139 2 SCHRIFTLICHE KOMPETENZ 1 MÜNDLICHE KOMPETENZ 3 TEXTKOMPETENZ 4 LITERARISCHE BILDUNG 6 SPRACHLABOR 5 MEDIALE BILDUNG VIEL | SEITIG 6 b) Fertige deine Sketchnotes an. c) Tausche dein fertiges Produkt mit einer Mitschülerin oder einem Mitschüler. Überprüft gegenseitig, ob die Inhalte gut verständlich dargestellt sind. d) Überarbeite gegebenenfalls auf Basis des Feedbacks deine Sketchnotes. Martin Luther, Martin Opitz, Johann Christoph Gottsched, Jakob und Wilhelm Grimm – das sind die großen Namen der deutschen Sprachgeschichte. Sie alle haben wesentlich zur Normierung30 der Sprache, wie wir sie heute kennen, beigetragen. a) Finde heraus, welche Erkenntnisse sie uns gebracht haben und inwieweit sie zur Entwicklung der deutschen Sprache beigetragen haben. 1. Recherchiere zu einer der (dir zugewiesenen) Personen. Finde dabei u.a. Antworten auf die folgenden Fragen: • Wann hat sie gelebt und was waren die wichtigsten historischen und gesellschaftlichen Ereignisse, die ihre Lebenszeit geprägt haben? • Welchen Beitrag hat die Person zur Entwicklung der deutschen Sprache geleistet? Wenn möglich: Wie steht die Person zur deutschen Sprache bzw. Sprachentwicklung und -normierung? 2. Lege dazu einen Zeitstrahl an. 3. Finde dich nun mit den Klassenkolleginnen und -kollegen zusammen, die dieselbe Person wie du bearbeitet haben. Tauscht euch zunächst über die gewonnenen Erkenntnisse aus. 4. Fertigt gemeinsam (z. B. in einem kollaborativen Schreibtool wie z.B. Etherpad, EduPad, GoogleDocs, …) ein übersichtliches Infosheet (A4-Seite) zu eurer Persönlichkeit an. Achtet darauf, Antworten auf die Fragen zu geben. 5. Stellt euer Handout den anderen in der Klasse zur Verfügung. b) Verfasst gemeinsam ein Plädoyer für die deutsche Sprache (bzw. für das wichtigste Anliegen die Sprache betreffend) aus Sicht eurer Persönlichkeit. Merkenswertes Ein Plädoyer31 ist eine Rede, mit der entschieden und klar für eine Sache eingetreten wird. Um ein gutes Plädoyer zu halten, sind die folgenden Punkte relevant: • Sei dir darüber im Klaren, was du mit deiner Rede erreichen möchtest. • Baue dein Plädoyer nachvollziehbar auf, sodass das Publikum gut folgen kann: 1. Einleitung mit Begrüßung und kurzer Vorstellung 2. Anliegen klären 3. sachliche Darlegung der eigenen Position mit Argumenten und Widerlegung der Gegenposition 4. kurze Zusammenfassung und konkrete Aufforderung • Wähle eine klare Sprache und verzichte auf verschachtelte Satzstrukturen sowie übermäßigen Gebrauch von Fach- und Fremdwörtern. • Konzentriere dich auf die wesentlichen Punkte und vermeide unnötige Wiederholungen. • Sprich deutlich. c) Entscheidet euch für ein Gruppenmitglied, welches das Plädoyer (möglichst frei) im Plenum vorträgt. A 63 30 Vereinheitlichung von Regeln S. 16 31 Plädoyers finden sich manchmal als Zusammenfassung am Ende von Gerichtsverhandlungen und werden dort von Anwältinnen oder Anwälten vorgetragen. Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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