viel|seitig 6, Schulbuch

5 Mediale Bildung: Anwendung – Funktion – Wirkung 5 MEDIALE BILDUNG: ANWENDUNG – FUNKTION – WIRKUNG „Die Medien sind die mächtigste Institution der Welt. Sie haben die Macht, die Unschuldigen zu verurteilen und die Schuldigen freizusprechen, und genau das ist Macht. Weil sie den Verstand der Massen kontrollieren.“ Malcolm X (1925–1965), amerikanischer Aktivist und Bürgerrechtler „Das Internet ist das größte Experiment in Sachen Anarchie, das es jemals gab.“ Eric Schmidt (geb. 1955), amerikanischer Informatiker und Ex-Google-CEO „Alle großen Erfindungen des Menschen – egal ob Flugzeug, das Auto, der Computer – sagen wenig über seine Intelligenz aus, sehr viel aber über seine Faulheit.“ Mark Kennedy, Hochschulprofessor und Leiter des Data Science Institute am Imperial College London Sieh dir das Video zum Aufbau einer Zeitung an. a) Ordne die Begriffe der richtigen Stelle auf der Kurier-Titelseite zu. A 1 Aufmacher Logo Datum, Nummer, Preis Werbung Zeitungskopf Meinung Kurznachrichten Wetter Internetadresse Inspektor gibt’s kan: Polizei nachts nur noch im Notbetrieb Post: Österreichische Post AG TZ 02Z034477T; KURIER Zeitungsverlag und Druckerei GmbH, 1190WienRetouren: Postfach 100, 1350 Wien DE, IT, SL € 3,60; HRK 27,12 / € 3,60 „Skepsis“ GUITAR Eine neue Studie des IHS (Institut für Höhere Studien) zum Thema „Wissenschaftsskepsis“ hat erschreckende Ergebnisse gebracht. Demnach stimmt fast ein Drittel der Befragten der Aussage zu, dass der Klimawandel nicht vom Menschen verursacht wird. 23 Prozent glauben, dass Viren in „staatlichen Laboren“ gezüchtet werden, „um unsere Freiheit zu kontrollieren“. Und 21 Prozent meinen, dass ein Heilmittel gegen Krebs existiert, das aber aus kommerziellen Interessen zurückgehalten wird. Eine ähnlich große Gruppe glaubt nicht an die Evolutionslehre. Ein harter Kern von etwa zehn Prozent stimmt all diesen Aussagen zu. Das Wort „Wissenschaftsskepsis“ klingt da fast niedlich: Ein erstaunlich hoher Prozentsatz ist also bereit, völligen Blödsinn zu glauben. Die Studie zeigt, dass wir dringend in die Bildung investieren müssen, sonst glauben bald viele, 1+1 sei nicht 2, sondern 0,hudriwudri. guido.tartarotti@kurier.at DIE SCHÖNSTEN IMMOBILIEN Mann in U-Bahn fast totgeprügelt Kammer zeigt Szekeres an JUERG CHRISTANDL Plan für Recht auf Kinderbetreuung Online auf: job.kurier.at Und jeden Samstag im KURIER An alle, die ans Weiterkommen denken! © iStock/Morsa Images Personalnot in Wien. Künftig bloß in 29 von 81 Stationen Parteienverkehr nach 19 Uhr STEFAN SIGWARTH lesen Sie im KURIER-Faktencheck. Im Parlament üben SPÖ und FPÖ heute in einer eigens einberufenen Sondersitzung Kritik an den Anti-Teuerungsmaßnahmen der Regierung. Die Koalition ringt derweil um Änderung bei Mieten. Teuerung. Sein erstes ORFSommergespräch nahm SPÖ-Parteichef Andreas Babler zum Anlass, seinen Plan für eine Vermögens- und Erbschaftssteuer vorzustellen. Wirklich neu ist die „Steuer für Superreiche“ nicht. Bereits Bablers Vorgängerin Pamela RendiWagner setzte sich für eine Besteuerung von Vermögen ab einer Million Euro ein. Die roten Rechenmodelle sehen jedenfalls vor, dass die vermögendsten vier Prozent zur Kasse gebeten werden sollen. Ob 96 Prozent, so Bablers Versprechen, künftig tatsächlich weniger Steuern zahlen würde, das SPÖ-Chef will „Superreiche“ neu besteuern JUERG CHRISTANDL Auszeit 16 Gesundheit 20 TV- und Radiotipps 22 FRANZISKA LIEPE/L. HEINER SEITE 17 Prozess. Der 21-jährige Angeklagte aus Wien fällt nicht zum ersten Mal durch Gewaltdelikte auf. Sogar sein Anwalt spricht von einem „Gewaltrausch“. SEITE 15 Justiz. In der endlosen Finanzcausa Equip4Ordi wird dem Ex-Präsidenten Amtsmissbrauch vorgeworfen. SEITE 17 Tirol. Im Herbst 2024 soll das Leuchtturmprojekt starten. Tirol will dafür Geld vom Bund. Wechselhaft. Dichte Wolken und Regenfälle. 21° 25° 26° MI DO FR WETTER 2 Vermögenssteuer: Bablers Plan im Faktencheck POLITIK 5 Noch ein Stück, Eure Eminenz? Seit 90 Jahren gibt es die Kardinalschnitte – wer sie erfand, woraus das Original besteht LEBEN 13 Wien Jakob Pöltl hat den Dreh raus: Der 2,13 Meter große Basketballer aus Wien ist endgültig eine Fixgröße in der NBA 35 9 024700 212311 SPÖ-Chef Andreas Babler will 96 % der Menschen entlasten Mittwoch 30. August 2023 Nr. 239 / 2 € KURIER.at SEITE 14 SPORT 12 Basketball. Jakob Pöltl hat es geschafft: Der Wiener ist in der Verdienst-Rangliste von Österreichs Sportlern mittlerweile ganz oben angekommen. Der 27-Jährige unterschrieb erst vor Kurzem bei den Toronto Raptors einen Vierjahresvertrag, der ihm insgesamt ein Fixum von 80 Millionen US-Dollar einbringt. Im KURIER-Interview erzählt der NBA-Profi, wie es zu dem Millionen-Abschluss gekommen ist und was er mit dem vielen Geld vorhat. „Ich werde schauen, dass noch etwas nach der Karriere da ist“, betont der Wiener, der wenig mit Luxus anfangen kann. Zudem spricht der 27-Jährige über sein Leben als Sportstar in Nordamerika, die anstehende Saison und er erklärt, warum die Welt nicht für 2,13-Meter-Menschen wie ihn gemacht ist. 2,13 m groß, 80 Millionen schwer: Pöltl an der Spitze Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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