B 14. Feedback „Falsch! So stimmt das sicher nicht.“ „Der Vortrag ist so lang- weilig, aber das sage ich ihm bestimmt nicht!“ „Spannend! Und er redet so gut, das sage ich ihm anschließend!“ „Klar und verständlich; gut aufgebaut.“ Was Sie jetzt einfordern, ist ein Feedback oder eine Rückmeldung. Aber was ist Feedback? Und wie funktioniert das? Wann gebe ich Feedback? Gibt es Regeln dafür? Es gibt Regeln für aktives Feedback (Rückmeldungen geben) und für passives Feedback (Rückmeldungen nehmen). Feedback ist eine persönliche Rückmeldung, wie das Verhalten oder Handeln einer Person auf andere wirkt. Das Ziel ist, Verständnis, Veränderung oder Entwicklung zu ermöglichen. Wichtige Regeln für Feedback geben und Feedback annehmen. Feedback geben Feedback annehmen Fragen Sie, ob Feedback erwünscht ist. Versuchen Sie, offen für Feedback zu sein. Geben Sie Feedback zeitnah und unmittelbar. Hören Sie aktiv zu und unterbrechen Sie nicht. Bleiben Sie immer konstruktiv und sachlich. Interpretieren Sie nicht. Seien Sie wertschätzend. Kommentieren Sie die Rückmeldung nicht. Lob ist erlaubt und erwünscht. Konstruktive Rückfragen sind erlaubt. Senden Sie „Ich-Botschaften“. Fragen Sie bei Unklarheiten nach. Formulieren Sie konkret, nicht allgemein. Bedanken Sie sich für das Feedback. Verhalten beschreiben, nicht bewerten. Seien Sie ehrlich und angemessen. Mündliche Kommunikation Sie haben die Präsentation über Ihren Ausbildungsbetrieb gehalten. Wie ist es gelaufen? Haben Sie überzeugen können? Waren die Inhalte verständlich? War Ihre Sprache laut und deutlich? Ist Ihre Nervosität aufgefallen? Hat jemand bemerkt, dass Sie eigentlich etwas Wichtiges vergessen haben? So viele Fragen drängen sich auf, deren Antworten Sie natürlich interessieren. Sie wollen wissen, wie es gelaufen ist, und zwar ehrlich! 58 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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