zielsicher. Deutsch und Kommunikation, Schulbuch

B 10. Gesprächsregeln Im Alltag wechseln wir ständig zwischen unterschiedlichen Sprachebenen – manchmal, ohne dass uns das bewusst ist. Wichtig ist, dass wir immer den richtigen „Ton“ bzw. Sprachebene finden. Man unterscheidet folgende Sprachebenen: Standardsprache: gesprochene und geschriebene Form der Hochsprache Umgangssprache: Alltagssprache (näher bei der Standardsprache als beim Dialekt) Dialekt/Mundart: lokale und regionale Sprachvarianten, nicht allgemein verständlich Fachsprache: Fachausdrücke, die in bestimmten Fachgebieten bzw. Branchen verwendet werden Jugendsprache (Soziolekt): Sprechstil bestimmter Jugendgruppen (ändert sich ständig) Ordnen Sie die Abbildungen oben in der Tabelle der richtigen Sprachebene zu. Korrigieren Sie die Aussagen so, dass sie zur Standardsprache passen. Sprachebene Bild Aussage Jugendsprache Umgangssprache Dialekt (Mundart) Fachsprache Für ein erfolgreiches Gespräch müssen wir die richtige Sprachebene auswählen und die Sprachregeln beachten. Zu den wichtigsten Gesprächsregeln zählen: • Alle mit Respekt behandeln. • Sätze klar und deutlich formulieren. • Aufmerksam zuhören. • Andere aussprechen lassen. • Bevor man spricht, sich zu Wort melden. • Andere Meinungen respektieren. • Wenn etwas unklar ist, Fragen stellen. • Persönliche Angriffe oder Beleidigungen unterlassen. • Das Gehörte kurz zusammenfassen. 114 FK Mündliche Kommunikation Glauben Sie, dass in den oben abgebildeten Gesprächen immer die richtige Sprachebene gewählt wurde? Bild A Bild B Bild C Bild D „Was sagst, das ist doch ein guter Plan, oder?“ „Wia laung oarbeiten Sie scho? Und kennan Sie übahaupt an PC aufdrahn?“ „Wir breaken hier, es schneit gerade eine Meldung herein. Diese Tiere erreichen eine Laktationsleistung von über 10.000 Liter Milch pro Jahr. Zu Abschnitt B: Leseverständnisübung 63a2ra Sprachexperiment ri25pz 42 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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