97 29 Wie die Technik die Welt verändert Eine Computertomographie kann man auch benutzen, um einen Sarkophag zu durchleuchten (B 29.48). Auf diese Weise kann man oft die Todesursache ermitteln, ohne den Sarkophag öffnen zu müssen. Suche aktuelle Untersuchungsbeispiele und erstelle dazu eine Präsentation. B 29.48 Ein Sarkophag (unten) und das CT-Bild der Mumie Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich in mehr als 1500 Studien mit Effekten von Mobilfunk-Strahlung auseinandergesetzt und gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen untersucht. Besonders drei große Studien werden weltweit immer wieder hervorgehoben: 1) Die Interphone-Studie (Brain tumour risk in relation to mobile telephone use: results of the INTERPHONE international case–control study Veröffentlicht im International Journal of Epidemiology, Ausgabe 39, Juni 2010) 2) Die Danish-Studie (Use of mobile phones and risk of brain tumours: update of Danish cohort study; veröffentlicht im BMJ, Ausgabe 343, Oktober 2011) 3) Die Million-Women-Studie (Cellular Telephone Use and the Risk of Brain Tumors: Update of the UK Million Women Study, Journal of the National Cancer Institute, Ausgabe 114, Mai 2022) Bei diesen drei Artikel handelt es sich um sehr komplexe medizinische Fachartikel, die auf Englisch verfasst sind. Lasse dir mit Hilfe eine KI (etwa Chat GPT) die Ergebnisse zusammenfassen und diskutiert dann in der Gruppe darüber. In Kap. 29.5 (S. 93) war davon die Rede, dass man durch Mischung von roten, grünen und blauen Lichtern jeden beliebigen Farbeindruck erzeugen kann. Probiere das an einem PC aus. Gehe in „Word“ in das Menü, in dem man die Buchstabenfarbe ändert, klicke auf „weitere Farben“ und dann auf „Benutzerdefiniert“. Nun bist du in einem Fenster, das so aussieht wie in B 29.49. Hier kannst du die Farben Rot, Grün und Blau auf einen Wert von 0 bis 255 einstellen (das entspricht 256 Schattierungen). Spiele mit den Farben herum und versuche dann auch, die Farben pink, rosa, braun und grau zu erzeugen. A 30 A 31 A 32 1 L Für alle elektromagnetischen Wellen gilt der Zusammenhang: Lichtgeschwindigkeit = Wellenlänge mal Frequenz oder als Formel c = λ · f. c ist die Lichtgeschwindigkeit, die den Wert 300.000.000 m/s = 3 · 108 m/s hat. λ ist ein kleines griechisches Lambda und wird in der Physik für die Wellenlänge verwendet, f ist die Frequenz in Hertz (Kap. 29.4, S. 90. Durch Umformen erhältst du λ = c/f. Vervollständige die rechte Spalte von T 29.7 mit der Wellenlänge der jeweiligen Strahlung. Der erste Wert ist zur Hilfe eingetragen. Technologie Frequenz Wellenlänge Mikrowellenherd 2,45 GHz 12,24 cm W-LAN 2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz 5G 2 GHz, 3,4 bis 3,8 GHz und 24 bis 40 GHz T 29.7 Wie T 29.6 (S. 95), aber hier um die Wellenlänge ergänzt. Es gibt „Antistrahlungsaufkleber“ für Handys, die die Strahlungsbelastung verhindern sollen (29.50). Recherchiere, ob diese Aufkleber für Handys tatsächlich funktionieren können. Nutze dazu mindestens zwei verschiedene Quellen, z. B. wissenschaftliche Artikel, Seiten von Verbraucherzentralen oder Erklärvideos. Bewerte, wie glaubwürdig die Anbieter dieser Produkte sind und begründe, ob diese Aufkleber physikalisch sinnvoll sein können. Erkläre anschließend in einem kurzen Text oder Video, warum es wichtig ist, Werbung zu hinterfragen und wissenschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. B 29.50 Ein „Antistrahlungsaufkleber“ auf einem Handy B 29.49 Durch die Mischung von Rot, Grün und Blau mit jeweils 256 Schattierungen kann man etwa 16,8 Millionen Farben erzeugen. A 33 A 34 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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