global 4. Geographie und wirtschaftliche Bildung, Schülerbuch

Unterschiedliche Bevölkerungsdynamik Die Menschheit wird älter Die Weltbevölkerung wird älter und wächst gleichzeitig. Vor Jahrzehnten sah die demographische Verteilung der Altersgruppen aus wie eine Pyramide, mit vielen jungen Menschen unten und nur wenigen alten Menschen oben. Heute verändert sich diese Form immer mehr und sieht eher wie ein Bienenkorb aus (M1). Große regionale Unterschiede Dass die Menschen länger leben, hat verschiedene Gründe: Die medizinische Versorgung ist besser geworden und die Menschen achten mehr auf ihre Gesundheit. Den niedrigsten Altersmedian hat derzeit der Niger in Afrika mit 15,2 Jahren. Den höchsten weist derzeit Japan mit 48,4 Jahren auf. Japan hat auch eine sehr niedrige Fertilitätsrate, wohingegen der Niger und viele andere Staaten Afrikas eine sehr hohe haben. Frauen in Niger bekommen im Laufe ihres Lebens rund 6,8 Kinder – das sind etwa fünfmal so viele wie bei Frauen in Japan. Die Säuglingssterblichkeit Global gibt es sehr große Unterschiede bei der Säuglingssterblichkeit. Die Säuglingssterblichkeit hängt stark mit der Gesundheitsversorgung im Land zusammen. Am höchsten ist sie in Sierra Leone (70,5), in Nigeria (68,5) und in der Zentralafrikanischen Republik (67). In Österreich beträgt diese 3, in China und den USA 5 (statista.de 2026). M3 Japan hat global gesehen die meisten 100-Jährigen, gemessen an der Bevölkerung. M4 In Europa ist Italien Spitzenreiter bei den über-100-Jährigen . die Demographie: die Wissenschaft, die sich mit Entwicklung und Struktur von Bevölkerungen auseinandersetzt. der Altersmedian: das Lebensalter, das die beobachtete Gruppe so teilt, dass höchstens 50 % ihrer Mitglieder jünger und höchstens 50 % älter sind als dieses Lebensalter. die Fertilitätsrate: die durchschnittliche Anzahl der lebendgeborenen Kinder, die eine Frau während ihres gebärfähigen Alters zur Welt bringt. die Säuglingssterblichkeit (2023): der Anteil der Kinder, die vor Erreichung des ersten Lebensjahres sterben; angegeben pro 1000 Geburten. 0–4 7,0% 6,7% 5-9 5,5% 5,2% 5,3% 10-14 5,0% 4,8% 15-19 4,7% 4,5% 20-24 4,4% 3,8% 25-29 3,9% 3,2% 30-34 3,3% 3,1% 35-39 3,2% 2,8% 40-44 2,9% 2,5% 45-49 2,5% 2,0% 50-54 2,1% 1,6% 55-59 1,8% 1,3% 60-64 1,5% 1,0% 65-69 1,1% 0,6% 70-74 0,8% 0,4% 75-79 0,5% 0,0% 100+ 0,0% 0,0% 95‹99 0,0% 0,0% 90-94 0,0% 0,1% 85-89 0,1% 0,2% 80-84 0,3% Männer Frauen 0-4 4,5% 4,2% 5-9 4,5% 4,2% 4,3% 10-14 4,1% 4,1% 15-19 3,8% 4,0% 20-24 3,7% 3,9% 25-29 3,7% 3,9% 30-34 3,8% 3,6% 35-39 3,4% 3,2% 40-44 3,1% 3,0% 45-49 3,0% 2,8% 50-54 2,8% 2,4% 55-59 2,5% 2,0% 60-64 2,1% 1,6% 65-69 1,8% 1,1% 70-74 1,3% 0,7% 75-79 0,9% 0,0% 100+ 0,0% 0,0% 95-99 0,0% 0,1% 90-94 0,1% 0,2% 85-89 0,4% 0,4% 80-84 0,6% Männer Frauen 2,8% 0-4 2,7% 2,9% 5-9 2,8% 3,0% 10-14 2,9% 3,0% 15-19 2,9% 3,1% 20-24 2,9% 3,1% 25-29 3,0% 3,1% 30-34 3,0% 3,1% 35-39 3,0% 3,1% 40-44 3,0% 3,1% 45-49 3,0% 3,0% 50-54 3,0% 2,9% 55-59 2,9% 2,7% 60-64 2,8% 2,6% 65-69 2,6% 2,5% 70-74 2,6% 2,2% 75-79 2,4% 0,0% 100+ 0,1% 0,2% 95-99 0,4% 0,6% 90-94 0,8% 1,1% 85-89 1,4% 1,7% 80-84 1,9% Männer Frauen 1950 2020 Prognose 2090 M1 Weltbevölkerung im Laufe der Zeit (Quelle: populationpyramid 2024) M2 Zugang zu gesunden Lebensmitteln beeinflusst die Lebenserwartung 68 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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