Zeitbilder 4, Arbeitsheft

19 zu den Schulbuchseiten 48 und 49  „Blitzkriege“ und Weltkrieg richtig falsch 1. Der Zweite Weltkrieg begann mit dem deutschen Angriff auf Polen am 1. September 1939. 2. In „Blitzkriegen“ besetzte die deutsche Wehrmacht in den Jahren 1939 bis 1943 Polen, Dänemark, Schweden, Belgien und Frankreich. 3. Zur Unterstützung der italienischen Eroberungspläne besetzten deutsche Truppen Jugoslawien, Griechenland und Nordafrika. 4. Die Volksabstimmung über den (bereits vollzogenen) „Anschluss“ wurde am 10. April 1923 durchgeführt. 5. Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion erfolgte im Juni 1940. 6. Der deutsche Angriff kam Anfang Dezember 1941 vor Leningrad, Moskau und Stalingrad zum Stehen. 7. Die Gründe für das Scheitern der deutschen Wehrmacht in der UdSSR waren der tiefe Schlamm, der harte Winter und der sowjetische Widerstand. 8. In Ostasien unterstützten die USA Japan gegen die chinesische Eroberungspolitik mit einem Ausfuhrverbot von Stahl und Erdöl nach China. 9. Mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 und dem darauf folgenden Kriegseintritt der USA wurde aus dem europäischen Krieg ein Weltkrieg. M1 Richtig oder falsch? 1 Prüfe, ob die Sätze in M1 richtig oder falsch sind. Verbessere die falschen Sätze in deinem Heft. (HMK II) 2 Arbeite aus dem Brief M2 die Empfindungen und Erlebnisse des deutschen Soldaten heraus. (HMK II) 3 Beschreibe M3. Versetze dich in die Lage des Soldaten und verfasse einen Brief an deine Familie. (HSK III) M2 Ein deutscher Soldat in Stalingrad schreibt 1942 an seinen Vater. Q Du bist mein Zeuge, dass ich mich immer gesträubt habe, weil ich Angst vor dem Osten hatte, vor dem Kriege überhaupt. Ich war nie Soldat, immer nur uniformiert. Was habe ich davon? Was haben die anderen davon, die sich nicht gesträubt haben und keine Angst hatten? Der Tod muss immer heroisch sein, begeisternd, mitreißend, für eine große Sache und aus Überzeugung. Und was ist es in Wirklichkeit hier? Ein Verrecken, Verhungern, Erfrieren, nichts weiter wie eine biologische Tatsache, wie Essen und Trinken. Sie fallen wie die Fliegen und keiner kümmert sich darum und begräbt sie. Ohne Arme und Beine und ohne Augen mit zerrissenen Bäuchen liegen sie überall. Man sollte davon einen Film drehen, um den „schönsten Tod der Welt“ unmöglich zu machen. (nach: Letzte Briefe aus Stalingrad, 1957) M3 Zweiter Weltkrieg – Stalingrad: deutscher Soldat nach der Kapitulation (Foto, Anfang Februar 1943) Faschismus – Nationalsozialismus – Kommunismus Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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