einfach bio 4, Schulbuch

A2 Arbeitet zu zweit. In der Tabelle sind unterschiedliche Bedü rfnisbereiche angefü hrt. Wählt selbst zwei verschiedene Nutztiere aus und vergleicht sie in Bezug auf die gestellten Fragen. Nutztier 1: Nutztier 2: Ernährung, Ausscheidung (Wie, wo und wann fressen und trinken die Tiere? Wo erfolgt die Ausscheidung?) Sozialverhalten und Fortpflanzung (Sind sie Einzelgänger oder Herdentiere? Gibt es eine Rangordnung?) Ruheverhalten Wie und wo schlafen die Tiere? Sind sie tag- oder nachtaktiv? Bewegung und Erkundung (Wie nutzen sie ihren natürlichen Lebensraum? Ist in der Tierhaltung ausreichend Bewegung möglich? Wohlbefinden Gibt es besondere Anforderungen (z.B. Sandbaden)? A3 Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse wählen ein Nutztier aus. Teilt nun die Klasse in zwei Gruppen. Eine Gruppe versetzt sich in die Lage eines Tieres und notiert in der Ich-Form, welche Bedürfnisse das Tier hat. Die andere Gruppe notiert, welche Bedürfnisse der Mensch in Bezug auf das Tier hat. Notiert eure Ergebnisse in Form von Sprechblasen. Hängt dann die Ergebnisse beider Gruppen an der linken bzw. an der rechten Tafelseite auf. Erarbeitet nun Folgendes: Wie könnten einfache Grundregeln lauten, die auf die Bedürfnisse beider Gruppen Rücksicht nehmen? Formuliert euer „Gesetz“. B4 Schafe auf der Weide Auf einen Blick Das Tierschutzgesetz gilt für alle Tiere und regelt die Haltung von Haustieren. Ziel ist es, das Leben und das Wohlbefinden der Tiere zu schützen. Die Verantwortung für die Einhaltung trägt dabei der Mensch, da er die Tiere hält. Gehaltene Tiere müssen sich z. B. ihren Bedürfnissen entsprechend bewegen dürfen. Auch Mindestanforderungen (z.B. in Bezug auf die zur Verfügung stehende Fläche) sind im Tierschutzgesetz festgeschrieben. Mit dem Kauf von Tierprodukten übernimmt man einen Teil der Verantwortung für die Haltung und das Wohlergehen von Tieren. 141 Nutztiere Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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