66 VIEL | SEITIG 6 noch altmodisch denken. Dieses Neue fehlt uns einfach noch“, findet die 19-jährige Lea Miklin. Und der 20-jährige Bajram Thaqi, der sich selbst als Feminist deklariert, erklärt, für ihn gehe es in dieser Sache um mehr als nur um Männer und Frauen, sondern auch etwa um die Queer-Szene: „Alle Menschen sind Menschen.“ „Wer für Menschenrechte ist, ist automatisch Feministin“ „Ich habe das Gefühl, dass die Kurse sehr viel verändern“, ist Vortragende Valentina Riedl überzeugt, denn das Thema werde in der Schule oft überhaupt nicht behandelt. „Es geht darum, jungen Menschen Raum zu geben, um sich auszutauschen, und auch darauf zu kommen, dass man mit Erfahrungen, gerade im Bereich der sexuellen Belästigung, nicht alleine ist“. Feminismus sei oft negativ konnotiert sagt Riedl, viele Menschen wüssten gar nicht genau, worum es dabei eigentlich gehe. Sie spreche deshalb lieber von Geschlechtergerechtigkeit, erklärt sie und stellt fest: „Ich bin ganz klar Feministin. Einfach weil ich glaube, dass, sobald man für Menschenrechte einsteht, man automatisch Feministin ist. Daran führt kein Weg vorbei“. https://noe.orf.at/stories/3197734/ (abgerufen am 21.03.2025) a) Sammle in Stichworten Punkte aus dem Text, die du später in deiner Argumentation verwenden möchtest. b) Umschreibe die Begriffe „toxische Männlichkeit“, „Feminismus“, „Gender“, „Catcalling“ und „Pinkwashing“ aus dem Text in eigenen Worten und finde veranschaulichende Beispiele dafür. c) Nimm zur Aussage „Wer für Menschenrechte ist, ist automatisch Feministin“ schriftlich Stellung. d) Bilde dir deine eigene Meinung, um in einem Online-Forum eine fundierte Empfehlung abzugeben. Tipp Du kannst in deinem Posting empfehlen, wie diese Inhalte am besten in der Schule vermittelt werden können, welche Änderungen überfällig sind oder welche weiteren Unterrichtsfächer du einführen würdest. Entscheide dich, deine Empfehlung zu einem dieser Punkte abzugeben. 45 50 55 60 65 Forum now Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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