelle eine Präsentation. B 30.40 Bei Stein funktioniert die C-14-Methode nicht, weil Steine nicht atmen und essen und somit auch kein C-14 aufnehmen. Aber man hat bei den Pyramiden von Gizeh Reste von Holz, Schnüren und Nahrung aus der Zeit des Baus gefunden und konnte mit der C-14-Methode ableiten, dass diese Bauwerke um 2580 bis 2560 v. Chr. errichtet wurden, also vor rund 4600 Jahren, was mit der Regierungszeit von Pharao Cheops übereinstimmt. A 19 A 20 A 21 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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