Tausche dich mit deiner Sitznachbarin oder deinem Sitznachbarn aus: Was verstehst du unter einem „Influencer“? Welchen Influencerinnen und Influencern folgst du? Warum? Leitet aus den Bildern beliebte Themen und Inhalte („Content“) von Influencerinnen und Influencern ab. Christoph Brückner Stephanie Davis Lest das Interview und klärt euch unbekannte Wörter. Sophie Marie Werner: Traumberuf Influencer? Wenn das eigene Leben zur Inszenierung wird Was bedeutet es für das eigene Leben, wenn jeder Schritt in sozialen Medien festgehalten werden muss? Fünf Content-Creators sprechen über Privatsphäre und Work-Life-Balance in der Social-Media-Branche „Wenn ich groß bin, will ich Influencer werden.“ – der Berufswunsch vieler junger Menschen lautet oftmals nicht mehr „Feuerwehrmann“ oder „Astronautin“, stattdessen sehen sie die Selbstinszenierung im Web als erstrebenswerten Lebensinhalt. PR-Geschenke, Eventeinladungen und das vermeintlich einfache Geld lassen Kinder, Jugendliche und so manchen Erwachsenen erwägen, diesen Weg einzuschlagen. Zugegeben: Die Entlohnung der Influencer ist teilweise sehr hoch. Der Preis, den sie dafür zahlen, ist es aber auch – die Handelsware ist nämlich vielfach die eigene Privatsphäre. Wenn die deutsche Millane Friesen (@millane) etwas auf der Kurzvideo-Plattform Tiktok veröffentlicht, sind dabei sechs Millionen Augenpaare auf sie gerichtet. Dennoch filmt sie ihre Lifestyle- Inhalte gerne hinter verschlossenen Türen, ohne dass ihre Eltern dabei zusehen. Sie kämpfe ein wenig mit sozialen Angststörungen, wenn Leute sie bei der Videoaufnahme beobachten, sagt sie. Auf die Frage, welche Berufsbezeichnung sie für sich selbst wählt, antwortet die Zwanzigjährige mit „Content-Creatorin“. Die Begründung: „Ich erstelle gezielten Content, um die Leute zu inspirieren, dafür muss ich auch nicht zwingend Einblicke in mein Privatleben geben.“ […] Karin Teigl ist das Gesicht und die Seele hinter dem Mode-Instagram-Account @constantlyk. Mit ihrem gleichnamigen Blog constantlyk.com hatte sie von Anfang an die Mission, eine Marke zu werden. Unternehmerisches Denken ist der gebürtigen Salzburgerin intrinsisch. „Ich hab früh verstanden: Ich muss hackeln, wenn ich mir was leisten will.“ Was sie als Bloggerin oder Content- 1 B 2 C 3 C 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 „Wahnsinn!“ – Absichten von Influencerinnen und Influencern erkennen und hinterfragen 66 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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