Meine berufliche Zukunft Diskutiert, welches Feedback ihr wertvoll und konstruktiv (nützlich) findet und wo Verbesserungsbedarf besteht. Wer zu einem Referat Feedback geben soll, konzentriert sich am besten auf einen Bereich, der beurteilt wird. Teilt euch die vier Bereiche aus dem Merkekasten in der Klasse untereinander auf und beschränkt euer Feedback auf je einen Bereich. Gebt einander Rückmeldung zu den Präsentationen eurer Traumberufe. Abschließend solltest du noch trainieren, wie man Feedback annimmt und Missverständnisse vermeidet. Halte nach dem Referat über deinen Traumberuf schriftlich fest, wie du dich in den einzelnen Bereichen (siehe Merkekasten) gefühlt hast. Danach fällt es dir leichter, mit Kritik umzugehen. Notiere dir, was du bei deinem nächsten Referat anders machen möchtest. 2 C „Mir hat sein Referat echt gut gefallen. Er kann wirklich sehr überzeugend präsentieren.“ „Was mir persönlich gut gefallen hat, war, dass du sehr deutlich und gar nicht eintönig gesprochen hast. Das hat es mir leicht gemacht, dir zuzuhören. Allerdings könntest du mehr in die Klasse schauen und nicht nur die Lehrkraft ansprechen.“ „Dein Vortrag war total chaotisch. Ich könnte jetzt nicht einmal sagen, was das Thema war.“ „Du hast mir mit deiner umfangreichen Präsentation echt Lust gemacht, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen. Bitte gib das nächste Mal noch die Quellen an, dann weiß ich gleich, wo ich nachlesen kann.“ „Ich finde das gewählte Thema total spannend und mit den vielen passenden Bildern und Videos konnte ich es mir auch richtig gut vorstellen.“ 3 C Referate bieten die Möglichkeit, das eigene Können unter Beweis zu stellen. Die Beurteilung setzt sich in der Regel zusammen aus: • Inhalt: umfassende Recherche und Angabe der (zuverlässigen!) Quellen, relevante Informationen zum Thema herausfiltern, richtige Wiedergabe, verständliche Aufbereitung der Inhalte (Fachbegriffe erklären) • Struktur: klare Gliederung in Einführung (Thema nennen, Ausblick geben), Hauptteil und Schluss (Zusammenfassung, Fragen an das Publikum, persönliche Stellungnahme, …), Einhalten der Vorgaben der Lehrkraft (z. B. Zeit) • Präsentation der Inhalte: Einsatz von Visualisierungen (Unterstützen diese den Vortrag, ohne abzulenken?), Interesse des Publikums beachten und wecken, Kreativität und Abwechslungsreichtum • Sprache/Körpersprache: guter sprachlicher Ausdruck (z.B. bewusste Nutzung von Prosodie, Sprechfluss, Verständlichkeit, …), selbstbewusstes Auftreten (z. B. gezielter Einsatz von unterstützenden Gesten, Blickkontakt, …) Merke 4 N 5 N 35 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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