Anwendungsbereich 11: Medien und politische Kommunikation in Gegenwart und Zukunft 161 heute 1 Vergleiche M1 bis M3 und M6. Achte besonders auf die Körpersprache der Redenden. (PMK II) 2 Gliedere M5 inhaltlich in acht Abschnitte. Erläutere jeden in einem Satz. Arbeite die Probleme heraus, die der Präsident anspricht. Erkläre, warum er dennoch rät, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. (PMK II) 3 Interpretiere in M4, wie sich die unterschiedlichen Machtpositionen der beiden Präsidenten auch in ihrer Körperhaltung ausdrücken. (PMK III) 4 Analysiere mithilfe des Schulbuchtextes die Körpersprache von Kamala Harris in M6. (PMK II) 5 Interpretiere M7. Erkläre, warum die Mondlandung und der Fall der Berliner Mauer in der Rede eines US-Präsidenten genannt werden. Erläutere die Rolle der 106-jährigen Ann Nixon Cooper. (PMK III) 6 Beurteile mithilfe der Bilder auf dieser Doppelseite, ob es eine typisch männliche und eine typisch weibliche Körpersprache der Redenden gibt. (PUK II) M4 Die Präsidenten Joe Biden (USA) und Wolodymyr Selenksyj (Ukraine) bei einer Pressekonferenz in Kiew am 20.2.2023 M6 US-Vizepräsidentin Kamala Harris bei einer Wahlkampfveranstaltung in Denver, Colorado am 12.3.2024 M7 Ausschnitt aus der Rede „Yes, we can!“ von US-Präsident Barack Obama am 5.11.2008 Q Ein Mann ist auf dem Mond gelandet, eine Mauer wurde in Berlin niedergerissen, eine Welt wurde verbunden durch unsere eigene Wissenschaft und Vorstellungskraft. Und in diesem Jahr, bei dieser Wahl, berührte Ann Nixon Cooper (106) mit ihrem Finger einen Bildschirm und gab ihre Stimme ab, weil sie nach 106 Jahren in Amerika, durch die besten Zeiten und dunkelsten Stunden hinweg, wusste, wie Amerika sich wandeln kann. Yes, we can. (nach: rhetorik netz.de) M5 Ausschnitt aus der Neujahrsansprache „Klartext und Hoffnung“ von Bundespräsident Alexander Van der Bellen 2023 Q Liebe Österreicherinnen und Österreicher und alle, die in Österreich leben, ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein gutes Neues Jahr. Oft glauben wir zu wissen, was kommen wird, und viele von uns befürchten auch, dass das kommende Jahr härter wird als das vergangene. Kein Wunder. Die wirtschaftliche Situation mit Inflation und hohen Energiepreisen als Folge des Angriffskriegs in der Ukraine ist eine Herausforderung für unsere Gesellschaft. Ganz abgesehen von dem menschlichen Leid, das durch die systematischen Angriffe Russlands auf zivile Einrichtungen entsteht. Das ist einfach schrecklich. Wir können auch die Klimakrise und ihre Auswirkungen nicht ignorieren. Und dazu kommen die Folgen der Pandemie, mit denen wir immer noch kämpfen. Auf der Ebene der EU steht unsere Gemeinschaft vor großen Umwälzungen. Europa muss seine geostrategische Rolle finden und verteidigen. Und innenpolitisch sehen wir uns nach wie vor mit diesem, wie ich es genannt habe, „Wasserschaden“ konfrontiert: dem Zweifel an der Integrität der Politik. Und auch da sind entsprechende Schritte noch immer nicht gesetzt. Und so viel möchte ich an dieser Stelle sagen: Die Österreicherinnen und Österreicher warten darauf. Und ich auch. Aber dennoch: Ich möchte Sie heute einladen, noch kein vorschnelles Urteil über das Jahr 2023 zu fällen. Noch nicht aufzugeben, bevor das neue Jahr überhaupt erst begonnen hat. Und in Ihrem Kopf die Möglichkeit offen zu halten, dass wir alle gemeinsam positiv überrascht werden vom kommenden Jahr. (nach: Neujahrsansprache 2023, bundespraesident.at) Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
RkJQdWJsaXNoZXIy MTA2NTcyMQ==