Mit Sprache spielen Deine Lehrerin, dein Lehrer liest ein Gedicht von Paul Maar vor. Hör bitte aufmerksam zu, achte vor allem auf die Betonung. 1f DIE HAHNENDE KRÄHE Auf einem Baum, ganz in der Nähe, wohnt eine kluge, sprechende Krähe. Mit dieser Krähe, dieser sehr alten, kann man sich manchmal gut unterhalten. Vorgestern Nachmittag, so gegen vier, sagte die sprechende Krähe zu mir: „Es ist nicht richtig und wirklich nicht fein, dass Hähne krähen. Das seh ich nicht ein. Die Krähe soll krähen, sonst dauert’s nicht lange, bis ich auf einmal zu hahnen anfange!“ Wenn Krähen erst hahnen und niemals mehr krähen, dann wird ohne Zweifel bald dieses geschehen: Erst taubt eine Gurr, dann katert ein Schnurr. Es bient eine Summ, es hummelt die Brumm. Ein Zwitscher, der spatzt, eine Maunze, die katzt, ein Grunz, das schweint, und es kindet ein Weint. Paul Maar Der Autor hat Tiergeräusche und Tiernamen absichtlich vertauscht. Schreibe alle Tiere und ihre Geräusche auf. Vergleicht. Die Krähe kräht. Lies das Gedicht deutlich vor. Bei den letzten beiden Strophen musst du besonders gut aufpassen! Wie ist es euch gelungen? Wähle in der Bibliothek ein Buch von Paul Maar aus. Lies es und verfasse eine Kurzinformation (siehe Lesen S. 14). 2v B 3 C 4v 26 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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