Kontraste Präludium aus der Suite für Klavier Op. 25 • Hört den Beginn von Arnold Schönbergs Suite für Klavier, 0p. 25 (1921) und diskutiert folgende Zitate zur Kompositionstechnik, die damals heftige Kontroversen auslösten: „Die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts wird durch Überschätzung schlechtmachen, was die erste Hälfte durch Unterschätzung gut gelassen hat an mir.“ Arnold Schönberg „Die Sache ist ganz einfach: Der Denker Schönberg – wo nicht der Musiker – hat den Sinn für die Musik total verloren; und weil bei ihm der Denker dominieret, muss der den Musiker in die Irre leiten …“ Ernest Ansermet • Schreibe zu den ersten 12 Tönen im oberen Notensystem die Notennamen. • Ordne Schönbergs Zwölftonreihe zu einer aufsteigenden chromatischen Tonleiter. Threnodie für die Opfer von Hiroshima • Hört einen Ausschnitt aus der Threnodie (= Klagelied) von Krzysztof Penderecki und überlegt, welche Spieltechniken die Streicher anwenden. • Geht mit der Kenntnis des Titels eure Ergebnisse aus der Polaritäten-Tabelle auf Seite 27 noch einmal durch. Das kannst du jetzt • dich kreativ mit Stilen des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen • über Kompositionstechniken des 20. Jahrhunderts Auskunft geben À 18 A A A A A A A Dodekaphonie (Zwölftontechnik) Arnold Schönberg entwickelte mit der Dodekaphonie (griech. dodeka = 12, phone = Stimme) eine neue Kompositionstechnik: Dabei wird zunächst eine Abfolge (Reihe) aus allen 12 Tönen der chromatischen Tonleiter, die in jeder Reihe nur einmal vorkommen dürfen, aufgestellt. Die Reihe kann als Grundgestalt, im Krebs, in der Umkehrung oder im Krebs der Umkehrung auftreten. Kurze Motive, Dissonanzen und rhythmische Unruhe sind Zeichen des maximalen Ausdrucks. WISSEN A 2-10 Prelude aus der Suite für Klavier Op. 25 Rasch (q. = 80) Prelude A. Schönberg 86 p sf fp p mf pp p 13 2-10 Prelude aus der Suite für Klavier Op. 25 Rasch (q. = 80) Prelude A. Schönberg 86 p sf fp p mf pp p 13 B À 19 Klangflächenkomposition Klangflächenkompositionen sind durch lang ausgehaltene übereinandergelegte Akkorde, z.B. in Form von Clustern und Glissandi geprägt. Zu den wichtigsten Vertretern zählen György Ligeti, Friedrich Cerha und Krzysztof Penderecki. Seine Threnodie für die Opfer von Hiroshima (1960) wurde zum Gedenken an die Opfer der Atombombe in Hiroshima 1945 komponiert. WISSEN AUFGABE AUFGABE 30 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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