Deutsch Sprach-Lese-Buch 4, Schulbuch in drei Teilen [Sprach-Lese-Buch Teil A]

Teil A Sprach-Lese-Buch 4 Deutsch

Deutsch Sprach-Lese-Buch 4, Schulbuch in drei Teilen Schulbuchnummer: 225273 Mit Bescheid des Bundesministeriums für Bildung vom 7. August 2025, GZ 2024-0.747.952, gemäß § 14 Abs. 2 und 5 des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/86, und gemäß den derzeit geltenden Lehrplänen als für den Unterrichtsgebrauch für die 4. Schulstufe an Volksschulen im Unterrichtsgegenstand Deutsch (Lehrplan 2023) geeignet erklärt. Dieses Werk wurde auf der Grundlage eines zielorientierten Lehrplans verfasst. Konkretisierung, Gewichtung und Umsetzung der Inhalte erfolgen durch die Lehrerinnen und Lehrer. Liebe Schülerin, lieber Schüler, du bekommst dieses Schulbuch von der Republik Österreich für deine Ausbildung. Bücher helfen nicht nur beim Lernen, sondern sind auch Freunde fürs Leben. Kopierverbot Wir weisen darauf hin, dass das Kopieren zum Schulgebrauch aus diesem Buch verboten ist – § 42 Abs. 6 Urheberrechtsgesetz: „Die Befugnis zur Vervielfältigung zum eigenen Schulgebrauch gilt nicht für Werke, die ihrer Beschaffenheit und Bezeichnung nach zum Schul- oder Unterrichtsgebrauch bestimmt sind.“ Bildrechte: © Bildrecht GmbH, Wien 2025 1. Auflage (Druck 0001) © Österreichischer Bundesverlag Schulbuch GmbH & Co. KG, Wien 2026 www.oebv.at Alle Rechte vorbehalten. Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, gesetzlich verboten. Redaktion: Barbara Beran-Dunst, Wien; Lydia Steinbacher, Wien; Karin Stern, Wien Herstellung: Sonja Vetters, Wien Umschlaggestaltung: Visuelle LEBENSFREUDE, Hannover, unter der Verwendung einer Illustration von Friederike Großekettler, Hameln Layout: Visuelle LEBENSFREUDE, Hannover Satz: SOFAROBOTNIK, München - Augsburg Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Horn ISBN 978-3-209-13291-8 Die Hörübungen zu den Kapiteleinstiegen sind auf www.oebv.at (Zusatzmaterial zum Sprach-Lese-Buch, Band 4) kostenlos abrufbar. Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

www.oebv.at Sprach-Lese-Buch mit differenzierten Übungen Teil A 4 Deutsch Ilse Bailicz Josef Freund Martina Müller Ingrid Plank Mit Comics von Christine Rettl Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Inhalt Die orangen Seiten machen Lust, ganz verschiedene Texte zu schreiben. Manche Texte schreibst du ab oder veränderst sie. Andere Texte kannst du ganz frei schreiben. Texte verfassen Auf den grünen Seiten bekommst du auch Hilfen, deine Wörter, Sätze und Texte richtig zu schreiben. Du übst und sammelst Lernwörter wie das Eichhörnchen, das neben diesen Wörtern am Ende der Seite abgebildet ist. Rechtschreiben und Sprachbetrachtung Jedes Kapitel beginnt auf einer linken Seite. Du siehst eine große Überschrift und ein passendes Bild dazu. Auf diesen gelben Seiten findest du Ideen, wie du mit anderen zu dem Thema sprechen kannst. Zuhören und Sprechen Auf den grünen Seiten gibt es sehr viel zu entdecken. Hier werden Wörter und Sätze genauer untersucht. Rechtschreiben und Sprachbetrachtung Das Sprach-Lese-Buch kennen lernen Wandern im Herbst Diese Schulklasse plant einen Ausflug. Was ist da zu klären? 1 Auch ihr könnt einen Ausflug planen. Überlegt im Klassenrat, worauf ihr bei der Wahl eines Ausflugsziels achten müsst. Entscheidet gemeinsam, welches Ziel für eure Klasse am besten geeignet ist. 3 Kinder haben verschiedene Interessen Schreibe auf, was die Kinder deiner Klasse unternehmen wollen. Verwende die Wörter aus 2 . 4 (Zu-)Hören und Sprechen AH 11 LP Besprechen, Bearbeiten und Klären von Themen aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler im Klassenrat, Finden von Lösungen und angemessenes Verbalisieren und schriftliches Festhalten des Ergebnisses. ZFK Inhalt und Form, Identität und Diversität Thema Entrepreneurship Education Was wollen wir besichtigen, besuchen, kennen lernen, durchwandern, besteigen, durchstöbern, betrachten, erforschen? ... ⁄måöÒcÅhñ_e ‚+eÚrÛÑe ™eÛiÛn MÛu˜sƒeÛuÛm Δb$e˜s€uåcÅìeÛn. ... ⁄måöÒcÅhñ_e ‚+eÚrÛÑe ... Ersatzprobe Schreibe alle Sätze auf und unterstreiche die Nomen mit ihrem Artikel. Schreibe den richtigen Fall darüber. 4 Die 4b berät über Wanderziele 2 … ist für … … schlägt … vor … setzt sich für … ein … zieht … vor … entscheidet sich für … … regt … an Besichtigen eines Schlosses Besuch eines Museums Erforschen einer Ruine Ansehen einer Burg Durchwandern einer Felshöhle Besteigen eines Aussichtsturms Lukas schlägt das Besichtigen eines Schlosses vor. Katharina setzt sich für … ein. Ich kann im Arbeitsheft auf Seite 11 nachschauen. 30 (Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung LP Segmentieren, Ableiten, Zusammenbauen; erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen. ZFK Norm und Wandel Aus Verben werden Nomen packen – beim Packen 1 Auf dem Campingplatz 2 Höfliche Fragen 3 beim bei dem D»îe MÛuñtñ_eÚr ΔkåoÒcÅhñt —eÛmÛü˜sƒe˜s€uÛp”p#e. AœnÛnåa ΔhÛiÅlÅfñt ⁄iÅhÚr Δb$eÛiÛm KåoÒcÅìeÛn. LÛuÅkåa˜s ⁄pÒaåcÅkñt ‚ëeÛn RÛuåcÅk˜sÌaåcÅk. D«eÚr V†añ_eÚr ΔhÛiÅlÅfñt ⁄iÅhÛm Δb$eÛiÛm P... . D»îe T†oÒcÅhñ_eÚr &s€uåcÅhñt ‚ëeÛn P˝låaÛn. OØlÛiÛv$eÚr ΔhÛiÅlÅfñt ⁄iÅhÚr Δb$eÛiÛm S... . Im Wort beim entdecke ich den Artikel dem. Das Verb danach hat deshalb einen großen Anfangsbuchstaben. Florian beim Aufstellen des Zeltes. Leonie beim Sch... der Kartoffeln. Jonas beim ... der Luftmatratze. Daria beim ... der Würste. ΔhÛiÅlÅfñt Δb$eÛiÛm SÌcÅhåäÅèeÛn schälen • aufblasen • grillen FÓlåoÔrÛiåaÛn ΔfÚråaågñt Δhåö@fÅlÛiåcÅh: „KåaÛnÛn˜s>t ‚dÛu ⁄mÛiÚr Δbµiñtñ_e Δb$eÛiÛm AœuÅf˜s>_eÅlÅèeÛn ‚ëe˜s Z¬eÅlñ_e˜s ΔìeÅlÅ·eÛn?“ ≤eåo”nÛîe ΔfÚråaågñt ... Lernwörter die Großeltern die Höhle das Laub beim Packen der Rucksack hüpfen müde übermütig hier Eine kurze Wanderung Lena und Simon werden mit ihren Großeltern eine Wanderung unternehmen. Neugierig sehen die Kinder beim Packen des Rucksacks zu. Auf dem Weg hüpfen sie übermütig durchs dichte Laub. Später beobachtet Lena einen bunten Käfer. Simon entdeckt eine kleine Höhle. Opa ist schon etwas müde. „Sollen wir hier rasten?“, fragt Oma. „Wir sind ja bald zu Hause“, antwortet Opa. 4 32 (Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung AH 12 LP Reflektieren über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe. ZFK Norm und Wandel Die vier Fälle des weiblichen Nomens Auf die Veränderung des Artikels achten Setze die fehlenden Wörter ein. 1 ⁄w∫aÛnåëeÚrñt ⁄vµîeÅl. D«eÚr RÛuåcÅk˜sÌaåcÅk ⁄i˜s>t &sÌcÅhÛw$eÚr. EÛmÛmåa ⁄âeÛiågñt ™eÛiÛÑeÛn FÓlÛîeå+eÛnÛp”iÅlÛz. DÍa˜s MåäådåcÅìeÛn ⁄måaåg &sƒeÅhÚr. Die vier Fälle in Frage und Antwort 2 Ersatzprobe Schreibe alle Sätze auf und unterstreiche die Nomen mit ihrem Artikel. Schreibe den richtigen Fall darüber. 4 Trage auch diese Wörter in deine Tabelle ein. 1. Wer wandert viel? Die Tante ... 2. Wessen Rucksack ist schwer? … der Tante … 3. Wem zeigt Emma den Fliegenpilz? … der Tante ... 4. Wen mag das Mädchen sehr? … die Tante ... Das weibliche Nomen ändert sich nicht. Ein Plakat für weibliche Nomen 3 Wer? 1. Fall Nominativ Wessen? 2. Fall Genitiv Wem? 3. Fall Dativ Wen? 4. Fall Akkusativ die Tante die … der Tante der … der Tante der … die Tante die … weiblich männlich die 1. der der 2. des der 3. dem die 4. den die Freundin • die Katze • die Schwester • die Burg die Tante die Tante der Tante der Tante 1. FªaÅlÅl Die Tante wandert. Der Onkel … Der Rucksack der Tante ist schwer. ... Ich helfe der Tante. … Ich sehe die Tante. … Schreibe die Sätze auch mit einem männlichen Nomen und überprüfe die Fälle. 31 Verfassen von Texten AH 13 LP Unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel verfassen; Nutzen von Schreibanlässen unter Berücksichtigung der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. ZFK Inhalt und Form, Identität und Diversität Personenbeschreibung 2 Aus einem Freundschaftsbuch 1 Sicher wisst ihr auch einiges über die Kinder in eurer Klasse. Beschreibt euch gegenseitig, ohne dabei den Namen des Kindes zu nennen. Wer errät, wer da gemeint ist? Tauscht die Steckbriefe aus und verfasst Rätsel mit den Informationen aus dem Steckbrief. Achtet auf unterschiedliche Satzanfänge. Du kannst auch eine andere Person beschreiben. Vielleicht beschreibst du jemanden aus deiner Familie oder eine Figur aus einer Fernsehserie. 3 Kinder erraten Jedes Kind schreibt einen Steckbrief. Dabei könnt ihr auch andere Vorlieben und Interessen sammeln. 2 Ich wusste, dass Xandi gerne Eishockey spielt. Aber dass er Trompete spielt, ist mir neu. Wer ist das? Er ist neun Jahre alt. Seine Lieblingsfarbe ist Rot. Am liebsten isst er Wurstknödel. Er mag Deutsch und turnt gerne. Außerdem kann er gut eislaufen, weil er jede Woche zum EishockeyTraining geht. Auf seiner Trompete hat er uns schon öfter etwas vorgespielt. • Lieblingstier • Traumberuf • Das mag ich: … • Das mag ich nicht: … • … Name VΩiÛvµi GÚråañtÛzÅl Alter 10 JåaÅhÚ^e Lieblingsfarbe GÚrÛüÛn Lieblingsfach W®eÚrÅéeÛn, S€pÒoÔrñt Lieblingsspeise P†aÅlåañt˜sÌcÅhÛiÛnÅéeÛn Hobbys Cåo”mÛp”uñ_eÚr˜s€p”îeÅèeÛn, RåaådÅfåaÅhÚ^eÛn Name XåaÛnådÛi H∞aÚrñtÅb∫aÛ`eÚr Alter 9 JåaÅhÚ^e Lieblingsfarbe Råoãt Lieblingsfach S€pÒoÔrñt, D«eÛuñt˜sÌcÅh Lieblingsspeise WΩuÚr˜s>tÅkÛnåöÒëeÅl Hobbys EÛi˜s∂håoÒcÅéeÛy, TÂråo”mÛp#eñ_e 33 So findest du dich im Buch zurecht: 2 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Inhalt Die dunkelblauen Seiten sind Leseseiten. Sie enthalten Geschichten, Gedichte, Rätsel und andere Texte. Zu vielen Texten gibt es Aufgaben. Wenn du sie löst, kannst du die Texte noch besser verstehen. Lesen Das Sprach-Lese-Buch kennen lernen Lesen LP Die literarische Kompetenz um die Auseinandersetzung mit Textgattungen, Beschaffenheit und Merkmalen von Texten erweitern und sich über Leseinteressen austauschen. ZFK Inhalt und Form Die Leseratte und die Spinne Lies das Gedicht. Was bedeutet die Redewendung „an einem Buch hängen“? An welchem Buch „hängst“ du gerade? 2 Seit sieben Stunden sitzt ein Mann im Schatten unter einem Baum. Man hört ihn rascheln dann und wann, aber sonst hört man ihn kaum. Er liest in einem dicken Buch. Da bekommt der Mann Besuch. Eine Spinne schwebt heran, die doch gar nicht fliegen kann! Im Aufblicken erkennt der Mann: Sie hängt an einem Faden dran, der bis zu seiner Nase reicht, fast unsichtbar und spinnwebleicht. Der Mann sagt zu seinem Besuch: „Ich hänge auch – an meinem Buch!“ Georg Bydlinski Lies die Sätze. Welches Wort ist zu viel? Streiche es durch. 3 Spinnen haben sind sechs oder acht Augen, können aber nicht sehr weit sehen. Alle Spinnen haben eines zwei gemeinsam: acht Beine, lang oder kurz. Spinnen sind nützliche Tiere, weil sie er Ungeziefer fressen. Wenn Menschen Angst vor über Spinnen haben, nennt man das Arachnophobie. 35 Lesen LP Nutzen von schulstufenentsprechenden Sach- und Gebrauchstexten. ZFK Inhalt und Form Thema Informatische Bildung Blätterlaterne Dazu brauchst du: Leere Käseschachteln, Pergament- oder Architektenpapier (Höhe ca. 25 cm), getrocknete Blätter, Blumen und Gräser, Bleistift, Lineal, Schere, Bastelkleber, Stöckchen, Draht, Teelicht oder Kerzen mit spezieller Halterung (Bastelladen), Bambusstab, Draht, Gewebeband Und so wird’s gemacht: Miss zuerst den Umfang der Käseschachtel ab und schneide danach das Papier zu. Klebe die gepressten Blüten, Blätter und Gräser auf. Alternativ können auch Papier- oder transparente Papierschnipsel aufgeklebt werden. Das Pergamentpapier wird mit den Motiven nach außen um den Bodenrand der Schachtel geklebt. Der Deckelrand (ohne Mittelteil) wird zur Versteifung in das obere Ende des Papiers geklebt, die Nahtstellen werden mit Bastelkleber verschlossen. Nachdem zwei gegenüberliegende Löcher in den oberen Rand gestanzt wurden, ziehe einen Draht für den Henkel ein und befestige diesen. Das Teelicht wird auf dem Boden mit Doppelklebeband fixiert. Einen Laternenstab kannst du fertig kaufen oder auch selbst anfertigen. Wickle den Laternen- oder Basteldraht einige Male um einen Bambusstab und sichere das Ganze mit Gewebeband vor dem Verrutschen. Anschließend forme einen Angelhaken aus dem anderen Ende vom Draht. Gutes Gelingen! Marianne Austermann und Gesa Wohlleben Lies die Bastelanleitung. Dann erkläre einem anderen Kind, wie es die Blätterlaterne herstellen kann. 1 34 So lernst du mit dem Sprach-Lese-Buch Symbole Gesprächskreis / Klassenrat Sprecht im Gesprächskreis darüber. Hör gut zu. Gesprächsregel Halte dich beim Sprechen an die Regeln. Schreibe ins Buch. Rollenspiel Spielt das Gespräch als Rollenspiel. Schreibe ins Heft. Lupe Hier kannst du etwas entdecken. Arbeite mit der Wörterliste. Ein Punkt sagt dir: Diese Aufgabe kannst du sicher lösen. Sie hilft dir beim Lernen. Zwei Punkte bedeuten: Bei dieser Aufgabe musst du vielleicht ein bisschen länger nachdenken, um sie zu schaffen. Aufgaben mit drei Punkten können knifflig sein! Denke daran, was du schon alles gelernt hast. Eichhörnchen Sammle Lernwörter mit dem Übungstext. Unterstreiche die Lernwörter. 3 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Inhalt Teil A 6 Übersicht über die Lesetexte 7 Texte genau lesen und verstehen 8 Bücher und Medien nutzen 10 Abenteuer und Erlebnisse in den Ferien 16 Wir sind eine Klassengemeinschaft 24 Medien in der Schule 30 Wandern im Herbst 36 Ein Platz für Tiere 42 Bei uns daheim 48 Wir beobachten Kinder 54 Bunter Herbst 60 Wir orientieren uns 68 Spiele mit der Sprache 74 Essen und Trinken 80 Kleidung 86 Medien in der Freizeit 92 Weihnachten kommt bald 98 Ein neues Jahr hat begonnen 106 Wir betreiben Wintersport 112 Lange Winterabende 118 Leselexikon 120 Wichtige Fachwörter 122 Mit der Wörterliste üben 124 Wörterliste 128 Quellenverzeichnis 4 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Inhalt 134 Übersicht über die Lesetexte 135 Textsorten erkennen 136 Wir können helfen 142 Wir lesen Bücher 150 Verkehr und Verkehrswege 156 Fasching ist eine lustige Zeit 162 Wir brauchen elektrischen Strom 170 So ein Lärm! 176 Früher, heute und morgen 182 Im Frühling 188 Die Welt der Zeichen 194 Mit Sport gesund bleiben 200 In der Landwirtschaft gibt es viel Arbeit 206 Natur erleben – Natur schützen 212 Umweltschutz 218 Vom Wasser 224 Auf dem Sportplatz 230 Österreich ist ein Teil von Europa 236 Die Volksschulzeit geht zu Ende 244 Leselexikon 246 Wichtige Fachwörter 250 Wörterliste 256 Quellenverzeichnis Teil B 5 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Ein besonderer Urlaub Ilse Bailicz, Ingrid Plank 14 Kinderarmut Ilse Bailicz, Ingrid Plank 15 Anja „Ohnegesicht“ Elke Bräunling 20 Felix liegt im Krankenzimmer Christine Rettl 22 Stoppe das Mobbing Keilly Swift 28 Blätterlaterne Marianne Austermann, Gesa Wohlleben 34 Die Leseratte und die Spinne Georg Bydlinski 35 Fische als Haustiere halten 40 Der Kater und der Sperling 41 Wer hat schon eine normale Familie? Belinda Nowell 46 Pippi Langstrumpf Astrid Lindgren 52 Spiele für Kinder Ilse Bailicz, Ingrid Plank 53 Drei Nusszweiglein Josef Carl Grund 58 Das österreichische Staatswappen Originalbeitrag 59 Warum ist auf Landkarten der Norden oben? 64 Warum ist die Kompassnadel immer so wackelig befestigt? 65 Raumfahrer Reiner Kunze 65 Fast wie im Märchen Christine Rettl 66 Geheimsprache: Ich und meine Flammlilie Gerda Anger-Schmidt 72 Körper.Sprache Gerda Anger-Schmidt 72 Das Wort Theodor Eberle 73 Macht Fett fett? Katrin Linke 78 Ernährungstipps für deine Gesundheit Katrin Linke 79 Ein ABC der Kleidungsstücke Ilse Bailicz, Ingrid Plank 84 Ich Manfred Mai 85 Die Aufgabe der Medien Thomas Stornig 90 Digitales Fernsehen 91 Warum schmückt man einen Weihnachtsbaum? Originalbeitrag 96 Tannengeflüster James Krüss 97 Ein gutes Jahr Leo Lionni 102 Ein deutsch-englisches Jahr Paul Maar 103 Lina und Felix begrüßen das neue Jahr Christine Rettl 104 Komm runter! Josef Carl Grund 110 Sportarten im Winter Originalbeitrag 111 Wie kommt der Teddybär zu seinem Namen? Susanne Pospisil 116 Ein sehr beliebtes Kuscheltier: Der Teddybär 117 Übersicht über die Lesetexte in Teil A 6 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Texte genau lesen und verstehen Auf dieser Seite lernst du, wie du einen längeren Text gliedern kannst. Das hilft dir, einen Überblick über den Inhalt zu gewinnen. Vor dem Lesen 1 Erstes Lesen 2 Zweites Lesen 3 Nach dem Lesen 4 Lesen LP Lesestrategien bewusst nach Zielvorgabe einsetzen. ZFK Inhalt und Form • Schau dir die Überschriften und Bilder an und überlege, worum es in dem Text gehen könnte. Tauscht euch zu zweit zu dem Thema aus: Was wisst ihr darüber? • Überlege auch, um welche Textsorte es sich handeln könnte. • Wie heißt die Autorin oder der Autor des Textes? Ist dir der Name bereits bekannt? • Kreuze Wörter und Sätze an, die du nicht verstehst. Frage ein anderes Kind, deine Lehrerin oder deinen Lehrer nach der Bedeutung. Du kannst auch im Internet danach suchen. • Unterstreiche wichtige Wörter oder Sätze mit einem Buntstift. • Gliedere den Text in Abschnitte und halte so das Wichtigste in Stichworten fest. Scheune Ein gutes Jahr Es war der erste Tag im Januar und die Zwillinge machten ihren ersten Spaziergang im Schnee. […] Aber dann hörten sie eine Stimme […] Die Zwillinge wollten ihren Ohren nicht glauben. Ein sprechender Baum! Als sie ein paar Wochen später zurückkamen, war es schon Februar, und die Schneemaus schmolz dahin. Der Baum war noch da. „Wo wart ihr zwei denn?“, fragte er. Die Zwillinge erzählten Rudi von Bauer Scheuermanns Scheune und […] (1) EÚr˜s>_e˜s ∏eÛnÛÑeÛnÅèeÚrÛÑeÛn (2) ZºwµiÅlÅlÛiÛnå+e ⁄uÛnåd BçaÛuÛm ⁄w$eÚråëeÛn FÕ^eÛuÛnåëe 7 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Bücher und Medien nutzen Nehmen wir an, du möchtest noch mehr Geschichten von einem bestimmten Autor oder einer bestimmten Autorin lesen, dann suchst du weitere Texte oder ein ganzes Buch dazu. Manche bekannten Geschichten wurden sogar verfilmt und du kannst die Filme auf DVD oder im Internet ansehen. Wo kannst du was finden? • Schau zuerst in die Schulbücherei. • Vielleicht gibt es auch in deinem Ort oder in deiner Stadt eine Bücherei oder Bibliothek. Größere Städte haben oft sogar mehrere Büchereien. • In einer Bibliothek gibt es verschiedene Abteilungen. • Oft kann man neben Büchern auch E-Books, Zeitschriften, Comics, Spiele, CDs und DVDs ausleihen. • Alle Leute können eine öffentliche Bibliothek nutzen. Wer ein Buch oder andere Medien ausleihen möchte, braucht dafür einen gültigen Büchereiausweis. • Nach ein paar Wochen müssen die ausgeliehenen Sachen wieder verlässlich in die Bibliothek zurückgebracht werden. • Bevor du in die Bücherei gehst, kannst du auch im Internet nach Informationen suchen. Welche Bücher hat die Autorin oder der Autor geschrieben? Welches Buch möchtest du unbedingt lesen? Wurden die Geschichten auch verfilmt oder gibt es sie vielleicht als E-Books? Lesen LP Die literarische Kompetenz erweitern. ZFK Inhalt und Form Themen Medienbildung; Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung 8 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Wie findest du dich in einer Bücherei zurecht? In einer Bibliothek muss man bestimmte Regeln einhalten. Sie sind nicht überall gleich. Hier findest du ein Beispiel: • In einer Bücherei hat alles seine Ordnung. Alle Bücher, Zeitschriften, Comics, Filme und CDs haben ihren festen Platz in bestimmten Regalen. • Fast immer gibt es Sitzmöglichkeiten und Leseecken. In vielen Büchereien gibt es auch Computer und kostenloses WLAN*. • Die Bücher sind häufig nach Themen geordnet. Es gibt zum Beispiel Abteilungen für Märchen, Krimis, Fantasy-Bücher und Sachbücher. • Große Büchereien bieten oft einen Online-Katalog an. Dort kannst du nachsehen, ob ein bestimmtes Buch in der Bücherei vorliegt oder nicht. • Innerhalb dieser Themen sind die Bücher alphabetisch nach den Nachnamen der Autorinnen und Autoren geordnet. • Viele Büchereien bieten auch virtuelle Medien wie E-Books und E-Audios an. Um sie zu öffnen, braucht man ein Tablet oder einen Computer. Lesen LP Die literarische Kompetenz erweitern. ZFK Inhalt und Form Themen Medienbildung; Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung • Essen und Getränke sind in der Bibliothek nicht erlaubt. • In der Bücherei ist man ruhig und spricht leise. • Bücher, die nicht ausgeborgt werden, müssen wieder ins richtige Regal gestellt werden. • Wird ein Buch nicht rechtzeitig zurückgebracht, wird eine Gebühr verrechnet. • Schäden oder der Verlust eines Buches müssen sofort gemeldet werden. * ein drahtloses Netzwerk, über das sich mit einem digitalen Gerät eine Internetverbindung herstellen lässt 9 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Abenteuer und Erlebnisse in den Ferien Sprecht über die Bilder. Hast du etwas Ähnliches erlebt? Erzähle. 1 Ein besonderes Ferienerlebnis Erinnere dich an ein besonderes Ferienerlebnis. Versuche es möglichst spannend und interessant zu erzählen. Danach stellen die Kinder fest, wodurch die Erzählung spannend gewirkt hat. 2 Auf dem Zeltlager Tobias ist zum ersten Mal auf einem Zeltlager. Er hat Heimweh. Lukas will ihm helfen. Was meint ihr dazu? Sprecht darüber im Gesprächskreis. 3 Geräusche mit Verben ausdrücken 4 (Zu-)Hören und Sprechen LP Ausdrucksvoll und an der Standardsprache ausgerichtet Beobachtungen und Sachverhalte adressatengerecht und situationsgerecht sprechen. ZFK Inhalt und Form Thema Entrepreneurship Education Ich höre den anderen Kindern genau zu und stelle mir vor, wie die Geräusche klingen. Hast du das gehört? Verwende die Wörter aus 4 oder finde eigene Wörter für deine Sätze. 5 Versucht die Wörter so zu sprechen, dass man das Geräusch hören kann. Einige Geräusche könnt ihr spielerisch nachahmen. Mit diesen Verben kannst du spannende Feriensätze erfinden. IøcÅh ΔhåaÅb$e ™eñtÛw∫a˜s ˚råa˜sÌcÅìeÅlÛn ‚+eÅhåöÔrñt. H∞a˜s>t ‚dÛu ‚dåa˜s Råa˜sÌcÅìeÅlÛn ‚+eÅhåöÔrñt? IøcÅh ΔhåaÅb$e ⁄ïeÛmåaÛnåëeÛn ΔfÅlÛü˜s>_eÚrÛn ‚+eÅhåöÔrñt. H∞a˜s>t ‚dÛu ‚dåa˜s FÓl ... rascheln • seufzen • schallen • schluchzen • flüstern • heulen • knistern • rasseln • brausen • rauschen • knarren • dröhnen • knallen • poltern • krachen • kreischen • klappern • pfeifen 10 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

(Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung AH 3 LP Beim Ab- und Aufschreiben auf erworbenes Regelwissen zurückgreifen sowie von rechtschreibmäßig gesicherten Wörtern zur Schreibung anderer Wortformen gelangen. ZFK Norm und Wandel Nomen sicher erkennen Unterstreiche die Nomen. 1 Schreibe die Geschichte auf. Vergleiche die Formen der Einzahl mit den Formen der Mehrzahl. Markiere die Buchstaben, an denen du die Mehrzahlform erkennst. Wie viele verschiedene Mehrzahlformen habt ihr entdeckt? Patrick ist in den Ferien in Kirchdorf gewesen. Er schreibt darüber, was es in dem Ort zu sehen gibt. Schreibe weiter ODER schreibe einen Text über einen Ort, an dem du in den Ferien warst. 4 Ordne die Nomen aus der Geschichte. 2 Wortformen vergleichen 3 Nomen in der Einzahl: ‚dÛîe T†aÛnñ_e, ... in der Mehrzahl: ‚dÛîe H¿üÅhÛÑeÚr, ... Ein Sommer auf dem Land Anna besuchte ihre Tante in Schöndorf. Gemeinsam gingen sie zu einem Bauernhof. Dort durfte Anna der Bäuerin helfen. Sie fütterte die Hühner, die Schweine und das kleine Kalb. Auf der nahen Wiese pflückte sie einige bunte Blumen, im Wald fand sie viele Pilze. An heißen Tagen ruderten das Mädchen und seine Freunde auf einem See. Leider gab es viele Gewitter. Zum Glück hatte Anna einige Bücher und Spiele mit. Einzahl Mehrzahl ‚ëeÚr S>tåaÅlÅl ‚dÛîe S>tåäÅlÅèe ... ... KÛiÚråcÅhådåoÔrÅf IÁn KÛiÚråcÅhådåoÔrÅf ‚gÛiÅb=t ™e˜s ⁄nÛuÚr ™eÛiÛÑe KÛiÚråcÅìe. IÁn ‚dÛîe˜sƒeÛm Oàrñt ‚gÛiÅb=t ™e˜s ‚aÅb$eÚr ⁄ÉeÅhÚ^eÚ^e ... . Aœuåß#eÚråëeÛm ... . ein • einen • mehrere • einige • viele • zahlreiche Eigennamen wie Anna und Schöndorf kannst du hier nicht einordnen. Sehr viele Nomen können wir in den Formen der Einzahl (Singular) und der Mehrzahl (Plural) verwenden. Ställe • Felder • Blumen • Autos • Kuchen • Menschen • Kälber • Katzen • Pilze • Äpfel • Ziegen 11 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

(Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung LP Erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen; Reflektieren über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe. ZFK Norm und Wandel Großschreibung sicher beherrschen: Nomen Nomen haben große Anfangsbuchstaben Kannst du alle Nomen bilden? 1 Üben und Mehrzahlformen entdecken Verwende die Nomen von 1 und kennzeichne, woran du die Mehrzahlform erkennst. 2 Nomen erkennen 3 W G B L ‚aÅlåd ‚aåcÅh ‚aÚrñ_eÛn ‚aÛmÛm V D Ffl S ‚oÔrÅf ‚oÒ+eÅl }tåoÔråcÅh ˚råosÌcÅh W K B Ffl ⁄uÚrÛm ⁄uåcÅh˜s ⁄uÅh ⁄u˜sÌcÅh ‚ëeÚr W†aÅlåd – ‚dÛîe W†äÅlåëeÚr ‚ëeÚr BçaåcÅh – ‚dÛîe ... REH • SCHWIMME • TURM • WARM • HIRSCH • FÄHRST • MARILLE • KALT • BAUER • BLUME • KLEIN • JÄGERIN • LÄUFST • BURG • KLETTERE • GEHE • BREIT • FERIEN • KÜHL • GEWITTER Wie viele Formen es da gibt! Ich probiere, ob ein Artikel zu dem Wort passt. der die das Schreibe die Nomen mit ihrem Artikel auf. Wenn du unsicher bist, schau in einem Wörterbuch nach: ‚dåa˜s ûeÅh, ‚ëeÚr ... Lernwörter die Ernte das Getreide das Kalb der Pilz der Stall der Urlaub das Vieh Auf dem Bauernhof Lena und ihre Eltern verbrachten ihren Urlaub auf einem Bauernhof. Die Landwirtin hatte viel Vieh in ihrem Stall. Das Mädchen fütterte manchmal das kleine Kalb. Die Eltern sahen bei der Ernte des Getreides zu. Im nahen Wald sammelte die Familie Pilze und Beeren. Der Urlaub gefiel allen gut. 4 12 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Dean war in den Ferien in seiner Heimat am Meer. Schreibe das Erlebnis von Dean auf und finde eine Überschrift dazu. Manche Wörter musst du zweimal verwenden. 2 IøcÅh ... ⁄iÛn ‚ëeÛn F¬eÚrÛîeÛn ‚aÛm ... . WΩiÚr ⁄w∫o@hÛnñ_eÛn Δb$eÛi ⁄ÉeÛiÛÑeÛm ... . EÛiÛnÛmåaÅl ΔfÛuÅhÚr ⁄iåcÅh ⁄mÛiñt ‚ëeÛn Fºi˜sÌcÅìeÚrÛn ‚aÛuÅf˜s ... ΔhÛiÛnåaÛu˜s. S€îe &s€pÒaÛnÛnñ_eÛn ‚gÚråoÒß#e ... ‚aÛu˜s. AÆl˜s ™e˜s ‚dÛuÛnÅéeÅl ⁄wµuÚråëe, ΔfÛiÛnå+eÛn &s€iåcÅh ⁄vµîeÅèe ... ⁄iÛn ‚ëeÛn N®eñtÛâeÛn. D»îe ... ⁄zåoÒ+eÛn &s€îe ⁄iÛn ‚dåa˜s BçoÒoãt. SÌcÅhÛw$eÚr Δb$eÅlåaåëeÛn ... ⁄wµiÚr ⁄iÛn ‚ëeÛn ΔkÅèeÛiÛÑeÛn H∞aÅ·eÛn ⁄zÛuÚrÛüåcÅk. Aœm ⁄nåäåcÅh˜s>_eÛn T†aåg ‚aåß#eÛn ⁄wµiÚr ‚+eÅbÈråañ_eÛÑe ... . D»îe ... ‚aÛm ≠íeÚr ‚+eÅfÛîeÅèeÛn ⁄mÛiÚr &sƒeÅhÚr ‚gÛuñt. war Opa Meer Fischer Netze Fische fuhren Ferien Verfassen von Texten AH 4 LP Erkennen und Benennen von Kriterien besonders gelungener Textstellen bzw. Texte; Texte sinnvoll planen und verfassen. ZFK Inhalt und Form Über Erlebnisse in den Ferien schreiben Das war knapp! Wie können wir eine Geschichte spannend erzählen? Sammelt eure Ideen. Ihr könnt sie auf einem Klassenposter festhalten. 1 • Ich verwende treffende Verben und schreibe den Text im Präteritum. • Ich kann Wörter wie „plötzlich“, „auf einmal“, „augenblicklich“ einbauen. • Ich beginne jeden Satz anders. Das war ein Glück! Mit den Erzählschiffchen gelingt dir bestimmt eine Geschichte. 3 Fabian und Sophie Bootsfahrt heißer Sommertag blitzte und donnerte fuhren See weit hinaus hohe Wellen Boot schwankte ruderten mit ganzer Kraft erreichten Ufer gerettet Mach nun eigene Erzählschiffchen und schreibe ein eigenes Erlebnis aus den Ferien auf. 4 13 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Lesen AH 5 LP Sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK Identität und Diversität Ein besonderer Urlaub Die Ferien waren vorbei und die Schule hatte wieder begonnen. In der großen Pause standen einige Kinder aus der vierten Klasse beisammen. Sie erzählten, was sie im Sommer erlebt und gemacht hatten. „Ich war in Italien am Meer“, sagte Leonie, „das war echt toll. Mein Bruder und ich waren jeden Tag im Meer schwimmen.“ „Ich war mit meiner Familie auf einem Bauernhof in der Steiermark. Dort waren viele Tiere und ich durfte sogar auf einem Pony reiten“, erzählte Viktoria. „Auf einem Pony reiten ist aber gar nicht so aufregend“, spottete Yusuf. Bernhard war ganz still und sagte nichts. Die anderen Kinder wussten warum. Seine Eltern konnten sich nämlich keinen Urlaub leisten. Sein Vater war arbeitslos und seine Mutter verdiente im Supermarkt, in dem sie arbeitete, nur wenig Geld. Felix mochte Bernhard nicht. Er fragte spöttisch: „Und wo warst du auf Urlaub? Hast du vielleicht eine Weltreise gemacht?“ Die anderen Kinder lachten. Das schien Bernhard nichts auszumachen. Er meinte: „Ja, ich bin wirklich um die Welt gereist.“ Leonie erwiderte: „Das stimmt doch nicht.“ Da meinte Bernhard: „Doch, ich war in Schweden und in Amerika. In England habe ich eine Zauberschule besucht und ich bin sogar durch verschiedene Zeiten gereist.“ Die anderen Kinder schauten verwundert. Bernhard lächelte und sagte: „Ich habe in den Ferien einige Bücher gelesen. Ich war mittendrin in den Geschichten und habe mir alles genau vorgestellt. So war ich zu Hause und doch unterwegs. Das war wirklich ein besonderer Urlaub.“ In diesem Augenblick läutete die Glocke und die Pause war zu Ende. Die anderen Kinder spotteten nicht mehr und gingen schweigend in die Klasse zurück. Ilse Bailicz und Ingrid Plank 5 10 15 20 25 Was hast du im Sommer erlebt? Lies den Text, dann erfährst du, was andere Kinder in den Ferien gemacht haben. Was kannst du über Bernhard erzählen? 1 14 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Lesen LP Nutzen von schulstufenentsprechenden Sach- und Gebrauchstexten; sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK Identität und Diversität Thema Politische Bildung; Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung Kinderarmut Warum haben die anderen Kinder in Bernhards Klasse am Ende der Geschichte nicht mehr gespottet? Kreuze die passenden Antworten an. 2 Warum sind Menschen, die eine gute Ausbildung haben, weniger von Armut betroffen? Überlegt gemeinsam und sprecht darüber. 4 In vielen Ländern auf der Welt, auch in Europa, sind Kinder von Armut betroffen. Das kann vieles bedeuten: Sie haben zu wenig zu essen, sie haben keine gute ärztliche Versorgung, sie gehen selten oder gar nicht in die Schule oder sie haben kein Zuhause. Kinder sind nicht selbst schuld an ihrer Armut. Manchmal gerät eine Familie in Not, wenn ein Elternteil seine Arbeit verliert oder krank wird. Einige Familien müssen ihre Heimat verlassen, andere verlieren durch eine Naturkatastrophe alles, was sie haben. Wie kann man helfen? Es gibt Hilfsorganisationen, die Spendenaktionen durchführen. Spenden kann man Geld oder auch verschiedene Dinge, die man zum Leben braucht. In vielen Ländern gibt es regelmäßige Unterstützung durch den Staat. Menschen, die eine gute Ausbildung haben, sind weniger von Armut betroffen. Daher ist es wichtig, dass alle Kinder in die Schule gehen können und lernen dürfen. Kinder haben ein Recht auf Bildung. In der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen heißt es: „Kinder haben das Recht zu lernen und eine Ausbildung zu machen, die ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entspricht.“ (Artikel 28) Ilse Bailicz und Ingrid Plank 5 10 Die anderen Kinder spotteten nicht mehr, weil … … sie verstanden, dass man in Gedanken mit Büchern um die Welt reisen kann. … Bernhard zu weinen begann. … sie erkannten, dass Bernhard eigentlich nicht gelogen hatte. … die Lehrerin die Kinder ermahnte. … sie merkten, dass sie Bernhard nicht kränken konnten. Was weißt du über das Thema Kinderarmut? Sprich darüber mit anderen Kindern. Dann lies den Text. 3 15 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Wir sind eine Klassengemeinschaft Wie verhalten sich die Kinder in den Gesprächen? 1 Welche Gesprächsregeln wünscht ihr euch für eure Klasse? Welche Regeln werden manchmal nicht eingehalten? Sprecht darüber im Klassenrat. 3 Die Kinder der 4b haben Gesprächsregeln in Stichworten festgehalten. Lest die Gesprächsregeln. 2 Ich halte mich an Gesprächsregeln 4 (Zu-)Hören und Sprechen AH 6 LP Eine Kommunikationskultur anwenden und einfordern; Besprechen, Bearbeiten und Klären von Themen aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler im Klassenrat. ZFK Identität und Diversität Thema Politische Bildung Gesprächsregeln • sich zu Wort melden • niemanden auslachen • warten, bis man an der Reihe ist • fragen, wenn etwas nicht verstanden wurde • laut und deutlich sprechen • jedes Kind ausreden lassen • andere Meinungen gelten lassen ... ⁄mÛiåcÅh ⁄zÛu W†oÔrñt ⁄ÉeÅlåëeÛn. ... ⁄w∫aÚrñ_eÛn, Δbµi˜s ⁄iåcÅh ‚aÛn ‚ëeÚr ûeÛiÅìe ΔbµiÛn. ... ΔlåaÛuñt ⁄uÛnåd ‚ëeÛuñtÅlÛiåcÅh &s€pÔ^eåcÅìeÛn. ... ⁄nÛîeÛmåaÛnåëeÛn ‚aÛu˜s∂låaåcÅìeÛn. ... ‚aÛnåëeÚ^e ‚aÛu˜sÀ^eåëeÛn Δlåa˜s|sƒeÛn. ... ⁄nåaåcÅhÅfÚråaå+eÛn, ⁄w$eÛnÛn ⁄iåcÅh ™eñtÛw∫a˜s ⁄nÛiåcÅhñt ⁄v$eÚr˜s>tåaÛnåëeÛn ΔhåaÅb$e. ... ‚aÛuåcÅh ‚aÛnåëeÚ^e ≠eÛiÛnÛuÛnå+eÛn ‚+eÅlñ_eÛn Δlåa˜s|sƒeÛn. IøcÅh ⁄w$eÚråëe ... Ich schaue meinen Gesprächspartner an. 16 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

(Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung AH 7 LP Reflektieren von konkreten Sprech-, Lese- und Schreibsituationen über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe. ZFK Norm und Wandel Nomen ordnen – männlich, weiblich, sächlich Trage die Nomen mit Artikel in eine Tabelle ein. 1 Lege eine neue Tabelle zu diesen Nomen an. 2 Der Artikel in Einzahl und Mehrzahl 3 Herbst • Regen • Schule • Kind • Musik • Autobus • Bank • Fenster • Sonne • Lied • Bild • Baum • Türe • Papier • September der (männlich) die (weiblich) das (sächlich) ‚ëeÚr ... ‚ëeÚr ... ‚dÛîe ... ‚dÛîe ... ‚dåa˜s ... ‚dåa˜s ... Bei diesen Wörtern weißt du, ob sie einen Mann, eine Frau oder ein Ding (eine Sache) bezeichnen. Der Artikel zeigt mir das grammatische Geschlecht eines Nomens. ‚dÛîe Bleistifte • Blöcke • Mappen • Lineale • Bücher • Kreiden ‚dÛîe BÇèeÛi˜s>tÛiÅfñ_e – ‚ëeÚr BÇèeÛi˜s>tÛiÅfñt ⁄måäÛnÛnÅlÛiåcÅìe˜s —e˜sÌcÅhÅèeåcÅhñt ‚dÛîe BÇlåöÒcÅée – ... ... Wie soll ich hier das Geschlecht bestimmen? Das Geschlecht erkenne ich immer in der Einzahl. Lehrer • Ärztin • Lineal • Heft • Freundin • Mutter • Schularzt • Schulwart • Lehrerin • Buch • Freund • Fahrrad Im Deutschen können wir Nomen in drei Gruppen einteilen. Dafür achten wir auf die Artikel: männliches Geschlecht: DER HERBST männliches Nomen weibliches Geschlecht: DIE SCHULE weibliches Nomen sächliches Geschlecht: DAS KIND sächliches Nomen Das Kind ist keine Sache, aber das Wort ist ein sächliches Nomen. 17 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

zeichnen – das Zeichnen Worauf sich Kinder freuen 1 In der Schule 2 Während des … 3 Laura das Lesen einer Sage. Felix das Z… eines Planes. Marie das S… eines Liedes. Esra das … eines Kranes. während des Tauchens nicht atmen. während des E… nicht sprechen. während des F… das Lenkrad nicht loslassen. ΔfÚ^eÛuñt &s€iåcÅh ‚aÛuÅf IøcÅh ‚dåaÚrÅf lesen zeichnen bauen singen Laura wird eine Sage lesen. Sie freut sich auf das L… . Marie wird … . Sie … . Felix wird einen Plan zeichnen. Er freut sich auf das Z… . Esra wird … . Sie … . Da steht ja ein Artikel vor dem Verb! Auch dem und des sind Artikel. Erfinde selbst noch drei Sätze. Lernwörter das Ende das Lesen die Regel das Schreiben der Text der Vorschlag festhalten gefiel gefallen gleich natürlich (Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung LP Erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen. ZFK Norm und Wandel Wenn ein Artikel vor einem Verb steht, wird es wie ein Nomen gebraucht. Wir schreiben es mit großem Anfangsbuchstaben. Das Klassentagebuch Die Idee mit dem Klassentagebuch gefiel uns gleich. Für das Schreiben im Tagebuch wollten wir Regeln festlegen. Anna meinte: „Im Klassentagebuch können wir Texte sammeln, die uns gefallen.“ Lukas war von dem Vorschlag begeistert. Wir wollten natürlich auch alle wichtigen Ereignisse darin festhalten. Das Lesen in unserem Tagebuch sollte uns allen am Ende des Schuljahres Freude bereiten. 4 18 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Verfassen von Texten LP Nutzen von Schreibanlässen unter Berücksichtigung der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und der individuellen Schreibinteressen. ZFK Inhalt und Form Thema Politische Bildung Über Regeln und Vorschriften schreiben Unsere Regeln 1 Wenn wir in Gruppen arbeiten, können wir gegenseitig überprüfen, ob wir alles richtig geschrieben haben. • Wir sind pünktlich. • Wir halten Ordnung. • Wir sagen bitte und danke. • Wir arbeiten leise. • Wir klären Probleme im Gespräch. • Wir hören gut zu, wenn jemand spricht. • Wir gehen freundlich miteinander um. • Wir melden uns, wenn wir sprechen wollen. Arbeitet zu zweit und lest die Sätze. Versucht dann, die Regeln nach ihrer Wichtigkeit zu ordnen. Schreibt die Regeln in der neuen Reihenfolge auf. Gemeinsam Texte planen und schreiben Bildet Gruppen und erarbeitet Regeln für eure Klasse. Notiert euch Stichworte, dann haltet die Regeln auf einem Plakat fest. 2 Darüber schreibe ich Was hältst du von diesen Vorschriften? Wähle eine aus und verfasse einen Text dazu. Begründe, warum du dieser Meinung bist. 3 hart • richtig • streng • passend • kommt darauf an • falsch 19 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Lesen LP Sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK Identität und Diversität Anja „Ohnegesicht“ Eines Tages kam Frau Schneider mit einem neuen Mädchen in die Klasse. „Das ist Anja“, stellte sie vor, „Anja Antoni aus München. Sie wird nun bei uns bleiben. Hier, Anja, ist dein Platz.“ Frau Schneider wies auf den leeren Platz neben Evi, Betti und Julia. Neugierig starrten Evi, Betti, Julia und die anderen auf die Neue. Nett sah sie aus mit den langen blonden Haaren, dem Mickymaus-T-Shirt und den Jeans. Mehr aber konnte man von Anja nicht sehen. Nur Haare, T-Shirt und Jeans, denn Anja blickte so tief auf den Boden, dass die Haare ihr Gesicht verdeckten. Mit der linken Hand umklammerte sie den Griff ihrer Schultasche. Die rechte Hand hielt sie hinter dem Rücken versteckt. Und wie sie sie versteckt hielt! So richtig zum Neugierigwerden. „Hallo“, flüsterte Anja und starrte auf ihre Füße. Dann stolperte sie wie blind zu ihrem Platz, den rechten Arm fest an den Rücken gepresst, setzte sich auf ihren Stuhl und starrte mit verdecktem Gesicht auf die Tischplatte. Die Kinder der 2b sahen sich verdutzt an. Die war vielleicht komisch, diese Neue. Und was hatte sie nur immer mit dem rechten Arm? Jetzt hielt sie ihn zwischen den Knien versteckt. Da stimmte doch etwas nicht. Und irgendwie sah es lustig aus. Es war mucksmäuschenstill in der Klasse. Alle starrten auf die Neue und Anja senkte den Kopf noch ein wenig tiefer. Da konnte sich Julia, die sowieso immer gleich loslachte, nicht mehr halten. Sie prustete los und dann mussten alle lachen. Sie konnten gar nicht anders. Es kam einfach so heraus, dieses Lachen. Dann war da dieses Wort. Irgendjemand hatte es gerufen. Aus lauter Spaß: „Anja Ohnegesicht!“ – „Anja Ohnegesicht!“ – „Anja Ohnegesicht!“ Alle machten mit. Keiner hörte auf Frau Schneiders Rufe: „Sei still!“ – „Aus!“ – „Ruhe!“ – „Wenn ihr nicht gleich …!“ „Anja Ohnegesicht!“, hallte es kunterbunt durch den Raum. Immer wieder. Durchdringend und laut. 5 10 15 20 25 Hast du schon einmal erlebt, dass ein anderes Kind verspottet wurde? Lies die Geschichte und erkläre, warum die Kinder ihre neue Mitschülerin „Anja Ohnegesicht“ nennen. 1 20 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Lesen LP Sich in der Anschlusskommunikation über Gelesenes selbstständig austauschen. ZFK Identität und Diversität Besprecht miteinander, warum es nicht die Hand mit den drei Fingern ist, die Anja wehtut. 2 Lest die Geschichte in verteilten Rollen. Die Farben helfen euch dabei. Wählt eine Szene aus und spielt sie nach. 3 Da stand Anja mit einem Ruck auf. Sie hob den Kopf, strich sich mit der linken Hand die Haare aus dem Gesicht und sagte mit fester Stimme: „Ich heiße Anja.“ Sie machte eine kleine Pause und zog die rechte Hand hinter ihrem Rücken hervor. „Anja … Achtfinger! Anja Achtfinger! Und euer Lachen macht mir nichts aus. Überhaupt nichts.“ Anjas Stimme wurde leiser und trauriger. Sie setzte sich wieder. Ihre rechte Hand mit den drei Fingern aber hielt sie hoch. Aufrecht und gerade. Eine Hand ohne Daumen und Zeigefinger. Eine Hand mit nur drei Fingern. Ein schöner Schreck! Das Lachen verstummte. Es wurde totenstill. Alle starrten auf die Hand mit den drei Fingern. Lachen? Nein, darüber konnte man nicht lachen. Es blieb lange still. „Wie-wie-wie ist das passiert?“, fragte Tommi endlich. „War es ein Unfall?“ Anja schüttelte den Kopf. „Es war schon immer so“, sagte sie nach einer kleinen Pause. „Seit ich auf der Welt bin.“ Hm. Darauf wusste keiner eine Antwort. „Tut es denn weh?“, fragte Julia leise. Anja nickte. „Manchmal“, antwortete sie. „Aber es ist nicht die Hand, die wehtut.“ – Dann lächelte sie. Und wie sie lächelte. So lieb. So strahlend. Von wegen „Anja Ohnegesicht“ … Elke Bräunling 30 35 40 45 50 21 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Felix liegt im Krankenzimmer Hi, Felix, du Armer! Wie ist denn das passiert? Beim Fußball! Bin ganz dumm gefoult worden! Und morgen komm ich wieder! So! Felix wird jetzt müde! Ihr geht jetzt besser! Felix liegt im Krankenzimmer Die erste Schulstunde beginnt. Aber wo ist Felix? „Der Arme hat sich das Bein gebrochen“, sagt die Lehrerin. „Vielleicht mag ihn jemand von euch in der Landesklinik besuchen und ihm zeigen, was wir gelernt haben.“ Lina hebt die Hand. Felix ist ihr allerbester Freund. Sie will gleich nach der Schule hingehen. „Die Mama von Felix hat schon angerufen. Er liegt in der Unfallchirurgie*, Zimmer 14. Seine Schulhefte hat er mit dabei.“ Zu Mittag läuft Lina nach Hause. Mama weiß schon alles. Sie packt ein Jausenbrot für Lina und Obst und Kekse für Felix in eine Stofftasche. Lina nimmt auch ihre Hefte und das Lesebuch mit. „Tut es sehr weh?“, fragt Lina. „Jetzt nicht mehr“, antwortet Felix. „Aber ich muss eine Woche im Bett liegen. Das ist echt langweilig.“ Lina legt das mitgebrachte Obst auf sein Nachtkästchen. „Ich komm jetzt jeden Nachmittag zu dir. Kannst du im Liegen schreiben?“ Felix seufzt. „Nur wenn’s sein muss“, meint er. Lina zeigt ihm ihre Hefte. „Wir haben Aufgaben in Mathe und Deutsch! Ich mach sie gleich mit dir!“ * In der Unfallchirurgie werden Patienten und Patientinnen mit Verletzungen behandelt. 22 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Felix liegt im Krankenzimmer Hi, Felix, du Armer! Wie ist denn das passiert? Beim Fußball! Bin ganz dumm gefoult worden! Und morgen komm ich wieder! Das schaut ja urcool aus! Danke! So! Felix wird jetzt müde! Ihr geht jetzt besser! Felix liegt im Krankenzimmer Hi, Felix, du Armer! Wie ist denn das passiert? Beim Fußball! Bin ganz dumm gefoult worden! Und morgen komm ich wieder! Das schaut ja urcool aus! Danke! So! Felix wird jetzt müde! Ihr geht jetzt besser! Eine Weile ist es still im Krankenzimmer. Lina und Felix rechnen. „Mathe war babyleicht“, sagt Felix, „aber Deutsch ist mir zu schwer.“ Lina lacht. „Ich schreib lieber drei Bildgeschichten als eine Matheaufgabe. Schau her!“ Sie gibt ihm ein paar Tipps. „Geschafft“, sagt Felix nach einer Viertelstunde. „Spielst du noch mit mir Karten?“ Lina beißt von ihrem Brot ab und schaut auf die Uhr. „Das geht sich locker aus“, meint sie. Am nächsten Schultag sagt Lina in der großen Pause: „Hört alle her! Ich weiß, wie wir dem Felix eine Freude machen können!“ Am Nachmittag stürmen die Kinder der 4b in sein Krankenzimmer. „Wir zeichnen dir jetzt alle was auf den Gips“, sagt Lina. Christine Rettl 23 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Medien in der Schule (Zu-)Hören und Sprechen LP Reflektieren von Medienerfahrungen in konkreten Sprech-, Schreib- bzw. Gesprächssituationen; spielerisches Erproben von Sprechsituationen. ZFK Inhalt und Form Thema Medienbildung Welche modernen Medien habt ihr in der Klasse? Überlegt gemeinsam, wofür die Geräte verwendet werden. Wofür könntet ihr sie noch nutzen? 1 Mit der Mikrofon-App eines Tablets oder eines Smartphones könnt ihr Gedichte, Geschichten oder Witze aufnehmen. Macht Lippen- oder Zungenübungen, bevor ihr einen Text vorsprecht. Dann gelingen die Aufnahmen noch besser. 2 Sprechprobe 3 Die Stimme verstellen 4 ≤eåo”nÅhåaÚråd &s€pÔrÛiåcÅhñt ⁄mÛiñt ⁄wµüñ_eÛnåëeÚr S>tÛiÛmÛÉe. ... &s€pÔrÛiåcÅhñt ⁄mÛiñt ... Habt ihr das schon ausprobiert? • Texte schreiben • Stimmen aufnehmen • Bilder bearbeiten • Videos aufnehmen War einmal ein Bumerang; war ein Weniges zu lang. Bumerang flog ein Stück, aber kam nicht mehr zurück. Publikum – noch stundenlang – wartete auf Bumerang. Joachim Ringelnatz 24 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

(Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung AH 8, 9 LP Reflektieren über sprachliche Phänomene unter Verwendung geeigneter Fachbegriffe. ZFK Norm und Wandel Die vier Fälle des männlichen Nomens Auf die Veränderung des Artikels achten Setze die fehlenden Wörter ein. 1 Fragen helfen beim Ordnen Schreibe die Fragen und Antworten vollständig auf. Verwende die Sätze aus 1 . 2 Ein Merkplakat gestalten 3 Den Fall eines Nomens bestimmen 4 }tÚråäågñt ™eÛiÛÑeÛn H¿uñt. D«eÚr H¿uñt ΔfÅlÛîeågñt ‚dåaÛv∫o”n. D«eÚr B◊uÅbË ΔbÈrÛiÛnågñt ⁄iÅhÛn . DÍa˜s ΔfÚ^eÛuñt &sƒeÅhÚr. Wer? 1. Fall Wer-Fall Wessen? 2. Fall Wessen-Fall Wem? 3. Fall Wem-Fall Wen? 4. Fall Wen-Fall der Vater der Bruder … des Vaters des … des Freundes dem Vater dem … … den Vater den … … der Mann dem Mann des Mannes den Mann 1. Wer trägt einen Hut? Der Mann ... 2. Wessen Hut … ? Der Hut des Mannes ... 3. Wem bringt … ? ... dem Mann ... 4. Wen freut … ? Den Mann ... Ich kenne auch die lateinischen Fachwörter: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ Die 4 Fälle kann ich hier an den Artikeln erkennen. Schreibe die Sätze untereinander ab und frage nach den unterstrichenen Satzteilen. Schreibe die Fälle darüber. Diese Veränderung von Artikel und Nomen in Sätzen nennt man die Fälle des Nomens. 1. FªaÅlÅl Der Lehrer schaltet den Computer ein. Die Stimme des Sprechers klingt schön. Lukas zeigt dem Freund den Computerraum. Der Bub begrüßt den Chef der Firma. 25 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

(Recht-)Schreiben und Sprachbetrachtung LP Segmentieren, Ableiten, Zusammenbauen; erworbene Rechtschreibstrategien für normgerechtes Schreiben nutzen, ihre Schreibung von Wörtern begründen. ZFK Norm und Wandel Vom Verb zum Nomen FÓlåoÔrÛiåaÛn &sÌcÅhÚ^eÛiÅb=t ‚aÛm Cåo”mÛp”uñ_eÚr. EÚr ΔbÈråaÛuåcÅhñt ⁄zÛuÛm SÌcÅhÚ^eÛiÅb$eÛn ™eÛiÛÑe T†a˜s>tåañtÛuÚr. LåaÛuÚråa ΔhåöÔrñt ™eÛiÛn H∞öÔr˜s€p”îeÅl. S€îe ΔbÈråaÛuåcÅhñt ⁄zÛuÛm H›... Kåo”p@fÅhåöÔ^eÚr. SÌaÛmÛiÚråa ⁄âeÛiåcÅhÛÑeñt ™eÛiÛn DŸ^eÛîeåcÅk. S€îe ΔbÈråaÛuåcÅhñt ⁄zÛuÛm Zfl... ™eÛiÛn LÛiÛÑeåaÅl. 1 Lernwörter die Rolle zum Spielen das Theater der Vorhang brauchen planen proben welches zum zu dem Ein Theaterstück planen Eine vierte Klasse möchte in diesem Jahr Theater spielen. Die Kinder wollen genau planen. Lukas will wissen, welches Stück gespielt werden soll. Julia meint: „Wir müssen unsere Rollen oft proben.“ Anna fragt: „Welche Dinge brauchen wir zum Spielen?“ Tobias schlägt vor: „Eine bunte Decke können wir als Vorhang verwenden.“ Sorina ruft: „Ich kann die Aufführung filmen.“ 4 Gute Ratschläge geben 2 Bleistift – schreiben • Pinsel – malen • Klebstoff – kleben • Besen – kehren Schreibe so: ≤eåo”nÛîe &sÌaågñt: „NΩiÛmÛm ‚dÛîe˜sƒe˜s ≠e˜s|sƒeÚr ⁄zÛuÛm SÌcÅhÛÑeÛiåëeÛn!“ Nach dem Wort zum wird das Verb wie ein Nomen gebraucht. Wir schreiben es mit einem großen Anfangsbuchstaben. Genau lesen, denken, schreiben 3 Ein Tischler zum ... eine Holzsäge. Eine Mechanikerin zum ... eine Eisenfeile. Ein Fischer zum ... ein Fischernetz. Eine Elektrikerin zum ... eine Bohrmaschine. ⁄v$eÚrÛw$eÛnåëeñt zum: Da steckt der Artikel dem im Wort. 26 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

Verfassen von Texten LP Unterschiedliche Schreibabsichten nutzen, Texte sinnvoll planen und mit bewusstem Einsatz sprachlicher Mittel verfassen; adressatengerechte Texte überprüfen. ZFK Inhalt und Form, Identität und Diversität Personenbeschreibung 1 Wie ich mich sehe Heute haben wir alle einen Taschenspiegel mit. Nimm deinen in die Hand und schau dich genau an. Markiere die Stichworte, die zu deinem Aussehen passen. 1 Das bin ich 2 Ein Kind beschreiben Schau dir die Bilder genau an. Dann wähle ein Kind aus. Beschreibe es möglichst genau und verwende treffende Wörter. 3 Lies deinen Text vor und lasse ihn von einem anderen Kind überprüfen. Welche Verben kann ich statt „ist“ und „haben“ noch verwenden? Haare: k urz – lang – glatt – lockig – gekraust – schwarz – blond – rot – braun – Stirnfransen – Zopf – Zöpfe – Haargummi – Haarband Stirn: hoch – schmal – flach – breit – niedrig – gewölbt Augen: h ell – dunkel – braun – groß – klein – tiefliegend – mandelförmig – kreisrund – eng zusammenstehend Nase: kurz – lang – spitz – breit – Stupsnase Mund: breit – schmal – volle Lippen – dünne Lippen Ohren: klein – groß – rund – Ohrringe IøcÅh ΔìeÛiåß#e ... ... . ≠eÛiÛÑe H∞aåaÚ^e &s€iÛnåd ... . D»îe S>tÛiÚrÛn ... . ≠eÛiÛÑe Aœuå+eÛn ... . IøcÅh ‚gÅlåaÛuÅb$e, ⁄iåcÅh ΔhåaÅb$e ... . D«eÚr MÛuÛnåd ... . IøcÅh }tÚråaå+e ... . Dieses Mädchen heißt Michelle Miao. Es … . Dieser Bub heißt Alex Marten. Er … . Dieses Mädchen heißt Livia Egger. Es … . 27 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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