global 4. Geographie und wirtschaftliche Bildung, Arbeitsheft

8 Insekten als Erntehelfer Eine für uns Menschen wichtige Aufgabe von Insekten ist die Bestäubung. Diese findet statt, während die Insekten Nahrung zu sich nehmen (M1). Ein Anteil von 5 bis 8 % des Wertes der weltweiten Nahrungsmittelerzeugung wird durch Insektenbestäubung erwirtschaftet. Das entspricht zwischen 200 und 500 Milliarden Euro. Die Insekten bestäuben nicht nur Pflanzen, sie fressen auch Schädlinge. Ein Beispiel dafür ist der Marienkäfer (M3). M1 Äpfel sind direkt von der Bestäubung durch Insekten abhängig, das Gleiche gilt für Beeren, Gurken und Kakao. Bananen können ohne Befruchtung Früchte bilden. Tomaten sind nicht wesentlich von der Bestäubung durch Insekten abhängig. Die Erträge bei der Ernte werden jedoch gesteigert, man spricht von einer „ertragssteigernden“ Eigenschaft. Kohl produziert nur dann Samen in hoher Qualität, wenn davor eine Bestäubung durch ein Insekt durchgeführt wurde. 1 a) Beschreibe mithilfe von M3, inwiefern der Marienkäfer Landwirtinnen und Landwirte unterstützen kann. (OK, I) b) Erstelle eine Liste an Aufgaben, die Insekten für uns Menschen übernehmen. Verwende dazu auch dein Schülerbuch. (OK, I) 2 Gestalte ein Wirkungsgefüge (siehe SB S. 11) mit dem Titel „Insektensterben durch die Landwirtschaft“, in das du Informationen aus dem Schülerbuch und dem Arbeitsheft einbaust. (HK, III) 3 Recherchiere zu weiteren MonitoringProjekten (M4) in Österreich. Gestalte eine Info-Seite zum Thema „Schmetterlinge retten“ (HK, III) Artenvielfalt: Postbusse sammeln Insekten „Bei ihren Fahrten ,sammeln‘ öffentliche Verkehrsmittel in großer Zahl Insekten, die auf die Frontbereiche und Windschutzscheiben der Fahrzeuge prallen und dort ihre DNA-Spuren hinterlassen. Damit generieren diese Fahrzeuge wertvolle Informationen zum Vorkommen von Insekten in den regelmäßig von ihnen befahrenen Gebieten, ohne dass weitere Insekten zu Monitoringzwecken zu Schaden kommen müssen“, erklärte der Projektleiter und Zoologe Michael Traugott. Das Monitoring umfasst Ackerflächen und Grünland genauso wie bewaldete Strecken oder Siedlungsgebiete, was den Forschenden einen guten Überblick verschafft: „Wir sehen, in welchem Zustand sich unsere Insektenwelt in Österreich befindet und wie sich die Artenvielfalt und Insektengemeinschaften verändern“, so Traugott. (Quelle: tirol.orf.at, abgerufen am 07.10.2024) M4 Forschungsprojekt der Universität Innsbruck M2 Bei der Bestäubung wird das männliche Erbgut, der Pollen, übertragen. Viele Pflanzen können ohne Bestäubung keine oder weniger Früchte bilden (siehe M1). M3 Der Marienkäfer als Erntehelfer Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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