viel|seitig 6, Schulbuch

124 VIEL | SEITIG 6 Nicht alle waren begeistert von Opitz’ strengem Regelwerk. Dichterkollege Johann Grob wendet sich in einem kurzen Gedicht An einen Deutschen Dichtgesezgeber. DU lehrest/wie man sol kunstrechte reimen schreiben / Und wilt den dichtergeist in enge schranken treiben: Allein ich gebe nicht so bald die freiheit hin/ Weil ich von muht' und blut' ein freier Schweizer bin. Grob, Johann: An einen Deutschen Dichtgesezgeber. In: Meid, Volker (Hrsg., 2014): Gedichte des Barock. Stuttgart: Reclam, S. 267. a) Erkläre, welche Kritik Johann Grob äußert. b) Diskutiert, inwiefern ein strenges Regelwerk (jungen) Dichterinnen und Dichtern behilflich ist oder sie einschränkt. Sieh dir die beiden barocken Figurengedichte an. Versuche diese auch zu lesen. Helwig, Johann: Eine Sanduhr. In: Meid, Volker (Hrsg., 2014): Gedichte des Barock. Stuttgart: Reclam, S. 174. Steinmann, Johann: Horn der Glückseligkeit. In: Meid, Volker (Hrsg., 2014): Gedichte des Barock. Stuttgart: Reclam, S. 193. a) Entscheide dich spontan für eines der beiden Gedichte. Übertrage es in eine gut lesbare Schriftart, indem du es in einem Textverarbeitungsprogramm am Computer abtippst. Behalte dabei unbedingt die charakteristische Form bei. b) Analysiere, wie Form und Inhalt des Textes miteinander in Verbindung stehen und sich gegenseitig bedingen. c) Begründe, ob und inwiefern die Leitmotive des Barock in dem gewählten Gedicht vorhanden sind. A 41 A 42 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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