Schön sind Wörter, die einfach sind, wahr sind schlicht und klein. Wörter, die nüchtern sind Wörter wie ja und nein, die wie Schnee im Wind schön sind. Das Haus, das Bett, der Stuhl, der Tisch, der Wein, das Salz, der Fisch. Der Baum, das Gras, der Mohn, der Klee. Der Sturm, der Frost, das Eis, der Schnee. Der Baum ist ein Baum, der Ast ist ein Ast, der Feind ist ein Feind, und der Gast ist ein Gast. Das Huhn ist ein Huhn, das Ei ist ein Ei. Der Schuh ist ein Schuh und ein Paar sind zwei. Paul Maar Ein Gedicht vortragen Trage dieses Gedicht von Paul Maar deutlich vor. Überlege, wann Sprechpausen sinnvoll sind. Was hat euch beim Vortragen der Gedichte besonders gut gefallen? Fasst zusammen, was besonders wichtig ist, wenn ihr ein Gedicht vortragt. 3 C 4 C Lies jeden Abschnitt bis zum Satzzeichen. Mach dann eine Sprechpause! Woran hast du erkannt, dass es sich hier um ein Gedicht handelt? Diese Sätze erfordern unterschiedliche Betonung und Pausensetzung. Lest euch die Sätze gegenseitig vor. Was fällt euch auf? Paul liebt Paula nicht. Paul liebt Paula nicht? Paul liebt Paula, nicht? Paul liebt, Paula nicht. Lies dieses Gedicht von Paul Maar zuerst leise für dich und schlage die Wörter nach, die du nicht kennst. Die einfachen Wörter 1 B 2 ê N 13 Die einzelnen Abschnitte eines Gedichts nennt man Strophen. Die einzelnen Zeilen einer Strophe nennt man Verse (Einzahl: Vers). Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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