Erkundungen Einen guten Zugang zu einem Gedicht verschafft häufig die Untersuchung der lyrischen Situation, also der Lage, in der sich die Figuren bzw. der Sprecher befinden. Vergleicht die lyrische Situation am Anfang und am Ende von allen drei Gedichten von Seite 146. Haltet die Ergebnisse stichwortartig in der Tabelle fest. „Die Ameisen“ „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ „die tümmler“ lyrische Situation am Anfang lyrische Situation am Ende Besprecht, was mit den folgenden Ausdrücken in den Gedichten gemeint ist. Notiert eure Überlegungen und tauscht euch anschließend in der Klasse aus. Aus […] frischer Brust („Wem Gott will …“, V. 12) in der schwarzen blüte / des bordlautsprechers („die tümmler“, V. 3 f.) regenjacken wie pralinen // in einer schachtel („die tümmler“, V. 8 f.) Schreibt das Gedicht „die tümmler“ mit der richtigen Groß- und Kleinschreibung in eure Hefte. Vergleicht die beiden Gedichtfassungen. Stellt eine Vermutung dazu an, warum der Autor wohl auf die Großschreibung verzichtet hat. 3 B 4 B Wörter haben oft auch eine nichtwörtliche, übertragene Bedeutung. In der Dichtung kommen häufig folgende Sprachbilder vor: • Vergleich: verknüpft zwei Bedeutungsbereiche durch eine gemeinsame Eigenschaft, z.B.: schnell wie der Wind • Metapher (von griech. metaphorein „übertragen“): Verbindung zweier Bedeutungsbereiche, z. B.: mit den Augen des Herzens • Personifikation: Vermenschlichung, d.h. Dingen werden menschliche Eigenschaften oder Handlungen zugesprochen, z.B.: Die Bäume singen ihr Lied. Merke 5 B N 147 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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