Zeitbilder 4, Schulbuch

Anwendungsbereich 2: Faschismus – Nationalsozialismus – Kommunismus 55 US amerikanische Landungsmanöver in Europa Nordfrankreich Operation Overlord war der Codename für die Landung von US-Truppen in der Normandie. Kriegsschiffe mit über 150 000 Mann landeten am D-Day. Sie sollten die deutschen Truppen zurückdrängen. Trotz der Überlegenheit der alliierten Streitkräfte waren ihre Verluste in Frankreich hoch. Die Gegenwehr der Deutschen war stärker als angenommen, auch wenn die französische Widerstandsbewegung versuchte, Nachschubwege zu blockieren und die Kommunikation zu stören. US amerikanische Landungsmanöver im Pazifik Inselspringen Der Krieg im Pazifik begann 1941 mit der japanischen Invasion in das unabhängige Thailand, die britische Kolonie in Malaysia und mit dem Überfall auf den US-Flottenstützpunkt Pearl Harbor (S.49). In der Seeschlacht von Midway (nordwestlich der Hawaii-Inseln) konnten US-Truppen vier japanische Flugzeugträger versenken und die Japaner so in die Defensive drängen. Das japanische Hoheitsgebiet umfasste fast 7000 Inseln. Alle zu verteidigen war unmöglich. Also griffen US-Truppen mit Amphibienfahrzeugen und Flugzeugträgern weniger stark befestigte Inseln an, um die Nachschubwege der Japaner abzuschneiden und die Hauptinseln zu bedrohen. Diese zu erobern hätte hohe Verluste bedeutet. Daher entschied sich US-Präsident Harry S. Truman für den Abwurf von Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki (S.53). M6 Kriegsanleihen (Plakat 1944) M7 US Landung auf den Philippinen (Foto 1944) M5 Der Soldat Delaney erlebt den D Day. Q Der US Soldat Delaney gehörte zu den ersten Landungstruppen. Kurz nach sechs Uhr morgens fuhr er am D Day in einem Transportboot auf die Landezone Omaha Beach zu: „Ich schaute zur Seite und sah, wie einige Landungsboote explodierten. Schiffe wurden getroffen und Männer wurden getötet. Ich war nicht nervös, ich war nur seekrank.“ Neben Gewehr und Handgranaten trug Delaney Sprengstoff, um deutsche Stacheldrahtverhaue aus dem Weg zu räumen. So weit kam es für ihn nicht: „Wir näherten uns dem Strand, sie ließen die Klappe des Landungsschiffs herunter, und wir liefen los. Als ich herauskam, fühlte ich einen Stich. Es war ungeheuer heiß. Ich wusste, dass ich in den linken Fuß getroffen worden war. Der Schmerz kroch mein Bein hinauf. Ich robbte über den Strand auf eine Mauer zu. Dahinter hockten schon viele Männer, stöhnend und brüllend. Alle waren verwundet.“ (nach: Tagesschau, Zeitzeugenberichte, Bibliothek des US Kongresses, 6.6.2008) M8 Krieg im Pazifik Q Die Amerikaner sind in Ostasien zu größeren Anstrengungen gezwungen, selbst wenn sie sich, wie bisher, auf das „Inselspringen“ beschränken sollten. Denn auch Japan wird stärker und lässt die Zeit nicht ungenützt. (nach: Völkischer Beobachter, 19.10.1943) 1 Beschreibe M1, M3 und M4. Begründe die unterschiedlichen Kleidungsstile. Recherchiere, wie es Haile Selassie nach seiner Rückkehr erging. (HMK II) 2 Erkläre Perspektivität in eigenen Worten. (HMK II) 3 Erkläre mithilfe von M2 und dem Schulbuchtext Gemeinsamkeiten und Schwierigkeiten im Bündnis zwischen Hitler und Al-Husseini. (HSK II) 4 Fasse M5 mithilfe von M3 auf S.52 zusammen. (HMK I) 5 Finde heraus, was eine Kriegsanleihe ist. Analysiere M6. Interpretiere das ovale Feld am linken Bildrand. (PMK III) 6 Beschreibe M7. Vergleiche die dargestellte Situation mit M3 auf S.52. (HMK II) 7 Untersuche, auf wessen Seite der Verfasser von M8 steht. Arbeite heraus, wen er als Sieger sieht. (HMK III) 1917 1945 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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