152 VIEL | SEITIG 6 Das Interview: Informationen und Meinung erfragen Vervollständige den Lückentext mit Informationen zur journalistischen Textsorte „Interview“. Einige Antwortmöglichkeiten können übrig bleiben. Text die Publikation Schülerinnen und Schüler körpersprachliche Signale Schauspielerinnen und Schauspieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielter Fragen interviewten Person verschriftlicht mündliches Gespräch Politikerinnen und Politiker interviewende Person hakt nach transkribieren Ein Interview ist ein mit mindestens einer Personen, in dem eine interviewende Person Fragen an eine bekannte Persönlichkeit (z.B. ), eine Person des öffentlichen Lebens (z. B. ) oder Expertinnen und Experten ( ) stellt. Mithilfe soll ein Thema inhaltlich beleuchtet werden. Die bereitet sich gut darauf vor, indem sie sich das Thema intensiv erarbeitet und mögliche Fragen in petto5 hat. Sie stellt einführende Fragen, , fragt nach Erklärungen, Einschätzungen und der persönlichen Meinung. Das Gespräch ist also dynamisch6 und hat keinen vorgegebenen Ablauf. Das Interview wird üblicherweise mündlich geführt, mit einem Aufnahmegerät aufgezeichnet und anschließend , was auch genannt wird. Das heißt, es kommen immer wieder mündliche Formulierungen vor. Manchmal werden wichtige schriftlich notiert, da diese den Inhalt betonen oder relativieren können (z. B.: „die interviewte Person lacht“, „die interviewte Person denkt nach“). Ziel ist in einer Zeitung oder einem anderen Medium. Lies das Interview. Nachdem du den Artikel gelesen hast, bearbeite die nachfolgenden Aufgabenstellungen. „Verschlafen haben wir es nicht“ Standard-Chef Alexander Mitteräcker sucht einen neuen Chefredakteur. Wer kommt, muss vor allem eines tun: konsolidieren7 Interview | von Barbara Tóth | 17.10.2023 Falter: Herr Mitteräcker, Sie haben sehr drastisch vor der großen Zeitungskrise gewarnt, Ihr Wort von der „Massenvernichtungswaffe“ ORF.at machte Schlagzeilen. Wird es in fünf Jahren den Standard – und andere Titel – noch als tägliches Printprodukt geben? Alexander Mitteräcker: Das Ende der Zeitung wird sich sehr wahrscheinlich mit der Zustellung entscheiden. Ich weiß, alle reden über die explodierenden Kosten bei Papier und Druck, aber am Ende lebt das Ganze davon, dass unsere Leserinnen und Leser zum Frühstück eine Zeitung vor der Tür liegen haben. Diese Serviceleistung ist ein unglaublicher Aufwand, und wenn nicht irgendeine Innovation wie eine Zustelldrohne daherkommt, wird sich das irgendwann nicht mehr rechnen. […] Falter: Zeitung auf Papier zu drucken und händisch zuzustellen, ist das nicht ein Anachronismus8, wenn jeder mittlerweile ein digitales Endgerät hat? A 18 5 zur Verfügung haben (im Sinne von vorab vorbereitet haben) 6 weist eine Veränderung bzw. Entwicklung auf; Antonym: statisch A 19 7 in seinem Bestand festigen, sichern 1 5 10 15 8 falsche zeitliche Einordnung 20 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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