Treffpunkt Deutsch 4 - Deutsch Sprachlehre, Schulbuch

Mir is ’s alles ans, … b Vervollständige nach den Angaben im Hörtext die Aussage. Kreuze die richtige Fortsetzung an. Die Schulden der Klientinnen und Klienten der Altersgruppe der 30-Jährigen und Jüngeren richtig a betrugen im vergangenen Jahr im Durchschnitt rund 1 030 Euro. b betrugen im vergangenen Jahr im Durchschnitt rund 10 030 Euro. c betrugen im vergangenen Jahr im Durchschnitt rund 30 000 Euro. d betrugen im vergangenen Jahr im Durchschnitt rund 57500 Euro. c Ergänze nach den Angaben im Hörtext die fehlende Angabe in den folgenden Aussagen. Konsumschulden, der Umgang mit Geld sowie die Überziehung am Girokonto sind die häufigsten bei Jungen, erklärt die Schuldnerberaterin Gudrun Steinmann. Auch das Handy kann für Junge zu einer werden, etwa wenn ein zweiter Vertrag für den Freund oder die Freundin oder für jemanden aus der Familie abgeschlossen wird. Halte schriftlich fest, was du unter dem Begriff „Schuldenfalle“ verstehst. Arbeite in deinem Heft. Tauscht euch anschließend in der Klasse aus. Lies den Text „Klarna und Co: Junge in der Schuldenfalle?“. Finde weitere Wörter im Text, die wie „Schuldenfalle“ bildhaft bzw. bedeutungsübertragend sind. Besprecht in der Klasse, welche Wirkung von solchen Wörtern ausgeht. Diana Foidl: Klarna und Co: Junge in der Schuldenfalle? (ORF Tirol vom 6. November 2023) „Shoppe jetzt, bezahle später.“ „Bezahle in deinem Tempo.“ „Für ein noch besseres Shopping-Erlebnis.“ Die viel kritisierte Klarna-App soll den Online-Kaufprozess erleichtern – und stürzt vor allem junge Menschen in einen finanziellen Teufelskreis. In vielen Online-Shops, wie beispielsweise bei IKEA oder H&M, kann mit Klarna bezahlt werden. Mit einem Klick haben auch noch nicht volljährige Kundinnen und Kunden einen waschechten Kredit. Rechnungen fürs Online-Shoppen können mit bis zu 36 Monatsraten beglichen werden. Der Zins beträgt monatlich fast 12 Prozent. Auf der Social Media-Plattform „TikTok“ sind Videos unter dem Titel „Klarnaschulden“ seit Monaten im Trend. Jugendliche und junge Erwachsene offenbaren in kurzen Videos Schulden, die sie sich durch die Ratenzahlung und das immer nach hinten schiebende Zahlungsziel auf Klarna angehäuft haben. Aber es geht noch weiter. In sogenannten „Girlsmath“ (Mädchenmathematik)-Videos erklären die Nutzerinnen und Nutzer ihr mitunter sehr fragliches Verständnis des Finanzwesens. Ist beispielsweise ein Pullover von 100 auf 60 Euro reduziert, hat man 40 Euro gespart und nicht 60 ausgegeben. Zahlt man mit Bargeld, war das Produkt gratis, weil sich der Kontostand nicht ändert. Die Videos sind durchaus komödiantisch, werfen aber eine ernste Frage auf: Haben Jugendliche jegliche Kontrolle über ihre Finanzen verloren? Ganz so einfach ist es nicht. Und Klarna ist weniger Auslöser als Symptom1 eines viel umfassenderen Problems, mit dem Jugendliche zu kämpfen haben. Junge Menschen würden im Vergleich zu früher in einer ganz anderen Welt leben, sagt der Verhaltensökonom Michael Kirchler von der 6 C N 7 C 2 4 6 8 10 12 14 16 18 113 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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