G 30. Gesprächsnotiz Gesprächsnotiz Dinge, die während eines Gespräches und kurz danach völlig klar erscheinen, verblassen im Alltagsstress. Insbesondere Zahlen und Daten werden leicht vergessen, sicher geglaubte Fakten werden von neuen aus unserem Gedächtnis verdrängt. So kann es z. B. vorkommen, dass ein Lehrling kurz vor seinem Urlaubsantritt erkennen muss, dass sein Chef die getroffene Vereinbarung vergessen hat und er nicht zum gewünschten Termin auf Urlaub gehen kann. Eine Gesprächsnotiz, die man unterschreiben lässt, oder eine Mail mit einer kurzen Zusammenfassung des Besprochenen, wäre hier von Vorteil. Folgende Fragen („W-Fragen“) können bei einer solchen Gesprächsnotiz sehr hilfreich sein: • Wer hat gesprochen? • Wen wollte man sprechen? • Wann fand das Gespräch statt? • Was soll ausgerichtet werden? Beachten Sie folgende Tipps für Ihre Gesprächsnotiz: • Sprechen und schreiben Sie klar und deutlich. • Notieren Sie in Stichworten oder kurzen Sätzen. • Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. • Wiederholen Sie Wichtiges, um sicher zu gehen, dass Sie es richtig verstanden haben. • Kontrollieren Sie am Ende des Gespräches, ob alle wichtigen Informationen gesammelt wurden. • Eine Gesprächsnotiz kann auch digital, z. B. am Handy erstellt und versendet werden. Überlegen Sie, wann eine Gesprächsnotiz beruflich und privat sinnvoll eingesetzt werden kann. 345 FK Zu Abschnitt G: Leseverständnisübung rt489v Sprachexperiment 4bf7hf Schriftliche Kommunikation Ein Kunde möchte, dass Jona einer Kollegin etwas Wichtiges ausrichten soll. Das Telefonat war vorletzte Woche und die Kollegin ist erst heute wieder aus dem Urlaub zurückgekommen. Jona ist verzweifelt: „Was sollte ich ausrichten? Wie waren der Name des Kunden und seine Kontaktdaten?“ Was soll Jona nun tun? Wodurch hätte diese Situation vermieden werden können? 124 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
RkJQdWJsaXNoZXIy MTA2NTcyMQ==