Protokoll 31 Aufbau eines Protokolls • Kopfzeile (allgemeine Angaben): Enthält das Thema bzw. den Anlass, das Datum, evtl. den Ort, die Teilnehmenden und die Person, die das Protokoll führt. Formulierungshilfe: „Am … fand die Besprechung zum Thema … statt. Es waren folgende Personen anwesend: … Das Protokoll wurde von … erstellt.“ • Hauptteil (Inhalt): Je nach Art des Protokolls, wird z. B. der Ablauf des Gesprächs wiedergegeben, die Inhalte, Diskussionen oder Meinungen festgehalten oder nur die wichtigsten Ergebnisse und Beschlüsse angeführt. Formulierungshilfe: „Als Erstes wurde über … gesprochen. … brachte den Vorschlag ein, … Es wurde diskutiert, ob … Anschließend äußerte sich … Danach wurde … thematisiert. Im weiteren Verlauf kam es zu … Es wurde beschlossen, dass … Die Gruppe einigte sich darauf, … Folgende Maßnahmen wurden festgelegt: …“ • Schluss (optional): Hält die nächsten Schritte fest, z. B. neuer Termin oder offene Fragen. Formulierungshilfe: „Zum Schluss wurde … Der nächste Termin wurde auf … gelegt. Folgende Fragen sollen bis zum nächsten Treffen geklärt werden: …“ Unterschrift: Das Protokoll muss von der Protokollführerin oder dem Protokollführer mit Angabe des Datums unterschrieben werden. Schreiben Sie ein Ergebnisprotokoll über die angeführte Mitarbeitersitzung. Gedächtnisprotokoll Erstellen Sie ein Gedächtnisprotokoll über eine Unterrichtsstunde, die Sie heute schon hatten. Denken Sie an folgende Punkte: Lehrperson, Unterrichtsgegenstand, Thema, wesentliche Inhalte, Aufgaben, Ergebnisse, besondere Schwierigkeiten, besondere Vorkommnisse, eventuelle Hausübungen. Legen Sie das Protokoll Ihren Kolleginnen und Kollegen zur Bestätigung vor. Mosaik Geschichte des Protokolls Das Wort „Protokoll“ stammt aus dem Griechischen. Recherchieren Sie, was „protokollon“ ursprünglich bedeutete. 356 MK Um das neue elektronische Zeiterfassungssystem vorzustellen, hat die Firma Fenster Mayer für den 22. März um 14 Uhr eine Mitarbeitersitzung einberufen. Von den neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind alle anwesend, bis auf Daniel Pavlovic, der sich entschuldigt hat. Herr Franz Mayer, Eigentümer und Geschäftsführer, erklärt das neue Modell, das viel effizienter und leichter zu bedienen ist. Bei beiden Eingängen sind nun Terminals angebracht worden, bei denen man sich ab sofort mittels elektronischer Chips ein- und ausloggen muss. Die Chips werden während der Sitzung an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeteilt. Ein etwaiger Verlust muss sofort gemeldet werden. Die einzelnen Bedienungselemente werden ausführlich erklärt. Über eine „Zeit-Info“ kann man seine eigenen Arbeitszeiten am PC kontrollieren – Zugang nur mit Passwort. Sollte es Probleme oder Fragen geben, bitte an die Geschäftsführung wenden. Die nächste Sitzung findet am 18. Mai statt. 357 MK 129 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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