Deutsch Sprachbuch 4, Leseheft

Die Volksschulzeit geht zu Ende Ein Gedicht lesen und vortragen Lies dir das Gedicht durch. Überlege, welche Wörter du betonen möchtest und trage es vor. 1 Lob der Bücher Bücher flimmern nicht. Auf keiner Seite blinkt die Meldung: „Wir bedauern die Störung.“ Sie brauchen weder Kabel noch Antennen, aber Menschen, die sie lesen. Bücher sind geduldig. Sie erzählen einen Witz auch fünfmal (wenn es sein muss). Sie sind hartnäckig. Sie schweigen weder aus Angst noch aus Höflichkeit. Gedruckt ist gedruckt. Sie antworten schwarz auf weiß: Woher die Kinder kommen, wie alt das Weltall ist, warum die Armen arm sind. Man blättert um. Schon steigen leuchtende Geschöpfe der Tiefsee aus den Zeilen. In Büchern leben Menschen noch einmal: ein Mädchen aus Amsterdam, ein Ritter aus Spanien, eine Dichterin, die starb, bevor deine Großmutter geboren wurde. Ohne Bücher müssten wir alles neu erfinden: die Mühle, das Flugzeug, den Computer. Ohne Bücher wäre es langweilig am Abend im Bett. Ohne Bücher könnte niemand dieses Gedicht lesen. Gerald Jatzek Ich werde in den Ferien viel lesen. Mit Büchern ist mir nie langweilig. LP Die literarische Kompetenz um die Auseinandersetzung mit Merkmalen von Texten erweitern; handlungs- und produktionsorientiertes Aufarbeiten von Texten. ZFK Inhalt und Form Über ein Gedicht nachdenken Unterstreiche den ersten Satz in jeder Strophe und erkläre mit eigenen Worten, was damit gemeint ist. 2 Ein Gedicht fortführen Welche Eigenschaften können Bücher noch haben? Ergänze das Gedicht mit weiteren Strophen. 3 Das habe ich mir gemerkt: Wer gut liest, liest gern, wer gern liest, liest viel, wer viel liest, liest gut. 46 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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