Überschreiten der Belastungsgrenzen: Staatenvergleich Ein Vergleich unterschiedlicher Staaten Das Donut-Modell bietet die Möglichkeit, die Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Räumen miteinander zu vergleichen: Es liegt für einzelne Länder (M3), aber auch für Regionen oder Städte vor. Die britische Wissenschaftlerin Kate Raworth hat das Donut-Modell entwickelt. In den Grafiken wird der Zustand der Städte, Regionen oder Länder sichtbar: werden die gesellschaftlichen Grundlagen nicht erfüllt, färbt sich der Innenkreis; wird eine ökologische Grenze überschritten, färbt sich der Bereich außerhalb des Donuts. Für die Darstellung müssen jedoch nicht immer alle Dimensionen berücksichtigt werden. Oft hängt die Auswahl davon ab, welche Daten für ein Land oder eine Region verfügbar sind und welche Aspekte besonders wichtig sind. Das bedeutet aber auch, dass die Modelle nicht in allen Punkten immer direkt vergleichbar sind. MANGEL ÜBERSCHREITUNG BELASTUNGSGRENZEN sicherer und gerechter Bereich für die Menschen GESELLSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN Rückzug der Ozonschicht Klimawandel schlechte Wasserqualität der Meere Verschmutzung mit Chemikalien Einsatz von zu viel Düngemitteln Verschmutzung von Süßwasser Bodenversiegelung Artensterben Luftverschmutzung Nahrung Gesundheit Bildung Einkommen und Arbeit Frieden und Gerechtigkeit soziale Gerechtigkeit politische Teilhabe Gleichstellung Wohnen Netzwerke Energie Wasser M1 Wissenschaftliches Donut-Modell: Nachhaltiger Lebensraum zwischen inneren, sozialen und äußeren, ökologischen Grenzen M2 Kate Raworth veröffentlichte das Vergleichsmodell erstmals 2012 in einem Bericht. 26 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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