54 Rebellenzellen – Eine wilde Reise durch den Körper Warum sagt man Augapfel? Dein Auge ist ein Sinnesorgan. Es kann Formen erkennen, Farben unterscheiden und Bewegungen wahrnehmen. Dafür braucht es Licht, das ins Augeninnere scheint. Im Dunkeln kannst du nichts sehen. Dein Auge ist eine bewegliche runde Kugel und wird wegen der Form auch Augapfel genannt. Die weiße kräftige Lederhaut bewahrt es vor Verletzungen. Das Auge sitzt gut geschützt in den knöchernen Augenhöhlen. Von außen sehen wir nur einen kleinen Teil von ihm. Mit dem Lichtstrahl unterwegs Jeder Gegenstand wirft Lichtstrahlen zurück. Zuerst durchdringen sie die durchsichtige Hornhaut. Das ist so etwas wie eine stabile äußere Schutzschicht. Danach geht es weiter durch die Pupille, das schwarze Loch, das ins Innere des Auges führt. Wie viel Licht ins Auge scheint, steuert die Iris, auch Regenbogenhaut genannt. Ihre Muskeln stellen die Pupille eng und weit. Hinter der Pupille sitzt eine durchsichtige Linse. Sie bündelt die Lichtstrahlen, dreht sie auf den Kopf und schickt sie weiter nach hinten zur Netzhaut. Die Netzhaut ist eine Art Leinwand an der Rückseite des Auges. Sie leitet die Bilder, die wir sehen, über den Sehnerv ans Gehirn weiter. Unser Gehirn dreht das Bild wieder um, erkennt und bewertet es. Zum Beispiel: ein Eis. Lecker! Buchtipp Im Buch „Rebellenzellen“ von Johanna Klement machst du eine Reise durch den Körper und erfährst viel Spannendes über deinen Körper und wie er funktioniert. 4 Lederhaut Hornhaut Regenbogenhaut (Iris) Pupille Linse Glaskörper Sehnerv Blutgefäße Netzhaut Auf Entdeckungsreise Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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