Deutsch Sprachbuch 4, Leseheft

Deutsch Arbeitsheft Lesen 4 zu Sprachbuch und Sprach-Lese-Buch

Deutsch Sprachbuch 4, Leseheft Schulbuchnummer: 225272 Mit Bescheid des Bundesministeriums für Bildung vom 7. August 2025, GZ 2024-0.735.336, gemäß § 14 Abs. 2 und 5 des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/86, und gemäß den derzeit geltenden Lehrplänen als für den Unterrichtsgebrauch für die 4. Schulstufe an Volksschulen im Unterrichtsgegenstand Deutsch (Lehrplan 2023) geeignet erklärt. Dieses Werk wurde auf der Grundlage eines zielorientierten Lehrplans verfasst. Konkretisierung, Gewichtung und Umsetzung der Inhalte erfolgen durch die Lehrerinnen und Lehrer. Liebe Schülerin, lieber Schüler, du bekommst dieses Schulbuch von der Republik Österreich für deine Ausbildung. Bücher helfen nicht nur beim Lernen, sondern sind auch Freunde fürs Leben. Kopierverbot Wir weisen darauf hin, dass das Kopieren zum Schulgebrauch aus diesem Buch verboten ist – § 42 Abs. 6 Urheberrechtsgesetz: „Die Befugnis zur Vervielfältigung zum eigenen Schulgebrauch gilt nicht für Werke, die ihrer Beschaffenheit und Bezeichnung nach zum Schul- oder Unterrichtsgebrauch bestimmt sind.“ Illustrationen: Friederike Großekettler, Hameln: Seiten: Vignetten; 34.1; 34.2 Elisabeth Hofbauer, Wien: Seite: 20.1 Maximilian Walther, Mainz: Seiten: 6.1; 10.2; 11.2; 11.3; 12.3; 13.2; 14.1; 14.2; 14.3; 14.4; 17.1; 17.2; 18.1; 21.1; 21.2; 22.1; 22.2; 22.3; 23.1; 23.2; 24.2; 24.3; 25.1; 25.2; 26.2; 27.1; 28.3; 28.4; 28.5; 29.1; 29.2; 29.3; 30.1; 30.2; 30.3; 33.1; 36.1; 36.2; 38.1; 40.1; 40.2; 40.3; 40.4; 41.1; 41.2; 41.3; 41.4; 41.5; 42.1; 42.2; 42.3; 42.4; 44.1 Jutta Wetzel, Siegburg: Seiten: 3.1; 3.2; 4.1; 5.1; 8.1; 10.1; 11.1; 12.1; 12.2; 13.1; 15.1; 16.1; 18.2; 20.5; 26.1; 28.1; 28.2; 45.1; 46.1; 46.2 Bildrechte: © Bildrecht GmbH, Wien 2025 1. Auflage (Druck 0001) © Österreichischer Bundesverlag Schulbuch GmbH & Co. KG, Wien 2026 www.oebv.at Alle Rechte vorbehalten. Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, gesetzlich verboten. Redaktion: Barbara Beran-Dunst, Wien; Lydia Steinbacher, Wien Herstellung: Sonja Vetters, Wien Umschlaggestaltung: Visuelle LEBENSFREUDE, Hannover, unter der Verwendung einer Illustration von Friederike Großekettler, Hameln Layout: Visuelle LEBENSFREUDE, Hannover Satz: SOFAROBOTNIK, München - Augsburg Druck: Samson Druck GmbH, St. Margarethen ISBN 978-3-209-13259-8 Bildnachweis: © kiwithek.wien; Anna Frajtova / Getty Images - iStockphoto; Davidscar / Getty Images - iStockphoto; Longmongdoosi / Getty Images - iStockphoto; L_amica / Fotolia; emanwa / Fotolia; Smileus / Fotolia; ahmad agung / Getty Images; nickylarson974 / Getty Images - iStockphoto; Plenchai Aungpraphapornchai / Getty Images; Oleksandr Slobodianiuk / Getty Images; Maria.P. / Fotolia; ksushsh / Fotolia; Lucky Dragon / Fotolia; Cover: Pudding-Pauli rührt um: Der 1. Fall. Christine Nöstlinger, Ueberreuter Verlag 2009; Cover: Die Schule der magischen Tiere 01. Margit Auer, Carlsen Verlag 2013; Cover: Der alte und der junge und der kleine Stanislaus. Vera Ferra-Mikura, Jungbrunnen Verlag 1962; Cover: For Girls and Boys. Elinor Greenwood, DK Verlag 2010; gopixa / stock.adobe.com Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Leseheft Deutsch Sprachbuch 4 Ilse Bailicz Ingrid Plank www.oebv.at Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Inhalt 3 Lesen mit Niki und Timo 4 So kannst du Informationen aus Texten entnehmen 5 Im Internet recherchieren 6 Abenteuer und Erlebnisse in den Ferien 7 Wir sind eine Klassengemeinschaft 8 Medien in der Schule 10 Wandern im Herbst 11 Ein Platz für Tiere 12 Bei uns daheim 13 Wir beobachten Kinder 14 Bunter Herbst 15 Wir orientieren uns 16 Spiele mit der Sprache 17 Essen und Trinken 18 Kleidung 20 Medien in der Freizeit 21 Weihnachten kommt bald 22 Ein neues Jahr hat begonnen 24 Wir betreiben Wintersport 25 Lange Winterabende 26 Wir können helfen 28 Wir lesen Bücher 30 Verkehr und Verkehrswege 31 Fasching ist eine lustige Zeit 32 Wir brauchen elektrischen Strom 33 So ein Lärm! 34 Früher, heute und morgen 36 Im Frühling 37 Die Welt der Zeichen 38 Mit Sport gesund bleiben 39 In der Landwirtschaft gibt es viel Arbeit 40 Natur erleben – Natur schützen 41 Umweltschutz 42 Vom Wasser 44 Auf dem Sportplatz 45 Österreich ist ein Teil von Europa 46 Die Volksschulzeit geht zu Ende 47 Ferienlektüre 48 Über Leseinteressen sprechen Symbole Ein Punkt sagt dir: Diese Aufgabe kannst du sicher lösen. Sie hilft dir beim Lernen. Zwei Punkte bedeuten: Bei dieser Aufgabe musst du vielleicht ein bisschen länger nachdenken, um sie zu schaffen. Aufgaben mit drei Punkten können knifflig sein! Denke daran, was du schon alles gelernt hast. 2 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Lesen mit Niki und Timo Die Kinder der 4b gestalten eine digitale Pinnwand, in der alle über sich erzählen. Möchtest du auch über dich erzählen und schreiben? Versuche es! LP In der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK Identität und Diversität Thema Medienbildung Mein Name ist Niki Sommer und ich bin 9 Jahre alt. In meiner Freizeit lese ich viel und höre oft Musik. Ich tanze auch gern und gehe manchmal ins Kino. Mit meinem Hund Schnuff spiele ich fast jeden Tag. Ich ziehe gern Jeans und ein T-Shirt an. Meine Lieblingsspeise ist Pizza. Meine liebsten Unterrichtsgegenstände sind Sachunterricht und Bewegung und Sport. Ich habe viele Freundinnen und Freunde, Timo ist mein bester Freund. Mein Berufswunsch ist Ärztin. Ich heiße Timo Sener und bin 9 Jahre alt. In meiner Freizeit lese ich oft und spiele gern Fußball. Manchmal fahre ich auch mit dem Rad. Das macht mir Spaß. Mein Meerschweinchen heißt Tinki und ist braun und weiß. Am liebsten trage ich schwarze Jeans und ein T-Shirt. Spagetti mit Tomatensoße esse ich besonders gern. Deutsch und Werken sind meine liebsten Unterrichtsgegenstände. Ich habe viele Freunde und Freundinnen, Niki ist meine beste Freundin. Wenn ich erwachsen bin, möchte ich Polizist werden. 3 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

So kannst du Informationen aus Texten entnehmen LP Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen. ZFK Inhalt und Form Themen Medienbildung; informatische Bildung TIPP 1 Informationsquellen nützen Ich nütze Zeitschriften, Sachbücher, Lexika und das Internet als Informationsquellen. Viele Bücher finde ich in einer Bibliothek. TIPP 2 Vor dem Lesen Bevor ich eine Informationsquelle nütze, überlege ich mir genau, was ich wissen will. Ich suche nach passenden Überschriften. TIPP 3 Den Text genau lesen Zuerst lese ich den Text ganz durch und dann die einzelnen Abschnitte noch einmal genau. TIPP 4 Informationen hervorheben Ich hebe Informationen, die für mich wichtig sind, durch Unterstreichen oder Markieren hervor. Achtung: In ausgeliehenen Büchern darf ich nicht unterstreichen oder markieren. TIPP 5 Informationen überprüfen und notieren Ich überprüfe bei jeder Information, die ich hervorgehoben habe, ob sie wirklich zum Thema gehört und notiere sie. TIPP 6 Die Bedeutung von unbekannten Wörtern herausfinden Wenn ich die Bedeutung von Wörtern nicht kenne, frage ich jemanden oder schaue in einem Lexikon oder im Internet nach. TIPP 7 Sich einen Überblick über die Informationen verschaffen Ich ordne die gesammelten Informationen. Wenn ich über mein Thema sprechen möchte, schreibe ich Wichtiges auf verschiedene Kärtchen. Ich finde Informationen oft in Büchern. Symbole Hier sollst du etwas vor dem Lesen machen. Diese Aufgabe sollst du während des Lesens lösen. Hier sollst du etwas nach dem Lesen machen. 4 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Im Internet recherchieren TIPP 1 Suchmaschinen* verwenden Ich wähle eine Suchmaschine aus und klicke darauf. Nach dem Öffnen sieht man ein Suchfeld. Das ist eine Art Kästchen, in das ich den Suchbegriff eingebe. Dann erscheint eine neue Seite mit Bildern und einigen Informationen (= Überschriften). Ich suche eine Überschrift aus und klicke sie an. TIPP 2 Eine Internetquelle hinterfragen Es ist wichtig, dass ich herausfinde, wer für die Seite verantwortlich ist. Das erkenne ich an der Internetadresse. Wenn ich nicht sicher bin, frage ich einen Erwachsenen. TIPP 3 Informationen zu einem Suchbegriff sammeln und vergleichen Ich klicke verschiedene Überschriften zu meinem Suchbegriff an. Dann lese ich die Informationen und vergleiche sie. TIPP 4 Falsche Nachrichten (= Fake News) erkennen Wenn mir etwas eigenartig vorkommt, suche ich auf anderen Internetseiten weiter und vergleiche die Informationen. Es könnten falsche Meldungen sein. TIPP 5 Informationen speichern Informationen, die vertrauenswürdig sind und mir weiterhelfen, kann ich auf dem Computer speichern oder ausdrucken. Ich kann Inhalte, die für mich wichtig sind, zusätzlich aufschreiben. TIPP 6 Ich versuche, mich nicht von Werbung oder von anderen Themen ablenken zu lassen, sondern denke immer wieder an die Informationen, die ich finden möchte. LP Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen sowie den Wortschatz mit geeigneten analogen oder digitalen Hilfsmitteln ausdifferenzieren. ZFK Inhalt und Form Thema Medienbildung; informatische Bildung * Eine Suchmaschine ist eine Internetseite, die dir hilft, Informationen zu finden. Quelle: kiwithek.wien Kindgerechte Plattformen ermöglichen sicheres Recherchieren. 5 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Abenteuer und Erlebnisse in den Ferien Ferienwörter lesen Lies die Wörter auf verschiedene Arten vor: lustig, traurig, leise, laut, fröhlich, … 1 Von den Ferien erzählen Lies jeden Satz mit dem richtigen Verb vor. 2 Verschiedene Ferienorte Mit den Wörtern in jeder Zeile kannst du Sätze bauen. Wie viele Möglichkeiten findest du? 3 Bad Ferien Zeltlager Meer Sonne See Bauernhof Fische Gewitter rudern schwimmen fahren klettern fangen Hafen Erlebnis Wald Wiese Pilze Tiere streicheln Stall Beeren Urlaub Flughafen Fähre tauchen Bahnhof Reise Autobahn Stau Hitze schlafen lesen liegen Strand Wasser rutschen Ufer Moos Blumen Garten Rasen mähen grillen In den Ferien ich auf einem Bauernhof. Dragan im Sommer in seine Heimat am Meer. Niki im Urlaub oft in einem großen See. Timo mit seiner Familie in einem kleinen Hotel. Nesrin mit ihren Großeltern eine schöne Bootsfahrt. KINDER STRAND MUSCHELN AM GERN SAMMELN VIELE SCHÖNE VERBRINGEN URLAUB MANCHE IHREN IN BERGEN FAMILIEN DEN PILZE IM EINIGE WALD ELTERN SUCHEN KINDER MIT DEN SEGELBOOTE SIEHT SEE VIELE SOMMER IM AUF MAN EINEM FERIEN AUCH HAUSE IST IN ZU DEN SCHÖN ES war • besuchte ging • fuhr lief • schwamm wohnte • verbrachte ruderte • machte LP Ökonomisch lesen; den Wortschatz ausdifferenzieren. ZFK Inhalt und Form 6 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Wir sind eine Klassengemeinschaft Einen Sachtext lesen und verstehen Lies den Text und wähle ein Wort aus dem Text aus, das du einem anderen Kind erklären möchtest. 1 LP Die literarische Kompetenz um die Auseinandersetzung mit Merkmalen von Texten erweitern. ZFK Inhalt und Form Was ist Diskriminierung? Niemand darf andere ungerecht behandeln. Es ist wichtig, zu verstehen, was Diskriminierung ist, denn sie kann viele Formen haben. Wir müssen sie mit allen Mitteln bekämpfen und dafür sorgen, dass in unserer Gesellschaft alle Menschen geleichgestellt sind. Diskriminierung ist, wenn jemand zum Beispiel aufgrund seiner Herkunft, Religion, Behinderung, seinem Geschlecht, Alter oder anderen Besonderheiten ungerecht behandelt wird. Wie erkennt man sie? Diskriminierung kann sich offen in bösartigem Verhalten oder versteckt in ungleicher Behandlung zeigen. Warum gibt es Diskriminierung? Manche Menschen diskriminieren andere gelegentlich, ohne es zu merken oder auch bewusst, um sich selbst besser oder überlegen zu fühlen. Es kann eine Form des Mobbings sein. Stereotyp Ein Stereotyp ist die Vorstellung, dass alle Menschen einer Gruppe gleich sind. Zum Beispiel „alle Teenager sind faul“. Vorurteil Ein Vorurteil ist eine schlechte Meinung über jemanden, die nicht auf Tatsachen beruht, beispielsweise die Meinung , dass Menschen anderer Herkunft minderwertig sind. Weniger = Mehr Eine Welt ohne Diskriminierung heißt weniger Hass und mehr Freude, weniger Gegeneinander und mehr Miteinander, weniger Ungerechtigkeit und mehr Gleichberechtigung! Keilly Swift Fehlendes Verständnis Wenn Menschen nicht dazu ermutigt werden, Vielfalt wertzuschätzen, bekommen sie Angst vor Menschen, die anders sind als sie. Arbeitet in Gruppen und sprecht darüber, was ihr selbst tun könnt, damit es in eurer Klasse nicht zu Diskriminierung kommt. Schreibt eure Ideen auf Kärtchen und gestaltet anschließend alle gemeinsam ein Plakat in der Klasse. 2 7 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Medien in der Schule Einen Text lesen und verstehen Lies zuerst die Überschrift und überlege, worum es in dem Text gehen könnte. Lies anschließend den Text und überlege, wie sich Till in der Geschichte fühlt. 1 Wie nutze ich das Internet für die Schule? Mirja ist unterwegs zu Leon. Die beiden sind schon sehr lange befreundet. Mirja mag auch Leons großen Bruder Till. Leon hat ihr verraten, dass Till neuerdings verliebt ist. Sie heißt Aylin und geht in seine Klasse. Mirja seufzt. Vielleicht ist sie ein bisschen eifersüchtig. Jetzt regnet es auch noch. Es ist gar nicht mehr weit, aber als sie bei Leons Haus ankommt, ist sie trotzdem patschnass. Mirja freut sich. Es ist Till, der ihr die Tür aufmacht. Sie will was sagen, aber Till zieht ein Gesicht und sagt: „Ach, du schon wieder!“ Leon kommt die Treppe herunter. „Was soll das? Mirja kann doch gar nichts dafür!“, sagt er zu seinem Bruder. Der brüllt: „Lasst mich doch alle in Ruhe!“ Er rennt die Treppe nach oben, schubst Leon zur Seite und knallt dann seine Zimmertür hinter sich zu. Leon erzählt Mirja: „Till und sein Freund Ali haben sich ein Lastenfahrrad ausgedacht. Eins, das man zusammenfalten kann. Das Ding ist auch noch leicht und sieht witzig aus. Gestern wollten sie es in einer großen Videokonferenz vorstellen. Eigentlich wollten sie den Computer bei Ali zu Hause benutzen. Aber Ali ist total heiser und außerdem ansteckend. Deshalb sollte Till das allein von hier aus machen. Um halb drei waren sie dran und um zwei wollte Till den Laptop einschalten. Aber dann ist ihm eingefallen, dass er den Stick mit den Videos noch in seiner Jacke hatte. Also ist er runter zur Garderobe gerannt und dann wieder hoch. Ich glaube, er war da schon ziemlich nervös.“ „Wäre ich auch gewesen“, sagt Mirja. „Till schnappt sich den Laptop und schaltet ihn an. Hektisch tippt er das Passwort für sein E-Mailkonto ein. Dreimal vertippt er sich. Der Link, den er anklicken muss, um überhaupt in die Konferenz reinzukommen ist nämlich in einer Mail. Gerade als sich die Seite öffnet, geht dem Laptop der Saft aus.“ Leon erzählt weiter: „Ich finde das Ladekabel, Mama stellt den Laptop auf meinen Schreitisch. Da ist deutlich mehr Platz als auf Tills. Dann steckt er den Stick mit den Videos ein. Es ist kurz nach halb drei, als er sich in die Konferenz einwählt. Dort muss er sich erst mal zurechtfinden. Kamera einschalten, Mikro einschalten und so. Hatte ich schon gesagt, dass man das Ganze live im Internet verfolgen konnte?“ Leon kichert. „Da konnte jeder sehen, wie mein Bruder endlich ins Bild kam. Nein, erst mal kam Kater Freddy, der unbedingt auch vor die Kamera wollte. Und dann Till, rot wie eine Tomate und komplett zerzaust. Im Netz gab es dazu jede Menge Kommentare. Die Leute haben sich kaputtgelacht. Till war nicht zu bremsen und hat ein paar ziemlich fiese Antworten rausgehauen. Am schlimmsten hat es eine flikflak13 erwischt. Dabei wollte die nur nett sein und ihn trösten. Er hat sie mit Wörtern beleidigt, die ich noch 5 10 15 20 25 30 35 LP Aufarbeiten von Texten durch Literaturgespräche; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK Inhalt und Form 8 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Welche Erfahrungen habt ihr schon mit dem Internet gemacht? Erzählt davon. 2 Mit einem Text weiterarbeiten Arbeitet in Gruppen und diskutiert, welche Vor- und welche Nachteile eine Videokonferenz im Vergleich zu einem persönlichen Gespräch hat. Welche Art der Präsentation würdest du bevorzugen und warum? 3 nie irgendwo gelesen habe. Fürchterlich“, Leon schüttelt sich. „Boah, zum Glück haben sie nicht ihre richtigen Namen benutzt“, sagt Mirja. „Na ja“, sagt Leon. Flikflak13 hat schon gewusst, dass Till Seifenkiste22 ist.“ „Ach so. Ja, klar“, sagt Mirja. „Und eben, kurz bevor du gekommen bist, hat Till erfahren, wer sich hinter flikflak13 versteckt. Es ist Aylin“, fährt Leon fort. Mirja kann sich gar nicht vorstellen, dass so viel Ärger wieder gut werden kann. Am Samstag ist Mirja bei Leon im Garten. Till ist auch da und immer noch total mies drauf. Auf einmal taucht Ali auf und brüllt über den Zaun. Eine Firma wollte ihre Erfindung nachbauen und Ali und Till am Gewinn beteiligen. Und da grinst Till zum ersten Mal wieder. Ein bisschen schief. Aber immerhin. Leons Mama meint, das müsse gleich gefeiert werden. Mirja fragt, ob sie noch eine Freundin einladen darf und zwinkert Leon zu. Am Abend sind die Lampions an, und es duftet herrlich nach Grill. Da steht auf einmal Aylin am Zaun. Till verschluckt sich an seinem Maiskolben. „Reg dich ab, Seifenkiste“, sagt sie. „Mirja hat mir den ganzen Schlamassel erklärt. Dieses Mal verzeih ich dir. Aber nur dieses einzige Mal. Verstanden?“ „Alles klar, Flickflak“, sagt Till. Am Montag in der Schule sagt Frau Schwarz, dass sie bald auch mal so eine Videokonferenz machen wollen. „Och“, sagt Leon in der Pause. „Wir wissen doch, was da alles schiefgehen kann.“ „Umso besser!“, meint Mirja. „Dann können wir ja vorbeugen.“ Sie nimmt einen Block und einen Stift und schreibt darauf: Dagmar Geisler (gekürzt) LP Aufarbeiten von Texten durch Literaturgespräche; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK Inhalt und Form Ohne Stress ins Internet: Das müssen wir dafür tun • Ich sage allen in der Familie Bescheid, wann ich ein Gerät brauche. • Ich schaue mir das Programm, mit dem wir uns treffen werden, schon einmal an. • Wir verabreden, wo das Gerät und das Ladekabel dann sein sollen. • Brauche ich noch etwas anderes? Mikro, Headset oder Ohrhörer zum Beispiel. • Ich frage, ob sich jemand während der Videokonferenz ums Haustier kümmert. 65 40 45 50 55 60 9 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Wandern im Herbst Lesetraining mit Wörterschlangen Wo gehört ein Abstand? Zeichne ein. 1 Wanderzeit Finde das passende Wort und füge es beim Lesen an der richtigen Stelle ein. 2 Informationen über eine Burg lesen Niki und Timo entdecken bei einem Ausflug diese Tafel an einer Burgmauer. Lies den Text vor. Dann informiere dich im Internet mit Hilfe einer Suchmaschine über eine Burg, die es wirklich gibt. Was kannst du anderen Kindern darüber berichten? 3 Niki und Timo sehen des Rucksacks zu. Simon macht durch den Wald großen Spaß. Die Kinder werden rasch müde. Timo hilft des großen Zeltes auf der Wiese. Vielen Kindern gefällt auf kleinen Felsen. Johanna nimmt der Tiere ein Fernglas mit. Nikola wird auf dem Spielplatz sehr durstig. Die Familie nimmt sich genug Zeit. Ritter Engelbrecht gab d au dieser Burg im J e 1156 in Au g. Es dauerte 10 Jahre, bis sie fer gestellt war. Im Jahre 1172 w e die Burg von Herzog Wilbert über end angegrif . Dabei wurde die Burgmau stark beschä t und der Südturm fast gänzlich stört. Ritter brecht gelang es, nach einem heftigen Ka , seine Burg zu ver digen und den Feind Flucht zu schla . Der turm wurde wieder auf baut. Rit Engelbrecht starb im J e 1183. Danach blieb die Bu noch lange in Famili sitz. das Klettern zum Beobachten vom Spielen beim Packen zum Rasten vom Gehen das Wandern beim Aufstellen LP Ökonomisch lesen; Nutzen von schulstufenentsprechenden Sach- und Gebrauchstexten. ZFK Inhalt und Form SchlossRuineMuseumAussichtswarteWaldFelsHöhleWandergebietStadtSteig besuchenbesichtigenwandernbetrachtenbesteigenerforschenkennenlernen spannendinteressantaufregendsteilanstrengendschwierigdunkelsteinigeng 10 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Ein Platz für Tiere Reimwörter lesen Zu jedem Tiernamen passen zwei Reimwörter. Finde sie und unterstreiche alle drei Reimwörter mit einer Farbe. 1 Tiervideos im Internet Lies den Text. Was ist deine Meinung? Sprich mit anderen Kindern darüber. 2 Vergleiche mit Tiernamen Kennst du diese Vergleiche? Verbinde richtig. 3 Jemand ist flink wie ein Reh. Jemand ist störrisch wie ein Schwein. Jemand ist stolz wie ein Wiesel. Jemand ist schmutzig wie ein Hund. Jemand ist schlau wie ein Esel. Jemand ist treu wie ein Pfau. Jemand ist scheu wie ein Fuchs. Fotos und kurze Videos von Tieren zählen im Internet zu den beliebtesten Inhalten. Viele Videos sind lustig und auch informativ. Manche Besitzerinnen und Besitzer setzen ihre Tiere gezielt in Szene. Dadurch erhoffen sie sich, viele Follower zu bekommen. In den kurzen Filmen kann es sein, dass die Tiere auch verkleidet oder in unnatürliche Situationen gebracht werden. Das ist nicht angenehm für sie und bedeutet, dass sie Stress haben. In so einem Fall stehen die Klicks im Vordergrund und nicht das Wohl der Tiere. Menschen sollten ihre Tiere niemals in Gefahr bringen, nur um viele Klicks und Likes zu bekommen. 5 10 Katze Ecke Vase Maus roh Rinne Dotter aus Liege Tatze Turm frisch Schnecke Spinne Tisch Hase Ziege Floh Otter Schwein Miene Stiege Hund Biene gesund klein Stange Sturm Zinne Matratze Wurm Wange Schiene Nase rein Schlange Stroh Decke Haus Mund Schotter Fisch LP Ökonomisch lesen; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK Inhalt und Form Thema Medienbildung 11 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Bei uns daheim Lesen in verteilten Rollen Arbeitet zu zweit. Lest und spielt das Telefongespräch. Tante Herta will am Nachmittag zu Besuch kommen. Nikis Papa spricht mit Tante Herta. 1 Einen Text genau lesen Finde die richtigen Antworten und schreibe sie auf. 2 Vorbereitungen für einen Besuch Hier gehören immer ein Nomen und ein Verb zusammen. Unterstreicht sie mit der gleichen Farbe. Dann besprecht in der Gruppe, was ihr für einen Besuch vorbereiten würdet. Macht Notizen. 3 Herr Sommer: „Wann möchtest du uns am Nachmittag besuchen?“ Tante Herta: „Ich werde ungefähr um 15:00 Uhr bei euch sein.“ Herr Sommer: „Fein. Ich werde eine Jause vorbereiten. Bleibst du auch zum Abendessen?“ Tante Herta: „Leider kann ich heute nicht so lange bleiben, weil ich am Abend noch ins Theater gehe.“ Herr Sommer: „Oh, davon musst du uns dann erzählen. Sollen wir dich von der Busstation abholen?“ Tante Herta: „Das wäre nett. Ich freue mich schon sehr, euch zu sehen.“ Herr Sommer: „Wir freuen uns auch schon auf deinen Besuch.“ BLUMEN WASCHEN DECKEN BETTEN WEGRÄUMEN KAUFEN GESCHIRR KAFFEE STAUB PUTZEN FALTEN POLIEREN MACHEN BACKEN WOHNZIMMER AUFLEGEN GETRÄNKE SPIELSACHEN BESORGEN TISCH GLÄSER KUCHEN TISCHTUCH WISCHEN FENSTER AUFRÄUMEN SERVIETTEN VORBEREITEN Wer wird am Nachmittag zu Besuch kommen? Wann wird Tante Herta kommen? Was wird Herr Sommer vorbereiten? Wohin wird Tante Herta am Abend gehen? Mit welchem Verkehrsmittel wird Tante Herta kommen? Worauf freut sich Herr Sommer? LP Ökonomisch lesen; spielerisches Erproben von Sprechsituationen in Rollenspielen; Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen. ZFK Inhalt und Form 12 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Lass dich nicht verunsichern. Du bist gut, so wie du bist! Wir beobachten Kinder Das Aussehen beschreiben Lies die Wörter. In jeder Zeile passen einige nicht dazu. Streiche sie durch und begründe deine Entscheidung. 1 Niki und Timo beschreiben sich selbst Lies die Texte und unterstreiche alle Eigenschaftswörter (Adjektive). 2 Ein lustiges Ratespiel 3 Augen: blau – braun – violett – groß – klein – eckig – dunkel – rosa – grün – rau Nase: lang – eng – spitz – niedrig – breit – kurz – dick – rund – groß – klein – tief Mund: schmal – dünn – klein – glatt – groß – breit – hoch – rot – klar – schön Haare: lang – groß – glatt – kantig – lockig – kurz – schwarz – hell – still – dicht Stirn: klein – rund – hoch – flach – eckig – niedrig – schmal – rau – lang – dünn Ohren: groß – lang – klein – rostig – eng – schmal – hoch – abstehend – rund Niki schreibt über sich selbst: Ich habe braune Augen. Meine Nase ist lang und spitz. Ich habe einen kleinen und schmalen Mund. Meine Haare sind hell und glatt. Die Stirn ist eher hoch. Ich habe kleine und runde Ohren. Timo beschreibt sich so: Meine Augen sind groß und dunkel. Ich habe eine kleine und breite Nase. Mein Mund ist groß. Die Haare sind schwarz und kurz. Meine Stirn ist glatt. Ich habe ziemlich große Ohren. LP Ökonomisch lesen; den Wortschatz ausdifferenzieren; Nutzen von schulstufenentsprechenden Sach- und Gebrauchstexten. ZFK Identität und Diversität Thema Informatische Bildung Spielanleitung: 1. Schreibe auf ein Blatt Papier, wie du aussiehst (Augen, Nase, Mund, Haare, Stirn, Ohren). 2. Falte das Papier so, dass man den Text nicht lesen kann. 3. Alle Beschreibungen werden in einem Behälter gesammelt. 4. Nun wird Blatt für Blatt aus dem Behälter gezogen. 5. Jede Beschreibung wird vorgelesen. 6. Wer kann als Erster erraten, wer gemeint ist? 13 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Bunter Herbst Lesen in verteilten Rollen Arbeitet zu zweit. Lest und spielt das Interview. 1 Einen Text genau lesen Kreuze die richtige Antwort an. 2 Ein Interview durchführen Welche Obstsorten könntest du noch befragen? Denke dir lustige Antworten aus. 3 Interview mit einem Apfel Wie heißen Sie? Haben Sie Kinder? Wie viele? Wie heißen sie? Wie heißt Ihr Mann? Wo wohnen Sie? Ihre Hobbys? Ihr Lieblingsessen? Wie pflegen Sie sich? Apfeline Apfelmus. Ja. Einen Baum voll. Schafnasen und Glosteräpfel. Kronprinz Apfelmus. Auf der Weinebene im Obstgarten. Kochen, Singen. Würmer. Ganz einfach: mit der lieben Sonne und mit Regenwasser. Anja, 10 Jahre stimmt stimmt nicht Der Apfel heißt Apfeline Apfelmos. Der Apfel hat sehr viele Kinder. Die Kinder heißen Schlafnasen und Glasteräpfel. Der Mann des Apfels heißt Kronprinz Apfelmus. Der Apfel wohnt im Schrebergarten. Die Hobbys des Apfels sind Kochen und Singen. Das Lieblingsessen des Apfels sind Raupen. Der Apfel pflegt sich mit Sonne und Regenwasser. LP Ökonomisch lesen; spielerisches Erproben von Sprechsituationen in Rollenspielen. ZFK Inhalt und Form 14 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Andersenstraße Nordbahnstraße Tulpengasse Hauptstraße Bahnhofstraße Mühlweg Bachweg Supermarkt Schule Hauptbahnhof Kino Kirche Lindgrenpark Krankenhaus W O N S Wir orientieren uns Wörter in Spiegelschrift Lies die Wörter vor und zeige sie auf dem Plan. 1 Wegbeschreibungen lesen Lies die Wegbeschreibungen. Alle starten beim Hauptbahnhof. Wer kommt wohin? Schreibe es auf. 2 Wegbeschreibungen erfinden Denke dir andere Wegbeschreibungen aus. Die Startpunkte können unterschiedliche Gebäude sein. Schreibe sie als Rätsel für dein Partnerkind auf. 3 Hauptstraße Tulpengasse Nordbahnstraße Bachweg Mühlweg Supermarkt Kino Schule Kirche Krankenhaus Hauptbahnhof Lindgrenpark Samira: Sie geht die Bahnhofstraße Richtung Westen. Dann biegt sie in die Andersenstraße ein und geht Richtung Norden bis zur Hauptstraße. Nun biegt sie links ab und hat ihr Ziel erreicht. Timo: Er geht die Bahnhofstraße Richtung Osten. Dann biegt er in die Nordbahnstraße ein und geht Richtung Norden. Nachdem er die Hauptstraße überquert hat, ist er am Ziel. Niki: Sie geht die Bahnhofstraße Richtung Westen. Dann biegt sie in den Bachweg ein und geht die Andersenstraße entlang bis zur Hauptstraße. Dort biegt sie rechts ab, bleibt auf der rechten Straßenseite und ist bald da. LP Ökonomisch lesen; Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen. ZFK Inhalt und Form Thema Informatische Bildung 15 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Spiele mit der Sprache Reimwörter lesen Lies das Gedicht und unterstreiche alle Reimwörter. 1 Gedichte verändern Ersetze das Wort Elefant durch einen anderen Tiernamen und lies das Gedicht mit den entsprechenden Reimwörtern vor. Beispiele für Tiernamen: Krokodil, Dromedar … 2 Vielleicht so: Schritt 1: Ein Kind ist die Trainerin oder der Trainer. Das andere Kind ist die Sportlerin oder der Sportler. Schritt 2: Es geht los! Das Sportlerkind liest den Text im eigenen Tempo vor. Das Trainerkind liest leise mit und zeigt mit dem Finger auf die entsprechende Zeile. Wenn das Sportlerkind allein weiterlesen will, tippt es dem Trainerkind leicht auf die Schulter. Es war einmal ein Krokodil, das griff zu einem Teledil – o halt, nein, nein! Ein Krokofon, … Im Lesetandem zu zweit üben 3 Eletelefon Es war einmal ein Elefant, der griff zu einem Telefant – o halt, nein, nein! Ein Elefon, der griff zu einem Telefon. Verflixt! Ich bin mir nicht ganz klar, ob’s diesmal so ganz richtig war. Laura E. Richards (gekürzt) Das Sportlerkind macht keinen Fehler. Das Trainerkind lobt das Sportlerkind. Das Sportlerkind macht einen Lesefehler. Das Trainerkind sagt: „Stopp!“ und hilft dem Sportlerkind. LP Die literarische Kompetenz um die Auseinandersetzung mit Merkmalen von Texten erweitern; handlungs- und produktionsorientiertes Aufarbeiten von Texten. ZFK Inhalt und Form 16 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Essen und Trinken Aus einer Speisekarte wählen Familie Sommer und Familie Sener gehen in eine Pizzeria. Lies die Speisekarte und überlege, was die Personen essen. Unterstreiche mit den vorgegebenen Farben, was jede Person bestellt. Überlege auch, was die Speisen im Restaurant kosten könnten. 1 Eine Speisekarte mit Fettflecken Lies die Namen der Speisen möglichst rasch vor. 2 Ritter Leopolds seltsame Tischmanieren Wie würdest du Ritter Leopold ermahnen? 3 Wiener Sch el Ap udel Bratw st Po s frites Gurk lat Gemüs lauf Spa ti Carbonara Gri telett Lebe delsuppe Schwa lsoße Rindsrou en Tiroler K el Kart elpuffer Marmeladepal inken Ba nsplit Schwein ten Tom salat Back dl Hir spieß For le Reh gout Reisf sch S kraut 1. Ritter Leopold schaukelt mit dem Sessel. 2. Er spricht mit vollem Mund. 3. Der Ritter trinkt aus der Flasche und rülpst laut. 4. Er führt das Messer zum Mund und schleckt es ab. 5. Ritter Leopold isst mit schmutzigen Händen. 6. Der Ritter legt gerne die Füße auf den Tisch, wenn er satt ist. Vorspeise Hauptspeise Nachspeise Getränk Niki: Minestrone Pizza Cardinale Obstsalat Apfelsaft Frau Sommer: Thunfischsalat Pizza Caprese Schokomousse Wasser Herr Sommer: Schinken mit Melone Spagetti Bolognese Apfeltorte Rotwein Timo: Mozarella mit Tomaten Penne mit Tomatensoße Eisbecher Weißwein Frau Sener: Nudelsuppe Tortellini mit Kräutersoße Tiramisu Soda mit Zitrone Herr Sener: Frittatensuppe Calamari fritti Eispalatschinken Limonade Schaukle nicht mit dem Sessel! LP Ökonomisch lesen; den Wortschatz ausdifferenzieren. ZFK Inhalt und Form Thema Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung 17 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Kleidung Wörter mit Silben bauen Findest du noch 10 Wörter für Kleidungsstücke? Kreise ein. Lies die Wörter vor. 1 Kinder ziehen sich an Lies die Fragen und Antworten mit einem anderen Kind. Unterstreicht die Wörter, die ihr besonders betonen wollt. 2 Ein Rätsel Errate, welches Kleidungsstück Niki beschreibt. Arbeitet zu zweit und stellt euch ähnliche Rätsel. 3 Zieht Niki einen Mantel an? Nein, Niki zieht einen Anorak an. Zieht Niki einen Anorak aus? Nein, Niki zieht einen Anorak an. Zieht Nina einen Anorak an? Nein, Niki zieht einen Anorak an. Bindet sich Alex ein Tuch um? Nein, Alex bindet sich einen Schal um. Hängt sich Alex einen Schal um? Nein, Alex bindet sich einen Schal um. Bindet sich Andi einen Schal um? Nein, Alex bindet sich einen Schal um. Setzt Boris eine warme Kappe auf? Nein, Boris setzt eine warme Haube auf. Setzt Boris eine weiße Haube auf? Nein, Boris setzt eine warme Haube auf. Setzt Bernd eine warme Haube auf? Nein, Boris setzt eine warme Haube auf. LE BA ZE MAN TEL SKI BI UL DER DE TU FI HO KI SU MA HO AN IL SE NI KRA WAT TE SE ZUG JE GU DO PY ÜL IN PUL LO VER RE WU JA XO BLU SE KÄ HAU BE VI MA TRO STIE FEL Ich ziehe am liebsten ein Kleidungsstück an, das auch viele andere Kinder haben. Es ist oft blau. Man kann es im Sommer und im Winter anziehen. Dieses Kleidungsstück wird auch gern von Erwachsenen getragen. Lösung: T-Shirt LP Ökonomisch lesen; Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen. ZFK Inhalt und Form 18 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Die passende Kleidung Lies die Wettervorhersagen und schreibe jeweils drei Kleidungsstücke aus dem blauen Kasten auf, die die Kinder anziehen sollen. 4 Eine Wettervorhersage im Internet suchen Mit Hilfe einer Wetter-App kannst du mit dem Handy oder mit dem Computer herausfinden, wie das Wetter für einen Ort vorhergesagt wird. 5 Das funktioniert so: Öffne eine Wetter-App oder eine Suchmaschine im Internet. Gib den Ort ein, für den du das Wetter wissen möchtest. Im Internetbrowser musst du zum Ortsnamen noch das Wort „Wetter“ dazuschreiben und dann die Suche bestätigen. Klicke ein passendes Ergebnis an, dann kannst du mehr über das Wetter an diesem Ort erfahren. Danach kannst du entscheiden, welche Kleidung für das vorhergesagte Wetter passend ist. Wettervorhersage 1 Am Vormittag gehen starke Regenschauer nieder. Nachmittags lichtet sich die Wolkendecke, es bleibt aber unbeständig und regnerisch. Es weht ein starker Nordwestwind. Hakan: Wettervorhersage 2 Die aktuelle Hitzewelle macht vielen Menschen zu schaffen. Auch morgen wird es Temperaturen über 29 Grad geben. Der Himmel ist wolkenlos bei leichtem Wind. Lisa: Wettervorhersage 3 In der Früh liegen die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt, der Himmel ist klar. Gegen Mittag ziehen jedoch Wolken auf und in vielen Orten kann es schneien. Timo: Regenjacke • Overall • Fäustlinge • Haube • Sonnenhut • Minirock • Stirnband • Sandalen • Gummistiefel LP Ökonomisch lesen; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK Inhalt und Form Thema Medienbildung 19 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Medien in der Freizeit Verschiedene Informationen im Internet Welchem Thema des Erklärvideos kannst du die kurzen Texte zuordnen? Nummeriere richtig. 1 Erklärvideos für Kinder auswählen Sucht in Gruppenarbeit Erklärvideos für Kinder im Internet. Gebt in eine Suchmaschine „Erklärvideos für Kinder“ ein. Schaut euch einige Videos an, die ihr interessant findet und anderen Kindern empfehlen möchtet. Begründet eure Auswahl. 2 Fake News Warum gibt es Monate? Vitamine sind wichtig Kinderrechte Damit dein Körper gesund bleibt, braucht er 13 verschiedene Vitamine. Sie kommen in Gemüse, Früchten, Milchprodukten, Vollkorngetreide, Eiern und Fleisch vor. Vitamine bestehen aus winzigen kleinen Teilchen. Bekommt dein Körper von einem Vitamin zu wenig, kannst du krank werden. Menschen beobachteten schon vor langer Zeit den Mond. Dabei fanden sie heraus, dass er sich verändert und immer den gleichen Ablauf hat. Er wird größer, wird zum Vollmond, wird wieder kleiner, bis er nicht mehr zu sehen ist. Dann heißt er Neumond. So beschlossen die Menschen, die Zeit nach dem Ablauf des Mondes einzuteilen. Diese Zeitabschnitte nannten sie Monate. Wahrscheinlich hast du diesen Spruch schon von Erwachsenen gehört: „Iss deinen Teller leer, dann wird morgen das Wetter schön sein!“ Diese Information ist nicht richtig, aber sie ist gut gemeint. Bei falschen Informationen (= Fake News) ist das anders. Die hat sich jemand ausgedacht, der andere Menschen absichtlich täuschen will. Diese Informationen sehen oft wie echte Nachrichten aus. Kinder haben das Recht auf Mitbestimmung. Was ist damit gemeint? Das heißt nicht, dass immer nur das gemacht werden soll, was Kinder wollen. Aber es ist wichtig, dass die Meinung von Kindern gehört und ernst genommen wird. Auch in der Schule haben Schülerinnen und Schüler das Recht, mitzubestimmen. Sie können zum Beispiel mitentscheiden, welche Regeln in ihrer Klasse gelten sollen. 1 2 3 4 LP Ökonomisch lesen; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes austauschen; Reflektieren von Medienerfahrungen. ZFK Inhalt und Form Thema Medienbildung Wenn mir eine Internetseite oder ein Video eigenartig vorkommt, hole ich einen Erwachsenen dazu. 20 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Weihnachten kommt bald Niki freut sich auf Weihnachten Lies den Text. Was machst du gern in der Zeit vor Weihnachten? 1 Eine Bastelanleitung lesen So hat Niki ihren Adventkalender gemacht. Möchtest du ihn basteln? 2 Ein Adventkalender für die ganze Klasse Hier ist ein Vorschlag für einen Adventkalender, der etwas anders ist. 3 Gelingt es euch, diesen Vorsatz in der Klasse umzusetzen? Niki erzählt: Die Zeit vor Weihnachten mag ich sehr. Jeden Tag in der Früh schaue ich nach, was in meinem Adventkalender ist. Ich habe ihn selbst gebastelt und er sieht aus wie ein Weihnachtsbaum. An ihm hängen Säckchen, die meine Eltern mit kleinen Überraschungen gefüllt haben. Wenn Opa zu Besuch ist, liest er mir aus einem Buch Weihnachtsgeschichten vor. Das habe ich besonders gern. Manchmal helfe ich beim Keksebacken. In der Wohnung verbreitet sich dann ein herrlicher Duft. Wir haben einen Adventkranz, den wir selbst gebunden haben. Er hat rote Kerzen und goldene Maschen. Mit meiner Oma bastle ich bunte Papiersterne. Damit schmücken wir die Fenster. Wenn es möglich ist, besuche ich mit meinen Eltern einen Adventmarkt. Ich finde es schön, wenn es dunkel wird und viele Lichter leuchten. Die Zeit vor Weihnachten mag ich wirklich sehr. 5 10 1. Schneide aus grünem Papier einen Weihnachtsbaum aus. 2. Klebe Sterne, Kugeln und Kerzen aus buntem Papier als Verzierung auf. 3. Nähe aus Stoffresten 24 kleine Säckchen. 4. Nummeriere die Säckchen mit einem dicken Filzstift. 5. Befestige sie mit kleinen Ringen auf dem Weihnachtsbaum. 6. Bitte jemanden, dass er die Säckchen mit kleinen Überraschungen füllt. 1. Sucht gemeinsam ein weihnachtliches Motiv aus (Stern, Kugel, Kerze ...). 2. Jedes Kind denkt sich einen Vorsatz für die Klassengemeinschaft aus. 3. Diesen Vorsatz schreibt es auf das Motiv. 4. Alle Motive werden in der Klasse aufgehängt. 5. Jeden Tag liest ein Kind einen Vorsatz vor. LP Ökonomisch lesen; Nutzen von schulstufenentsprechenden Sach- und Gebrauchstexten. ZFK Inhalt und Form Thema Informatische Bildung 21 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Ein neues Jahr hat begonnen Interessen begründen Lies die Überschriften. Welcher Kalender interessiert dich am meisten? Begründe. 1 Text A: Der julianische Kalender Julius Cäsars Reform brachte Ordnung in den chaotischen römischen Kalender. Anstelle eines Jahres aus 10 Monaten führte er ein Jahr von 365 Tagen aus 12 ungleich langen Monaten ein, sieben davon mit 31 Tagen, vier mit 30 Tagen und einer mit 28 Tagen. Weil ein Sonnenjahr etwas länger als 365 Tage ist, fügte man jedem vierten Jahr, dem so genannten Schaltjahr, einen zusätzlichen Tag hinzu. Dieses System berücksichtigte die Mondphasen nicht mehr, obwohl das christliche Ostern und der islamische Ramadan immer noch auf bestimmte Mondphasen fallen. Text B: Der moderne Kalender Der julianische Kalender war ein großer Erfolg und hatte alle Probleme der Zeitmessung überwunden. So jedenfalls dachte man. Das Sonnenjahr ist jedoch um 11 Minuten 14 Sekunden kürzer als 365 ¼ Tage. Im Verhältnis zum Jahr scheint dies nur eine winzige Zeitspanne zu sein, im Laufe von 128 Jahren führte sie aber zum Verlust eines Tages. Im Jahr 1580, mehr als 1600 Jahre nach Einführung des julianischen Kalenders, waren daraus 10 Tage geworden. Weil es immer schwieriger wurde, das Datum für Ostern zu berechnen, das weiter und weiter rückwärts, auf Weihnachten zurutschte, fragte Papst Gregor XIII. seine Astronomen um Rat. Sie berechneten die tatsächliche Länge des Sonnenjahres, das die Grundlage unseres heutigen Kalenders bildet, der gregorianischer Kalender genannt wird. Text C: Der chinesische Kalender Das chinesische Jahr richtet sich nach der Sonne, die Monate nach dem Mond. Damit die beiden Systeme übereinstimmen, wird in regelmäßigen Abständen ein zusätzlicher Monat eingefügt. Die Chinesen benennen jedes Jahr nach einem von 12 Tieren, deren Namen sich zyklisch wiederholen. Jeder Zyklus beginnt mit dem Jahr der Ratte, gefolgt von den Jahren des Ochsen, Tigers, Kaninchens, Drachens, der Schlange, des Pferds, Widders, Affen, Hahns, Hunds und des Schweins. Jedem Tier schreibt man besondere Eigenschaften zu. LP Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen. ZFK Identität und Diversität Thema Interkulturelle Bildung 22 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Von einem Text erzählen Lies die einzelnen Texte. Wähle einen Text aus und berichte deinem Partnerkind darüber. 2 Einen Text genau lesen In welchem Text findest du die folgenden Sätze? Ordne jedem Satz den richtigen Buchstaben zu. 3 Aus einem Text Informationen entnehmen Lies die einzelnen Texte noch einmal genau. Unterstreiche wichtige Informationen. Fasse die Texte dann mit eigenen Worten schriftlich zusammen. 4 Text D: Der muslimische Kalender Der muslimische Kalender beruht auf den Bewegungen und Phasen des Mondes. Er hat 12 Monate von 29 oder 30 Tagen. Deshalb ist das muslimische Jahr kürzer als das christliche. Anders als der „christliche Tag“, der von Mitternacht bis Mitternacht dauert, beginnt und endet der „muslimische Tag“ bei Sonnenuntergang. Text E: Der jüdische Kalender Auch der jüdische Kalender bezieht sich auf die Bewegungen des Mondes. Deshalb ändert sich die Position der Monate im Jahr. Der Monat des jüdischen Neujahrs fällt auf den September oder Oktober des gregorianischen Kalenders und das Pessachfest fällt auf März oder April. Das jüdische Jahr hat 12 Monate; in Schaltjahren wird ein Monat hinzugefügt. Paul Bennett Jedem Tier schreibt man besondere Eigenschaften zu. Deshalb ändert sich die Position der Monate im Jahr. Julius Cäsars Reform brachte Ordnung in den chaotischen römischen Kalender. Er hat 12 Monate von 29 oder 30 Tagen. Im Verhältnis zum Jahr scheint dies nur eine winzige Zeitspanne zu sein, im Laufe von 128 Jahren führte sie aber zum Verlust eines Tages. LP Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK Identität und Diversität Thema Interkulturelle Bildung 23 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Wir betreiben Wintersport Einen Text in Abschnitte gliedern Lies den Text. Gliedere ihn in Einleitung, Hauptteil und Schluss. Markiere die Abschnitte farbig. 1 Einen Text verstehen Unterstreiche jene Stellen im Text, wo du Folgendes erfährst: 2 Welcher Meinung bist du? Diskutiert zu zweit und begründet eure Meinung. Mit einem Text weiterarbeiten Stellt euch vor: In der Gemeinde Winterwald gibt es viele Skipisten, aber in den letzten Jahren oft zu wenig Schnee. Im Gemeinderat diskutiert man darüber, ob Schneekanonen gekauft werden sollen. Einige Mitglieder sind dafür, andere dagegen. Spielt die Diskussion, die in einer Gemeinderatssitzung stattfinden könnte, mit verteilten Rollen. 3 Klimawandel und Wintersport Verschiedene Wetterdienste sammeln Informationen über das Wetter. Dank dieser Messdaten, kann man feststellen, dass sich das Klima auf der ganzen Welt verändert. Die durchschnittliche Temperatur der Atmosphäre steigt an. Die Weltmeere und die Kontinente werden immer wärmer. Man spricht von einer Erwärmung der Erde. Das hat Auswirkungen auf Pflanzen, Tiere und Menschen. Auch das Wetter ändert sich. Im Winter fällt weniger Schnee, weil es zu warm ist. Das hat Folgen für den Wintersport. Skipisten, die unterhalb von 1300 Metern Seehöhe liegen, haben weniger Schnee als früher. Der Klimawandel trägt auch dazu bei, dass der Schnee nicht so lange liegen bleibt. Damit begeisterte Wintersportlerinnen und Wintersportler weiterhin Ski fahren können, erzeugt man Schnee auch künstlich. Mit großen Schneekanonen werden die Pisten beschneit. Mit Hilfe der Technik gelingt es den Menschen, den Winter zu verlängern. Leute sind unterschiedlicher Meinung, ob das für die Umwelt eine gute Entscheidung ist. 5 10 • Das Klima verändert sich nicht nur in Österreich. • Menschen, Tiere und Pflanzen sind vom Klimawandel betroffen. • Im Winter gibt es weniger Schnee, weil es nicht kalt genug ist. • In Skiorten erzeugen die Menschen Schnee mit Hilfe von Maschinen. • Nicht alle Menschen sind der Meinung, dass man Kunstschnee erzeugen soll. Verwende folgendes Zeichen: am Anfang [ am Ende ] LP Auseinandersetzung mit Beschaffenheit und Merkmalen von Texten; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK Inhalt und Form Themen Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung; politische Bildung 24 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Lange Winterabende Gedichte lesen: Rondell Ein Rondell ist ein Gedicht, das aus acht Zeilen besteht. Lies die Gedichte vor. 1 Den Bauplan eines Gedichts verstehen Unterstreiche jene Sätze in den Gedichten aus Nummer 1 , die sich wiederholen. Versuche, den Bauplan eines Rondells zu erklären. 2 Die Anleitung für ein Rondell verstehen Lies die Anleitung. Nun kannst du selbst ein Rondell schreiben. 3 Ich spiele gern mit meinen Freunden. Wir lachen sehr viel. Fast immer sind wir einer Meinung. Ich spiele gern mit meinen Freunden. Nur selten gibt es Streit. Aber bald versöhnen wir uns wieder. Ich spiele gern mit meinen Freunden. Wir lachen sehr viel. Ich mag, wenn es schneit. Draußen ist es kalt. Ich laufe ins Freie. Ich mag, wenn es schneit. Ein Schneemann lacht mich an. Morgen besuche ich ihn wieder. Ich mag, wenn es schneit. Draußen ist es kalt. 1. Wähle ein Thema, das dich interessiert. Schreibe dazu fünf Sätze auf. Beginne jeden Satz in einer neuen Zeile. 2. Suche deinen Lieblingssatz aus. Schreibe ihn noch zweimal auf. 3. Wähle noch einen anderen Satz aus. Schreibe ihn noch einmal auf. 4. Ordne die Papierstreifen in dieser Reihenfolge: Dein Lieblingssatz bildet die erste, die vierte und die siebte Zeile von deinem Rondell. Der andere Satz, der zweimal vorkommt, bildet die zweite und die letzte Zeile. Für die übrigen Papierstreifen überlege dir eine Reihenfolge. 5. Schreibe das Gedicht in schöner Schrift auf ein Blatt Papier. 6. Lies es jemandem vor. LP Die literarische Kompetenz um die Auseinandersetzung mit Merkmalen von Texten erweitern. ZFK Inhalt und Form Thema Informatische Bildung 25 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Wir können helfen Einen Text genau lesen Lies den Text. Dann beantworte die Fragen auf der nächsten Seite und schreibe die Antworten auf. 1 Eine neue Freundin Niki und Timo trafen sich mit ihren Freunden Lisa, Azad und Hakan auf der Wiese neben ihrer Wohnhausanlage. Azad und Hakan hatten ihren neuen Ball mitgenommen, mit dem die Kinder Abschießen spielen wollten. Ein Auto fuhr langsam an der Wiese vorbei und blieb vor der Wohnhausanlage stehen. Eine Frau und ein Mann stiegen aus, öffneten den Kofferraum und hoben einen Rollstuhl heraus. Die Frau schob den Rollstuhl zu einer der hinteren Autotüren und öffnete sie. Hinten im Auto saß ein Mädchen. Der Mann hob es vorsichtig heraus und setzte es in den Rollstuhl. „Hallo, Kinder“, sagte die Frau. „Wo geht es hier zur Stiege 5?“, wollte sie wissen. „Sie müssen in den Hof hineingehen. Auf der rechten Seite sehen Sie zwei Türen. Die hintere Tür ist der Eingang zur Stiege 5. Da wohne ich auch,“ meinte Lisa. In der Anlage war vor kurzem eine Wohnung frei geworden. Deshalb fragte Niki: „Sind Sie die Familie, die hier einziehen wird?“ Der Mann lächelte und sagte: „Ja, meine Frau, meine Tochter und ich werden in drei Wochen hierher übersiedeln. Das ist übrigens Selina, unsere Tochter.“ „Hallo, Selina“, grüßte Niki, „ich heiße Niki und das sind meine Freunde Timo, Azad, Hakan und Lisa.“ Das Mädchen sagte schüchtern: „Hallo, Niki. Wohnst du auch auf Stiege 5?“ „Nein, ich wohne auf Stiege 2, Timo auf Stiege 1 und Azad und Hakan auf Stiege 4“, antwortete Niki. „Warum musst du im Rollstuhl sitzen?“, wollte Hakan wissen. „Ich habe eine Krankheit. Seit zwei Jahren kann ich nicht mehr gehen. Der Rollstuhl hilft mir jetzt, damit ich mich fortbewegen kann,“ erwiderte Selina. „Sobald du hier wohnst, kannst du gern mit uns auf der Wiese spielen, wenn du möchtest“, meinte Timo. „Wir holen dich auch von der Wohnung ab, wenn du Hilfe brauchst.“ „Das ist eine gute Idee“, sagte Selinas Mutter. „Es ist schön, dass hier so nette Kinder wohnen“, freute sich der Vater. „Wenn ihr wollt, kann ich auch meinen Ball mitbringen“, meinte Selina. „Also bis bald!“, riefen die Kinder und spielten weiter. 5 10 15 20 25 30 Selina Azad Hakan Lisa Niki Timo LP Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen. ZFK Identität und Diversität Thema Entrepreneurship Education 26 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Ein Lückentext Lies den Lückentext. Setze beim Lesen die richtigen Wörter ein. 2 Einen Text in verteilten Rollen lesen Unterstreicht die wörtlichen Reden im Text auf Seite 26 mit verschiedenen Farben. Lest den Text in verteilten Rollen. Wie viele Kinder sind nötig? 3 1. Wer spielt auf der Wiese? 3. Auf welcher Stiege wohnen die einzelnen Kinder? 2. Wer wird in die Wohnhausanlage einziehen? 4. Seit wann sitzt Selina im Rollstuhl? 5. Warum freut sich Selinas Vater? Niki und Timo spielten mit ihren auf der . Ein fuhr langsam vorbei und blieb vor der stehen. Eine Frau und ein Mann hoben einen aus dem Auto. Der Rollstuhl gehörte einem . Die Familie wollte bald in eine auf der Stiege 5 einziehen. Das Mädchen konnte seit zwei nicht mehr gehen. Timo lud zum Spielen ein. Selina bot an, ihren mitzubringen. Die Kinder freuten sich über ihre neue . Freundin • Auto • Jahren • Mädchen • Freundinnen und Freunden • Selina • Wohnhausanlage • Wiese • Rollstuhl • Wohnung • Ball LP Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen; ökonomisch lesen. ZFK Identität und Diversität 27 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Wir lesen Bücher Autorin / Autor: Eine Autorin oder ein Autor denkt sich den Text für ein Buch aus. Diese Menschen halten ihre Ideen mit Papier und Bleistift fest oder schreiben sie gleich am Computer auf. Wer an einem Buch mitarbeitet Lektorin / Lektor: Das Wort Lektor kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet Leser. Diese Leute beraten die Autorinnen und Autoren und lesen alle Texte aufmerksam durch. Manchmal machen sie auch Verbesserungsvorschläge. Verlegerin / Verleger: Diese Menschen leiten den Verlag. Sie schließen einen Vertrag mit der Autorin / dem Autor, wenn ein Buch herausgebracht werden soll. In diesem Vertrag steht, wie das Buch aussehen soll, wann es erscheint und wie viele Bücher gedruckt werden. Illustratorin / Illustrator: Das Wort Illustrator kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet hell machen, beleuchten. Diese Leute ergänzen den Text durch passende Zeichnungen und Grafiken. Die Illustrationen lockern ein Buch auf und machen einen Text oft verständlicher. Layouterin / Layouter: Das Wort Layouter kommt aus der englischen Sprache und bedeutet gestalten. Diese Menschen gestalten die endgültigen Buchseiten und achten darauf, dass Überschriften, Texte und Illustrationen gut auf einer Seite angeordnet sind. LP Nutzen von schulstufenentsprechenden Sach- und Gebrauchstexten; den Wortschatz mit geeigneten analogen oder digitalen Hilfsmitteln ausdifferenzieren. ZFK Inhalt und Form Thema Medienbildung; Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung 28 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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