18 Auf einen Blick Österreich nach dem Ersten Weltkrieg Friedensvertrag von Saint Germain: Gebietsverluste: Unabhängigkeit: Tschechoslowakei und Ungarn Abtretungen: Sudetenland, Südtirol, Kanaltal und Untersteiermark wirtschaftliche Schwierigkeiten: Verlust von wichtigen Agrar- und Industriegebieten Volksabstimmungen über den Verbleib bei Österreich: in Kärnten (für Österreich) und dem Burgenland (Sopron an Ungarn) Inflation: Aufnahme einer Völkerbundanleihe Stabile Schillingwährung führt zu hoher Arbeitslosigkeit. Demokratisierung Sozialgesetze (44-Stundenwoche für Frauen und Jugendliche, 8-Stundentag, Urlaubsanspruch) politische Parteien: Sozialdemokratische Arbeiterpartei, Christlichsoziale Partei, Deutschnationale Partei, BürgerlichDemokratische Partei, Kommunistische Partei weitere Entwicklungen Radikalisierung der Innenpolitik: Die bewaffneten Wehrverbände Heimwehr und Schutzbund entstehen. Ausschaltung des Nationalrates: autoritäre Regierung durch Kanzler Engelbert Dollfuß bis 1934 (Ermordung) Christlichsoziale Partei Sozialdemokratische Arbeiterpartei Heimwehr Schutzbund Ermordung eines Schutzbündlers und eines Schulkindes in Schattendorf → Justizpalastbrand Februarkämpfe 1934 → Verbot der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Ich kenne die Folgen des Ersten Weltkriegs für Österreich. Ich weiß, wie die Erste Republik in Österreich entstanden ist. Ich kenne Parteien der Ersten Republik. Ich weiß, dass es innenpolitische Probleme gab, die zu Radikalisierung führten. Ich kann Österreichs Entwicklung zum Sozialstaat erklären. Ich kann Bauwerke beschreiben, analysieren und interpretieren. 1918 1919 1920 1921 Kriegsende, Rücktritt Kaiser Karls I. Friedensvertrag von Saint Germain Volksabstimmung in Kärnten Volksabstimmung im Burgenland Frauen dürfen zum ersten Mal wählen. Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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